Stehende Asanas


R. F.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen des Vinyasa Power Yoga und eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Asanas, die Arme, Beine, Schultern, Rücken und Becken einbeziehen, um Kraft, Flexibilität und Balance zu fördern. Die Karten enthalten detaillierte Anleitungen zu Haltungen wie dem halben Lotus, dem Baum und dem Tänzer, die jeweils spezifische Körperteile stärken und dehnen. Ideal für Yogalehrer und Praktizierende, die ihre Kenntnisse vertiefen und ihre Übungen gezielt verbessern möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Sport
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
15.12.2020 / 31.08.2024

Cartes-fiches

Krieger 1

Sanskrit:

- Virabhadrasana 1 (Position ist nach dem Helden Virabhadra benannt)

Blick/Drishti:

- Daumen (Angusta Ma Dyai) oder Nase (Nasagrai)

Wirkung:

- fördert Kraft, Mut und Ausdauer

- vermindert Steifheit der Fussgelenke, Knie, Hüften, Rücken, Schultern und Nacken

- stärkt und kräftigt alle Gelenke und Muskeln, vorallem die Beinmuskeln und Hüftbeuger

- öffnet Brustkorb

- hilft bei hängenden Schultern

- tonisiert und stärkt die Bauch-und Beckenorgane

- kräftigt Rücken, Arme und Schultern

- stärkt die Blase

- kann bei Ischiasbeschwerden lindernd wirken

- hilft bei Asthma und Bronchitis

- hilft bei Osteoporose oder Karpal-Tunnel-Syndorm

- lindert Menstruations-und Verdauungsstörungen


Wichtig:

- Brust anheben und öffnen

- hinteres Bein gestreckt lassen, Bauch dabei fest

- Becken max. bis Kniehöhe absenken

- Krieger kan mit angehobener Ferse oder mit Fuss am Boden (hinteres Bein) praktiziert werden.

Krieger 2

Sanskrit: 

- Virabhadrasana 2 (Position ist nach dem Helden Virabhadra benannt)

Blick/Drishti:

- Hand (Hastagrai)

Wirkung:

- fördert Kraft, Mut und Ausdauer und stärkt das Selbstvertrauen

- schaft Leichtigkeit, Stabilität und Balance

- stärkt und kräftigt Fussgelenke, Bein und Beckenmuskeln sowie die Wirbelsäule

- verbessert die Beweglichkeit der Fuss-, Knie- und Hüftgelenke sowie Wirbelsäule

- dehnt die Oberschenkelinnenseite des hinteren Beines und kräftigt den Oberschenkel des vorderen Beines

- hilft bei Rückenschmerzen und Ischiasproblemen

- massiert die Bauchorgane wie zbsp. Milz und Leber

- Verbessert Verdauung

- dehnt Hände, Arme, Schultern und Rücken

- weitet den Brustkorp und verbessert das Lungenvolumen


Wichtig:

- Hand-Schulter / Schulter-Hand bilden ein gerade Linie

- Brust anheben und Schulter fixieren/senken

- hinteres Bein gestreckt lassen, Oberkörper ist mittig über Becken

Krieger 3

Sanskrit: 

- Virabhadrasana 3 (Position ist nach dem Helden Virabhadra benannt)

Blick/Drishti:

- Nase (Nasagrai)

Wirkung:

- fördert das Gleichgewicht; äussere Balance steht für innere Balance

- stärkt Muskulatur Rücken, Beine, Schultern und Arme

- dehnt die Oberschenkel

- stärkt die Fussgelenke und Beine

- macht die Wirbelsäule stabil und lindert Schmerzen im Rücken

- öffnet Brust, Lunge und Schultern

- Koordination und Körperhaltung werden verbessert

- regt die Verdauung an

- beruhigt Geist und Nervensystem


Wichtig:

- Arme gestreckt nach hinten und parallel zueinader

- Arme, Oberkörper und Bein auf einer Linie

- Oberkörper geht automatisch mit, keine Vorbeuge

- hinteres Bein gestreckt lassen

- Kniescheibe vom Standbein hochziehen

- Aktive Bauchmuskulatur (Uddiyana Bandha)

Variation:

- Bein nur etwas anheben

Breite Vorbeuge

Sanskrit:

