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Flashcards
Enterprise-Resource-Planning (ERP)
Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material und Informations- und Kommunikationstechnik im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen, steuern und verwalten.
Advanced Encryption Standard (AES)
Der Advanced Encryption Standard (AES) (deutsch etwa „fortschrittlicher Verschlüsselungsstandard“) ist eine Blockchiffre.
Es handelt sich um ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, d. h. der Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln ist identisch. Der Rijndael-Algorithmus besitzt variable, voneinander unabhängige Block- und Schlüssellängen von 128, 160, 192, 224 oder 256 Bit. Rijndael bietet ein sehr hohes Maß an Sicherheit; erst mehr als zehn Jahre nach seiner Standardisierung wurde der erste theoretisch interessante, praktisch aber nicht relevante Angriff gefunden.
AES schränkt die Blocklänge auf 128 Bit und die Wahl der Schlüssellänge auf 128, 192 oder 256 Bit ein. Die Bezeichnungen der drei AES-Varianten AES-128, AES-192 und AES-256 beziehen sich jeweils auf die gewählte Schlüssellänge. Der Algorithmus ist frei verfügbar und darf ohne Lizenzgebühren eingesetzt sowie in Soft- und Hardware implementiert werden.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, die unter Aufwendung von technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur (Raumheizung) überträgt. Der verwendete Prozess ist im Prinzip die Umkehrung eines Wärme-Kraft-Prozesses, bei dem Wärmeenergie mit hoher Temperatur aufgenommen und teilweise in mechanische Nutzarbeit umgewandelt und die Restenergie bei niedrigerer Temperatur als Abwärme abgeführt wird, meist an die Umgebung. Das Prinzip der Wärmepumpe verwendet man auch zum Kühlen (so beim Kühlschrank), während der Begriff „Wärmepumpe“ nur für das Heizaggregat verwendet wird. Beim Kühlprozess ist die Nutzenergie die aus dem zu kühlenden Raum aufgenommene Wärme, die zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgeführt wird.
Transport Layer Security (TLS)
Transport Layer Security (TLS, englisch für Transportschichtsicherheit), auch bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
TLS besteht aus den beiden Hauptkomponenten TLS Handshake und TLS Record. Im TLS Handshake findet ein sicherer Schlüsselaustausch und eine Authentisierung statt. TLS Record verwendet dann den im TLS Handshake ausgehandelten symmetrischen Schlüssel für eine sichere Datenübertragung – die Daten werden verschlüsselt und mit einem MAC gegen Veränderungen geschützt übertragen.
Local Area Network (LAN)
Sollen mehrere Rechner zu einem Verbund zusammengeschlossen werden, erfolgt dies meist in Form eines Lokal Area Networks (LAN). Ein solches Ortsnetz kann zwei Rechner in einem privaten Haushalt umfassen oder mehrere tausend Geräte in einem Unternehmen. Auch Netzwerke in öffentlichen Einrichtungen wie Behörden, Schulen oder Universitäten werden als LAN realisiert. Ein weitverbreiteter Standard für kabelgebundene Local Area Networks ist Ethernet. Weniger gebräuchlich und weitgehend veraltet sind Vernetzungstechnologien wie ARCNET, FDDI und Token Ring. Die Datenübertragung erfolgt entweder elektronisch auf Basis von Kupferkabeln oder über einen Lichtwellenleiter aus Glasfaser.
Wide Area Network (WAN)
Während Metropolitan Area Networks nah beieinanderliegende Standpunkte in ländlichen Regionen oder Ballungsgebieten verbinden, erstrecken sich Weitverkehrsnetze, sogenannte Wide Area Network (WAN), über große geografische Bereiche wie Länder oder Kontinente. Die Anzahl der in einem WAN verbundenen lokalen Netzwerke oder Einzelrechner ist prinzipiell unbegrenzt.
Virtual Private Network (VPN)
Ein Virtual Privat Network (VPN) ist ein virtuelles Kommunikationsnetz, das die Infrastruktur eines physischen Netzwerks nutzt, um Computersysteme logisch zu verbinden. Dabei kann es sich um jeden der oben dargestellten Netzwerktypen handeln. Am gängigsten ist jedoch das Internet als Transportmedium. Dieses verbindet nahezu alle Rechner weltweit und steht im Gegensatz zu privat betriebenen MANs oder WANs kostenlos zur Verfügung. Der Datentransfer erfolgt innerhalb eines virtuellen Tunnels, der zwischen einem VPN-Client und einem VPN-Server aufgebaut wird.
Kommt das öffentliche Netz als Transportmedium zum Einsatz, werden Virtual Private Networks in der Regel verschlüsselt, um die Vertraulichkeit der Daten sicherzustellen. VPNs kommen zum Einsatz, um LANs über das Internet zu vernetzen oder einen Fernzugriff auf ein Netzwerk oder einen Einzelrechner über die öffentliche Verbindung zu ermöglichen.
