Pathologie Sinnesorgane / Haut / HNO
MGL 161 Bodyfeet
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Lernkarten
Konjunktivitis - Definition
Bindehautentzündung
Konjunktivitis - Ursachen und versch. Formen
infektiöse Konjunktivitis(virale und bakterielle)
nicht infektiöse(physikalisch)
- Staub, Wind, Rauch, UV-Strahlen/Schweissen
- fehlende Benetzung (mangelnde Tränenproduktion)
allergische, meist Allergien(Pollen, Katzenhaare usw.)
chemisch: Shampoo, Tränengas
Konjunktivitis - Symptome
Abwehrtrias der Augen:
-Tränenfluss
Lichtscheue
Lidkrampf
zudem folgende Symptome:
Brennen(Sand im Auge)
Juckreiz
Rötung
Schwellung
Sekretfluss
Konjunktivitis - zähflüssig gelbes Sekret
bakteriell: eitrig bei bakterien, wässrig bei viralem Infekt
Katarakt - Definition
Grauer Star
Durchsichtigkeit der Linse stark vermindert
Patienten haben graue Linse und leblosen, starren Blick
Katarakt - Ursachen
Alter
Stoffwechselerkrankungen
physikalische Schädigung(Prellung, UV-/Infrarotstrahlen)
Katarakt - Symptome
schleichender Vorgang
Grau-in-Grau-Sehen,verschwommenes Sehen, Sehverschlechterung
Blendung
Katarakt - Komplikationen
häufigste Erblindungsursache
Katarakt - Therapie
Operation - trübe Linse entfernt und durch künstliche ersetzt.
Glaukom - Definition
Grüner Star
steigerung des Augeninnendrucks schädigt Sehnerven und Netzhautdurchblutung
Glaukom - chronisch und akut
chronisch: altersbedingte Abflussbehinderung des Kammerwassers, Augendruck steigt über Jahre.
akut: eine plötzliche Verlegung des Kammerwinkels(z.B. durch Pupillenerweiterung(bei Angst)) verursacht eine ernome Drucksteigerung / sehr schmerzhaft
Glaukom - Pathogenese
Kammerwasser, welches den Augeninnendruck ausmacht, kann nur erschwert abfliessen
Glaukom - Symptome
chronisch: keine Frühsymptome
akut:
starke Schmerzen(Ausstrahlung bis Bauchraum)
vegetative Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, ängstliche Erregung usw)
Sehverschlechterung (Ringe um Lichtquelle / wegen Hornhautödem: RegenbogensehenNebelsehen)
Glaukom - Prognose
chronisch: entscheidend frühzeitige Diagnose
akut: beim ersten Anfall medikamentös, anschliessend operativ dauerhaft weitere Anfälle verhindern
Allergie - Definition
Allergie ist eine übertriebene Reaktion des Immunsystems auf eine fremde Substanz
Europa: 1/3 der Bevölkerung
Allergie bewirkt eine übermässige Freisetzung von körpereigenem Botenstoffen(Histamin usw.)
Klassische Reaktion: Rötung, Juckreiz, Ödeme
Ekzem - Definition
Sammelbegriff für Juckflechten und kann nicht infektiöse Entzündungsreaktion der Haut mit Juckreiz Erythrem(Rötung) und Pappeln
Ekzem - verschiedene Ekzemformen und Ursachen
Allergische Reaktion - exogene und endogene Allergene
Kontaktekzem - allergische Unverträglichkeit
Neurodermits - atopisches Ekzem
Seborrhoisches Ekzem - Haut zu viel Talg
Nummuläres Ekzem - aufgrund von mikrobieller Besiedelung der Haut
Kumulativ toxisches Kontaktekzem - nicht allergische Reaktion auf Kontaktsubstanzen
verminderte oder vermehrte Schweissproduktion
chronisch venöse Insuffizienz, besonders am Unterschenkel oder am After
Ekzem - akut und chronisch
akut: Knötchen-, Bläschen, Krusten- und Schuppenbildung auf gerötetem Untergrund, evtl. nässend
chronisch: Riss, Vergröberung der Haut, vermehrte Verhornung, Schuppung
Kontaktekzem - auslösende Faktoren
Nickel
Wasch- und Putzmittel
Zement und Kalk
Haarfärbemittel und Präparate für die Dauerwelle
auf bestimmte Mehlsorten oder Backhilfsstoffe
Desinfektionsmittel
Neurodermitis - Definition
häufige, chronisch rezidivierende Hauterkrankung aus dem allergischen Formenkreis. Bereitschaft, gegen Substanzen wie Gräserpollen, Sporen, Hausstaub, Nahrungsmittel und andere eine allergische Rekation zu entwickeln, die sich an der Haut manifestiert.
Neurodermitis - Ursachen / auslösende Faktoren:
Vererbung/Immunsystem/Umwelt/Nervensystem/Hautstruktur
Allergien
mechanische Reizung
bestimmte Nahrungsmittel
pschischer Stress
viele Umweltfaktoren zusammen, schwierig Ursache zu finden.
