Begriffe der Sprossachse

Allerhand Begriffe zum Thema Anatomie und Morphologie der Sprossachse aber auch der Vermehrung

Allerhand Begriffe zum Thema Anatomie und Morphologie der Sprossachse aber auch der Vermehrung


H. S.
Diese Lernkarten behandeln die verschiedenen Aspekte der Sprossachse und deren Metamorphose in der Biologie auf Berufsschulniveau. Sie decken Themen wie Knospen, Blätter, Blüten und die Struktur der Pflanze ab, einschließlich der Zellen, Epidermis, Tracheen und Siebröhren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufsschüler, die sich mit der Botanik und der Morphologie von Pflanzen beschäftigen, um ein tieferes Verständnis der Sprossachse und ihrer Funktionen zu erlangen.
Flashcards
45
Students
19
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
27.11.2020 / 26.11.2025

Flashcards

Sie gliedern die Sprossachse. Aus Ihnen wachsen Blätter und Seitenknospen. (Form der Sprossachse)

Nodien, Knoten

Sie gliedern die Sprossachse. Als Zwischenknoten-Stücke machen sie die Länge der Sprossachse aus.

Internodien

Übergang von Wurzel zu Sprossachse. Stück zwischen Keimblatt und Wurzel.

Hypokotyl

Krautige Sprossachse, meistens verzweigt, trägt Blätter und Blüten. (Bsp. Ringelblume)

Stängel

Krautige Sprossachse, unverzweigt und ohne Blätter, entspringt oft einer Rosette und trägt eine Blüte. (Bsp. Gänseblümchen)

Schaft

Krautige Sprossachse, die sehr stark gestaucht ist. Internodien sind unsichtbar.(Bsp. Gänseblümchen)

Rosette

Sprossachse der Gräser: Unverzweigt, aber mit Blättern, oft hohl und verdickte Nodien. Meistens krautig

Halm

Verholzende Sprossform mit langen Internodien. Bei Bäumen für den Kronenaufbau verantwortlich. Tragen kaum Blüten.

Langtrieb

Verholzende Sprossform mit kurzen Internodien. Trägt meistens Blätter, Blüten und Früchte. Relativ kurzlebig

Kurztrieb

Sprossmetamorphose: "Erdstamm", Kriechende oder unterirdische Sprossachsen. Tragen Wurzeln, Knospen und Niederblätter. Speicherorgan.

Rhizom

Sprossmetamorphose: Stark gestauchte unterirdische Sprossachse mit fleischigen schuppenartigen Speicherblättern.

Zwiebel

Sprossmetamorphose: Kurze verdickte Sprossachse. Speicherorgan. Trägt Knospen auf der Oberfläche.

Sprossknolle mit Knospen

Sprossmetamorphose: Lange, dünne Sprossachsen aus denen kleine Pflänzchen wachsen.Ober- oder Unterirdisch. Zur vegetativen Vermehrung. Z.B. Erdbeere

Stolon, Ausläufer

Sprossmetamorphose: Seitentriebe zum Klettern. Haben keine Blätter. Sind meistens schlingend, manchmal auch mit speziellen Haftorganen. Beispiele: Wilder Wein, Weinrebe

Sprossranken

Ungeschlechtliche Bildung einer neuen Pflanze (ohne Blüte).

Vegetative Vermehrung

Sprossmetamorphose: Windender Haupttrieb (Sprossachse) von Kletterpflanzen. Z.B. Schwarzäugige Susanne

Windespross

Sprossmetamorphose: Sehr spitzige Kurztriebe als Verteidigung gegen Frassfeinde. Z.B. Weissdorn

Sprossdorn

Sprossmetamorphose: Sprossachse die der Wasserspeicherung dient. Oft kugelig. Z.B. Kakteen

Sprosssukkulenz

Sprossmetamorphose: Blattartige Seitentriebe, die auch der Assimilation dienen.

Phyllokladien

("Angleichung", "Eingliederung") Stoffe aus der Umwelt werden in Bestandteile eines Organismus umgewandelt. >>> Fotosynthese

Assimilation

Sprossmetamorphose: Blattartige Haupttriebe, die auch der Assimilation dienen.

Platykladien

Sprossmetamorphose: Grüne Sprossachse mit Fotosynthese. Oft bei Pflanzen mit reduzierten Blättern in Trockengebieten Z.B. Ginster

Assimilationsspross

Von Blattorganen eingehülltes Meristem = Wachstumspunkt Knospen werden auch als Auge bezeichnet.

Knospe

Wachstumspunkt der Sprossachse. Hier teilen sich die Zellen für das Längenwachstum der Pflanzen.

Meristem

Hinter dem Meristem liegendes Gewebe, aus dem Blätter wachsen können.

Blattanlagen

Knospe an der Spitze einer Sprossachse, d.h. am Triebende. Oft grösser als die Seitenknospen.

Terminalknospe

Knospen in den Blattachseln an den Nodien. Sorgen für die Verzweigung der Sprossachse.

Seitenknospen

Oft an Kurztrieben stehende Knospen, aus denen Blüten hervorgehen. Oft grösser und runder als Blattknospen.

Blütenknospen

Sie bringen Sprosse hervor, die nur Blätter tragen. Sorgen für Sprossverlängerung und Verzweigung.

Blattknospen

Unentwickelte Nebenknospen unter der Rinde die bei Verletzungen zu wachsen beginnen. In der Praxis wichtig für die gärtnerische Verjüngung.

Schlafende Knospen

Können wie Adventivwurzeln bei Bedarf aus anderen Organen gebildet werden. Nicht alle Pflanzen sind dazu fähig. Wichtig in der gärtnerischen Vermehrung.

Adventivknospen

Knospen an bestimmten Pflanzen, aus denen selbständige Pflänzchen hervorgehen.

Brutknospen

Von Knospenschuppen umhüllte Knospen. So sind sie geschützt vor Trockenheit oder Fäulnis.

Bedeckte Knospen

Knospen ohne schützende Knospenschuppen, z.B. beim Wolligen Schneeball

Nackte Knospen

Hauchdünner Ring von teilungsfähigen Zellen (= Bildungsgewebe) -- verantwortlich für das sekundäre Dickenwachstum des Sprosses -- bildet gegen innen das Xylem und gegen aussen das Phloem.

Kambium

enthält die Siebröhren und leitet die Assimilate

Phloem (Bastteil)

Besteht aus totem Gewebe, enthält wasserleitende Tracheen.

Xylem (Holzteil)

lange durchgehende Röhren aus toten Zellen im Holzteil. Sie transportieren für den Wasser und gelöste Nährstofe von unten nach oben.

Tracheen

lebendes Speichergewebe im Zentrum des Sprosses

Mark

Anordnung von Tracheen und Siebröhren in Bündeln

Leitbündel

Study