Thema 7 Gefäße, Wunden, Darm, Stoma
Mündlich
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Flashcards
Arterien
Gehen vom Herzen weg
Elastische (Windkesselfunktion)
Muskuläre (Arterien die weiter in der Peripherie sind)
Gefäßschichten
Tunica interna
Tunica media
Tunica externa/adventitia
Vasomotorik
Die Gefäße können sich eng oder weitstellen, je nach bedarf
PAVK: Definition und Ursachen
periphere arterielle Verschlusskrankheit
arteriosklerotische bedingte Verengung der Arterien
Ursachen:
Rauchen
Diabetes
Arterielle Hypertonie
Bewegungsmangel
Erhöhte Blutfettwerte
Symptome PAVK
Schmerzen in den Beinen, die in Ruhe wieder nachlassen
Kribbelnde oder ziehende Schmerzen beim gehen
Im fortgeschrittenen Stadien verfärben sie sich blass und blau und fühlen sich kühl an
Pathophysiologie Arteriosklerose
Ablagerung von Plaque an den Gefäßwänden, die irreversibel sind
Stadien PAVK
Stadien der Pavk:
Stadium 1: Beschwerdefreiheit
Stadium 2a: Claudicatio intermittens Wegstrecke >200
2b: Claudicaito intermittens, Wegstrecke <200
Stadium 3: Schmerzen im Fuß in Ruhe, die sich bei hoch Lagerung verstärken
Stadium 4: Trophische störungen: Nekrose/Gangrän/ulcus
Wunde: akut und chronisch
Chronische wunde: 4 — 6 Wochen keine Heilungstendenz,
Akute: nach ca 3 Wochen sollte eine akute wunde abgeheilt
sein,
Wundheilung
Reinigungs- Exudationsphase:
Ausschwämmung von Bakterien und
Zelltrümmern zelleigene Substanzen stellen
Gefäße eng um Blutverlust zu vermeiden. Nach 3
tagen ist die Phase abgeschlossen.
Granulationsphase:
Der Substanzverlust wird durch neu entstehendes Gewebe aufgefüllt.
Das Gewebe ist gut durchblutet
Sehr empfindliche kapillare
Epithelisierungsphase:
Das Narben Gewebe wird gebildet
Wunde: lokale und systemische Störfaktoren
Lokale: Fremdkörper in der Wund
Austrocknung und Auskühlung der Wunde
Direkter Druck auf die Wunde
Eiternde Wunde
Systemisch:
Geschwächtes Immunsystem
Zunehmendes Alter
Schmerzen
Flüssigkeitsmangel
Nebenwirkung von Medikamenten
Anatomie Verdauungstrakt und andere Organe, die dazu beitragen
Mund
Ösophagus
Magen (Gastro)
Zwölffingerdarm Pankreas, Leber
Dünndarm
Dickdarm
Enddarm
Schichten Verdauungstrakt
Schleimhaut > Mukosa
- Bindegewebesschicht > Submukosa
- Ringmuskulatur > Muskelschicht > Muskularis
- Längsmuskulatur > Muskelschicht > Muskularis
- Subserosa und Serosa
Pathophysiologie CED 1
Entzündung aller in der Darmwand befindlichen -schichten, die in
jedem Abschnitt des Darms auftreten kann, am meisten ist der Kolon, das Ileum betroffen.
Colitis ulcerosa: Darmwandentzündung der Mukosa, die vor allem Kolon und Rektum befällt und sich vom Rektum her fortlaufen ausbreitet.
Symptome CED 1
Fieber,
Müdigkeit,
Gewichtsverlust,
Appetitlosigkeit,
Leistungsabfall,
Blutig schleimige Durchfälle,
Bauchschmerzen oder Krämpfe im Bauch,
ständiger Stuhlgang,
massive Blutung aus dem Darmbereich
Komplikationen CED
-Darmstenose (Verengung)
- Abszesse
- Chronischer Blutverlust
- Erhöhtes Krebsrisiko bei langjährigem, schweren Befall insbesondere des Colons.
Ernährung nach Schub bei CED
- zuerst leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie Reis, Weißbrot. Zwieback, Haferschleim
- Später mit zusätzlichem Eiweiß z.B Nudeln, Kartoffeln, mageres Fleisch
- Dann langsames Hinzufügen von Fetten bis zur normalen Ernährung
Stuhlinkontinenzgrade
1.Grad: Häufige Wäscheverschmutzung oder unkontrolliertes entweichen von Darmgasen.
2.Grad: Häufige Wäscheverschmutzung oder unkontrolliertes entweichen von Darmgasen und Verlust von flüssigem Stuhl
3.Grad: Vollständig unkontrollierte Abgang von Stuhl und Darmgasen.
Stoma: Def. Und Beschreibung , Ileostoma, Kolostoma
Stoma: Künstlich angelegter Ausgang von innen nach außen
Kolostoma linker Unterbauch oder rechter/linker Oberbauch
Ileostoma rechter Unterbauch
Stoma: endständig, doppelläufig
Endständig: ist eine vollständige Darmentfernung, Stoma ist endgültig
Doppelläufig: Der Darm wird vorrübergehend stillgelegt, und kann wieder rückgängig gemacht werden
Angepasste Stomaversorgung
Wann das Stoma angelegt worden ist,
gab es Komplikationen,
welche materialen werden benötigt
wie ist der Intervall der Stomaversorgung
Ernährungssituation,
Veränderungen am Stoma
aussehen des Stuhlganges
Komplikationen Enterostoma
Nekrosen, wenn zu viel Druck auf die Haut oder Stoma ausgeübt wird
Stoma-Ödem, Gewebe des Darms wurde zu stark belastet
Abszess, durch mangelnde Hygiene vor oder während der Operation
Stoma Blutung, aufgrund von mechanischen Reizen ( z.B zu häufiges
wechseln der Stomaversorgung)