Neurodermitis - Symptome
Milchschorf
Neurodermitis in der Kindheit(Gelenkbeugen)
Neurodermitis bei Jugendlichen und ERwachsenen(unterschiedlich stark ausgeprägt(Begen, Nacken, Augen, Hals Stamm
der qualende Juckreiz ist für viele Patienten der zentrale Aspekt der Neurodermitis
Neurodermitis - Komplikationen
virale Sekundärinfektionen, besp. bakterielle Infekte, Warzen und Pilze
Pilzerkrankung - Infektionsquellen und begünstigende Faktoren
feuchtes Milie und verminderte Immunität
begünstigende Faktoren
vermehrtes Schwitzen, Durchblutungsstörung
mangelndes Abtrocknen
Infektionen bei Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen(Badi, Saunen und Sportstätten)
Pilzerkrankung - Symptome
Beginn: Zwischenzehenräumen
Rötung, Schuppung, Nässen und Juckreiz
Plantar: Schuppung und Übergreifung auf Fusskante und -rücken
Juckende Bläschen
spez. bei Nagelpilz: Verfärbung der Nägel, Verdickung der Nagelplatte und Abhebung vom Nagelbett, Deformierung
Pilzerkrankung - Therapie
trocken halten: gründliches Abtrocknen, gute Kleidung, keine engen Schuhe, Einlage von Verband oder Stoff zwischen Zehen
heilt meist von selbst
Pilzmittel
Speziell bei Nagelpilz: Behandlung oft langwierig
Pilzerkrankung - Prophylaxe
Trockenhalten der Zehenzwischenräumen hat oberste Prioriät
Schwimmbad: eigene Badeschuhe und Desinfektion
Warzen - Ursachen
versch. Typen von Human-Papilloma-Virus=HPV, einige mit krebserregendem Potential
Erreger über Haut und Schleimhaut in Körper
Warzen - begünstigende Faktoren
Abwehrschwäche
psychische Faktoren
Durckstellen am Fuss
feucht-warme Orte(Schwimmbad)
mangelhafte Durchblutung der Extremitäten
vermehrtes Schwitzen
Neurodermitis
Warzen - Erscheinungsbild
variieren sehr stark in Form, Farbe und Grösse. Sie können im Hautniveau liegen aber auch erhaben oder gestielt sein. Die Farbgebung variiert von hautfarben bis dunkelbraun, eine Sonderform erscheint blauschwarz. Daher werden in der Fachliteratur zahlreiche Pigmentmalformen unterschieden.
Warzen - Komplikationen
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Muttermale - Definition
Naevus/Naevi: primär gutartige Wucherungen der Melanozyten und die am häufigsten vorkommende Geschwülste der Haut. Wegen vermehrte Aktivität oder Anzahl der Melanozyten.
Muttermale - Komplikationen
bösartigen Entartung und die Ausbildung eines Melanoms gering.
manchen Fam. Nävuszellnävi gehäuft auf, oft mit zahlriechen bis zu münzgrossen Fleecken. Hier gehen sie häufig auch mit einem gesteigerten Entartungsrisiko einher, besonders nach häufiger intensiver Sonnenbestrahlung.
Muttermale - Abklärung / ABC-Regel
Inspektion: Farb- und Grössenveränderung, unscharfe Begrenzung
ABCDE-Regel
A: Asymmetrie
B: Begrenzung unregelmässig
C: Color (verschiedene Farben)
D: Durchmesser
E: Erhabenheit/Entzündung
Melanom - Definition
Bösartiger Tumor, der von den Pigmentzellen der Haut ausgeht
Melanom - Häufigkeit
vorwiegend bei Weissen / Weltweite Häufigkeitszunahme in den letzten Jahren
Menschen in mittleren Lebensjahren/Pubertät sehr selten
Entwickelt sich bevorzugt auf Hautbereiche, die der Sonne ausgesetzt.
Melanom - Ursachen
entwickeln sich aus Lederflecken
sonstige Risikofaktoren:
Sonnenbrandreaktionen, erworbene Immunsuppression(AIDS), familiäre Häufung
Melanom - Symptome
ABCDE-Regel
mehr als 4 davon erfüllt=Melanomverdacht
Weitere Warnsymptome: Juckreiz, leichte Verletzlichkeit mit Blutungsneigung
Wichtig: Grössen- oder Farb- und Strukturveränderung eines Naevi berichtet;-)
Psoriasis - Definition
gutartige, erbliche Krankheit der Haut, Schleimhaut, Nägel und Gelenke
unregelmässig, scharf begrenzte entzündliche Hautbereich mit silbrig glänzender Schuppungen. Nicht ansteckend!
Psoriasis - Ursachen
Hauterneuerungsprozess massiv beschleunigt. Normal 30 Tage/bei Psoriasis 7 Tage. Haut ist trocken.
Auslöser Krankheit:
psyogene Auslöser
Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente
äussere mechanische Faktoren(Druck, Verletzung), durch das Kratzen wird die Schuppenbildung gefördert
klimatische Einflüsse, vorgehende Infekte
Ernährungsfaktoren teilweise