AKN - Modul 5
Freitagsfragen Modul 5
Freitagsfragen Modul 5
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Cartes-fiches
Was wissen Sie über Pilzinfektionen und deren Vorbeugung?
(3 Antworten sind richtig)
- Systemische Pilzinfektionen wie z. B. der Vaginalpilz können relativ gut diagnostiziert und lokal behandelt werden.
- Ballaststoffe hemmen die Ansiedlung von Pilzen im Darm.
- Schimmelpilzsporen sind noch hitzeresistenter als Aflatoxine und können daher nicht durch Kochen neutralisiert werden.
- Gegen Aflatoxine gibt es keine naturheilkundliche Massnahme. Man kann nur versuchen, potentiell schimmelpilzgiftbefallene Lebensmittel zu meiden.
- Die Anti-Baby-Pille kann Pilzinfektionen begünstigen.
- Leber unterstützende Massnahmen sind zwar wichtig, gehören aber nicht zu einem ganzheitlichen Anti-Pilz-Programm.
- Früchte sind natürliche Lebensmittel und können in beliebiger Menge während einer Anti-Candida-Therapie verzehrt werden.
- Pilzbefall der Mundschleimhaut kann sich u. a. in Heisshungerattacken - besonders auf Süsses - äussern, Darmpilzbefall hingegen bemerkt man in erster Linie an Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden. Auf den Appetit wirkt sich eine Candidose im Darm nicht aus.
- Um Scheidenpilz vorbeugen zu können, muss der vaginale pH-Wert sauer sein.
2 – 5 – 9
Wie fit sind Sie in Sachen Pilze und Pilzinfektionen?
(4 Antworten sind richtig)
- Darmpilzbefall stört die Nährstoff- und Mikronährstoffaufnahme.
- Antibiotika führen oft zu einer Pilzinfektion, was mit ein Grund für eine Darmsanierung nach einer Antibiotikatherapie sein sollte.
- Menschen mit Pilzbefall entwickeln oft einen Heisshunger auf stark proteinhaltige Lebensmittel.
- Xylit und Stevia schmecken süss und sollten daher bei Pilzinfektionen ebenfalls strikt gemieden werden.
- Eine Aspergillose, nicht aber eine Candidose im Darm gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Nahrungsmittelintoleranzen.
- Speisepilze gehören zu den fructosereichen Lebensmitteln und sollten daher bei einer Candidose nicht gegessen werden.
- Jede Mykose ist eine Candidose, aber nicht jede Candidose ist eine Mykose.
- Aflatoxine sind Mykotoxine, aber nicht alle Mykotoxine sind Aflatoxine.
- Schimmelpilze können durch Kochen abgetötet werden.
1 – 2 – 8 – 9
Ihr Klient hat eine gemässigte erworbene Fructose-Intoleranz. Welche Gerichte kann er essen?
(3 Antworten sind richtig)
1. Mediterraner Artischockensalat aus Artischocken, Chicoree, Tomaten, Schafskäse und einem Olivenöl-Zitrone-Dressing
2. Milchreis aus Rundkornreis, Kokosmilch, Vanille, Traubenzucker, Zimt und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
3. Frischkornbrei aus einer Sechskornmischung mit Mandeln, getrockneten Feigen, Sultaninen, einem geriebenen Apfel und etwas Sahne
4. Gebratene Austernpilze mit Kräuterbutter als Vorspeise und zum Hauptgang ein vegetarisches Couscous mit Kichererbsen, Zucchini, Zwiebeln, Karotten und etwas Knoblauch
5. Toast mit Butter, selbst gemachter Rohkost-Aprikosenmarmelade aus getrockneten Aprikosen und O-Saft; dazu ein Ei und eine Tasse Kaffee mit Xylit gesüsst
6. Kalte Birnencreme aus frischen Birnen, Stevia, Vanille und Sojajoghurt natur (alles mixen)
7. Schokomuffins aus Dinkelmehl, Kokosöl, Traubenzucker, Kakaopulver, Natron als Backpulver, Bio-Eier und Sojadrink
8. Grüner Smoothie aus Wasser, Mandelmus, Spinat, Apfelsaft (frisch gepresst) und Mango
9. Käsespiesschen mit Trauben und Walnüssen und einem leckeren Fertigdip
Hier die Lösung:
2 – 4 – 7
1. Nein: Mediterraner Artischockensalat aus Artischocken, Chicoree, Tomaten, Schafskäse und einem Olivenöl-Zitrone-Dressing – Artischocken und auch Chicoree sind reich an Inulin, das im Darm zu Fructose abgebaut wird.
2. Ja
3. Nein: Frischkornbrei aus eine Sechskornmischung mit Mandeln, getrockneten Feigen, Sultaninen, einem geriebenen Apfel und etwas Sahne – die Trockenfrüchte und der Apfel gehen natürlich gar nicht.
4. Ja
5. Nein: Toast mit Butter, selbst gemachter Rohkost-Aprikosenmarmelade aus getrockneten Aprikosen und O-Saft; dazu ein Ei und eine Tasse Kaffee mit Xylit gesüsst – Aprikosen und O-Saft sind äusserst fructosereich, zusätzlich könnte das Xylit die Aufnahme der Fructose hemmen.
6. Nein: Kalte Birnencreme aus frischen Birnen, Stevia, Vanille und Sojajoghurt natur (alles mixen) – Birnen gehören ebenfalls zu den fructosereichen Früchten.
7. Ja: Schokomuffins aus Dinkelmehl, Kokosöl, Traubenzucker, Kakaopulver, Natron als Backpulver, Bio-Eier und Sojadrink
8. Nein: Grüner Smoothie aus Wasser, Mandelmus, Spinat, Apfelsaft (frisch gepresst) und Mango – Apfelsaft und Mangos sind sehr fructosereich.
9. Nein: Käsespiesschen mit Trauben und Walnüssen und einem leckeren Fertigdip – Trauben gehören zu den fructosereichen Früchten und im Fertigdip könnte Zucker oder gar Fructose enthalten sein.
In dieser Freitagsfrage geht es um Mykosen im Körper! Findet hier die 3 richtigen Aussagen:
1. Chronische Mykosen deuten grundsätzlich auf ein geschwächtes Immunsystem hin und können verschiedene Körperteile befallen.
2. Candida-Pilze können in geringer Zahl im Verdauungstrakt von gesunden Menschen vorkommen, ohne Beschwerden zu verursachen.
3. Bei der Verstoffwechselung von Eiweiss durch Pilze im Körper kommt es zu starken Blähungen.
4. Bei einer ausgeprägten Candidose fällt im Körper u.a. Alkohol an, was zu Gehirn- und Leberschädigung sowie zu weiteren gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf den Organismus führen kann.
5. Ein basischer pH-Wert im Vaginalbereich kann das Ansiedeln von Candida-Pilzen verhindern.
6. Bei einer Anti-Pilz-Diät sollte grundsätzlich auf tierische Lebensmittel verzichtet werden.
7. Die sogenannte Herxheimer Reaktion ist die chronische Folge von Mykotoxinen im Organismus.
Die richtigen Aussagen sind: 1 – 2 – 4
Nachfolgend findet ihr die detaillierte Erläuterung:
1. Richtig.
2. Richtig.
3. Falsch: Bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten (Zucker) durch Pilze im Körper kommt es zu starken Blähungen.
4. Richtig.
5. Falsch: Ein entsprechend säuerlicher pH-Wert im Vaginalbereich kann das Ansiedeln von Candida-Pilzen verhindern.
6. Falsch: Bei einer Anti-Pilz-Diät können auch hochwertige tierische Lebensmittel verzehrt werden.
7. Falsch: Die sogenannte Herxheimer Reaktion ist eine mögliche kurzfristige bzw. vorübergehende Folge der Überlastung von Ausleitungsorganen im Rahmen der Freisetzung von Mykotoxinen im Körper beim Abtöten der Pilze.
Die heutige Freitagsfrage befasst sich mit dem Thema Histamin-Intoleranz. Ein Klient, der euch aufsucht, hat darüber schon Mal gehört und vermutet selbst unter diesem Problem zu leiden, weil er bestimmte Lebensmittel wie Wein, Schokolade und Geräuchertes schlecht verträgt.
Wie würdet ihr ihm diesen Begriff einfach und verständlich erläutern?
Histamin ist zunächst ein Stoff der vielfältige Aufgaben in ihrem Körper erfüllt, die z.B. das Immunsystem betreffen,die Darmbewegung, die Magensaftproduktion ,um Ihnen nur ein paar Beispiele zu nennen.
