Grundwissen Marketing

Marktforschung / Preis / Produkt / Produktlebenszyklus und Portfolio‐Analyse / Ziele

Marktforschung / Preis / Produkt / Produktlebenszyklus und Portfolio‐Analyse / Ziele


K. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings und sind für verschiedene Niveaus geeignet. Sie decken Themen wie Produktlebenszyklus, Portfolio-Analyse, Preispolitik und Sortimentsgestaltung ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige im Marketing, die ihr Wissen über Marktanteile, Zielgruppen und Marketingstrategien vertiefen möchten. Die Karteikarten helfen dabei, wichtige Konzepte wie USP, UAP und die verschiedenen Produktebenen zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
88
Students
20
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
21.02.2021 / 05.03.2025

Flashcards

Stimmen diese 5 W’s bei der Zielformulierung?
Wie viel? ‐ (Bei) wem? ‐ Wie? ‐ Was? (Bis) wann?

Nein! Wie gehört NICHT in die Zielformulierung!
(Auch nicht Womit, warum, weshalb)

Welche der folgenden Ziele gehören zu den
qualitativen Zielen?

Was sind die Elemente einer korrekten Zieldefinition?

WAS = Zielinhalt
WIEVIEL = Zielausmass (Grössenordnung)
WANN = Zieltermin
WO = Zielort
WER = Zielverantwortung

Was verstehen Sie unter einem Zielkonflikt?

Wenn eine Unternehmung z.B. den Umsatz oder Absatz erhöhen will,
gleichzeitig aber auch die Preise – beides funktioniert nicht!

Es gibt zwei Arten von Marketingzielen: Ökologische
und psychologische Ziele. Richtig oder falsch?

Falsch!

Es sollte heissen ökonomische (quantitative) oder psychologische (vor‐ökonomische) Ziele

Vor‐ökonomische Ziele sind?

Wissen, Einstellung, Verhalten, Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität, Qualität (Produkt, Service), usw.

Ökonomische Ziele sind?

Umsatz, Absatz, Marktanteil, Gewinn, Deckungsbeitrag,
Profitabilität, Rentabilität, usw.

Ist der Bekanntheitsgrad ein quantitatives oder
qualitatives Marketingziel?

Ein qualitatives Ziel

Welches sind quantitative bzw. qualitative
Marketingziele:

  • Absatz
  • Umsatz
  • Verhalten
  • Vertrauen
  • Qualität
  • Gewinn
  • Einstellung
  • Wissen
  • Marktanteil
  • Deckungs‐beitrag
  • Kundentreue
  • Kundenzufriedenheit

  • Quantitativ: Umsatz, Absatz, Marktanteil, Deckungsbeitrag, Gewinn,
  • Qualitativ: Wissen, Einstellung, Verhalten, Kundentreue, Kundenzufriedenheit, Qualität, Vertrauen

Welches sind in Bezug auf die untenstehenden Ziele
übergeordnete Ziele und welches Handlungsziele?

  • Zwischenziele
  • Unternehmensgrundsätze
  • Unternehmenszweck
  • Funktionsbereichsziele
  • Unterziele
  • Unternehmensidentität
  • Oberziele

  • Handlungsziele = Zwischenziele, Funktionsbereichsziele, Unterziele, Oberziele
  • Übergeordnete Ziele = Unternehmenszweck, Unternehmensidentität, Unternehmensgrundsätze

(Handlungsziele leiten sich von übergeordneten Entscheidungen ab)

Was gehört zu vorökonomischen Zielen und was zu ökonomischen?

  • Vorökonomische Ziele = Produkt‐ und Servicequalität, Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität
  • Ökonomische Ziele = Umsatz, Marktanteil, Profitabilität

Was ist eine Marktleistung?

Wie heissen die Dimensionen des Sortiments?

Breit/schmal bzw. Tief/flach

Eine Bäckerei offeriert ein breites und schmales
Sortiment. Richtig oder falsch?

Falsch
Schmal – dafür tief

Das Sortiment eines Tankstellenshops ist breit und
flach. Richtig oder falsch?

Richtig

Das Sortiment eines Spezialgeschäftes ist flach und
tief. Richtig oder falsch?

Falsch.
Flach ist das Gegenteil von Tief (Schmal das Gegenteil von breit)

Wie ist das Sortiment einer Drogerie im Vergleich zu einer
Parfümerie.

  • Drogerie: Breit/flach
  • Parfümerie: Eng/Tief

Das Angebot bei Tutti.ch ist breit und tief. Richtig
oder falsch?

Richtig.

Breites oder tiefes Sortiment? Schokolade mit
Nüssen, Schokolade mit Truffes, Schokolade mit
Caramel, Schokolade mit Pistazien?

Tiefes Sortiment. Es handelt sich ja um verschiedene Ausführungen von Schokolade.

Wann handelt es sich um eine Eigenmarke?

Wenn der Handelskanal seine Marke selber produziert

Wann handelt es sich um eine Handelsmarke?

