Wirtschaftsinformatik Grundlagen

Wirtschaftsinformatik Grundlagen

Wirtschaftsinformatik Grundlagen


N. M.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der nutzerzentrierten Systemgestaltung, von Requirements-Analyse über Designprinzipien bis zur Evaluierung. Zentrale Themen sind Usability, Interaktion zwischen Mensch und System sowie die Entwicklung nutzerfreundlicher Produkte. Besonders wertvoll ist das Wissen für Designer, Entwickler und Produktverantwortliche, die nutzerfreundliche und effiziente Lösungen schaffen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
30.12.2020 / 02.04.2026

Cartes-fiches

Unterschied zwischen HCI und Interaction Design?

HCI fokussiert stärker auf Design und Usability von Computersystemen. Interaction Design ist breiter und umfasst Theorie, Forschung und Praxis für User Experience über verschiedene Technologien hinweg.

Was bedeutet Usability?

Gebrauchstauglichkeit: Effektivität, Effizienz, Zufriedenheit und eine angenehme Nutzungserfahrung.

Warum ist frühe Integration von UX/UI wichtig?

Früh im Prozess gibt es mehr Designalternativen und Änderungen sind günstiger. Spätere Änderungen werden deutlich teurer.

Was bedeutet Sichtbarkeit des Systemzustands?

Der Benutzer soll erkennen und verstehen können, in welchem Zustand sich das System befindet.

Welche Zeitgrenzen sind bei Feedback wichtig?

0,1 s wirkt sofort; bei 1 s wird Verzögerung bemerkt, aber der Denkfluss bleibt; ab 10 s ist Warten lang und Feedback ist zwingend nötig.

Was sind mentale Modelle?

Vorstellungen der Nutzer darüber, wie ein System funktioniert. Gute mentale Modelle senken Lernaufwand, Fehlerhäufigkeit und Vergessen.

Wie unterstützt man mentale Modelle im Design?

Durch bekannte Terminologie, konsistentes Layout, bekannte Abläufe, Piktogramme, Dialogbausteine und Styleguides.

Warum soll die UI die Sprache des Benutzers sprechen?

Terminologie soll sich an Denkweise und Fachsprache der Anwender orientieren. Das verbessert Kommunikation und Akzeptanz.

Was bedeutet „Erkennen statt Erinnern“?

Das Interface soll Informationen sichtbar machen, damit Nutzer sich weniger merken müssen, z. B. Modi, Parameter, Historie oder Standardwerte.

Was ist interne und externe Konsistenz?

Externe Konsistenz = Orientierung an bekannten Standards und Mustern. Interne Konsistenz = ähnliche Elemente verhalten und aussehen gleich.

Welche zwei Fehlerarten werden unterschieden?

Slips: Versehen bei eigentlich richtigem Ziel.
Mistakes: falscher Weg oder falsche Entscheidung trotz Ziel.

Wie sollen Fehlermeldungen gestaltet sein?

Einfach, verständlich, problembezogen und mit klaren Hinweisen zur Lösung.

Was bedeutet ästhetisches und minimalistisches Design?

Keine überflüssigen Elemente, Fokus auf das Wesentliche, weniger Ablenkung, bessere Klarheit; Raster und Informationsarchitektur sind zentral.

Was bedeutet Benutzersteuerung?

Nutzer sollen sich in Kontrolle fühlen, navigieren, erkunden, Aktionen rückgängig machen und Fehler ohne negative Folgen korrigieren können.

Was ist User Centered Design (UCD)?

Ein nutzerzentrierter, iterativer Prozess mit Problemverständnis, Definition, Entwicklung und Finalisierung von Lösungen.

Was ist Nutzeranalyse?

Sammlung von Daten zu Verhalten, Präferenzen und demografischen Merkmalen, um die Benutzererfahrung zu verbessern und Zielgruppen besser zu verstehen.

Was ist Marktsegmentierung?

Ein Marketinginstrument zur Identifikation größerer Kundengruppen anhand gemeinsamer Merkmale wie Demografie, Verhalten oder Kaufverhalten. Für Design allein oft zu abstrakt.

Was ist eine Persona?

Ein fiktiver, aber forschungsbasierter Charakter, der eine reale Nutzergruppe mit Bedürfnissen, Motivationen, Verhalten und Nutzungskontext repräsentiert.

Welche drei Evaluations-Settings gibt es?

