Diplomprüfung Arzneimittellehre Arzt und Spitalsekretärinen
Fachwörter/Grundlagen für die Diplomprüfung
Fachwörter/Grundlagen für die Diplomprüfung
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Lernkarten
Präperat ohne Wirkstoff,welcher für Studien eingesetzt wird
Placebo
Wie gut sich ein Patient an die Therapie hält
Compliance
Nachfolgepräperat nach dem der Patentschutz beim Original abgelaufen ist. Es ist Preiswerter da es in verkürztem Verfahren zugelassen ist. Wirkstoff und galenische Formel müssen mit dem Orignalpräperat identisch sein. Die Endzusammensetzung kann varieren.(Hilfsstoffe)
Generika
Nachfolgepräperat eines Orginalproduktes allerdings mit biologischem Ursprung - es sind Produkte wie Antikörper/Insulin welche biotechnologisch hergestellt werden. Es ist teurer als ein Generika(Analog dazu) weil das zulassungsverfahren viel aufwendiger ist.
Biosimilar
Grund für den Einsatz der therapeutischen Massnahme/des Arzneimittel
Schmerz /Dafalgan
Indikation
Gründe welche gegen eine Einnahme eines bestimmten Medikamentes / medizinische Massnahme sprechen oder man es komplett sein lassen sollte - da es zu gefährlich ist z.B Penicillin Allergie / Bluterkrankheit
Kontraindikation
Unter diesem Begriff versteht man das verabreichen von Medikamenten
Medikation
Kauf und Einnahme von rezeptfreien Medikamenten (OCT-Präperate) over the counter) durch Pat. ohne ärztliche Verordnung
Selbstmedikation
Gabe von Medikamenten vor einem med.Eingriff oder einer Therapie
Prämedikation
Wirkstoffe die einen Rezeptor aktivieren und somit den Transmitter imitieren z.B Morphin zur Aktivierung der Opioidrezeptoren bei Behandlung von Schmerzen
Agonist
Wirkstoffe die eine Bindungsstelle für einen Agonisten blockieren - Selbst aber keine Reaktion auslösen z.B. Antihistamin bei Allergien
Antagonist
Prozess der Umwandlung des Wirkstoffs bei der ersten Passage,der Leber, Speziell relevant bei Arzneiformen,die den Magen-Darm- Trakt passieren
First-Pass-Effekt
Wirkstoffmenge,die ein Patient einnimmt
Dosis/Einzeldosis
Wirkstoffmenge,die über 24h eingenommen wird.
Tagesdosis
Wirkstoffmenge die max. eingenommen werden darf
Maximaldosis
Wirkstoffmenge,die maximal pro Tag eingenommen werden darf
Maximale Tagesdosis
Wirkstoffmenge die tödlich ist
Letale Dosis
Wirkstoffmenge, die zu Beginn erhöht abgegeben wird, mit dem Ziel, möglichst schnell eine gewünschte Plasmadosis zu erhalten. Auch Ladedosis oder Sättigungsdosis genannt.
Initialdosis
Wirkstoffmenge, die wiederholt abgegeben wird,um eine Zielkonzentration aufrechtzuerhalten.
Erhaltungsdosis
Zeitintervall bis zur nächsten Dosierung
Dosierungsintervall
Zunehmende Wirkstoffmenge im Körper, die bei wiederholter Gabe zum erreichen des Steady state führt.
Arzneimittelkumulation
Beschreibt die Reaktion des Körpers auf ein Arzneimittel nach dessen einnahme
Pharmakokinetik
Beschreibt die Wirkung eines Arzneimittels auf den menschlichen Organismus und der Erreger (bakterien,Pilze,würmer und Viren,protozoen) wie kommt eine Wirkung zustande? grundlage schlüssel-schloss Prinzip das Arzneimittel dient als Schlüssel der in einen Schloss(wirkort im körper z.b Rezeptor)eingeführt gedreht (Reaktion)werden kann.