Wir nehmen Histamin mit der Nahrung auf, der Körper stellt es aber auch selbst her. Dabei sollte die Histaminkonzentration im Körper insgesamt nicht zu hoch werden. Damit das nicht geschieht stellt der Körper in der Darmschleimhaut ein Enzym her, dass überschüssiges Histamin abbaut. Nun kann es sein, dass Ihre Darmschleimhaut geschädigt ist, z.B. entzündet. Dadaurch kann auch das Enzym nicht ausreichend produziert werden, das ja dafür verantwortlich ist, dass überschüssiges Histamin abgebaut wird. Es entsteht also ein Histaminüberschuss, der verstärkt wird, wenn Sie Lebensmittel essen, die viel Histamin enthalten, wie die von Ihnen genannten. Das Zuviel an Histamin bereitet Ihnen dann Probleme, wie Kopfschmerzen, Juckreiz, Herzklopfen, Blähungen u,v. mehr.
Da es sich um keine Allergie handelt, sondern ein Abbauproblem (von Histamin), kann auch ein Bluttest keine Allergene aufweisen.
Ich würde Ihnen folgendes empfehlen.
Zunächst einmal müssen wir Ihre Darmschleimhaut wieder in einen Zustand versetzten, dass die Darmschleimhautzellen wieder ausreichend das entsprechende Enzym produzieren, d.h. Aufbau einer gesunden Darmflora(Anleitung folgt) .Unterstützend kann man das Enzym zuführen und sehen, ob es Ihnen besser geht. Wichtig ist aber, dass Sie zunächst histaminreiche Lebensmittel meiden. (Ich gebe ihm eine Liste an die Hand, die auch Histaminliberatoren enthält).
Zusätzlich wäre es von Vorteil Vitamin C in Form von Acerolapulver zu nehmen, da dieses den Histaminabbau begünstigt, sowie Vitamin B6, das wichtig ist für die Herstellung des fehlenden Enzyms.
Soweit zu meiner Erklärung.
Noch eine Frage: es ist doch dennoch ein Bluttest möglich oder?
Bei dieser Freitagfrage geht es um das Wissen zum Thema "Haut". Findet hier die 3 richtigen Aussagen!
1. Der Zustand des Darms ist bei jedweder Hauterkrankung ganz erheblich am Geschehen beteiligt.
2. Das Nervensystem und die Haut stehen in einer direkten Verbindung, daher sollte bei Hautkrankheiten stets die seelische Komponente mitbetrachtet werden.
3. Die Haut ist das grösste menschliche Organ und hat eine Fläche von ca. 4 m²
4. Ausschläge und Ekzeme können die Folge eines Leaky-Gut-Syndroms sein.
5. Ein Vitamin-A-Mangel kann eine Neurodermitis begünstigen.
6. Glucagon erhöht die Androgenproduktion im Körper, was zur Entstehung von Akne stark beitragen kann.
7. Das Sonnenbaden verbessert stets das Hautbild.
1 – 2 – 4 sind die richtigen Aussagen.
1. Richtig.
2. Richtig.
3. Falsch: Die Haut weist eine Fläche von ca. 2 m² auf.
4. Richtig.
5. Falsch: Es ist ein Mangel an B-Vitaminen, der Neurodermitis begünstigen kann.
6. Falsch: Das Hormon Insulin ist für die Erhöhung der Androgenproduktion im Körper verantwortlich, was zur Entstehung von Akne entsprechend beitragen kann.
7. Falsch: Die Sonneneinstrahlung kann im Falle von Neurodermitis/Psoriasis die Beschwerden verstärken. Auch können übertriebene Sonnenbäder die Hautalterung fördern.
Thema Homotoxinlehre: Drei Aussagen sind hier richtig, aber welche?
1. Homotoxine sind Stoffe, die für den menschlichen Organismus giftig sind und möglichst schnell ausgeschieden werden müssen.
2. Die Ausscheidung der Homotoxine findet bevorzugt über die Haut statt.
3. Akute Entgiftungsprozesse können sich in Form von chronischen Degenerationskrankheiten wie Rheuma zeigen.
4. Nach dem Begründer der Homotoxinlehre Dr. Reckeweg ist Krankheit ein natürlicher Vorgang, mit dem der Organismus sich selbst wieder ins Gleichgewicht (Homöostase) zu bringen versucht.
5. Unter Kompensation versteht man in der Homotoxinlehre bestimmte Steuermechanismen und Prozesse im Körper, die gravierenden Schäden auszugleichen versuchen, indem quasi gegengesteuert wird.
6. Medikamente können die körpereigene Ausscheidungskapazität generell erhöhen.
7. Eine akute Erkrankung wie Grippe muss stets medikamentös behandelt werden.
1 - 4 - 5
Nr.1 ist richtig
Nr. 2 falsch, über die Schleimhäute
Nr.3 falsch, Hautunreinheiten,Ekzeme, Abszesse
Nr.4 ist richtig
Nr.5 ist richtig
Nr.6 falsch,sie verhindern die körpereigenen Entgiftungsmassnahmen
Nr.7 falsch, die Entgiftung wird so abgebrochen und der Körper ist dazu gezwungen die Homotoxine im Gewebe einzulagern.
In der heutigen Freitagfrage geht es um das Thema Milch. Ein Klient möchte von euch erfahren, ob er statt herkömmlicher Industrie-Milch aus dem Supermarkt auf Rohmilch vom Bauern um die Ecke umsteigen soll.
Welche Antwort und Erklärung würdet ihr dem Klienten in diesem Fall geben?
„Grundsätzlich gehen Ihre Gedanken absolut in die richtige Richtung: Nämlich, dass naturbelassene bzw. unverarbeitete Lebensmittel für unsere Gesundheit immer vorteilhafter sind als stark verarbeitete Industrienahrung. Dieser Grundsatz gilt so gesehen auch für das Lebensmittel Milch. Dennoch sollte im Zusammenhang mit dem Milchverzehr die Tatsache berücksichtigt werden, dass es sich dabei um ein u.U. kritisches Nahrungsmittel handelt, welches bei vielen Menschen zahlreiche Beschwerden in Form von subtil verlaufenden Allergien und Unverträglichkeiten, die sich bspw. als Verdauungs- und Immunsystemstörungen sowie Hautprobleme äussern, verursachen können.
Die Frage, ob Rohmilch eine gute Alternative für herkömmliche Milch darstellt, lässt sich nicht eindeutig mit einem Ja oder Nein beantworten. Wenn Sie auf Milch nicht verzichten möchten, können Sie austesten, inwieweit ein Umstieg auf traditionell hergestellte Milchprodukte aus Rohmilch in Form von Butter, Kefir, Joghurt oder manche Käsearten in kleineren Mengen Ihre Beschwerden lindert. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es eine Vielzahl an gesunden Milchalternativen, die ich Ihnen empfehlen kann, sodass Sie die Milch bzw. die Milchprodukte nicht vermissen werden.
Da die Qualität der Rohmilch auch eine ganz entscheidende Rolle im Hinblick auf die Keimbelastung spielt, sollte der Betrieb, von dem Sie die Milch bzw. die Milchprodukte beziehen möchten, ganz genau unter die Lupe genommen werden."
Im Rahmen einer Ernährungsberatung empfehlt ihr einem Klienten, künftig auf Milchprodukte zu verzichten. Er ist verunsichert, weil er dachte, diese wären gesund und wichtig für starke Knochen.
Erklärt dem Klienten in einigen Sätzen einleuchtend, warum es sich bei Milchprodukten um keine gesunden Lebensmittel handelt. Welche Milchprodukte kann er in gemässigten Mengen weiterhin verzehren? Zeigt ihm dabei auch entsprechende Alternativen auf, damit er keine Angst vor dem Weglassen von Milchprodukten hat.
Grundsätzlich handelt es sich bei Milch um Säuglingsnahrung bzw. ein Übergangslebensmittel und zwar für ein Kalb. Milch enthält daher bestimmte Wachstumshormone, Antikörper und Nährstoffe, die speziell auf die Bedürfnisse von Kälbern abgestimmt sind. Milch (aus konventioneller Landwirtschaft) beinhaltet zusätzlich Hormone sowie Rückstände von verschiedenen Medikamenten, unter anderem auch von Antibiotika.
Wissenschaftliche Studien liefern Beweise, dass der Verzehr von Milch zahlreiche Erkrankungen auslösen bzw. begünstigen kann. Darunter fallen Allergien, Hauterkrankungen, Diabetes, Gelenkerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen uns sogar Krebs. Milch kann ausserdem zu Übergewicht führen.
Zwar liefert die Milch grosse Mengen an Calcium, andere wichtige Mikronährstoffe für die Knochengesundheit sind dagegen nicht enthalten. Gesunde Knochen benötigen zusätzlich zum Calcium auch die Vitamine D und K sowie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Phosphor, Bor, Zink, Kupfer, Mangan und Silicium.
Wenn Milchprodukte vertragen und weiterhin konsumiert werden, sollte man den Verzehr auf kleine Mengen Ghee, Süssrahmbutter und Sahne in bestmöglicher Bio-Qualität (z.B. von Demeter) beschränken. Diese Milchprodukte werden basisch verstoffwechselt und sind besser verträglich.