Wenn der Handel die Marke von jemand anderem herstellen lässt

Zu welcher Produktebene gehört die Verpackung – zu welcher die Garantie? (auch andere Produktmerkmale können gefragt werden, z.B. Marke, usw.)

  • Verpackung = Formales Produkt (oder Hauptprodukt/Kernprodukt)
  • Garantie = Erweitertes Produkt (oder Zusatzprodukt/Zusatzleistung)

Stimmt das? Die Funktionen der Verpackung sind nur auf den Schutz des Produktes ausgerichtet?

Nein!

Die Verpackung z.B. bei Konsumgütern hat u.a. auch eine Marketing bzw. Werbefunktion

Was versteht man unter einem USP?

Übersetzt: Unique Selling Proposition =ein objektiver Produktvorteil bzw. ein Alleinstellungsmerkmal

Was versteht man unter einem UAP?

Eine kommunikative Profilierung (Slogan, Zeichen, Jingle)

Richtig oder falsch? Zur Produktpolitik gehören:

  • Preishöhe
  • Sortimentspolitik
  • Lieferkonditionen
  • Garantie
  • Kundendienst
  • Standortwahl
  • Verkaufsförderung.

Falsch!

  • Preis
  • Lieferkonditionen
  • Standortwahl
  • Verkaufsförderung

gehören NICHT zur Produktpolitik

Wie heissen die 3 Produktebenen?

Kernprodukt, Formales Produkt, Erweitertes Produkt
Oder Kernprodukt – Nebenprodukt ‐ Zusatzprodukt

Ordnen Sie die folgenden Begriffe zu den entsprechenden
Ebenen: Kernprodukt, Formales Produkt
und Erweitertes Produkt.
Begriffe:

  • Ausstattung
  • Marke
  • Lieferbedingungen
  • Garantieleistungen
  • Grundnutzen
  • Design
  • Verpackung
  • Serviceleistungen
  • Beratung

  • Kernprodukt: Grundnnutzen
  • Formales Produkt: Ausstattung, Design, Verpackung, Marke
  • Erweitertes Produkt: Lieferbedingungen, Garantieleistungen, Serviceleistungen, Beratung

Das formale Produkt heisst auch Zusatzprodukt.
Richtig oder falsch?

Falsch! (Das formale Produkt ist das Nebenprodukt)

Garantieleistungen gehören zum Formalen Produkt.
Richtig oder falsch?

Falsch! (Zum erweiterten Produkt)

Was ist ein Komplementärprodukt?

Ein Produkt, das ein anderes ergänzt, z.B. wenn ich Fondue kaufe, benötige ich dazu noch Brot!

Welches sind freie Güter?

  • Regenwasser
  • Mineralwasser
  • Leitungswasser
  • Meerwasser

Regenwasser und Meerwasser. Für Mineralwasser und Leitungswasser muss ich bezahlen

Wenn ein Taxiunternehmen ihre Taxifahrer mit einer
Minibar ausstattet, so spricht man vom Grundnutzen.
Richtig oder falsch?

Falsch! Das wäre ein Nebennutzen, evtl. auch ein Zusatznutzen (je nach Sichtweise der Dringlichkeit eines Passagiers)

Ein Taxiunternehmen befördert die Passagiere von A
nach B. Hier spricht man von Grundnutzen. Richtig
oder falsch?

Richtig

Welche Produkte gehören zur Kategorie der
Shopping Goods:

  • Ferrari 308 GTB
  • Stange Marlboros
  • Samsung Galaxy
  • Nivea Creme
  • Jura Kaffeemaschine

Samsung Galaxy und Jura Kaffeemaschine.

Ferrari gehört nicht dazu: Da gehe ich eher nicht „rumshoppen“ und mal schauen, sondern gehe zielgerichtet vor.

Was sind die Merkmale der Phase der Sättigung im
Produktlebenszyklus? Kreuzen Sie alle zutreffenden
Antworten an. Es können eine, mehrere oder alle
Antworten korrekt sein.

In welcher Phase des Produktlebenszyklus erreichen
wir den BreakEven?

Ende Einführungsphase/Anfangs Wachstumsphase. (Die Ende der Einführungsphase ist mit Erreichung des Breakeven‐Punktes erreicht)

Ordnen Sie die 6 Phasen des Produktlebenszyklus in
der richtigen Reihenfolge

  1. (Forschung und) Entwicklung
  2. Einführung
  3. Wachstum
  4. Reife
  5. Sättigung
  6. Rückgang

Was findet zuerst statt? Relaunch oder Revival?

Relaunch

Aus welchen bzw. wie vielen Phasen besteht der
Produktlebenszyklus
Oder: Ordnen Sie die Phasen des Produktlebenszyklus

  • Degenerationsphase
  • Wachstumsphase
  • Entwicklung
  • Sättigung
  • Reife
  • Einführung

  • Entwicklung
  • Einführungsphase
  • Wachstumsphase
  • Reifephase
  • Sättigungsphase
  • Verfallphase/Degeneration

(6 Phasen – es gibt auch Modelle mit nur 5 Phasen, ab
Einführung)

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