Dreh dich herum Management
Beschreibung
Beschreibung
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Cartes-fiches
Welche Ergebnisse können mit der nachfrageorientierten Preisfindung erzielt werden?
- In der Praxis meist nur kleine Preisintervalle bekannt
- DB optimale Preise können ermittelt werden
- Auf Basis der Elastizität kann der Bereich der PAF identifiziert werden, auf dem der Anbieter sich befindet.
- A: Preissenkungen führen zwar zu steigenden Marktanteilen, jedoch zu sinkenden Erlösen und Deckungsbeiträgen. In diesem Bereich sind Preiserhöhungen und die Aufgabe von Marktanteilen sinnvoll
- B: Preissenkungen führen zu steigenden Erlösen und bis zum DB-optimalen Preis zu steigenden DB. Preisfindungen sind in diesem Bereich nicht sinnvoll.
Unter welchen Bedingungen kann Preisdifferenzierung betrieben werden?
- Zahlungsbereitschaft von Kunden muss vorhanden sein (Preisempfindlichkeit /Preiselastizität vorhanden)
- Preisdifferenzierung sollte ökonomisch sinnvoll sein (Mehrerlöse sollten generiert werden)
- Konkurrenzsituation muss differenzierte Preise zulassen (kein Kartell)
- Entstehende DB müssen ausreichen, um Segmentierung zu kompensieren
Sortimentsoptimierung: Skizzieren Sie ein Verfahren der Sortimentsoptimierung. 10 Punkte
Lorenzkurve oder Matrix zum Deckungsbeitrag reicht aus!
Matrix: Falls hoher Marktanteil und niedriger DB1, einen Teil des Marktanteils abgeben um DB1 zu erhöhen.
Lorenzkurve: Zeigt Abhängigkeiten. Mit 20 % der Produkte werden 80 % des Umsatzes erwirtschaftet. Birgt hohes Risiko, da der Rest des Portfolios zu viel Gelds kostet. Es müssen Maßnahmen entwickelt werden, um den Umsatz zu steigern.
Vertriebsoptimierung: Nennen Sie fünf Ansatzpunkte zur Optimierung des Vertriebes. 5 Punkte
- Gebietsaufteilung / Tourenplanung
- Umsatz / Vertriebsmitarbeiter
- Beschwerdemanagement
- Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb
- Vertriebskanalpolitik
- Besseres Vergütungssystem
- Vertriebsorientierte Produkte
Liquiditätskrise: Nennen Sie fünf Indikatoren der Liquiditätskrise. 5 Punkte
- Zahlungsverzug bei Lieferanten, Personal, FK-Gebern, Finanzamt
- Skonto bei Lieferanten wird nicht mehr in Anspruch genommen
- Warenbestand wird unter Wert veräußert
- Stundungsvereinbarungen existieren
- Vollstreckungen liegen vor
Cashflow: Skizzieren Sie die Funktionsweise und Elemente der Cashflow-Analyse 15 Punkte
Funktionsweise der Cashflow Analyse
Eine CF-Analyse setzt sich aus den Komponenten Einnahmen, Ausgaben und Liquidität zusammen. Unterteilt wird diese dabei in drei Ebenen.
- E1: Jahresplanung (Einnahmen-/Ausgabenrechnung):
- E2: rollierende 3-6-Monatsvorausschau: Ausrichtung auf saisonale Zyklen, baut auf Planwerten der kurzfristigen Liquiditätsvorschau auf
- E3: kurzfristige Vorausschau (4-6 Wochen Zeitraum) wöchentliche Liquiditätsvorschau der nächsten Wochen: Grundlage sind aktuelle Kreditoren-/Debitorenbestände
→ Analyse ermöglicht einen Soll-Ist-Vergleich auf allen 3 Planungsebenen, sowie eine Abweichungsanalyse auf Basis einzelner, größerer Geschäftsvorgänge. Darüber hinaus kann man nach einer Analyse entsprechende Maßnahmen planen/einleiten, wie z.B. Liquiditätssteuerungsmaßnahmen.