Der Verzicht auf Milch muss einem nicht schwer fallen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen zu gewöhlichen Milchprodukten, die unheimlich gesund sind und sehr gut schmecken! Haben Sie schon mal Mandelmilch bzw. Reis-, Hanf-, oder Sesammilch probiert? Diese kann man sogar ganz leicht selbst herstellen. Nusskäse und -firschkäse, Nussjoghurt bzw. Kokoskefir sind in ihrem Geschmack und gesundheitlichen Vorteilen unschlagbar. Sie erhalten einige Rezepte von mir und können gerne an dem nächsten Vortrag mit Verkostung zu diesem Thema teilnehmen. Und laden Sie gerne Ihre Familie und Freunde dazu ein :-)
Thema "Darmreinigung": Findet hier die 3 richtigen Aussagen! Viel Spass beim Rätseln :-)
1. Täglicher bzw. regelmässiger Stuhlgang kann als ein Zeichen für eine gute Darmgesundheit gedeutet werden.
2. Ein effektives Darmreinigungsprogramm zeichnet sich in der Regel durch eine Vielfalt an verschiedenen wirkungsvollen Substanzen wie z.B. Chlorella oder Grapefruitkernextrakt aus.
3. Die reguläre Dauer der Darmreinigung beträgt 6 bis 8 Wochen.
4. Tritt eine Verstopfung im Verlauf der Darmreinigung auf, kann dies darauf deuten, dass zu wenig getrunken wird.
5. Die Anzahl der Shakes sollte individuell festgelegt werden und im Rahmen einer intensiven Darmreinigung können bis zu 5 Shakes täglich getrunken werden.
6. Die tägliche Flüssigkeitszufuhr während der Darmreinigung sollte in Form von kohlensäurefreiem Wasser oder alternativ in Form von basischem Kräutertee erfolgen.
7. Bauchmassagen als begleitende Massnahme während der Darmreinigung fördert die Peristaltik und kann dabei helfen, Ablagerungen im Darm zu lösen.
Ich freue mich auf eure Lösungsvorschläge!
Die richtigen Lösungen lauten: 3 – 4 – 7.
Nachfolgend die Erläuterungen dazu:
1. Falsch: Regelmässiger Stuhlgang sagt nicht viel über die Gesundheit des Darms aus. Er kann lediglich als ein Zeichen für eine gut funktionierende Darmperistaltik (u.U. als Folge von Kaffeekonsum) betrachtet werden.
2. Falsch: Je mehr Zutaten ein Darmreinigungsprogramm zusätzlich zu den Hauptwirkstoffen Flohsamenschalen, Bentonit und Probiotikum enthält, desto weniger können die einzelnen Wirkstoffe wirken, was die Effizienz der Darmreinigung verringert.
3. Richtig.
4. Richtig.
5. Falsch: Die Anzahl der Shakes sollte individuell festgelegt werden, mehr als vier Shakes pro Tag sollten allerdings nicht genommen werden.
6. Falsch: Reines kohlensäurefreies (Quell)Wasser sollte die Hauptquelle für Flüssigkeit während der Darmreinigung sein. Basische Kräutertees können dazu ergänzend getrunken werden.
7. Richtig.
Euer/e Klient/in möchte von euch wissen, was es mit dem Thema "Detox" auf sich hat. Überall liest und hört man in letzter Zeit darüber und sie/er will eure Meinung dazu hören. Was sagt ihr dazu?
"Der Trend des Detoxen kommt aus den USA und ist seit einiger Zeit das Schlagwort, wenn es um gesunde Ernährung geht. Die Entgiftung des Körpers hat zweifelsohne seine Berechtigung. Man muss hier nur an die vielen Toxine der heutigen Zeit denken, wie diverse Umweltgifte (Abgase bzw. Feinstaub, Schwermetalle, giftige Dämpfe usw.), Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln sowie Lebensmittelzusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Schadstoffe und schädliche Chemikalien in Kosmetik- und Pflegeprodukten, Medikamentenrückstände und synthetische Hormone, Toxine durch Zigarettenrauch sowie Alkohol.
Bestimmte zeitlich begrenzte Entgiftungsmassnahmen wie die Darmreinigung bzw. -sanierung, Fastenkuren, Entsäuerungs- und Entschlackungskuren können den Körper in regelmässigen Abständen entlasten. Auch können diese Massnahmen im Rahmen einer ganzheitlichen Ernährungsumstellung zum Einsatz kommen.
Wichtig zu wissen ist, dass die Entgiftung einige Organe im Körper beansprucht. Empfehlenswert ist daher, dass solche Massnahmen nicht im Alleingang bzw. ohne Absprache mit einer Fachperson durchgeführt werden. Dadurch kann eine Überforderung des Systems vermieden werden. Das gilt natürlich auch für emotionale Themen, die bei solch einer Kur auch immer berücksichtigt werden müssen. Ein Vorab-Check, ob bzw. welche Organe u.U. Probleme bei der Ausleitung der Gifte bereiten können, ist daher ebenfalls zu empfehlen.
Das eigentliche Detoxen beginnt allerdings in erster Linie mit dem Bestreben, so natürlich und rein wie möglich zu essen, sich zu pflegen und zu leben. Das gilt auch für andere Bereiche unseres Lebens wie unsere Beziehungen und unsere Arbeit. Eine Entgiftung dieser Art sollte daher auf mehreren Ebenen stattfinden und idealerweise in unseren Alltag integriert werden. Daraus ergibt sich natürlicherweise eine sogenannte giftfreie Lebensweise.
Wodurch sind Blutzuckerschwankungen gekennzeichnet?
Blutzuckerschwankungen entstehen, wenn die Ernährung unausgewogen ist und auf vielen, aus isolierten Kohlenhydraten bestehenden Nahrungsmitteln, basiert. In diesem Fall schüttet die Bauchspeicheldrüse kontinuierlich zu viel Insulin aus, um die zugeführte Glucose wieder aus dem Blut zu entfernen. Wenn jedoch zu viel Insulin ausgeschüttet wird, kommt es zu einem Hyperinsulinismus und auf Dauer zu einer Insulinresistenz im Körper. Der Zuckerstoffwechsel wird dadurch nachhaltig gestört, was zu diversen negativen Auswirkungen im Körper (Übergewicht, hormonelle Störungen, Entzündungsprozesse, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes Typ 2 usw.) führen kann.
Wie kann es zu einer Unterzuckerung im Körper und entsprechenden Symptomen kommen?
Wird infolge einer zucker- bzw. kohlenhydratreichen Mahlzeit viel Insulin ausgeschüttet, um die Glucose aus dem Blut rasch in die Zellen zu befördern, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab.
Gleichzeitig jedoch verhindert der Hyperinsulinismus (konstant hoher Insulinspiegel) eine Glucagonausschüttung in der Bauchspeicheldrüse. Der Blutzuckerspiegel bleibt niedrig, da eine Umwandlung des Glykogens (Speicherform der Glucose) in der Leber und in den Muskeln aufgrund des fehlenden Glucagons nicht stattfinden kann. Zu den typischen Symptomen einer Unterzuckerung zählen Herzklopfen, Zittern, schneller Puls, Kopfschmerzen sowie übermässiges Schwitzen und Gereiztheit.
Thema Lactose-Intoleranz: Findet hier, wie immer, die 3 richtigen Aussagen!
1. Die üblichen Symptome einer Lactose-Intoleranz äussern sich in Durchfällen, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.
2. Lactose-Intoleranz ist ein Synonym für Milch-Allergie.
3. Die Darmgesundheit spielt bei einer Lactose-Intoleranz keine Rolle, da es sich dabei um einen natürlichen Zustand handelt.
4. Sahne, Butter und Ghee enthalten kaum bis keine Lactose und können von Betroffenen meist verzehrt werden.
5. Ziegen- und Schafsmilchprodukte enhalten ebenfalls Lactose und sollten bei einer vorliegenden Lactose-Intoleranz gemieden werden.
6. Eine pragmatische Lösung für Lactose-Intolerante ist die dauerhafte Einnahme von Laktase-Tabletten, die es mittlerweile sogar in Drogerien zu kaufen gibt.
7. Bei einer Lactose-Intoleranz wird der Milchzucker vom Immunsystem als Fremdsubstanz eingestuft und entsprechend bekämpft. Dadurch kommt es zu bekannten Symptomen.
1 – 4 – 5 sind die richtigen Aussagen :-)
1. Richtig: Die Symptome einer Lactose-Intoleranz sind: Durchfälle, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.
2. Falsch: Lactose-Intoleranz und Milch-Allergie ist natürlich nicht dasselbe. Bei einer Milch-Allergie kommt es zu einer Reaktion des Immunsystems.