Kontrolliertes Setting mit Usern, natürliches Setting mit Usern und Settings ohne direkte Userbeteiligung durch Experten.

Was sind typische Bedingungen für einen Usability-Test?

Repräsentative Nutzer, repräsentative Aufgaben, meist 5–10 Teilnehmende, 30–60 Minuten Aufgaben, gleiche Bedingungen für alle und Einverständniserklärung.

Wovon hängt die Anzahl Testpersonen ab?

Von Zeitplan, Verfügbarkeit, Kosten und davon, ob noch neue Erkenntnisse entstehen.

Unterschied Usability-Test vs. Experiment?

Usability-Tests verbessern Produkte mit wenigen Teilnehmenden. Experimente testen Hypothesen, generieren neues Wissen, brauchen mehr Teilnehmende und statistische Validierung.

Welche UX-KPIs sind wichtig?

Task Success Rate, Time on Task und Ease of Use (Benutzerfreundlichkeit)

Was ist SUS?

Die System Usability Scale ist ein standardisierter Fragebogen für den Post-Usability-Test.

Was sind Feldversuche/Feldstudien?

Untersuchungen in natürlicher Umgebung, um zu verstehen, wie Nutzer Technologie real verwenden und welche Auswirkungen sie hat.

Was ist Web Analytics?

Interaktionsprotokollierung auf Websites, um Nutzeraktivitäten wie Besuche, Aufenthaltsdauer und Navigationswege zu analysieren und Designs zu verbessern.

Was ist A/B-Testing?

Ein großangelegtes Experiment, bei dem zwei Versionen eines Entwurfs mit unterschiedlichen Nutzergruppen verglichen werden.

Was ist heuristische Evaluation?

Eine Experteninspektion zur Identifikation von Usability-Problemen anhand von Heuristiken; laut Nielsen finden 5 Experten oft 75–80 % der Probleme.

Was ist ein Cognitive Walkthrough?

Eine Expertenmethode mit Fokus auf Erlernbarkeit: Schrittweises Durchgehen eines Szenarios anhand von Leitfragen zur Zielerreichung und Erkennbarkeit der richtigen Handlung.

Was sind Requirements?

ussagen darüber, was ein Produkt leisten soll oder wie es funktionieren soll. Häufig auch als User Story formuliert: „Als <Rolle> möchte ich <Verhalten>, damit <Vorteil>.“

Welche Arten von Requirements gibt es?

Funktionelle, Daten-, Einsatzgebiets-, technische, organisatorische, soziale, benutzerbezogene sowie Usability- und UX-bezogene Anforderungen.

Wie werden Requirements erhoben?

Durch Interviews, Beobachtungen, Fragebögen und das Studium von Dokumentationen, Regeln und Verfahren.

Nach welchen Kriterien können Interaktionsformen benannt werden?

Nach Adjektiven, Funktion, Art, Input-/Output-Gerät oder Plattform.

Nenne wichtige Interaktionsformen.

Command, Graphical, Multimedia, Virtual Reality, Web, Mobile, Voice, Pen, Touch, Gesture, Haptic, Multimodal, Tangible, AR, Wearables, Smart u. a.

Vorteile der Tastatur als Eingabegerät?

Effiziente Texteingabe, standardisierte Tastenanordnung mit Muscle Memory und gute Barrierefreiheit durch Bedienung ohne Maus.

Welche Zeigegeräte werden verglichen?

Maus, Stift, Rollkugel, Touchscreen, Joystick. Kriterien sind u. a. Genauigkeit, Geschwindigkeit, Lernaufwand und Platzbedarf.

Was zeichnet Mauseingabe aus?

Hohe Präzision auch bei hoher Geschwindigkeit; Lasermäuse sind optischen oft überlegen; Unterlagen wie Glas sind problematisch.

Was zeichnet pen-based devices aus?

Stifteingabe auf Tablets oder Whiteboards; teils mit Drucksensitivität und hoher Genauigkeit, aber derzeit eher geringe Nutzerpräferenz in manchen Bereichen.

Was ist Virtual Reality?

Eine Interaktionsform, die Immersion erzeugt, also das Gefühl des Eintauchens in eine virtuelle Welt.

Wie funktioniert eine VR-Brille?

Meist mit zwei Displays, eines pro Auge; leicht unterschiedliche Bilder erzeugen räumliche Tiefe, ergänzt durch 3D-Sound.

Étudier