Amphibien

Arten kennen

Arten kennen


A. W.
Diese Lernkarten vermitteln Grundwissen über einheimische Amphibien und deren Lebensräume in der Schweiz. Sie beschreiben Merkmale, Verbreitung und Gefährdung von Arten wie Grasfrosch, Laubfrosch oder Feuersalamander, wobei typische Rufe, Körpergrößen und ökologische Ansprüche im Fokus stehen. Ideal für Mittelschüler, die sich mit heimischer Tierwelt oder Naturschutz befassen möchten.
Karten
29
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
22.10.2020 / 07.08.2026

Lernkarten

Alpensalamander

Alpensalamander

Komplett schwarz glänzende(lederartig) Haut

einziger Lurch, der sich vom Wasser gelöst hat

Ca. 10-15cm lang

Kommt in den ganzen Nordalpen vor, sowie im Emmental, Entlebuch und Bündnerland, zwischen 800 und 2000müM

Status ist unklar

vor allem bei vor allem bei kurzem Regen auffindbar (bei trockenem Wetter nicht) und zwischen Mai und September

Feuersalamander

Feuersalamander

Schwarze, nasse und glänzende Haut mit gelber Musterung, 16-20cm lang, grösster einheimischer Schwanzlurch

Vorkommen Norden und Westen der Schweiz (ganzes Mittelland), Tessin, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit zu finden

Zwischen 200 & 1400 MüM zu finden

Lebensraum Wald

gefährdet, aber im Tessin häufig

 

Fadenmolch

Fadenmolch

8-10cm, kleinster, einheimischer Molch
gelblich-braune Pigmentierung

Bauchseite kaum gefleckt

Faden am Schwanzende

Schwimmhäute an den Füssen (nicht immer)

Gefährdet, trotzdem einigermassen häufig

selten im tiefen Wasser, immer in der Nähe von Wasser

Vorkommen Bodensee-, Zürichregion, Genfersee,  Seeland, vereinzelt Mittelland bis Nordschweiz und Jura

Bergmolch

Bergmolch

Merkmale: eher klein, kräftige Gestalt, dunkle Flecken, leuchtend oranger Bauch, Färbung variabel, Rückenkamm
einziger Molch ohne gefleckten Bauch

Verbreitung: Seeland, Genfersee, Ostschweiz, Zürich, vereinzelt Mittelland, Basel, Jura Landleben ab Sommer, Überwinterung Nähe des Gewässers

Verwechslungsgefahr: Kammmolch, Feuersalamander

nicht gefährdet

Geburtshelferkröte

Geburtshelferkröte

glockenhelles, flötendes Rufen glögglifrösch

bräunlich graue Kröte, weisslich, gekörnter Bauch, Merkmale: kurze Beine, spitze Schnauze, rundliche Warzen, goldene Augen, senkrechte, vertikal geschlitzte Pupille

3.5 bis 5cm gross

Lebt an sonnig, sandig, lehmigen Hängen oder Böschungen in der Nähe von Wasser

Trägt während der Brutzeit die Eier mit sich mit

Einziger Froschlurch der sich an Land paart, die Eier nicht im Wasser ablegt und Brutpflege betreibt

Verbreitung Ostschweiz, Seeland, Genfersee, teilweise Mittelland, Basel und Jura

 

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Geburtshelferkröte

Kreuzkröte

Kreuzkröte

5-7 cm lang, (kleiner als Erdkröte), auffälig kurze Hinterbeine, Körperoberseite weisslich mit einer olivfarbenen Marmorierung, oft überziehen kleine rot-orange Warzen die Oberseite, meist eine feine, aber deutliche gelbe Linie auf der Rückenmitte

Verbreitung: In der Schweiz nur in tieferen Lagen der Alpennordseite von Genf bis Thurgau/St.Gallen

zählt zu den seltenen Amphibienarten der Schweiz, gilt als rückläufig

Lebensraum: vor allem Kiesgruben, aber auch Sand- und Lehmgruben, Steinbrüche, Waffenplätze, Baustellen, Deponien

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Kreuzkröte

Erdkröte

Erdkröte

gedrungene Gestalt mit kurzen HInterbeinen und stumpfer Schnauze, Pupille waagrecht, 6,5 cm - 7,8 cm lang, Hautfarbe wechselt beim gleichen Tier je nach Jahreszeit, Häutungszyklus, Wasseraufenthalt usw. von hellgelb bis gegen schwarz

Verbreitung: Unterhalb von 1'500 Metern in der Schweiz weit verbreitet

gilt nicht als gefährdet, aber als rückläufig

Lebensraum: dauerhafte, grössere, über 50 cm tiefe und mehrheitlich sonnige Gewässer einschliesslich Seeufer

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Erdkröte

Gelbbauchunke

Gelbbauchunke

kaum 5 cm gross, ovalförmigeer Körper und warzige Haut, lehmbraune Rückenfärbung, gelb und schwarz bis bläulich gemusterter Bauch, zu verwechseln sind die ausgewachsene Tiere mit der verwandten Geburtshelferkröte

Verbreitung: In der Schweiz ist die Gelbbauchunke auf der ganzen Alpennordseite bis gegen 700 m ü. M. verbreitet. In Einzelfällen wurden Tiere bis auf 1600 m ü. M. gefunden.

Gefährdung: In der Schweiz gefährdet, regional sogar stark gefährdet, hat im letzten Vierteljahrhundert einen starken Bestandesrückgang erlitten.

Lebensraum: Flusstäler, Auen, Riedgebiete, feuchte Wälder und Rutschgebiete

 

 

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Gelbbauchunke

Laubfrosch

Laubfrosch

Oberseite leuchtend grün und glatt, schmaler schwarzer Streifen entlang der Körperseite, weisslicher Bauch, 4 cm lang (kleinster Frosch der Schweiz)

Verbreitung: ist auf das Mittelland und die Ajoie beschränkt, Verbreitungsgebiet ist in den letzteb Jahren stark gschrumpft

Gefährdung: in der Schweiz stark gefährdet

Lebensraum: Gewässer sowie ausgedehnte, strukturreichen Landlebensräumen, Flussauenlandschaften, Flachmooren, überschwemmte Wiesen, Kies- und Lehmgruben

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Laubfrosch

Teichfrosch

Teichfrosch

meist grasgrün, manchmal auch bräunlich, 5,5 cm - 8,5 cm lang, Rücken und Flanken sind dunkel gefleckt, an den Schenkeln laufen die Flecken zu Bändern zusammen, häufig zieht sich ein hellgrüner Streifen über die Rückenmitte

Verbreitung: nicht über 1'000 Meter, im gesamten Mittelland, in den Tieflagen der nördlichen Alpentäler, entlang des Juras, im Tessin, im Wallis und um den Genfersee

Gefährdung: potenzielle Gefährdung

Lebensraum: sehr eng ans Wasser gebunden, bevorzugt vegetationsreiche Weiher und Teiche, Kleinseen und Moorgewässer, sonnige Standorte

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Teichfrosch

Grasfrosch

Grasfrosch

Färbung reicht von gelbbraun über braun, oliv, rötlich, dunkelbraun, grau bis fast schwarz, 7-9 cm lang, stärker oder schwächer gefleckt oder völlig einförmig gefärbt

Verbreitung: fast überall die häufigste Art in der Schweiz, ausser im südlichen Tessin und im Raum Genf, auch weit über 2'000 Meter über Meer

nicht gefährdet

Lebensraum: kommt beinahe überall vor, stehende und leicht fliessende Gewässer aller Art werden besiedelt

 

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Grasfrosch

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