3. Falsch: Werden Funktionsstörungen der Darmschleimhaut behoben, regenerieren sich u.U. auch die Laktase-bildenden Zellen. Dies kann zu einer besseren Verträglichkeit von Lactose führen.
4. Richtig: Sahne, Butter und Ghee werden von Lactose-Intoleranten meist noch gut vertragen.
5. Richtig: Eine Person, die eine Lactose-Intoleranz aufweist, sollte neben Kuhmilchprodukten auch auf Ziegen- und Schafsmilchprodukte verzichten, da diese ebenfalls Lactose enthalten.
6. Falsch: Die Einnahme von Laktase-Tabletten wird lediglich für Ausnahme-Fälle empfohlen.
7. Falsch: Bei einer Milcheiweiss-Allergie wird das Milcheiweiss vom Immunsystem als Fremdsubstanz eingestuft und entsprechend bekämpft.
Was geschieht bei einer Allergie?
(3 Antworten sind richtig)
- Etagenwechsel bedeutet, wenn aus einer Allergie eine andere Allergie wird bzw. eine weitere – oft stärkere – Allergie dazu kommt.
- Bei einer Allergie werden von den T-Lymphozyten Antikörper gebildet – und zwar gegen die im Körper eintreffenden Allergene.
- Trifft das Allergen zum ersten Mal im Körper ein, dann zeigt sich noch keine Reaktion. Erst, wenn es zum dritten Mal im Organismus eintrifft, kommt es zur allergischen Reaktion.
- Die Allergie unterscheidet sich von der normalen Immunreaktion darin, dass Allergene keine gefährlichen Krankheitserreger sind und eigentlich nicht bekämpft werden müssten.
- Auch reagiert das Immunsystem bei einer Allergie nicht mehr im normalen Rahmen, sondern viel zu schwach.
- Bei Allergien sind insbesondere die Immunglobuline G (IgG bei der Typ-1-Allergie) und die Immunglobuline E (IgE bei der Typ-2-Allergie) aktiv.
- Bei der Typ-1-Allergie heften sich die IgG-Antikörper u. a. an eine spezielle Zellart, die so genannten Mastzellen. Hierbei handelt es sich um Abwehrzellen.
- Allergiezellen befinden sich bevorzugt in der Haut sowie in den Schleimhäuten der Atemwege und des Verdauungssystems, also genau dort, wo sich Allergien gerne entwickeln und auch zeigen.
- Auf der Oberfläche jeder einzelnen Mastzelle sollen mehrere Millionen Antikörper Platz haben. Entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Antikörper sich ein Allergen „fangen“ können.
Lösung: 1 – 4 – 8
- Richtig: Etagenwechsel bedeutet, wenn aus einer Allergie eine andere Allergie wird bzw. eine weitere – oft stärkere – Allergie dazu kommt.
- Falsch: Bei einer Allergie werden von den B-Lymphozyten Antikörper gebildet – und zwar gegen die im Körper eintreffenden Allergene.
- Falsch: Trifft das Allergen zum ersten Mal im Körper ein, dann zeigt sich noch keine Reaktion. Erst, wenn es erneut im Organismus eintrifft, kommt es zur allergischen Reaktion.
- Richtig: Die Allergie unterscheidet sich von der normalen Immunreaktion darin, dass Allergene keine gefährlichen Krankheitserreger sind und eigentlich nicht bekämpft werden müssten.
- Falsch: Auch reagiert das Immunsystem bei einer Allergie nicht mehr im normalen Rahmen, sondern übertrieben stark.
- Falsch: Bei Allergien sind insbesondere die Immunglobuline E (IgE bei der Typ-1-Allergie) und die Immunglobuline G (IgG bei der Typ-2-Allergie) aktiv.
- Falsch: Bei der Typ-1-Allergie heften sich die IgE-Antikörper u. a. an eine spezielle Zellart, die so genannten Mastzellen. Hierbei handelt es sich um Abwehrzellen.
- Richtig: Allergiezellen befinden sich bevorzugt in der Haut sowie in den Schleimhäuten der Atemwege und des Verdauungssystems, also genau dort, wo sich Allergien gerne entwickeln und auch zeigen.
- Falsch: Auf der Oberfläche jeder einzelnen Mastzelle sollen mehrere Zehntausend Antikörper Platz haben. Entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Antikörper sich ein Allergen „fangen“ können.
Welche drei der unten aufgeführten Rezepturen eignen sich für Menschen mit Histaminintoleranz?
(3 Antworten sind richtig)
Die Liste auf www.histaminintoleranz.ch ist sehr empfehlenswert.
Natürlich ist die Histaminintoleranz bei jedem anders ausgeprägt. Bei den unten aufgeführten Rezepturen sind nur diejenigen in Ordnung, die in genannter Liste eine Null bekamen, also als in jedem Fall verträglich gelten.
1. Müsli aus Haferflocken, Hanfsaat, Rosinen, geriebener Apfel, Brombeeren und etwas Sahne und eine Tasse Salbeitee
2. Reisnudeln mit Vier-Käse-Sauce (u. a. aus Mozzarella, Parmesan und Roquefort), gemischter Blattsalat mit Olivenöl und sehr wenig Branntweinessig, dazu ein Glas Mangosaft
3. Quinoa mit Blumenkohlgemüse. Als Dessert Quark mit Nektarinen und Ahornsirup
4. Schwarztee, Reiswaffeln mit Frischkäse, Radieschen, Schnittlauch und 4 getrocknete Datteln und ein Glas Reisdrink
5. Reis mit Spinatgemüse, überbacken mit jungem Gouda
6. Obstsalat aus Orangen, Bananen, Ananas, Äpfeln und Joghurt
7. Frikadellen aus frischem Hackfleisch in gluten- und backtriebmittelfreiem Fladenbrot mit Tomaten, Zwiebeln und einer Avocadocreme aus zerdrückter Avocado mit etwas Zitronensaft und Meersalz
8. Basischer Kuchen aus Mandeln, Datteln, Apfelsaft, Kirschen und Kokosflocken
9. Eieromelette mit Rauchfleisch, Weizenvollkorntoast und ein Glas Bier
Die Lösung lautet: 1 – 3 – 8
1. Ja
2. Nein: Reisnudeln mit Vier-Käse-Sauce (u. a. aus Mozzarella, Parmesan und Roquefort), gemischter Blattsalat mit Olivenöl und sehr wenig Branntweinessig, dazu ein Glas Mangosaft - Hier wäre im Grunde alles ok, bis auf den Parmesan und den Roquefort, die als lang gereifte Käse histaminhaltig sind.
3. Ja
4. Nein: Schwarztee, Reiswaffeln mit Frischkäse, Radieschen, Schnittlauch und 4 getrocknete Datteln und ein Glas Reisdrink – Problematisch wären hier der Schwarztee (histaminhaltig und blockiert die DAO) und der Reisdrink (wird oft aus fermentiertem Reis hergestellt und ist somit histaminhaltig).
5. Nein: Reis mit Spinatgemüse, überbacken mit jungem Gouda – Reis und Gouda (weil jung) wären ok, Spinat geht hingegen oft nicht.
6. Nein: Obstsalat aus Orangen, Bananen, Ananas, Äpfeln und Joghurt – Hier wären nur die Äpfel ok. Joghurt ist fermentiert und Zitrusfrüchte sind genau wie Ananas Histaminliberatoren.
7. Nein: Frikadellen aus frischem Hackfleisch in gluten- und backtriebmittelfreiem Fladenbrot mit Tomaten, Zwiebeln und einer Avocadocreme aus zerdrückter Avocado mit etwas Zitronensaft und Meersalz – Die Frikadellen und das Brot wären in Ordnung. Nur Tomaten, Zwiebeln und Avocadocreme gehen oft nicht.
8. Ja
9. Nein: Eieromelette mit Rauchfleisch, Weizenvollkorntoast und ein Glas Bier – Hier geht gar nix, ausser das Omelette wäre nur aus Eigelb zubereitet, dann ginge wenigstens das.
Zu euch kommt eine 35-jährige Klientin, die ihre Ernährung umstellen möchte. Davon erhofft sie sich unter anderem auch einen positiven Einfluss auf ihr Hautbild. Sie leidet seit einigen Jahren unter Akne, obwohl sie als Teenager nie Probleme mit Pickeln und Hautunreinheiten hatte.
Woran denkt ihr in diesem Fall als Erstes? Welche wesentlichen Empfehlungen könnt ihr der Klientin in diesem Fall geben?
Bei dieser Klientin (Alter, Geschlecht, Dauer der Beschwerden) denken wir sofort an folgende mögliche Themen, die als Auslöser für ihre Beschwerden in Frage kommen können bzw. genaue Betrachtung erfordern:
Schwankungen des Blutzuckerspiegels (Ernährungsweise!)
Progesteronmangel (Hormonelles Gleichgewicht/Stress!)