Prasarita Padottanasana (prasarita = ausgestreckt / pada = Fuss/Bein

Blick/Drishti:

Nasagrai (Nase)


Wirkung: 

- Vorbeugen stehen im Allgemeinen für Demut, Loslassen und Akzeptanz

- wirkt beruhigend auf die Nerven und den Körper

- Entwicklung, Stärkung, Kräftigung der Sehnen, Bänder, Muskeln der Füsse, Knie, Beine und Hüften

- senkt den Blutdruck

- mindert stressbedingte Kopfschmerzen

- stärkt Bauchorgane und fördert Verdauung

- gibt Herz und Lunge Energie, Verbesserung der Atmung

- Dehnung und Weitung des Beckenbereichs


Wichtig:

- Hände auf der Linie der Füsse platzieren

- mit der Ausatmung entspannen

- Spannung in den Beinen halten


Variation:

- Hände ineinander falten

- Windmühle, Rotation

Dreieckshaltung

Sanskrit: 

Utthita Trikonasana (utthita = Streckung / tri = drei / kona = Winkel

Blick/Drishti:

- nach oben zur Hand

Wirkung:

- lindert Rückenschmerzen und Nackenschmerzen

- macht die Wirbelsäule beweglich

- stärkt die Gelenke, Knöchel, Bänder und Beinmuskeln

- massiert und sträkt den Beckenbereich

- hilft bei Verdauungsstörungen, Übersäuerung und Blähungen

- stärkt die Bauchorgane, insbesondere die Nieren, und gibt ihnen mehr Platz

- lindert Menstruationsbeschwerden

- korrigiert Fehlstellungen im Schulter- und Nachenbereich

- beseitigt Steifheit in den Beinen und Hüften

- entwickelt die gerade Ausrichtung der Beine und der Wirbelsäule

- hilft den Brustkorb zu öffnen und zu weiten - Dehnung der Atemhilfsmuskulatur


Wichtig:

- Hand-Schulter / Schulter-Hand bilden eine Linie

- stell dir vor du lehnst mit dem Rücken und Gesäss an eine Wand

- Arme unter Spannung bis in die Fingerspitzen

- sollte deine obere Schulter zu weit nach unten gerichtet oder dein Brustkorb eingesunken sein, ist es besser, weiter oben anzutippen

Variation:

- Vorübungen: im Stehen Seitneigung mit einem Arm / Seitneigung mit beiden Armen

- Hand auf den Oberschenkel

- Hand auf dem Schienbein

seitlicher Winkel gestreckt

Sanskrit: 

- utthita parshvakonasana (utthita = Streckung / parshva = Seite / kona = Winkel)

Blick/Drishti:

- hastagrai (Hand)


Wirkung:

- lockert Nacken und Schultern

- Straffung von Armen, Bauch und Gesässmuskulatur

- Kräftigung der Fussgelenke, Achillessehne, Knieglenke und Oberschenkel

- verbessert die Verdauung

- lindert Ischiasschmerzen

- stärkt den Herzmuskel

- hilft bei der Ausscheidung von Giftstoffen

- vergrössert das Lungenvolumen

- Dehnung der Flanken


Wichtig:

- obere Schulter zieht zurück

- Arm weit strecken

- Nabel zieht nach innen

- Becken schiebt nach vorne und in die Weite


Variation:

- Hand auf Oberschenkel antippen

- Hand innen auf Matte neben Fuss, Arm zum Ohr

- Hand innen auf Matte neben Fuss, Arm über Kopf

- gebundene Armpositionen

Halbmond

Sanskrit: 

Ardha Chandrasana (ardha = halb / chandra = Mond)

Blick/Drishti:

Hastagrai (Hand)


Wirkung:

- trainiert die Wirbel- und Rückenmuskeln

- kräftigt die Lendenwirbelsäule sowie den Kreuzbein-und Steissbeinbereich

- lindert Ischiasbeschwerden und Rückenschmerzen

- stärkt das Gleichgewicht

- kräftigt Gesäss- und Bauchmuskeln

- verbessert die Durchblutung des Körpers

- beseitigt körperliche und geistige Schwere und Müdigkeit

- verbessert Konzentration, Koordination, Körperhaltung (insbesondere Schultern)

