Amphibien
Arten kennen
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Lernkarten
Alpensalamander
Komplett schwarz glänzende(lederartig) Haut
einziger Lurch, der sich vom Wasser gelöst hat
Ca. 10-15cm lang
Kommt in den ganzen Nordalpen vor, sowie im Emmental, Entlebuch und Bündnerland, zwischen 800 und 2000müM
Status ist unklar
vor allem bei vor allem bei kurzem Regen auffindbar (bei trockenem Wetter nicht) und zwischen Mai und September
Feuersalamander
Schwarze, nasse und glänzende Haut mit gelber Musterung, 16-20cm lang, grösster einheimischer Schwanzlurch
Vorkommen Norden und Westen der Schweiz (ganzes Mittelland), Tessin, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit zu finden
Zwischen 200 & 1400 MüM zu finden
Lebensraum Wald
gefährdet, aber im Tessin häufig
Fadenmolch
8-10cm, kleinster, einheimischer Molch
gelblich-braune Pigmentierung
Bauchseite kaum gefleckt
Faden am Schwanzende
Schwimmhäute an den Füssen (nicht immer)
Gefährdet, trotzdem einigermassen häufig
selten im tiefen Wasser, immer in der Nähe von Wasser
Vorkommen Bodensee-, Zürichregion, Genfersee, Seeland, vereinzelt Mittelland bis Nordschweiz und Jura
Bergmolch
Merkmale: eher klein, kräftige Gestalt, dunkle Flecken, leuchtend oranger Bauch, Färbung variabel, Rückenkamm
einziger Molch ohne gefleckten Bauch
Verbreitung: Seeland, Genfersee, Ostschweiz, Zürich, vereinzelt Mittelland, Basel, Jura Landleben ab Sommer, Überwinterung Nähe des Gewässers
Verwechslungsgefahr: Kammmolch, Feuersalamander
nicht gefährdet
Geburtshelferkröte
glockenhelles, flötendes Rufen glögglifrösch
bräunlich graue Kröte, weisslich, gekörnter Bauch, Merkmale: kurze Beine, spitze Schnauze, rundliche Warzen, goldene Augen, senkrechte, vertikal geschlitzte Pupille
3.5 bis 5cm gross
Lebt an sonnig, sandig, lehmigen Hängen oder Böschungen in der Nähe von Wasser
Trägt während der Brutzeit die Eier mit sich mit
Einziger Froschlurch der sich an Land paart, die Eier nicht im Wasser ablegt und Brutpflege betreibt
Verbreitung Ostschweiz, Seeland, Genfersee, teilweise Mittelland, Basel und Jura
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungGeburtshelferkröte
Kreuzkröte
5-7 cm lang, (kleiner als Erdkröte), auffälig kurze Hinterbeine, Körperoberseite weisslich mit einer olivfarbenen Marmorierung, oft überziehen kleine rot-orange Warzen die Oberseite, meist eine feine, aber deutliche gelbe Linie auf der Rückenmitte
Verbreitung: In der Schweiz nur in tieferen Lagen der Alpennordseite von Genf bis Thurgau/St.Gallen
zählt zu den seltenen Amphibienarten der Schweiz, gilt als rückläufig
Lebensraum: vor allem Kiesgruben, aber auch Sand- und Lehmgruben, Steinbrüche, Waffenplätze, Baustellen, Deponien
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungKreuzkröte
Erdkröte
gedrungene Gestalt mit kurzen HInterbeinen und stumpfer Schnauze, Pupille waagrecht, 6,5 cm - 7,8 cm lang, Hautfarbe wechselt beim gleichen Tier je nach Jahreszeit, Häutungszyklus, Wasseraufenthalt usw. von hellgelb bis gegen schwarz
Verbreitung: Unterhalb von 1'500 Metern in der Schweiz weit verbreitet
gilt nicht als gefährdet, aber als rückläufig
Lebensraum: dauerhafte, grössere, über 50 cm tiefe und mehrheitlich sonnige Gewässer einschliesslich Seeufer
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungErdkröte
Gelbbauchunke
kaum 5 cm gross, ovalförmigeer Körper und warzige Haut, lehmbraune Rückenfärbung, gelb und schwarz bis bläulich gemusterter Bauch, zu verwechseln sind die ausgewachsene Tiere mit der verwandten Geburtshelferkröte
Verbreitung: In der Schweiz ist die Gelbbauchunke auf der ganzen Alpennordseite bis gegen 700 m ü. M. verbreitet. In Einzelfällen wurden Tiere bis auf 1600 m ü. M. gefunden.
Gefährdung: In der Schweiz gefährdet, regional sogar stark gefährdet, hat im letzten Vierteljahrhundert einen starken Bestandesrückgang erlitten.
Lebensraum: Flusstäler, Auen, Riedgebiete, feuchte Wälder und Rutschgebiete
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungGelbbauchunke
Laubfrosch
Oberseite leuchtend grün und glatt, schmaler schwarzer Streifen entlang der Körperseite, weisslicher Bauch, 4 cm lang (kleinster Frosch der Schweiz)
Verbreitung: ist auf das Mittelland und die Ajoie beschränkt, Verbreitungsgebiet ist in den letzteb Jahren stark gschrumpft
Gefährdung: in der Schweiz stark gefährdet
Lebensraum: Gewässer sowie ausgedehnte, strukturreichen Landlebensräumen, Flussauenlandschaften, Flachmooren, überschwemmte Wiesen, Kies- und Lehmgruben
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungLaubfrosch
Teichfrosch
meist grasgrün, manchmal auch bräunlich, 5,5 cm - 8,5 cm lang, Rücken und Flanken sind dunkel gefleckt, an den Schenkeln laufen die Flecken zu Bändern zusammen, häufig zieht sich ein hellgrüner Streifen über die Rückenmitte
Verbreitung: nicht über 1'000 Meter, im gesamten Mittelland, in den Tieflagen der nördlichen Alpentäler, entlang des Juras, im Tessin, im Wallis und um den Genfersee
Gefährdung: potenzielle Gefährdung
Lebensraum: sehr eng ans Wasser gebunden, bevorzugt vegetationsreiche Weiher und Teiche, Kleinseen und Moorgewässer, sonnige Standorte
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungTeichfrosch
Grasfrosch
Färbung reicht von gelbbraun über braun, oliv, rötlich, dunkelbraun, grau bis fast schwarz, 7-9 cm lang, stärker oder schwächer gefleckt oder völlig einförmig gefärbt
Verbreitung: fast überall die häufigste Art in der Schweiz, ausser im südlichen Tessin und im Raum Genf, auch weit über 2'000 Meter über Meer
nicht gefährdet
Lebensraum: kommt beinahe überall vor, stehende und leicht fliessende Gewässer aller Art werden besiedelt
Wem gehört dieser Ruf?
LizenzierungGrasfrosch