Hoher Konsum von Kuhmilchprodukten
Diese möglichen Ursachen für Akne sollten dann mit der Klientin ganz konkret besprochen werden. Darüber, welche ganzheitlichen Massnahmen bei dem jeweiligen Thema ergriffen werden können, wisst ihr ja bereits bestens Bescheid :-)
Thema Wasser: 3 Aussagen sind richtig
1. Wasser ist wohl der wichtigste Stoff, den wir für das Überleben am dringendsten brauchen.
2. Das sogenannte Transzelluläre Wasser bildet den grössten Anteil des Körperwassers. Dazu zählt auch das Wasser im Magensaft, in der Gallenflüssigkeit, in Verdauungssäften sowie im Speichel.
3. Ohne Wasser als ein wichtiges Transportmittel im Körper ist eine reibungslose Ver- und Entsorgung der Organe und Zellen nicht möglich.
4. Ein Wassermangel kann die Fliesseigenschaften des Blutes negativ beeinflussen und somit zum erhöhten Blutdruck beitragen.
5. Das Hormon Renin, welches in den Nieren gebildet wird schützt den Körper vor Austrocknung, indem es dafür sorgt, dass das Wasser aus dem Primärharn wieder in den Blutkreislauf zurück resorbiert wird.
6. Der Wasserbedarf steigt an, wenn der Mensch mehr industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit vielen synthetischen Substanzen verzehrt, um deren Ausscheidung aus dem Körper zu gewährleisten.
7. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je mehr reines kohlensäurefreies Wasser getrunken wird, desto gesünder ist der Mensch.
Die Aussagen 3 – 4 – 6 sind hier richtig!
1. Falsch: Das Wasser wird für das Überleben dringend benötigt. An erster Stelle der Stoffe, die am dringensten vom Körper benötigt werden, steht jedoch der Sauerstoff :-)
2. Falsch: Flüssigkeiten, die vorübergehend im Verdauungssystem weilen, bilden das transzelluläre Wasser, dessen Anteil am Körperwasser am geringsten ist.
3. Richtig: Wasser dient im Körper als ein Transportmittel, welches eine ordnungsgemässe Ver- und Entsorgung der Zellen gewährleistet.
4. Richtig: Ein Wassermangel im Körper kann eine Erhöhung des Blutdrucks zur Folge haben, da dadruch die Fliesseigenschaften des Blutes negativ beeinflusst werden können.
5. Falsch: Es ist das Hormon Adiuretin, das den Körper vor Austrocknung schützt und dafür sorgt, dass das Wasser aus dem Primärharn in den Blutkreislauf zurück resorbiert wird.
6. Richtig: Um in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln enthaltene synthetische Stoffe ausscheiden zu können, benötigt der Körper reines Wasser. Damit steigt der Wasserbedarf entsprechend an, je mehr Fertignahrungsmittel verzehrt werden.
7. Falsch: Der Wasserbedarf ist generell von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und sollte je nach Lebens- und Ernährungsweise bzw. Zustand individuell bestimmt und angepasst werden.
Stellt euch vor, ihr sitzt mit eurem Klienten in der Beratung. Er möchte sich glutenfrei ernähren und hat einige Fragen an euch. Was würdet ihr ihm antworten bzw. raten?
- Ich habe im Bio-Laden ein tolles Emmer-Brot entdeckt. Emmer ist ja ein Urgetreide. Das ist glutenfrei, oder?
- Ich esse gerne Sprossen. Kann ich Dinkelsprossen essen?
- Ich habe ein Rezept für ein Low-Carb-Brot gefunden. Dieses besteht nur aus Sojaeiweiss, Leinsamenmehl, Walnussmehl, Eier und Öl. Kann ich das essen?
- Ich bin Vegetarier und kaufe mir häufig Veggie-Burger oder vegetarische Würstchen. Kann ich diese weiterhin essen, wenn ich darauf achte, dass keine Weizenstärke enthalten ist?
- Ich trinke jeden Tag einen Shake mit Lupinenprotein. Ist das ok? Den Shake mache ich mit Haferdrink.
- Dann mische ich noch einen Löffel Gerstengrassaftpulver in meinen Drink. Ist das glutenfrei?
- Als Müsli habe ich mir ein Amaranthmüsli ausgesucht. Ich habe hier die Zutatenliste. Bitte sagen Sie mir, ob ich das Müsli essen kann: Zutaten: Reisflocken, Hirseflocken, Amaranth gepoppt (20%), Zartbitter-Schokolade (10%) (Vollrohrzucker, Kakaomasse, Emulgator: (Lecithin), Aprikosen, Äpfel, Datteln, Bienenhonig, Haselnüsse, Mandeln, Sesam, Buchweizen, ungehärtetes Pflanzenfett.
- Hanfnudeln habe ich mir ebenfalls gekauft. Kann ich diese essen? Auf der Zutatenliste steht nur Hanf und Einkorn.
- Kann ich die Frikadellen von meiner Mutter essen? Sie hat mir ihr Rezept mitgegeben, hier ist es:
Zutaten (4 Personen):
1 kg Hackfleisch
1 Bund Schnittlauch
½ Bund Petersilie
250 g Magerquark
4 EL Parmesan, gerieben
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Salz und Pfeffer
Etwas Olivenöl
1) Nein, Emmer ist nicht glutenfrei und somit nicht zu empfehlen
2) Dinkelsprossen sind wohl glutenärmer als die Dinkelkörner oder das Mehl, jedoch nicht glutenfrei (Das Gluten ist ausschließlich im Korn enthalten, nicht jedoch in der daraus entstehenden Pflanze.)
3) Ja, das ist unbedenklich
4) Meist sind diese Veggie-Produkte aus Seitan, welcher aus Weizenmehl gewonnen wird und somit glutenhaltig ist, dies sollte man immer erst abklären
5) Ein Lupinenproteinshake ist völlig okay, wenn man ihm keinen Hafer beirührt, denn dieser enthält ebenfalls Gluten, wenn auch in geringeren Mengen als Weizen
6) Ja, Gerstengras enthält kein Gluten
7) Dieses Müsli enthält kein Gluten, es sollte jedoch gleichzeitig auf eine Regeneration der beschädigten Darmschleimhäute geachtet werden und das Müsli könnte aufgrund seiner Kombination von Getreide mit Früchten und Schokolade belastend für den Darm sein
8) Hanf ist kein Problem, aber Einkorn enthält Gluten und ist somit tabu
9) Ja, die Frikadellen sind glutenfrei
Im Rahmen einer Ernährungsberatung empfehlt ihr euren Klienten auf isolierten Zucker bzw. zuckerreiche Speisen und Getränke zu verzichten. Welche alternativen Süssungsmittel könnt ihr einem Klienten, der offensichtlich nicht an einer Zuckersucht leidet, empfehlen und was ist dabei zu beachten? Denkt daran, dem Klienten die wichtigsten Fakten zu erläutern, ohne ihn dabei mit Informationen zu überfluten :-)
1. Stevia, und zwar ausschließlich die zu einem Pulver vermahlene Steviapflanze, also ein natürliches Produkt mit all seinen Nährstoffen. Die Dosierung ist hier jedoch gewöhnungsbedürftig, da nur geringste Mengen erforderlich sind.
2. Xylit; wird inzwischen aus Maiskolbenresten in aufwändigem industriellen Verfahren hergestellt. Trotz seiner chemischen Struktur gleicht es der Zusammensetzung des körpereigenen Xylits und wird daher gut angenommen. Insbesondere zu Beginn der Umstellung auf alternative Süßungsmittel ist es sehr zu empfehlen, zumal es u.a. karieshemmend wirkt. Allerdings sollte Xylit nicht aus gentechnisch verändertem Mais bestehen. (Beim Süssen mit Xylit ist darauf zu achten, dass man mit sehr kleinen Mengen beginnen und die individuelle Verträglichkeit austesten sollte. Übermässiger Verzehr von Xylit kann bei empfindlichen Personen zu Blähungen und Übelkeit führen).
3. Vollrohrzucker (die Ursüße ist die natürlichste Form), Honig und fructosearme Dicksäfte bzw. Sirupe wie z. B. Ahorn- oder Reissirup jeweils in kleinen Mengen.
4. Eine außerordentlich gesunde und hochwertige Möglichkeit besteht darin, Trockenfrüchte und/ oder daraus hergestellte Sirupe zum Süßen zu verwenden!