Pharmakodynamik
Zähle in der richtigen Reihenfolge die Prozessschritte von der Entwicklung eines Medikamentes bis zur Zulassung auf.
- Forschung (Labor,Target,Identifizierung und Validierung / Screening Auffinden von aktiven Substanzen/chemische Optimierung)
- Präklinik (Früheklinsche Sicherheit und Wirksamkeit mittels Tierversuche)
- Klinische Phase(Phase 1 studien untersuchung mit Gesunden/ Phase 2 studienuntersuchung mit wenig Kranken/ Phase 3 studien untersuchung mit vielen Kranken)
- Verkauf (zulassung/Markteinführung) Swissmedics/Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz)
Was regelt das Heilmittelgesetz (HMG)?
Das HMG regelt alles was mit Arzneimittel und Medizinprodukte zu tun hat. Es reguliert in der Schweiz Umgang,Vertrieb etc. von Arzneimitteln
Beschreibung eines Medikamentes,welche Wirkstoffe es hat Galenische Form,Indikation,Anwrndungsmöglichkeit,Preis,Dosierung,Kontraktion
Monographie
Sind feste Arzneiformen die mit Hilfsstoffen (Füllmaterial, Bindemitel, Cellulose, verpresst werden. Es gibt sie in verschiedenen Formen,mit oder ohne Lackbezug der folgende Funktionen aufweisen kann (schlechten Geschmack überdecken,erleichterung beim schlucken,wirkstoff vom verderben oder zerstörung durch magensäure schützen oder der lack ist so gemacht das er sich erst später auflöst und so ein retartdierender Effekt erzielt wird.
Tablette
Diese Arzneimittel werden direkt oder verdünnt getrunken
Trinklösungen
Nenne die Nachteile der oralen Arzneiform
- Sie müssen geschluckt werden/was unsngenehm sein kann
- Für Pat. Die unter Diarrhö und/ oder wiederholtem erbrechen leiden braucht es eine andere Lösung
- First Pass Effekt
Was bedeutet ATC - Code
Anatomisch/Therapeutisch/chemisch
Was ist eine Halbwertszeit? Wo zu dient Sie?
Wenn die Wirkung eines Medikamentes auf 50%gesunken ist spricht man von einer Halbwertszeit - sie gibt ein Hinweis auf das Dosierungsintervall - Arzneistoffe mit kurzen Halbwertszeiten haben meist kurze Intervalle
Regel:nach ca. 5 Halbwertszeiten sind 95%ausgeschieden
Es braucht in der Regel 4-5Halbwertszeiten um Steady State zu erreichen
Wechselwirkung zwischen Arzneistoffen ~ Verstärkung,Abschwächung,Verlängerung oder Verkürzung der Wirkung
Interaktion
Der Pat.benötigt eine immer höhere Dosis um die gleiche Wirkung zu erzielen
Toleranzentwicklung
Bestimmung der Arzneistoffkonzentration zu verschiedenen Zeitpunkten
Kurve entspricht den pharmakokinetischen Vorgängen,wie Resorption,Verteilung, Biotransformation und Ausscheidung
Blutspiegelkurve
Minimalewirkstoffmenge,die im Blut vorhanden sein muss um eine Wirkung zu erzielen.
Minimale therapeutische Konzentration
Wird diese Konzentration überschritten, kommt es zu einer Überdosierung bzw. Vergiftung
Minimale toxische Konzentration
Mass für die Sicherheit eines Arzneimittels
Je grösser/breiter desto sicherer das Arzneimittel
Therapeutische Breite
Zunehmende Wirkstoffmenge,bei wiederholter Gabe zur Erreichung des Steady state
Arzneimittelkumulation
Gleichgewichtszustand Resorption=Elimination ist meist nach 4-5Halbwertzeiten erreicht
Steady State /Kumulationsgleichgewicht
Für was steht die Abkürzung TDM?
Therapeutic Drug Monitoring