Infektionskrankheiten

MGL 161 Bodyfeet

MGL 161 Bodyfeet


B. P.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Infektionskrankheiten und ihre Behandlung, mit Fokus auf Grippe, Borreliose, Zoster, Komplikationen, Angina, Fieber, Viren, Stadien, Symptome und betroffene Bereiche wie den Genitalbereich. Sie eignen sich für Medizinstudierende und Fachpersonal, die sich über die klinischen Symptome, Erreger und Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten, um fundierte Diagnosen und Therapien zu gewährleisten.
Karten
26
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
04.01.2021 / 16.01.2026

Lernkarten

Virus lebenslang im Körper

HSV Virus zeichnet sich dadurch aus, das nach einer Primärinfektion sporadische Reaktivierungen auftreten können. Sie leben in den Ganglien(Nervenknoten) und sind dort vor dem Immunsystem geschützt!

Faktoren die die rezidivierte Krankheit auslösen kann

Stimuli wie UV-Licht, körperliche Belastung, Menstruation, Fieber, Stress, Immunschwäche

Krankheitbilder HSV-Virus

Herpes labial(Bläschenbildung im Mundbereich) 

Herpes genitalis (Bläschenbildung im Genitalbereich)

Herpes Zoster - Virus und Ersterkrankung

Varizellen-Zoster-Virus 

Krankheit: Windpocken

Nennung des Ortes der Viruspersistenz im Körper

Spinalganglien(Nervenknoten) 

Auslösende Faktoren für eine Gürtelrose

zweiterkrankung durch Varizellen-Zoster-Virus

bei nachlassender Immunität oder bei Abwehrschwäche

klinisches Bild der Gürtelrose

Bläschen im Bereich eines oder zweier Dermatome, meist einseitig

Starke, neuraligische Schmerzen in den Dermatomen

Grippe - ursächlicher Virus

Influenza Virus A, B, C

Grippe -Übertragungsmodus

Tröpfcheninfektion, Empfänglichkeit sehr gross

Grippe - warum ein Individuum zeitlebens immer wieder an Grippe erkranken kann

Durch Ausbildung neuer Virenstämme beim Typ A ist die immunität nach durchgemachter Infektion zeitlich begrenzt

Grippe - klinische Symptome

Starkes Krankheitsgefühl mit Kopf und Gliederschmerzen

mässiges bis hohes Fieber, Schüttelfrost

Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Heiserkeit

evtl. Erbrechen und Durchfall

Grippe: Komplikationen

Pneumonie, Bronchitis, Sinusitis, Otits(Ohrenentzündung), Grippekrupp, bakterielle Superinfektion

Tetanus - Definition und Bakterium

Wundstarrkrampf

Clostridium tetani

Tetanus - klinisches Bild

Blockierung hemmnder Synapsen mittels Tetanustoxin im Bereich der Vorderhornzellen im Rückenmark. 

leichte: innere Unruhe, Lichtscheue und dann folgend tonische Krämpfe der Muskulatur

mittel: tonisch-klonische Krämpfe(Zuckbewegungen), Hyperthermie, Elektrolytstörungen

schwer: Krampf der Zungemuskulatur(Schluckbeschwerden), tödlicher Verlauf infolge Atemstillstand oder Hezr-Kreislaufversagen, Patient bis zum Schluss bei vollem Bewusstsein

Tetanus - Prophylaxe

Impfung

Herpes simplex - Typen und Krankheitsbilder

Typ 1 = Herpes labialis (Bläschen Mundbereich)

Typ 2 = Herpes genitalis(Bläschen Genitalbereich)

Scharlach - Erreger und Übertragungsmodus

Streptokokken Gruppe A

Übertragung-Lokalinfektion des Rachen(z.B. Angina) können die Toxine entstehen, welche für den Scharlachausschlag verantwortlich sind!

Scharlach - klinische Symptome

plötzliches Fieber, Erbrechen, Halsschmerze, Schluckstörungen, Lymphknotenschwellungen im Rahmen einer Angina, Bildung eines Ausschlages(ab 4. Tag). 

Exanthem: kleinflekiger Ausschlag mit kleinsten Hornpapillen(Sandpapier), meist Hals-Brust-Bereich und Extremitäten

Enanthem: punktörmige Rötungen an der Munschleimhaut, feuerroter Rachen

Scharlach - Komplikationen

Otitis media, Hautblutungen, Post-Streptokokken-Nephritis(Nierenentzündung), Rheumatisches Fieber

Pfeiffersches Drüsenfieber - Erreger

Epstein-Barr-Virus

Pfeiffersches Drüsenfieber - klinische Zeichen

Trais: Fieberhafte Angina tonsillaris, Lymphknotenschwellungen, typisches Blutbild(Pfeiffer-Zellen)

Lyme-Borreliose - Erreger

Bakterium borrelia burgdorferi

Lyme-Borreliose - klinische Symptome

1. Stadium(1-3 Wochen nach Zeckenstich) 

Fieber, Gelenkschmerzen, Wanderröte(ringförmig sich ausbreitende Hautrötung), Regionale Lymphknotenschwellung

2. Stadium(Wochen-Monate)

Periphere Paresen, Meningitis, Enzephalitis, Myokarditis, Lyme-Arthritis

3. Stadium(Monate bis Jahre) 

Pergamenthaut, Fortschreitende Enzephalomyellitis

FSME - Erreger und Definition

Frühsommer-Meningoenzephalitis 

Virus: FSME-Virus

Unterschied zu Lyme-Borreliose: Borreliose ist ein Bakterium, Borreliose mit Antibiotika behandelbar, FSME nur vorgängig mit Impfung

FSME - Komplikationen

bleibende neurologisch eSchäden nicht selten

FSME - Therapie und Prophylaxemöglichkeiten

Aktive Immunisierung möglich

Lernen