Lernkarten

Karten 9 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 12.11.2020 / 14.11.2020
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 9 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

1.Welche Ereignisse und Situationen werden als Auslöser von Angst, Trauer, Ärger oder Freude häufig erinnert?

Lizenzierung: Keine Angabe

häufig soziale Beziehungen

Fenster schliessen

2.Benennen Sie Komponenten von Emotionen bzw. Reaktionsebenen, die neben emotionalen Gefühlen untersucht werden.

Lizenzierung: Keine Angabe

Erleben, Kognition, Physiologie, Motivation, Ausdruck

Fenster schliessen

3. Worauf bezieht sich „Affekt“ in der wissenschaftlichen Emotionspsychologie?

rudimentäre Gefühle der Lust/Unlust, Anspannung/Entspannung, Vorlieben/Aversionen

("eine Art Oberbegriff" für Emotionen + Stimmungen)

Fenster schliessen

4. Worin unterscheiden sich Emotionen von Stimmungen?

Emotionen: Angst, Furcht, Hass, Ärger, Freude, ...

  • Objekt- Ereignisbezug
  • Verlauf: Anfang und Ende, bestimmbare Dauer, eher kurzfristig

Stimmung:

  • Diffus, kein Objektbezug, Ursachen häufig nicht bekannt
  • Verlauf: langanhaltend, kein klarer Beginn und kein klares Ende
Fenster schliessen

5. Was ist damit gemeint, dass Emotionen einen Objektbezug haben? Erläutern Sie diesen Bezug mit Beispielen

Emotionen/Gefühle haben immer einen Objektbezug - Intentionalität

sie beziehen sich auf "etwas"

  • Man hat Angst vor etwas
  • Man ärgert sich über etwas

Objekt = "etwas"

 

Fenster schliessen

6. Was sind zentrale Merkmale bzw. Kennzeichen von Emotionen? Wie hängen Emotion und Motivation zusammen? Worin unterscheiden sie sich?

zentrale Merkmale: kein Konsens einer Definition von Emotion

  • Affektivität (Gefühlscharakter)
  • Objektgerichtetheit (Intentionalität)
  • zeitliche Befristung (Episode)

Motivation und Emotion beziehen sich beide auf ein Objekt/Situation

Abgrenzung zu Motivation:

  • Motivation: Bezugsobjekt liegt IMMER in der Zukunft
  • Emotion: Bezugsobjekt kann auch in der Vergangenheit liegen
Fenster schliessen

8. Welche allgemeinen Schwierigkeiten schränken die Aussagekraft von Selbstberichten von emotionalen Gefühlen ein? 

  • Intersubjektive Erfassung von subj. Inhalten (Qualia)
  • Beschränkung auf verbalisierbare, bewusst zugängliche Inhalte
  • Selektives Erinnern
  • Soziale Erwünschtheit
  • Beeinflussung durch sprachliche Gepflogenheiten
Fenster schliessen

10. Worin unterscheiden sich diskrete und dimensionale Klassifikationssysteme von emotionalen Zuständen? 

Diskret:

  • verschiedene Grundemotionen (Ärger, Freude, ...)
  • Untersuchung von Homologien

Dimensional:

  • Verortung des emotionalen Erlebens auf noch grundlegenderen Dimensionen (z.B. Valenz, Erregung) -> jede Emotion kann auf den Dimensionen verortet werden
  • Kein qualitativer Unterschied nur quantitativ
  • Identifizierung von latenten Dimensionen mit datenreduzierenden statistischen Verfahren

Unterschiede:

  • Vornehmlich biologische (diskreter A.) vs. statistische Verfahren.
  • Reduzierung auf einzelne Emotionen, die als gewisse Punkte angesehen werden können (diskreter A.) vs. Identifizierung von Dimensionen, die selbst jedoch noch keine Emotionen darstellen.