Grundwissen Marketing

Marktforschung / Preis / Produkt / Produktlebenszyklus und Portfolio‐Analyse / Ziele

Marktforschung / Preis / Produkt / Produktlebenszyklus und Portfolio‐Analyse / Ziele


K. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings und sind für verschiedene Niveaus geeignet. Sie decken Themen wie Produktlebenszyklus, Portfolio-Analyse, Preispolitik und Sortimentsgestaltung ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige im Marketing, die ihr Wissen über Marktanteile, Zielgruppen und Marketingstrategien vertiefen möchten. Die Karteikarten helfen dabei, wichtige Konzepte wie USP, UAP und die verschiedenen Produktebenen zu verstehen und anzuwenden.
Karten
88
Lernende
20
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.02.2021 / 05.03.2025

Lernkarten

Welche Massnahmen können Sie zur Minimierung eines

möglichen Marketingflops ergreifen? Kreuzen Sie alle

zutreffenden Antworten an.

Ihre Firma will das Sortiment erweitern. Leider fehlen

Ihnen dazu Angaben über Bedürfnisse, Potenzial und

Trends im Markt. Sie raten dem Geschäftsleiter, eine

Marktforschung in Auftrag zu geben. Richtig oder

falsch?

Ordnen Sie die Aussagen zu den Begriffen

‐ Persönliche Befragung

‐ Telefonische Befragung

‐ Schriftliche Befragung

‐ Omnibus‐Umfrage

 

- Komplexe Fragestellungen sind möglich

- Der Einsatz von Dokumentationsmaterial ist nicht möglich

- Beschränkter Frageumfang

- Einsatz von Demonstrationsmaterial ist möglich

- Kein Einfluss durch Interviewer

- Häufig tiefer Rücklaufquote

- Schnell realisierbar

- Mobile Personen und Jugendliche sind untervertreten

 

Persönliche Befragung

- Komplexe Fragestellungen sind möglich

- Einsatz von Demonstrationsmaterial ist möglich

Telefonisch Befragung

- Mobile Personen und Jugendliche sind untervertreten

- Der Einsatz von Dokumentationsmaterial ist nicht möglich

Schriftliche Befragung

- Kein Einfluss durch Interviewer

- Häufig tiefer Rücklaufquote

Omnibus‐Umfrage

- Schnell realisierbar

- Beschränkter Frageumfang

Was ist eine Omnibus‐Umfrage?

  • Wird auch Mehrthemenumfragen genannt
  • Mehrere Auftraggeber unterschiedlicher Branchen beteiligen sich an einer Umfrage

Welches sind Nachteile einer schriftlichen

Befragung?

  • Niedrige Rücklaufquote
  • Missverständnisse werden nicht aufgelöst

Was ist eine Stichprobe?

Anzahl Personen, welche für die Erhebung befragt werden und die Grundgesamtheit in Bezug auf spezifische Merkmale repräsentieren (Auszug aus der Grundgesamtheit)

Was ist wichtig bei der Stichprobenmethode Quota?

Wichtige Merkmale der Grundgesamtheit müssen in der Stichprobe im gleichen Verhältnis vorhanden sein.

Welche Art von Test findet NACH einer

Werbekampagne statt?

Posttest

Qualitative oder quantitative Marktforschung? Diese

Methode versucht Zusammenhänge aufzudecken

und Beobachtungen zu interpretieren?

Qualitative Marktforschung

Welche Methoden gehören bei der Primärforschung

zur Kategorie der Befragungen?

  • Schriftlich
  • Online
  • Telefonisch
  • Persönliches Interview (Einzel‐ oder Gruppen)
  • Panels

Durch welche Merkmale zeichnet sich die qualitative

Marktforschung aus?

  • Erhebung von Motiven, Image, Einstellungen
  • Auswertung erfolgt in Worten
  • Gruppendiskussionen möglich
  • Offener Fragebogen
  • Kleinere Stichprobe (als bei quantitativer F.)
  • Nicht zwingend immer repräsentativ

Quantitative oder qualitative Marktforschung? Bei

dieser Methode werden die Befragten mit geschlossenen

und klar strukturierten Fragen befragt!