LMN (local metrological network)
Ein Local Metrological Network (LMN) ist ein lokales messgerätetechnisches Netzwerk, das die Schnittstelle zu Smart Metern bildet.
Die intelligenten Messsysteme erhalten ihre Verbrauchsdaten für Energie, Strom, Wasser oder Gas von Sensoren, die diese in regelmäßigen Zeitabständen an die Smart Meter überträgt, die sie aufbereiten und an die zentrale Kommunikationseinheit SMGW-Gateway weiterleiten.
Die Datenübertragung von den Sensoren zu den Smart Metern und dem SMGW-Gateway erfolgt über den M-Bus oder den Wireless-M-Bus. In der drahtgebundenen Version ist die Übertragung auf der Transportschicht und der Sitzungsschicht durch die Transport Layer Security (TLS) mit 128 Bit verschlüsselt. Dadurch sind alle Datenströme in Bezug auf Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit abgesichert.
Meter-Bus (MBus)
Der M-Bus ist ein standardisierter Feldbus für die Gebäudeleittechnik. Es ist ein zweiadriges Buskonzept für die Fernauslesung von Zählerständen von Smart Metern in Gebäuden: Für Gas, Wasser, Strom und Wärme. Neben der drahtgebundenen Ausführung gibt es auch eine mit Funkübertragung arbeitende Version, den Wireless-M-Bus
Feldbus
Feldbus ist der Oberbegriff für verschiedene physikalisch ausgeprägte Bussysteme für die Automatisierung, Fertigungstechnik, Gebäudeautomation und die Automotive-Technik. Es handelt sich um leitungsgebundene oder drahtlose Bussysteme mit denen Feldgeräte, das sind Sensoren und Aktoren, wie Antriebe, Schalter, Motoren, Stellglieder und Lampen mit den Steuerungsgeräten und Leitrechnern verbunden werden und über die der schnelle Datenaustausch zwischen den Komponenten erfolgt.
Feldbusse arbeiten meistens im Master-Slave-Betrieb, dabei übernimmt die Masterstation die Steuerung der Prozesse und Protokolle und die Slave-Stationen die Abarbeitung der Teilaufgaben.
Wireless-M-Bus
Die Funkverbindungen arbeiten unidirektional und bidirektional und übertragen die Daten von den Sensoren zu den Aktoren oder die Zählerstände von Smart Metern.
Die Slaves erfassen die Verbrauchswerte und übertragen die Zählerstände über Funkmodule zum Master, der von einem Personal Computer gebildet wird und als SMGW-Gateway fungiert. Dieses Gateway bildet die zentrale Komponente des Local Metrological Network (LMN). Hier werden die Daten gesammelt, aufbereitet und an die Server der Strombetreibergesellschaft übertragen.
AMR (automatic meter reading)
Die automatische Zählerablesung, Automatic Meter Reading (AMR), ist ein Beispiel für eine Maschine-zu-Maschine-Kommunikation bei der von Sensoren erfasste Verbrauchswerte über einen M-Bus zu einem Multi-Utility Controller (MUC) oder einem Smart Meter Gateway (SMGW) übertragen werden.
Bei der automatischen Zählerablesung kann sich um Zählerstände von Smart Metern für den Strom-, Wasser-, Heizungs- oder Gasbedarf handeln, die mittels über einen M-Bus, über Bluetooth oder ZigBee an einen Controller übertragen werden.
Unidirektional
Unidirektional bedeutet "in eine Richtung". Es handelt sich um eine Übertragung bei der nur ein richtungsorientierter Übertragungskanal zur Verfügung steht, aber kein Rückkanal.
Der Empfänger einer Nachricht ist daher nicht in der Lage diese dem Sender zu bestätigen. Da die Empfänger einer unidirektionalen Übertragung die Nachricht nicht auf ihre Fehlerfreiheit hin überprüfen können, sind die Übertragungsmechanismen aufwendiger als die von bidirektional arbeitenden Übertragungssystemen, die in beiden Übertragungsrichtungen arbeiten. Typische unidirektionale Übertragungen sind Broadcast-Übertragungen wie Rundfunk und Fernsehen.
Bidirektional
Bidirektional ist eine Betriebsart der Datenkommunikation. Beim bidirektional Betrieb können zwei Signale gleichzeitig in beiden Richtungen über eine Übertragungsleitung übertragen werden.
Zwischen Sender und Empfänger gibt es zwei Kanäle: einen Hin- und einen Rückkanal. Jeder Teilnehmer einer bidirektionalen Verbindung kann somit Sender oder Empfänger sein. Bei den bidirektionalen Betriebsarten unterscheidet man zwischen solchen bei denen nur eine Station senden und die andere empfangen kann, dem Halbduplex-Betrieb, oder bei dem beide Stationen gleichzeitig senden und empfangne können, dem Duplex-Betrieb oder Vollduplex.