5. Eine weitere tolle Alternative zum Zucker bietet Kokosblütenzucker.
Anschliessend wäre es bei der Beratung des Klienten noch wichtig zu erwähnen, dass es auch immer darauf ankommt, welche Gerichte bzw. Getränke (Stichwort Kuchen, Kaffee usw.) gesüsst werden sollen. Die Empfehlungen für gesunde Speisen werden dem Klienten in einem individuellen Ernährungsplan vorgestellt und erläutert :-)
Was wisst ihr über den anaphylaktischen Schock? (3 Antworten sind richtig)
1. Mastzellen sind mit dem Enzym Histamin gefüllt.
2. Verfängt sich nun bei einer Typ-1-Allergie ein Allergen in den Antikörpern auf einer Mastzelle, dann schüttet die Mastzelle ihr Histamin aus. Es kommt zu einer regelrechten Histamin-Explosion, die innerhalb von zwei bis drei Wochen zu den typischen allergischen Symptomen führt, wie z. B. Heuschnupfen oder allergisches Asthma.
3. Die extremste Form einer allergischen Reaktion bei Typ-1-Allergien nennt sich antipraktischer Schock.
4. Dieser Schock tritt meist innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach dem Allergenkontakt auf und kommt recht häufig (ca. 1 x pro Jahr) bei ca. 40 Prozent aller Allergiker vor.
5. Histamin hat u. a. die Aufgabe, die grossen Blutgefässe zu verengen und die kleinen Blutgefässe zu erweitern.
6. Sinn der Sache ist, dass jener Körperteil, in dem sich das Allergen befindet, anschwillt und sehr stark durchblutet wird, damit möglichst schnell und möglichst viele Abwehrzellen an den Ort des Geschehens gelangen können, um das Gift (z. B. Wespengift) zu neutralisieren.
7. Histamin erhöht auch die Durchlässigkeit der Blutgefässwände.
8. Bevor ein anaphylaktischer Schock eintrifft, wird der Betroffene stets durch eindeutige Symptome rechtzeitig vorgewarnt, damit er noch in Ruhe zum Arzt gehen kann.
9. Die Signale eines anaphylaktischen Schocks sind z. B. Hunger (sinkender Blutzuckerspiegel), brüchige Fingernägel und Haarausfall.
Die Lösung heisst: 5 – 6 – 7
1. Falsch: Mastzellen sind mit dem Botenstoff Histamin gefüllt.
2. Falsch: Verfängt sich nun ein Allergen in den Antikörpern auf einer Mastzelle, dann schüttet die Mastzelle ihr Histamin aus. Es kommt zu einer regelrechten Histamin-Explosion, die innerhalb kurzer Zeit zu den typischen allergischen Symptomen führt, wie z. B. Heuschnupfen oder allergisches Asthma.
3. Falsch: Die extremste Form einer allergischen Reaktion bei Typ-1-Allergien nennt sich anaphylaktischer Schock.
4. Falsch: Dieser Schock tritt innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach dem Allergenkontakt auf, kommt aber äusserst selten vor.
5. Richtig: Histamin hat u. a. die Aufgabe, die grossen Blutgefässe zu verengen und die kleinen Blutgefässe zu erweitern.
6. Richtig: Dadurch soll jener Körperteil, in dem sich das Allergen befindet, anschwellen und gut durchblutet werden können, damit möglichst schnell und möglichst viele Abwehrzellen an den Ort des Geschehens gelangen können, um das Gift (z. B. Wespengift) zu neutralisieren.
7. Richtig: Histamin erhöht auch die Durchlässigkeit der Blutgefässwände.
8. Falsch: Ein anaphylaktischer Schock kann auch unbemerkt und plötzlich eintreten. Der gemütliche Gang zum Arzt ist dann oft nicht mehr möglich.
9. Falsch: Die Signale eines anaphylaktischen Schocks können Allergiesymptome sein, wie Hautauschläge und Juckreiz. Auch andere Warnsignale können sich einstellen, wie z. B. Kribbeln in den Händen, Übelkeit und Hitzegefühle.
Thema Darmreinigung:
(3 Antworten sind richtig)
1. Eine Darmreinigung kann zum Schutz vor Pilzerkrankungen und auch vor bakteriellen Infektionskrankheiten durchgeführt werden.
2. Eine gründliche Darmreinigung sollte nicht bei allen Darmkrankheiten durchgeführt werden.
3. Eine Darmreinigung darf bei Untergewicht nicht durchgeführt werden, da man bei der Darmreinigung weiter abnehmen würde.
4. Wer z. B. an einem Hautproblem leidet, gleichzeitig aber täglich Stuhlgang hat und wer ausserdem keine Darmbeschwerden wie z. B. Blähungen hat, muss natürlich auch keine Darmreinigung durchführen.
5. Die drei Basis-Komponenten einer ganzheitlichen Darmreinigung sind Flohsamenschalenpulver, Mineralerde und ein Prebiotikum.
6. Zur ganzheitlichen Darmreinigung kann man einfach auch einen Tag lang mit Glaubersalz abführen und schon ist der Darm blitzeblank und wieder fit.
7. Sinnvolle Zusatzkomponenten einer Darmreinigung können ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat sein, Grapefruitkern-Extrakt (bei Pilzbefall) oder auch Milchzucker, der eine abführende und damit ebenfalls darmreinigende Wirkung hat.
8. Flohsamenschalenpulver und Bentonit gibt es auch in Kapseln. Die Kapseln sollten magensaftresistent sein.
9. Die drei Basis-Komponenten einer ganzheitlichen Darmreinigung sind Flohsamenschalenpulver, Mineralerde und ein Probiotikum.
1, 2 und 9
1. Stimmt: Eine Darmreinigung kann zum Schutz vor Pilzerkrankungen und auch vor bakteriellen Infektionskrankheiten durchgeführt werden.
2. Stimmt: Eine gründliche Darmreinigung sollte nicht bei allen Darmkrankheiten durchgeführt werden.
3. Falsch, Zwar sollte man keine wochenlange und auch keine intensive Darmreinigung bei Untergewicht durchführen, aber eine sanfte Darmreinigung ist oft empfehlenswert, da eine solche zu einer besseren Nährstoffverwertung führen könnte, so dass langfristig wieder ein gesundes Körpergewicht erreicht werden kann.
4. Falsch. Oft weisen Hautprobleme auf eine Dysbiose hin, von der man gar nichts weiss, weil sie sich nicht äussert, die sich aber mit Hilfe einer Darmsanierung beheben liesse - und damit auch das Hautproblem (wenn hier der ursächliche Zusammenhang angesiedelt war).
5. Falsch. Richtig ist dafür Frage 9 :) Ein Prebiotikum kann zwar ebenfalls eine Darmreinigung begleiten, doch gehört ein solches nicht unbedingt dazu.
6. Falsch. Eine Darmreinigung ist das zwar, aber keine ganzheitliche :)
7. Hier hat Gerald richtig nachgeschaut. Milchzucker führt zwar ab, ist aber nicht wirklich eine sinnvolle Zusatzkomponente einer ganzheitlichen Darmreinigung. Es handelt sich ja ebenfalls um ein isoliertes Kohlenhydrat. Nichtsdestotrotz wird reiner Milchzucker oft auch Kleinkindern gegeben, weil er im Vergleich zu anderen Abführmitteln eher sanft abführt und Kinder überdies in vielen Fällen noch über ausreichend Laktase verfügen, so dass die Wirkung auch tatsächlich sanft verläuft.
8. Falsch. Flohsamenschalenpulver und Bentonit gibt es zwar auch in Kapseln. So weit so gut. Doch müssen die Kapseln nicht magensaftresistent sein, da ihre Inhalte ja nicht magensäureempfindlich sind.
9. Stimmt: Die drei Basis-Komponenten einer ganzheitlichen Darmreinigung sind Flohsamenschalenpulver, Mineralerde und ein Probiotikum.
Thema Darmreinigung:
(3 Antworten sind richtig)
1. Menschen mit Pilz- oder Parasitenbefall können ein sanftes oder ein intensives Darmreinigungsprogramm durchführen.
2. Menschen mit Krankheiten wählen - falls eine Darmreinigung für sie in Frage kommt - eine sanfte Darmreinigung, sollten das Vorhaben aber immer mit einem Therapeuten besprechen.
3. Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem reinigen ihren Darm sehr sanft und beginnen mit sehr niedrigen Dosen.
4. Menschen mit Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten sich eine sanfte Darmreinigung aussuchen, die möglichst viele vitalstoffreiche und immunsystemstärkende Zusätze sowie spezielle Kräuter enthält.
5. Menschen mit Mineralstoffmängeln sollten ihren Darm intensiv reinigen und mit einer Kur ausschliesslich aus Bentonit, Psyllium und einem Probiotikum beginnen. Erst wenn der Darm gereinigt ist, sollten Mineralstoffe eingenommen werden.
6. Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sollten ein Darmreinigungsprogramm durchführen, das abführende Kräuter wie Faulbaumrinde und Sennesblätter enthält.
7. Bei einer Darmreinigung nimmt man grundsätzlich täglich zwei Shakes aus Bentonit und Psyllium - und zwar gemäss der Dosieranleitung des Herstellers. Verträgt man den Shake nicht, dann trinkt man ihn trotzdem in der angegebenen Dosis, da man sich irgendwann daran gewöhnt, auch wenn das zwei oder drei Wochen dauern kann.