- Quantitative Marktforschung

(Bei der qualitativen Forschung erfolgt die Fragestellung mehrheitlich

mit offenen Fragen: W‐Fragen)

Gibt es einen Unterschied zwischen Fieldresearch

und Deskresearch?

Ja!

Fieldresearch = Primärforschung

Deskresearch = Sekundärforschung

Die qualitative Forschung arbeitet mit geschlossenen

und strukturierten Fragen. Richtig oder falsch?

Falsch!

Das ist die quantitative Forschung

Die qualitative Befragung arbeitet mit offenen Fragen (W‐Fragen)

Welche Einflussfaktoren intern und extern müssen

Sie bei der Preisberechnung berücksichtigen?

(Zuordnung)

Interne Faktoren: Kostenstruktur, Marketingziele der Unternehmung, Marketing‐Mix

Externe Faktoren: Art des Marktes und der Nachfrage, Preise der Konkurrenz, Zahlungsbereitschaft der Kunden, Produktlebenszyklus

Bei einer Nachfrageorientierten Preisbestimmung bilden

die Konkurrenzpreise die Basis für die

Preisbildung. Richtig oder falsch?

Falsch!

Nachfrageorientierung = Der Endkonsument bestimmt den Preis!

Kennen Sie den Begriff „Paketpreis“?

Darunter versteht man, dass dem Verbraucher zwei oder mehrere Einheiten als „Paket“ angeboten werden.

Was ist (Preis)Dumping?

Die Ware wird unter den Herstellkosten angeboten

Was verstehen Sie unter Abschöpfungsstrategie?

Wir starten bei der Einführung mit einem höheren/hohen Preis und senken diesen dann langsam ab

Was ist die Preispolitik der Marktabschöpfung?

Was passiert bei einer Penetrationsstrategie?

Produkte werden zu einem tiefen Preis eingeführt und später erhöht

Wie bezeichnet man einen Rabatt, wo der

Verbraucher ein zusätzliches Produkt gratis erhält

(oder welches nicht in Rechnung gestellt wird?)

Naturalrabatt

Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen mit dem

Preis?

  • Erzielen eines bestimmten Gesamtumsatzes
  • Erzielung von Gewinn/Rentabilität

Wie lauten die 4 K’s welche den Preis beeinflussen?

  • Kundenzahlungsbereitschaft
  • Konkurrenz
  • Kosten
  • Kapazität

Ist die Preispolitik ein Bestandteil der

Produktpositionierung?

Ja!

(Grund: Wenn ich das Produkt im Markt als hochwertig positionieren will, dann hat das einen Einfluss auf den Preis)

Welche von diesen Preisstrategien gibt es?

  • Höchstpreisstrategie
  • Marktpreisstrategie
  • Hochpreisstrategie
  • Grundpreisstrategie
  • Penetrationsstrategie
  • Mittelpreisstrategie (Marktpreisstrategie)

  • Penetrationsstrategie
  • Mittelpreisstrategie (Marktpreisstrategie)
  • Marktpreisstrategie
  • Hochpreisstrategie

Welche Rabattarten kennen Sie?

  • Zeitrabatt
  • Personenrabatt
  • Funktionsrabatt
  • Mengenrabatt
  • Saisonrabatt
  • Altersrabatt
  • Einführungsrabatt
  • Handelsrabatt
  • Jahresmengenrabatt
  • Stückzahlrabatt

Sie planen die Markteinführung eines neuen Produktes

auf dem Schweizer Markt und machen sich Gedanken

zur Preispolitik der Marktabschöpfung und

zur Marktdurchdringung. Welche Aussagen gehören

zur Preispolitik der Marktabschöpfung, welche zur

Marktdurchdringung?