Funkmodul
Ein Funkmodul ist eine kompakte elektronische Sende-/Empfangseinrichtung mit der Daten per Funk übertragen werden können. Funkmodule senden auf ausgewählten Frequenzen in freien oder lizenzierten Frequenzbändern und nutzen die vorhandenen Funkinfrastrukturen, wie die etablierten Funknetze.
Das können Netze im Nahbereich sein, wie Bluetooth oder ZigBee, aber ebenso Mobilfunknetze wie das GSM-Netz, UMTS, Long Term Evolution (LTE) oder Mobilfunknetze der 5. Generation (5G)
OSI-Referenzmodell
Das OSI-Referenzmodell der Internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) wurde ab 1977 als Grundlage für die Bildung von Kommunikationsstandards entworfen. Ziel von der Open Systems Interconnection (OSI) ist die Kommunikation in heterogenen Netzen, insbesondere zwischen verschiedenen Rechnerwelten auf der Grundlage anwendungsunterstützender Grunddienste.
Diese Grunddienste sind z.B. die Dateiübertragung, das virtuelle Terminal, der Fernzugriff auf Dateien und der Austausch elektronischer Post. Für diese und alle weiteren Kommunikations-Anwendungen benötigt man neben den eigentlichen Anwendungsdaten strukturelle und prozedurale Zusatzinformationen, die als OSI-Protokolle festgelegt sind.
Schnittstelle
Eine Schnittstelle, Interface (I/F), ist ein definierter Übergang zwischen Datenübertragungseinrichtungen, Hardwarekomponenten, logischen Softwareeinheiten oder zwischen Mensch und Computer. Schnittstellen werden den vielfältigsten Anforderungen und Anwendungen gerecht: den elektrischen und physikalischen, den Übertragungsmodi, -protokollen und -betriebsarten.
Übertragungsschnittstellen eignen sich für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oder Mehrpunktverbindungen und sind für private oder öffentliche Netzwerke ausgelegt.
Benchmarking
Benchmarking (engl. Benchmark = „Maßstab“, steht für eine Bezugs- oder Richtgröße) bezeichnet in der Betriebswirtschaft eine Managementmethode, mit der sich durch zielgerichtete Vergleiche unter mehreren Unternehmen das jeweils beste als Referenz zur Leistungsoptimierung herausfinden lässt. Dazu ist es notwendig, durch Vergleich bessere Methoden und Praktiken (Best Practices) zu identifizieren, zu verstehen, auf die eigene Situation anzupassen und zu integrieren. Benchmarking ist eine Weiterentwicklung des Betriebsvergleichs.
Blockheizkraftwerk (BHKW)
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird. Es kann auch Nutzwärme in ein Nahwärmenetz eingespeist werden. Die Anlage nutzt dafür das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.
Als Antrieb für den Stromerzeuger können Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel-, Pflanzenöl- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen, Stirlingmotoren oder Brennstoffzellen verwendet werden.
Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert daraus, dass die Abwärme der Stromerzeugung genutzt wird.
Investitionsausgaben (CAPEX)
Investitionsausgaben (auch Capex, für englisch capital expenditure; umgangssprachlich auch "Investitionskosten") werden die bei einer Investition getätigten Ausgaben für längerfristige Anlagegüter genannt, beispielsweise für neue Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeugpark, Immobilien oder Maschinen.
Betriebskosten (OPEX)
Betriebskosten (auch Opex, Abkürzung für englisch operational expenditure) ist ein Sammelbegriff in der Betriebswirtschaftslehre für alle Kosten, die durch die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftsbetriebes eines Unternehmens verursacht werden.
Proprietär
Das Adjektiv proprietär bedeutet in Eigentum befindlich. Es wird für Soft- und Hardware, die auf herstellerspezifischen, nicht veröffentlichten Standards basiert, verwendet, um diese zu freier Software und freier Hardware abzugrenzen.
Das Substantiv Proprietär bedeutet Eigentümer (der Proprietär = der Eigentümer). Es wird in den Rechtswissenschaften in dieser Bedeutung verwendet.
Beide Wörter wurden vom lateinischen Substantiv proprietarius abgeleitet, das Eigentumsherr bedeutet.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist in einem Heiz- oder Kühlkreis die Temperatur des wärme- bzw. kälteübertragenden Mediums (z. B. Wasser), das einem technischen System zugeführt wird. Die Temperatur des aus dem System hinausfließenden Mediums nennt man dementsprechend Rücklauftemperatur.
