Diplomprüfung Arzneimittellehre Arzt und Spitalsekretärinen

Fachwörter/Grundlagen für die Diplomprüfung

Fachwörter/Grundlagen für die Diplomprüfung


Asita Streit
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Arzneimittellehre, insbesondere für medizinische Fachkräfte wie Ärzte und Spitalsekretärinnen. Sie decken Themen wie die Wirkung von Arzneimitteln, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik und die Bedeutung des Therapeutic Drug Monitoring (TDM) ab. Die Karteikarten erklären auch wichtige Begriffe wie Steady State, Arzneimittelkumulation und Dosierungsintervalle. Sie sind besonders nützlich für Berufstätige, die ihr Wissen über Medikamente, deren Wirkstoffe und Anwendungen vertiefen möchten, um eine sichere und effektive Medikamentenverabreichung zu gewährleisten.
Flashcards
48
Students
9
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
10.12.2020 / 07.10.2025

Flashcards

Präperat ohne Wirkstoff,welcher für Studien eingesetzt wird

Placebo

Wie gut sich ein Patient an die Therapie hält

Compliance

Nachfolgepräperat nach dem der Patentschutz beim Original abgelaufen ist.  Es ist Preiswerter da es in verkürztem Verfahren zugelassen ist. Wirkstoff und galenische Formel müssen mit dem Orignalpräperat identisch sein. Die Endzusammensetzung kann varieren.(Hilfsstoffe)

Generika

Nachfolgepräperat eines Orginalproduktes allerdings mit biologischem Ursprung - es sind Produkte wie Antikörper/Insulin welche biotechnologisch hergestellt werden. Es ist teurer als ein Generika(Analog dazu) weil das zulassungsverfahren viel aufwendiger ist.

Biosimilar

Grund für den Einsatz der therapeutischen Massnahme/des Arzneimittel

Schmerz /Dafalgan

Indikation

Gründe welche gegen eine Einnahme eines bestimmten Medikamentes / medizinische Massnahme sprechen oder man es komplett sein lassen sollte - da es zu gefährlich ist z.B Penicillin Allergie / Bluterkrankheit

Kontraindikation

Unter diesem Begriff versteht man das verabreichen von Medikamenten

Medikation

Kauf und Einnahme von rezeptfreien Medikamenten (OCT-Präperate) over the counter) durch Pat. ohne ärztliche Verordnung

Selbstmedikation

Gabe von Medikamenten vor einem med.Eingriff oder einer Therapie

Prämedikation

Wirkstoffe die einen Rezeptor aktivieren und somit den Transmitter imitieren z.B Morphin zur Aktivierung der Opioidrezeptoren bei Behandlung von Schmerzen

Agonist

Wirkstoffe die eine Bindungsstelle für einen Agonisten blockieren - Selbst aber keine Reaktion auslösen  z.B. Antihistamin bei Allergien

Antagonist

Prozess der Umwandlung des Wirkstoffs bei der ersten Passage,der Leber, Speziell relevant bei Arzneiformen,die den Magen-Darm- Trakt passieren

First-Pass-Effekt

Wirkstoffmenge,die ein Patient einnimmt 

Dosis/Einzeldosis

Wirkstoffmenge,die über 24h eingenommen wird. 

Tagesdosis

Wirkstoffmenge die max. eingenommen werden darf

Maximaldosis

Wirkstoffmenge,die maximal pro Tag eingenommen werden darf

Maximale Tagesdosis

Wirkstoffmenge die tödlich ist

Letale Dosis

Wirkstoffmenge, die zu Beginn erhöht abgegeben wird, mit dem Ziel, möglichst schnell eine gewünschte Plasmadosis zu erhalten. Auch Ladedosis oder Sättigungsdosis genannt.

Initialdosis

Wirkstoffmenge, die wiederholt abgegeben wird,um eine Zielkonzentration aufrechtzuerhalten.

Erhaltungsdosis

Zeitintervall bis zur nächsten Dosierung

Dosierungsintervall

Zunehmende Wirkstoffmenge im Körper, die bei wiederholter Gabe zum erreichen des Steady state führt. 