Begriffe:

  • Konkurrenz kann nicht rasch mit niedrigen Preisen nachziehen
  • günstiger Einführungspreis
  • hoher Einführungspreis
  • Ziel: Hohen Marktanteil gewinnen
  • Prestigeprodukte
  • genügend Käufer, die bereit sind, einen hohen Einführungspreis zu bezahlen

Preispolitik der Marktabschöpfung

  • Hoher Einführungspreis
  • Produkte mit hohem Prestige
  • Genügend Käufer, die hohen Einführungspreis bezahlen
  • Die Konkurrenz kann nicht rasch mit niedrigen Preisen nachziehen

 

Preispolitik der Marktdurchdringung

  • Günstiger Einführungspreis
  • Ziel: Hohen Marktanteil gewinnen

Was alles gehört zur Preis‐ und Konditionenpolitik?

  • Der Preis selber
  • Rabattpolitik
  • Lieferkonditionen/‐bedingungen
  • Zahlungskonditionen inkl. Kreditkonditionen
  • Absatzfinanzierung

Richtig oder falsch?

Rabatt, Liefer‐ und Zahlungskonditionen sind Bestandteile der Preispolitik.

Richtig oder falsch?

Ein Unternehmen, das bei der Preisbildung zu stark kostenorientiert ist, läuft Gefahr, die Kundenbedürfnisse zu vernachlässigen.

Die preisbeeinflussenden 4 K's sind:

  • Konkurrenz
  • Kosten
  • Kundenzahlungsbereitschaft
  • Marktforschung

Falsch! Die 4 K’s sind:

  • Kundenzahlungsbereitschaft
  • Konkurrenz
  • Kosten
  • Kapazität

Was sind Funktionsbezogene Rabatte?

Rabatte z.B. für den Handel (Funktion Handel). Dazu zählen Zahlungsrabatte, Aktionsrabatt.

Was sind Zeitrabatte?

Alle Rabatte, die zeitlich eingegrenzt sind, z.B. Messerabatte, Saisonale Rabatte, Treuerabatte

Erläutern Sie die Marktformen Angebots‐Monopol,

Nachfragemonopol, Angebotsoligopol, Polypol

  • Angebots‐Monopol: Ein Anbieter, viele Nachfrager
  • Nachfrage‐Monopol: Ein Nachfrager, viele Anbieter
  • Angebotsoligopol: Wenige Anbieter, viele Nachfrager
  • Polypol: Viele Anbieter, viele Nachfrager

Wenigen Anbietern stehen viele Nachfrager gegenüber. Welche Marktform ist das?

Angebots‐Polypol

65% unserer Zielgruppe in der Schweiz kennen 2 Monate
nach Abschluss der Kampagne unser Produkt XY.

Qualitatives Ziel (Es ist ein Bekanntheitsgradziel)

Trifft dies zu? Unter Zielhierarchie versteht man, dass
Ziele hierarchisch nach Kategorien geordnet werden.
Dabei werden übergeordneten Zielen weitere
Unterziele zugeordnet. Visuell lassen sich die Ziele in
einer Pyramidenform darstellen.

Diese Aussage ist richtig, z.B.

  • Unternehmensziele
  • Marketingoberziele
  • Marketingzwischenziele
  • Marketingunterziele

Sie kennen die Begriffe Zielharmonie, Zielkongruenz
und Zielkonflikt. Ihre Firma hat beschlossen, dass der
Umsatz im nächsten Jahr beträchtlich gesteigert werden
soll. Am Ende dieses Jahres werden 3 Aussendienstmitarbeitende
pensioniert, und diese sollen
nicht ersetzt werden. Was trifft zu?

Wie lautet die korrekte Zielhierarchie einer
Unternehmung?

  1. Unternehmenszweck
  2. Unternehmensidentität
  3. Unternehmensgrundsätze
  4. Oberziele (z.B. Unternehmensziele)
  5. Funktionsbereichsziele (z.B. Marketingziele)
  6. Zwischenziele (Abteilung Verkauf)
  7. Unterziele (z.B. Produktziele)

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