- verbessert Elastizität des Körpers und des Rückens


Wichtig:

- untere Hand unter der Schulter

- Fuss unter dem Becken

- obere Hand erst ans Becken dann zur Decke

- Arme bilden eine Linie

- Becken zuletzt aufdrehen wenn man sicher steht

- Blick zuerst an Boden später Richtung übere Hand


Variation:

Vorübungen: Vorbeuge einbeinig, Krieger 3

seitliche Dehnung

Sanskrit: 

parshvottanasana (parshva = Seite / uttana = Dehnung

Blick/Drishti:

Nasagrai (Nase)


Wirkung:

- lockert Nacken und Schultern

- beruhigt die Nerven

- stärkt die Bauchorgane

- Verdauung wird durch Massage angeregt

- stärkt Leber und Milz

- stimuliert die Nieren und die Bauchspeicheldrüse

- lindert Menstruationsbeschwerden

- tonisiert die Wirbelsäule und beseitigt Schmerzen im unteren Rücken

- stärkt alle Gelenke

- vermindert Fett an Hüften und Beinen

- hilft bei Schlaflosigkeit und Migräne


Wichtig:

- Alternativen zuerst unterrichten

- Brustbereich öffnen, Rücken lang machen

- Beine bleiben gestreckt

- Nabel nach innen ziehen

- Kraftvoll aus den Bandhas arbeiten (Mula Bandha ist hier hilfreich für die Balance)


Variation:

- Vorübungen: Seitlicher Tisch mit langem Rücken

- seitliche Dehnung mit Namasté Armen

umgedrehte Dreieckshaltung

Sanskrit: 

parivritta trikonasana (parivritta = umgedreht / tri = drei / kona = Winkel

Blick/Drishti:

- Hastagrai (Hand)


Wirkung:

- kräftigt Beine, insbesondere Beinmuskeln, sowie Sehnen der Fuss- und Kniegelenke

- stärkt Schultern und Arme

- macht die Wirbelsäule beweglich, Rotation hilft beim Lösen von Blockaden

- massiert die inneren Organe

- lindert und vermindert Verspannungen im Rücken sowie Ischiasbeschwerden

- entwickelt die Balance in den Füssen und den Gleichgewichtssinn

- entwickelt Bewusstsein für die Ausrichtung von Füssen, Becken, Wirbelsäule und Kopf

- weitet die Brust und belebt Herz und Lungen


Wichtig:

- Hand-Schulter / Schulter-Hand bilden eine Linie

- Bachnabel nach innen ziehen

- nur so weit in die Rotation gehen wie es angenehm ist

- Blick erst nach oben richten, wenn der Stand sicher ist

- Gewicht gleichmässig auf beide Füsse verteilen

- ist keine Haltung für Schwangere, da sie den Bauch zu stark einengt


Variation:

- Vorübungen: seitliche Dehnung, Torso Twist

- Hand innen am Boden statt aussen am Boden

umgedrehter seitlicher Winkel

Sanskrit: 

parivritta parshvakonasana (parivritta = umgedreht / parshva = Seite / kona = Winkel

Blick/Drishti:

- urdhva (nach oben zur Decke)


Wirkung:

- stärkt Nacken und dehnt den Rücken sowie die Brustmuskulatur

- stärkt den Bauch und formt die Taille

- Verdauung wird gefördert und massiert die Bauchorgane

- Kreislauf wird angeregt

- stärkt die Gesäss-, Fuss-und Beinmuskeln

- fördert Koordination und Balance

- Öffnung des Schulter- und Beckengürtels

- stärkt die Handgelenke

- Stärkung der Beine

- Mobiliserung der Hüften


Wichtig:

- Schulter zieht zurück

- Arm weit strecken

- Nabel zieht nach innen, Becken schiebt nach unten

- hinteres Bein gestreckt

- Vorübungen für den umgedrehten seitlichen Winkel

- Hüftbeuger-Stretch mit ausgedrehtem Oberkörper

- Torso Twist

- Drehsitz


Variation:

- Arme ausgestreckt

- Namasté Arme

Tänzer

Sanskrit: 

Natarajasana (Nataraja ist einer der vielen Namen des Gottes Shiva und meint den kosmischen Tänzer)