Arzneimittelkumulation

Beschreibt die Reaktion des Körpers auf ein Arzneimittel nach dessen einnahme

Pharmakokinetik

Beschreibt die Wirkung eines Arzneimittels auf den menschlichen Organismus und der Erreger (bakterien,Pilze,würmer und Viren,protozoen) wie kommt eine Wirkung zustande?  grundlage schlüssel-schloss Prinzip das Arzneimittel dient als Schlüssel der in einen Schloss(wirkort im körper z.b Rezeptor)eingeführt gedreht (Reaktion)werden kann.

Pharmakodynamik

Zähle in der richtigen Reihenfolge die Prozessschritte von der Entwicklung eines Medikamentes bis zur Zulassung auf.

  1. Forschung (Labor,Target,Identifizierung und Validierung / Screening Auffinden von aktiven Substanzen/chemische Optimierung)
  2. Präklinik (Früheklinsche Sicherheit und Wirksamkeit mittels Tierversuche)
  3. Klinische Phase(Phase 1 studien untersuchung mit Gesunden/ Phase 2 studienuntersuchung mit wenig Kranken/ Phase 3 studien untersuchung mit vielen Kranken)
  4. Verkauf (zulassung/Markteinführung) Swissmedics/Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz)

Was regelt das Heilmittelgesetz (HMG)?

Das HMG regelt alles was mit Arzneimittel und Medizinprodukte zu tun hat. Es reguliert in der Schweiz Umgang,Vertrieb etc. von Arzneimitteln

Beschreibung eines Medikamentes,welche Wirkstoffe es hat Galenische Form,Indikation,Anwrndungsmöglichkeit,Preis,Dosierung,Kontraktion

Monographie

Sind feste Arzneiformen die mit Hilfsstoffen (Füllmaterial, Bindemitel, Cellulose, verpresst werden. Es gibt sie in verschiedenen Formen,mit oder ohne Lackbezug der folgende Funktionen aufweisen kann (schlechten Geschmack überdecken,erleichterung beim schlucken,wirkstoff vom verderben oder zerstörung durch magensäure schützen oder der lack ist so gemacht das er sich erst später auflöst und so ein retartdierender Effekt erzielt wird.

Tablette

Diese Arzneimittel werden direkt oder verdünnt getrunken

Trinklösungen

Nenne die Nachteile der oralen Arzneiform

  • Sie müssen geschluckt werden/was unsngenehm sein kann
  • Für Pat. Die unter Diarrhö und/ oder wiederholtem erbrechen leiden braucht es eine andere Lösung
  • First Pass Effekt

Was bedeutet ATC - Code

Anatomisch/Therapeutisch/chemisch

Was ist eine Halbwertszeit? Wo zu dient Sie?

Wenn die Wirkung eines Medikamentes auf 50%gesunken ist spricht man von einer Halbwertszeit - sie gibt ein Hinweis auf das Dosierungsintervall - Arzneistoffe mit kurzen Halbwertszeiten haben meist kurze Intervalle

Regel:nach ca. 5 Halbwertszeiten sind 95%ausgeschieden 

Es braucht in der Regel 4-5Halbwertszeiten um Steady State zu erreichen

Wechselwirkung zwischen Arzneistoffen ~ Verstärkung,Abschwächung,Verlängerung oder Verkürzung der Wirkung

Interaktion

Der Pat.benötigt eine immer höhere Dosis um die gleiche Wirkung zu erzielen

Toleranzentwicklung

Bestimmung der Arzneistoffkonzentration zu verschiedenen Zeitpunkten 

 

Kurve entspricht den pharmakokinetischen Vorgängen,wie Resorption,Verteilung, Biotransformation und Ausscheidung

Blutspiegelkurve

Minimalewirkstoffmenge,die im Blut vorhanden sein muss um eine Wirkung zu erzielen.

Minimale therapeutische Konzentration

Wird diese Konzentration überschritten, kommt es zu einer Überdosierung bzw. Vergiftung 

Minimale toxische Konzentration

Mass für die Sicherheit eines Arzneimittels 

Je grösser/breiter desto sicherer das Arzneimittel 

Therapeutische Breite

Zunehmende Wirkstoffmenge,bei wiederholter Gabe zur Erreichung des Steady state

Arzneimittelkumulation

Gleichgewichtszustand Resorption=Elimination ist meist nach 4-5Halbwertzeiten erreicht

Steady State /Kumulationsgleichgewicht

Für was steht die Abkürzung TDM? 

Therapeutic Drug Monitoring

Study