Rücklauftemperatur
Das Pendant zur Vorlauftemperatur ist die Rücklauftemperatur. Man versteht darunter die Temperatur, mit der das Heizwasser nach dem Passieren der Verbraucher wieder im Wärmeerzeuger vor dem Wärmetauscher ankommt. Auf dem Weg durch die Heizkörper oder die Fußbodenheizung gibt das Wasser beim Abkühlen Energie in Form von Wärme ab, die wiederum den Raum heizt. Zurück in der Heizung erfolgt die erneute Erwärmung: Der Kreislauf beginnt von vorne. Man nennt den Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf auch Spreizung.
Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
Unter Versorgungstechnik werden im Allgemeinen alle technischen Maßnahmen zusammengefasst, die Gebäude, Betriebsstätten und sonstige Einrichtungen versorgen.
Versorgungstechnische Anlagen dienen
- der energetischen Versorgung, z. B. mit Strom, Gas und Wärme zur Gebäudeheizung,
- der stofflichen Versorgung, z. B. mit Wasser und Gas,
- der Entsorgung von Abwasser und Abfall und
- der Herstellung von Kommunikations- und Datenverbindungen.
Welche Anlagen im Einzelnen dazu gezählt werden, hängt vom Kontext ab.
Die Versorgungstechnik kann als Teilbereich sowohl der Gebäudetechnik, des Anlagenbaus wie auch der Verfahrenstechnik angesehen werden.
BACnet (Building Automation and Control Networks)
ist ein Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation. Es ist durch ASHRAE, ANSI und als ISO 16484-5 standardisiert. Zur interoperablen und gewerkeübergreifenden Kommunikation existieren Gateways, die BACnet-seitige Kommunikationsteilnehmer mit anderen Feldbussystemen und -protokollen koppeln (bspw. DALI, KNX oder LON)
Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)
Dabei ist das Level 1 die prozessnahe Schicht. Der Terminus SCADA bezieht sich gewöhnlich auf zentrale/dezentrale Systeme, die die gesamte Installation überwachen, visualisieren sowie steuern und regeln. Der größte Teil der Regelung wird automatisch durch Fernbedienungsterminals (RTU) oder durch Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) beziehungsweise Level-1-Automationen durchgeführt.
Die Aufgabe der Level-2-Automation ist es, die Funktion der Level-1-Automation zu optimieren, sowie Stellgrößen und Sollwerte auszugeben. Die Level-3-Automation dient hingegen der Planung, Qualitätssicherung und Dokumentation.
Rohertrag
Durch die Gegenüberstellung von Umsatzerlösen und Wareneinsatz ist der Rohertrag eine absolute Kennzahl, die sich als Differenz aus Umsatzerlösen und Wareneinsatz ergibt. Er lässt sämtliche Kosten und sonstigen Erträge unberücksichtigt, weshalb er auch als Bruttomarge bezeichnet wird. Im Handel entspricht der prozentuale Rohertrag der Handelsspanne. Der Rohertrag lässt sich für beliebige Produkte als Stück-, Artikel-, Artikelgruppen-, Warengruppen- und Warenbereichsspanne berechnen. Die Summe aller Stückspannen ergibt den Betriebsrohertrag bzw. die Betriebshandelsspanne.
Erlös
Erlös (auch Erlöse oder Umsatz) ist in der Wirtschaftswissenschaft der Gegenwert, der einem Unternehmen in Form von Zahlungsmitteln oder Forderungen durch den Verkauf von Produkten, Erzeugnissen oder Dienstleistungen sowie aus Vermietung oder Verpachtung zufließt.
Beim Erlös (Bruttoerlös, Umsatz) sind noch keine Kosten (Material-, Personalkosten usw.) abgezogen, beim Nettoerlös nur die mit dem Verkauf zusammenhängenden Erlösminderungen (Rabatte usw.). Erlöse sind die wertmäßige Erfassung der betrieblichen und nicht-betrieblichen (neutralen) Tätigkeit eines einzelnen Unternehmens, einer Firmengruppe, wie auch in der gesamtwirtschaftlichen Rechnung einer Branche.
Bruttowertschöpfung
Deutlich wird das am Beispiel einer Bäckerei: Diese erwirtschaftet ihren Umsatz über den Verkauf von selbstgebackenen Brötchen und Kuchen. Zieht man die Vorleistungen ab, die sie dafür von anderen bezogen hat - etwa die Backzutaten, Strom, Wasser und Miete - erhält man die Bruttowertschöpfung, und damit den durch die Bäckerei geschaffenen Mehrwert.
Abtastrate
Die Abtastrate oder Abtastfrequenz, auch Samplingrate, Samplerate oder Samplingfrequenz, ist in der Signalverarbeitung die Häufigkeit, mit der ein Analogsignal (auch zeitkontinuierliches Signal genannt) in einer vorgegebenen Zeit abgetastet (das heißt, gemessen und in ein zeitdiskretes Signal umgewandelt) wird.