Blick/Drishti:

- Broomadhya (drittes Auge) oder

- Hastagrai (Hand)


Wirkung:

- fördert das Gleichgewicht und die Konzentration

- stärkt Rumpf-, Brust- und tiefe Rückenmuskulatur

- Streckt die Bauchmuskeln

- stärkt die Füsse und Oberschenkelvorderseiten

- wirkt blebend auf den Kreislauf

- dehnt das Zwerchfell

- lindert Atembeschwerden

- öffnet Brustbereich

- lindert Verspannungen im Nackenbereich


Wichtig:

- Knie nur so weit anheben, wie es angenehm ist

- Blick auf einen Punkt gerichtet

- bei Gleichgewichtsverlust das Knie wieder mehr absinken

- Bandhas aktivieren, Mula Bandha hilft für Balance

- Kopf bleibt hoch


Variation/Aufbau:

- Knie am Oberkörper (Bein vorne anwinkeln und hochziehen und Knie mit Hand halten)

- aufrecht halten (Bein hinten hochziehen, Fuss berührt Gesäss, gegenüberliegender Arm streckt Richtung Decke)

- halber Tänzer

Ausgestreckte Hand-Zeh-Haltung

Sanskrit: 

utthita hasta padangusthasana (utthita = Streckung / pada = Fuss / angustha = der grosse Zeh

Blick/Drishti:

- Padayoragrai (Fuss)


Wirkung:

- fördert das Gleichgewicht

- stärkt die Nieren

- kräftigt Hüftgelenk und LWS

- stärkt Bauch- und Beinmuskulatur

- dehnt die Oberschenkelrückseite

- dehnt die Knie- und Wadenmuskulatur

- kräftig die Kniegelenke


Wichtig:

- das Knie ggf. gebeugt lassen

- Dristhi halten


Variation:

- Vorbereitung: im Liegen 1 Bein nach oben strecken / im Liegen 1 Bein zur Seite strecken / im Stehen 1 Bein angewinkelt nach vorne oder zur Seite 

- halb gestrecktes Bein

Der Baum

Sanskrit: 

Vrksasana (vrksa = Baum)

Blick/Drishti:

- Angusta Ma Dyai (Daumen)


Wirkung:

- fördert das Gleichgewicht und die Konzentration

- beruhigt den Geist, der Baum steht für Zentrierung und innere Ruhe

- anregend für das Gehirn

- verbessert die Standfestigkeit

- verwurzelt mit der Erde und streckt zum Himmel

- kräftigt die Beinmuskeln und die Kniegelenke

- kräftig Schultern und Arme


Wichtig:

- Schultern ziehen nach unten und zurück

- Arme sind gestreckt

- Nabel zieht nach innen

- Standbein ist angespannt

- Fuss nie auf Knie ablegen!


Variation:

- Arme nach oben und Handflächen zusammen

- Arme über Kopf geöffnet

- Arme seitlich ausgebreitet

- Hände im Anjali Mudra (vor dem Herzen)

Halber Lotus im Stand

Sanskrit: 

- Ardha Baddha Padmottanasana (ardha = halb / baddha = gebunden / padma = Lotus)

Blick/Drishti:

Nasagrai (Nase)


Wirkung:

- unterstütz deine Verwurzelung und Verbindung mit der Welt

- fördert das Gleichgewicht

- Rücken wird gestreckt

- lindert Schwächen in Rücken/Hüfte

- regt Herz und Blutkreislauf im Oberkörper an

- Hüft-, Bein- und Fussglenke werden beweglich

- kräftigt die Kniegelenke, öffnet die Hüften

- hilft bei Ruhelosigkeit


Wichtig:

- wenn die Stellung am Becken unangenem ist, Fuss auf den Oberschenkel legen

- aufrechter Stand, Brust öffnen

- Nabel zieht nach innen

- Standbein ist angespannt

- keine Vorbeuge, falls die Hand den Zeh nicht greifen kann 


Variation:

Vorübungen: halber Lotus im Langsitz, Kopf zum Knie-Stellung

- Tempelsitz (Handhaltung Namasté und in die Knie gehen)

- Endversion in Vorbeuge Kopf Richtung Matte

Étudier