8. Der Shake aus Psyllium und Bentonit kann auch auf Vorrat hergestellt und bis zum Verzehr im Kühlschrank gelagert werden.
9. Flohsamen wirken besser als Psyllium.
1, 2 und 3
1. Stimmt: Menschen mit Pilz- oder Parasitenbefall können ein sanftes oder ein intensives Darmreinigungsprogramm durchführen.
2. Stimmt: Menschen mit Krankheiten wählen - falls eine Darmreinigung für sie in Frage kommt - eine sanfte Darmreinigung, sollten das Vorhaben aber immer mit einem Therapeuten besprechen.
3. Stimmt: Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem reinigen ihren Darm sehr sanft und beginnen mit sehr niedrigen Dosen.
4. Falsch, da Menschen mit Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine Darmreinigung aussuchen sollten, die möglichst wenige vitalstoffreiche und immunsystemstärkende Zusätze sowie keine speziellen Kräuter enthalten sollte. Denn je mehr Zutaten enthalten sind, umso grösser die Gefahr der Unverträglichkeit. Doch kommt es natürlich auch auf die Art der Allergie und die Art der zugesetzten Kräuter an.
5. Falsch, da Menschen mit Mineralstoffmängeln spätestens während der Darmreinigung Mineralstoff zuführen sollten.
6. Falsch, Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden meist an Durchfällen. Da wäre es nicht so toll, wenn sie auch nocht abführende Kräuter wie Faulbaumrinde und Sennesblätter einnehmen würden.
7. Falsch. Bei Unverträglichkeitsreaktionen kann man vielleicht anfangs versuchen, mit mehr Wassertrinken, einem Einlauf etc. die Beschwerden zu lindern. Wenn das klappt, dann ist es prima. Man sollte aber keinesfalls stur bei der vorgegebenen Dosis bleiben, wenn es einem über Wochen hinweg nicht gut damit geht.
8. Falsch. Theoretisch könnte man das tun, doch wird der Shake ja superglibberig, so dass man ihn anschliessend löffeln müsste.
9. Falsch, da beides dasselbe ist :-) Flohsamen heissen auch Psyllium.
Gibt es ganzheitliche Anti-Aging-Massnahmen für die Haut? Was wissen Sie darüber?
(3 Antworten sind richtig)
- Die Lederhaut ist sehr dünn. In ihr sind reichlich Fettzellen eingelagert, so dass sie gleichzeitig als Energiespeicher und Schutzschicht dienen kann (vor Kälte und Druck).
- Kollagen sorgt für eine straffe, Elastin für eine elastische Haut. Je schneller die Zahl dieser Faserproteine abnimmt, umso zahlreicher und tiefer werden die Falten und umso schneller altert die Haut.
- Falten betreffen nur die Oberhaut und die Unterhaut.
- Kollagen in Cremes bildet mit dem ebenfalls in der Creme enthaltenen Wasser einen Kollagen-Wasser-Komplex, der gut in die Haut eindringt und so erfolgreich und dauerhaft vor Falten schützen kann.
- Die Kollagen- und Elastinbildung kann mit ganzheitlichen Massnahmen nicht angeregt werden. Lediglich der Abbau der Faserproteine kann verlangsamt werden.
- Ganzheitliche Anti-Aging-Massnahmen schützen die Keratinozyten vor freien Radikalen, so dass diese ungestört Kollagen und Elastin bilden können.
- Wenn freie Radikale die Melanozyten angreifen, können diese weniger Melatonin bilden. Dies bedeutet weniger Feuchtigkeit in der Haut sowie weniger Straffheit. Die Faltenbildung wird verstärkt.
- Auch Blutgefässe bestehen zu einem Teil aus Faserproteinen. Je weniger Faserproteine vorhanden sind, umso eher nimmt die Zahl der Kapillaren ab, die in die Haut führen. Die Haut wird folglich immer schlechter mit Nährstoffen versorgt, was dazu führt, dass die dortigen Zellen (z. B. die Fibroblasten) immer weniger produktiv sein können.
- OPC ist ein wirksames natürliches Nahrungsergänzungsmittel für schöne Haut. Es wirkt antioxidativ und kann das Kollagen reparieren.
2,8 und 9 lauten die richtigen Antworten. Hier noch die Auflösung:
- Die Lederhaut ist nicht so sehr dünn. Auch sind in ihr keine Fettzellen eingelagert. Diese findet man hingegen in der Unterhaut, die dann auch als Energiespeicher und Schutzschicht dienen kann (vor Kälte und Druck).
- stimmt
- Falten betreffen Oberhaut und Lederhaut.
- Kollagen in Cremes bildet mit dem ebenfalls in der Creme enthaltenen Wasser einen Kollagen-Wasser-Komplex, der nicht besonders gut in die Haut eindringt, sondern eher an der Oberfläche bleibt.
- Die Kollagen- und Elastinbildung kann mit ganzheitlichen Massnahmen sehr wohl angeregt werden.
- Ganzheitliche Anti-Aging-Massnahmen schützen zwar auch die Keratinozyten vor freien Radikalen, doch bilden diese kein Kollagen und auch kein Elastin. Es sind die Fibroblasten, die diese beiden Faserproteine bilden können.
- Wenn freie Radikale die Melanozyten angreifen, können diese weniger Melatonin bilden. - stopp - Melanin heisst der Hautfarbstoff, den die Melanozyten bilden. Melatonin ist hingegen das Hormon der Zirbeldrüse, die ihr im Kapitel "Endokrine Drüsen" kennen gelernt habt. .
- stimmt
- stimmt
Was wisst ihr über den Aufbau der Haut?
(3 Antworten sind richtig)
- Die Epidermis besteht vorwiegend aus sog. Fibroblasten.
- Fibroblasten sind hornbildende Zellen, die den Hornstoff Kollagen bilden. Kollagen gehört zu den Faserproteinen.
- Keratin ist ein weiteres Faserprotein. Es macht die Haut u. a. wasserabweisend. Keratin ist nicht nur in der Haut, sondern auch im Blut und den Nieren enthalten.
- Keratinozyten sterben im Allgemeinen bereits nach 4 Wochen. Tote Keratinozyten nennt man Hornzellen (Korneozyten).
- Verstorbene Keratinozyten fallen in Form von Hautschüppchen ab, wenn die nächste Generation Korneozyten zu Keratinozyten wurde und nach oben an die Hautoberfläche nachrückt.
- Bei Psoriasis ist dieser Zeitraum verkürzt. Keratinozyten werden hier schon nach 3 bis 4 Tagen zu Korneozyten.
- Zwischen den Keratinozyten befinden sich die Melanozyten. Sie bilden das Faserprotein Melanin, das für die Elastizität der Haut verantwortlich ist.
- Melanin hat ausserdem die Aufgabe, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen.
- Die Lederhaut ist sehr viel dünner als die Oberhaut. Dennoch befinden sich in ihr feine Blut- und Lymphgefässe, ausserdem die Schweissdrüsen und die Talgdrüsen.
4,6 und 8
- Die Epidermis besteht vorwiegend aus sog. Keratinozyten. Fibroblasten sind in der Lederhaut angesiedelt.
- Keratinozyten sind die hornbildenden Zellen, nicht die Fibroblasten. Keratinozyten bilden zwar einen Hornstoff, doch heisst er natürlich Keratin und nicht Kollagen. Beide - Keratin und Kollagen - gehören jedoch zu den Faserproteinen.
- Keratin ist ein weiteres Faserprotein. Es macht die Haut u. a. wasserabweisend. Bis hierher stimmt die Antwort. Doch ist Keratin nicht in Blut und Nieren, sondern in den Nägeln und in unseren Haaren enthalten.
- Stimmt
- Hier wurden die Begriffe Korneozyten und Keratinozyten vertauscht. Also muss es so heissen: Verstorbene Korneozyten fallen in Form von Hautschüppchen ab, wenn die nächste Generation Keratinozyten zu Korneozyten wurde und nach oben an die Hautoberfläche nachrückt.
- Stimmt
- Zwischen den Keratinozyten befinden sich die Melanozyten. Soweit so gut :-) Doch bilden sie das Farbpigment Melanin, das die Hautfarbe bestimmt. Je mehr Melanin gebildet wird, umso dunkler ist die Haut.
- Stimmt
- Die Lederhaut ist natürlich um ein Vielfaches dicker als die Oberhaut. Der Rest stimmte wieder :-)
Was können diese Lebensmittel gemeinsam haben?
Birnen, Äpfel, Orbit ohne Zucker und Diabetikerschokolade? Welche Menschen sollten mit diesen Lebens-/Nahrungsmitteln vorsichtig sein?
