Mündlich


C. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über medizinische Themen wie Gefäßerkrankungen, Wundheilung, Darmerkrankungen und Stoma-Versorgung. Sie behandeln die Pathophysiologie von CED, PAVK und Arteriosklerose, sowie die Anatomie des Verdauungstrakts und die verschiedenen Stadien der Wundheilung. Besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachpersonal, die sich auf chirurgische und gastroenterologische Themen spezialisieren.
Flashcards
21
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
23.10.2020 / 16.07.2025

Flashcards

Arterien

Gehen vom Herzen weg

Elastische (Windkesselfunktion)

Muskuläre (Arterien die weiter in der Peripherie sind)

Gefäßschichten

Tunica interna

Tunica media

Tunica externa/adventitia

Vasomotorik

Die Gefäße können sich eng oder weitstellen, je nach bedarf

PAVK: Definition und Ursachen

periphere arterielle Verschlusskrankheit

arteriosklerotische bedingte Verengung der Arterien

Ursachen:

Rauchen

Diabetes

Arterielle Hypertonie

Bewegungsmangel

Erhöhte Blutfettwerte

Symptome PAVK

Schmerzen in den Beinen, die in Ruhe wieder nachlassen

Kribbelnde oder ziehende Schmerzen beim gehen

Im fortgeschrittenen Stadien verfärben sie sich blass und blau und fühlen sich kühl an

Pathophysiologie Arteriosklerose

Ablagerung von Plaque an den Gefäßwänden, die irreversibel sind

Stadien PAVK

Stadien der Pavk:

Stadium 1: Beschwerdefreiheit

Stadium 2a: Claudicatio intermittens Wegstrecke >200

2b: Claudicaito intermittens, Wegstrecke <200

Stadium 3: Schmerzen im Fuß in Ruhe, die sich bei hoch Lagerung verstärken

Stadium 4: Trophische störungen: Nekrose/Gangrän/ulcus

Wunde: akut und chronisch

Chronische wunde: 4 — 6 Wochen keine Heilungstendenz,

Akute: nach ca 3 Wochen sollte eine akute wunde abgeheilt

sein,

Wundheilung

Reinigungs- Exudationsphase:

Ausschwämmung von Bakterien und

Zelltrümmern zelleigene Substanzen stellen

Gefäße eng um Blutverlust zu vermeiden. Nach 3

tagen ist die Phase abgeschlossen.

Granulationsphase:

Der Substanzverlust wird durch neu entstehendes Gewebe aufgefüllt.

Das Gewebe ist gut durchblutet

Sehr empfindliche kapillare

Epithelisierungsphase:

Das Narben Gewebe wird gebildet

Wunde: lokale und systemische Störfaktoren

Lokale: Fremdkörper in der Wund

Austrocknung und Auskühlung der Wunde

Direkter Druck auf die Wunde

Eiternde Wunde

 

Systemisch:

Geschwächtes Immunsystem

Zunehmendes Alter

Schmerzen

Flüssigkeitsmangel

Nebenwirkung von Medikamenten

Anatomie Verdauungstrakt und andere Organe, die dazu beitragen

Mund

Ösophagus

Magen (Gastro)

Zwölffingerdarm Pankreas, Leber

Dünndarm

Dickdarm

Enddarm

Schichten Verdauungstrakt

Schleimhaut > Mukosa

- Bindegewebesschicht > Submukosa

- Ringmuskulatur > Muskelschicht > Muskularis

- Längsmuskulatur > Muskelschicht > Muskularis

- Subserosa und Serosa

Pathophysiologie CED 1

Entzündung aller in der Darmwand befindlichen -schichten, die in

jedem Abschnitt des Darms auftreten kann, am meisten ist der Kolon, das Ileum betroffen.

Colitis ulcerosa: Darmwandentzündung der Mukosa, die vor allem Kolon und Rektum befällt und sich vom Rektum her fortlaufen ausbreitet.

Symptome CED 1

Fieber,

Müdigkeit,

Gewichtsverlust,

Appetitlosigkeit,

Leistungsabfall,

Blutig schleimige Durchfälle,

Bauchschmerzen oder Krämpfe im Bauch,

ständiger Stuhlgang,

massive Blutung aus dem Darmbereich

Komplikationen CED

-Darmstenose (Verengung)

- Abszesse

- Chronischer Blutverlust

- Erhöhtes Krebsrisiko bei langjährigem, schweren Befall insbesondere des Colons.

Ernährung nach Schub bei CED

- zuerst leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie Reis, Weißbrot. Zwieback, Haferschleim

- Später mit zusätzlichem Eiweiß z.B Nudeln, Kartoffeln, mageres Fleisch

- Dann langsames Hinzufügen von Fetten bis zur normalen Ernährung

Stuhlinkontinenzgrade

1.Grad: Häufige Wäscheverschmutzung oder unkontrolliertes entweichen von Darmgasen.

2.Grad: Häufige Wäscheverschmutzung oder unkontrolliertes entweichen von Darmgasen und Verlust von flüssigem Stuhl

3.Grad: Vollständig unkontrollierte Abgang von Stuhl und Darmgasen.

Stoma: Def. Und Beschreibung , Ileostoma, Kolostoma

Stoma: Künstlich angelegter Ausgang von innen nach außen

Kolostoma linker Unterbauch oder rechter/linker Oberbauch

Ileostoma rechter Unterbauch

Stoma: endständig, doppelläufig

Endständig: ist eine vollständige Darmentfernung, Stoma ist endgültig

Doppelläufig: Der Darm wird vorrübergehend stillgelegt, und kann wieder rückgängig gemacht werden

Angepasste Stomaversorgung

Wann das Stoma angelegt worden ist,

gab es Komplikationen,

welche materialen werden benötigt

wie ist der Intervall der Stomaversorgung

Ernährungssituation,

Veränderungen am Stoma

aussehen des Stuhlganges

Komplikationen Enterostoma

Nekrosen, wenn zu viel Druck auf die Haut oder Stoma ausgeübt wird

Stoma-Ödem, Gewebe des Darms wurde zu stark belastet

Abszess, durch mangelnde Hygiene vor oder während der Operation

Stoma Blutung, aufgrund von mechanischen Reizen ( z.B zu häufiges

wechseln der Stomaversorgung)

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