Alle Lebensmittel enthalten Sorbit, diese Menschen haben eine Sorbitintoleranz Frage
Menschen mit welchen Beschwerden sollten die folgenden Lebensmittel besser nur in sehr geringen Mengen essen, wenn überhaupt?
Sauerkraut, Parmesankäse, Bitterschokolade, Chianti, Orangen und Erdbeermarmelade
Menschen mit Histaminintoleranz
Was glaubt ihr, welches Problem hat Kerstin?
Kerstin leidet häufig unter Durchfallattacken mit Bauchkrämpfen. Nach Dinkel-Spaghetti „aglio e olio“ (Knoblauch mit Olivenöl) und Parmesan hat sie keine Beschwerden – es sei denn, sie isst ein Vanilleeis mit heissen Himbeeren hinterher. Ein Tiramisu kann sie dagegen prima vertragen. Müsli bekommt ihr morgens meist nicht so gut, manchmal aber doch. Beschwerden bekommt sie nach ihrem Jogging-Müsli aus Haferflocken, Sultaninen, getrockneten Äpfeln und Cornflakes. Keine Beschwerden hingegen mit ihrem seltener verzehrten Schoko-Müsli aus Emmer-Flocken, Gersten-Flocken, Reis-Flocken und schokolierten Amaranth-Pops (der Schokoüberzug der Pops besteht aus Milchschokolade). Beide Müslis isst sie mit Sojamilch.
Kerstin hat eine Fructoseintoleranz.
Eine Klientin kommt zu euch und möchte eine Darmreinigung durchführen. Sie hat sich bereits ein Produkt im Internet ausgesucht und möchte wissen, ob es für sie - mit ihrer Fructoseintoleranz - wohl geeignet ist.
Die Zutatenliste des Darmreinigungsproduktes sieht so aus:
Flohsamenschalen, Zeolith-Pulver, Löwenzahnwurzel, Lapachorinde, Sojaprotein, Topinambur, Boldoblätter, Spirulina, Kamillenblüten, Kurkumawurzel, Bockshornkleesamen, Mariendistelsamen, Artischockenpulver, OPC aus Traubenkernen, Olivenbaumblätter, Camu-Camu-Pulver.
Kann die Klientin unbesorgt das Produkt nehmen? Wenn nein, warum nicht?
Auf den ersten Blick ist es nicht so günstig, adsorbierende und nährende Zutaten gleichzeitig zu sich zu nehmen. Da man aus Studien jedoch weiss, dass sich adsorbierende Erden wie Zeolith und Bentonit nicht negativ auf die Vitalstoffspiegel auswirken, können Präparate dieser Art empfohlen werden - besonders dann, wenn Menschen eine etwas sanftere Darmreinigung wünschen. Doch sollten sie wirklich keine Intoleranz aufweisen. Denn die Darmreinigung soll ja auf ganzer Ebene nutzen und keineswegs - auch nicht in geringen Mengen - irritierende Bestandteile enthalten.
Menschen mit Fructoseintoleranz oder einer anderen Intoleranz sollten am besten eine Darmreinigung durchführen, die nur aus den Basiskomponenten Flohsamenschalen/Flohsamen/Leinsamen, Bentonit/Zeolith und einem Probiotikum besteht.
Ihr Klient leidet an einer Fructose-Intoleranz. Was wissen Sie darüber?
(3 Antworten sind richtig)
- Bei einer Fructose-Intoleranz könnte man in Phase 1 des Ernährungsprogrammes täglich 1 kg Champignons und 5 kg Avocados essen.
- Die Fructose-Intoleranz kann sehr einfach mit einem Bluttest nachgewiesen werden.
- In Phase 2 des Ernährungsprogramms bei Fructose-Intoleranz dürfen nicht mehr als 2 Gramm Fructose pro Tag verzehrt werden.
- Bei einer Fructose-Intoleranz liegt eine Schädigung der Darmschleimhaut vor. Da Ballaststoffe gut für den Darm sind, kann man bei Fructose-Intoleranz als Nahrungsergänzungsmittel Inulin empfehlen.
- Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören: Mandeln, Knollensellerie, grüne Blattgemüse, Avocados, Pilze und glutenfreie Beilagen (Quinoa, Reis etc.).
- Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören: Mandeln, Knollensellerie, Artischocken, Chicoree, Topinambur und glutenfreie Beilagen (Quinoa, Reis etc.).
- In Phase 1 des Ernährungsprogramms bei Fructose-Intoleranz dürfen täglich ein Apfel und 3 Trockenfeigen gegessen werden, aber nicht mehr Früchte.
- Bei Fructose-Intoleranz müssen Früchte grösstenteils gemieden werden. Doch auch mit Milchprodukten sollte der Klient vorsichtig sein.
- Bei Fructose-Intoleranz fehlt dem Organismus das Fructose verdauende Enzym.
1 - 5 - 8
- Bei einer Fructose-Intoleranz könnte man in Phase 1 des Ernährungsprogrammes täglich 1 kg Champignons und 5 kg Avocados essen.
- Die Fructose-Intoleranz kann sehr einfach mit einem Bluttest nachgewiesen werden.
- In Phase 2 des Ernährungsprogramms bei Fructose-Intoleranz dürfen nicht mehr als 2 Gramm Fructose pro Tag verzehrt werden.
- Bei einer Fructose-Intoleranz liegt eine Schädigung der Darmschleimhaut vor. Da Ballaststoffe gut für den Darm sind, kann man bei Fructose-Intoleranz als Nahrungsergänzungsmittel Inulin empfehlen.
- Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören: Mandeln, Knollensellerie, grüne Blattgemüse, Avocados, Pilze und glutenfreie Beilagen (Quinoa, Reis etc.).
- Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören: Mandeln, Knollensellerie, Artischocken, Chicoree, Topinambur und glutenfreie Beilagen (Quinoa, Reis etc.).
- In Phase 1 des Ernährungsprogramms bei Fructose-Intoleranz dürfen täglich ein Apfel und 3 Trockenfeigen gegessen werden, aber nicht mehr Früchte.
- Bei Fructose-Intoleranz müssen Früchte grösstenteils gemieden werden. Doch auch mit Milchprodukten sollte der Klient vorsichtig sein.
- Bei Fructose-Intoleranz fehlt dem Organismus das Fructose verdauende Enzym.
Einer Ihrer Klienten ist lactoseintolerant. Also sollten Sie sich gut mit dieser Intoleranz auskennen.
(3 Antworten sind richtig)
- Ein lactoseintoleranter Mensch reagiert auf das Milcheiweiss mit Verdauungsbeschwerden.
- Bei Lactoseintoleranz kann der Betroffene die Lactose in der Milch nicht verdauen.
- Bei einer Lactoseintoleranz sollte man auch mit abgepackter Wurstware vorsichtig sein.
- Eine Person mit einer Milcheiweissunverträglichkeit leidet an einem Laktase-Mangel.
- Eine Milcheiweissallergie, nicht aber eine Lactoseintoleranz, ist dann gegeben, wenn der Betroffene auf die beiden Milchzucker Lactalbumin und Lactoglobulin mit einer Unverträglichkeit reagiert.
- Bei einer Lactoseintoleranz kann der Betroffene die Laktase in der Milch nicht verdauen.
- Bei einer Lactoseintoleranz wird der Milchzucker vom Immunsystem als Fremdsubstanz eingestuft und entsprechend bekämpft.
- Einer lactoseintoleranten Person sollte man nicht nur von Kuhmilchprodukten, sondern auch von Ziegenmilchprodukten abraten.
- Die wiederholte Einnahme von Antibiotika kann zur Entstehung einer Milcheiweissallergie, nicht aber zu einer Lactoseintoleranz führen.
2 - 3 - 8
- Ein lactoseintoleranter Mensch reagiert auf das Milcheiweiss mit Verdauungsbeschwerden.
- Bei Lactoseintoleranz kann der Betroffene die Lactose in der Milch nicht verdauen.
- Bei einer Lactoseintoleranz sollte man auch mit abgepackter Wurstware vorsichtig sein.
- Eine Person mit einer Milcheiweissunverträglichkeit leidet an einem Laktase-Mangel.
- Eine Milcheiweissallergie, nicht aber eine Lactoseintoleranz, ist dann gegeben, wenn der Betroffene auf die beiden Milchzucker Lactalbumin und Lactoglobulin mit einer Unverträglichkeit reagiert.
- Bei einer Lactoseintoleranz kann der Betroffene die Laktase in der Milch nicht verdauen.
- Bei einer Lactoseintoleranz wird der Milchzucker vom Immunsystem als Fremdsubstanz eingestuft und entsprechend bekämpft.
- Einer lactoseintoleranten Person sollte man nicht nur von Kuhmilchprodukten, sondern auch von Ziegenmilchprodukten abraten.
- Die wiederholte Einnahme von Antibiotika kann zur Entstehung einer Milcheiweissallergie, nicht aber zu einer Lactoseintoleranz führen.