Stärkung d. Eigenkapitalbasis: Nennen Sie fünf eigenkapitalstärkende Maßnahmen 5 Punkte
- Kapitalerhöhung der Gesellschafter
- Kapitalerhöhung durch neue Gesellschafter
- Freiwilliger Nachschuss
- Mezzanine Kapital
- Patronatserklärung
- Eigenkapitalersetzende Gesellschaftsdarlehen
- Optionsanleihe
Nennen Sie fünf Maßnahmen zur fremdkapitalbasierten Liquiditätszufuhr. 5 P.
1. Bankkredit
2. Sanierungskredit
3. Lieferantenkredit
4. Leasing
5. Factoring
Verkauf von Vermögensgegenständen: Nennen sie fünf Maßnahmen zur Liquiditätszufuhr durch den Verkauf von Vermögensgegenständen. 5 Punkte
- Sale-and-lease-back
- Verkauf von Immobilien
- Verkauf von Beteiligungen und Tochtergesellschaften
- Verkauf von nichtbetriebsnotwendigem Vermögen
- Abbau von Umlaufvermögen (Factoring, Lagerabbau, Cash-Management)
1. Die Branchenstrukturanalyse berücksichtigt auch unternehmensinterne Faktoren
Falsch
2. Marktentwicklungsstrategie ist eine Marktparzellierungsstrategie.
Falsch
3. Ein Nachteil des Outpacing Strategiemodells ist, dass der Wettbewerb nicht berücksichtigt wird.
Falsch
4. Im Modell der einfach geknickten Preis-Absatz-Funktion operieren die Anbieter unterhalb des Knickpreises.
Falsch
5. Bei großer Produkthomogenität in einem Markt, sollen die Anbieter bei hohem Kostenvorteil die Kooperationsstrategie wählen.
Falsch
6. Die doppelt geknickte PAF entsteht auf Oligopol-Märkten als das Ergebnis von erfolgreichen Differenzierungsbemühen.
Wahr
7. Die Erlösspaltung ist ein Instrument zur Umsatzanalyse.
Wahr
8. Negative Mengeneffekte im eigenen Unternehmen entstehen durch Qualitätsverbesserungen der Wettbewerbsprodukte.
Wahr
9. Steigende Lagermengen können ein operativ-finanzieller Indikator der Erfolgskrise sein.
Wahr
10. Kennzahlensysteme liefern i.V.m. einer Branchenstrukturanalyse die besten Ergebnisse.
Falsch
11. Die erste Maßnahme im Rahmen einer Sanierung ist der Abbau von Überschuldung.
Falsch
12. Die Entstehung von Restrukturierungskosten bewirkt im Naish-Modell die Verschuldung des effizienten Randes zum Ursprung hin.
Wahr
13. Die Sozialmatrix ist ein Analyse-Modell zur Identifikation von informellen Prozessen in einer Organisation.
Wahr
14. Bei der Sanierung kann zwischen dem außergerichtlichen Verfahren und dem gerichtlichen Insolvenzverfahren unterschieden werden.
Wahr
15. Die Quote bei einer außergerichtlichen Sanierung sollte höher sein als die, die die Gläubiger im Fall der Insolvenz zu erwarten haben.
Wahr
16. Ein Moratorium ist eine Erklärung der Gläubiger, dass diese auf ihre Forderungen verzichten.
Falsch
17. Bei einem schwachen vorläufigen Insolvenzverwalter legt das Gericht den Aufgabenbereich des Verwalters fest.
Wahr
18. Die Nichtanmeldung von Kurzarbeit ist eine Verletzung der Sorgfaltspflicht des Geschäftsführers.
Wahr
19. Punkte auf einer Iso-Erlöskurve, die rechtsoberhalb der Transformationskurve liegen, sind ineffizient.
Falsch
20. Der ROI berechnet sich durch Umsatz geteilt durch das investierte Kapital.
Falsch
21. Der deckungsoptimale Preis ist höher als der umsatzmaximale Preis.
Wahr
22. Eine niedrige Eigenkapitalausstattung kann durch Bilanzverkürzung verbessert werden.
Wahr
23. Vorteil der Branchenstrukturanalyse von Porter ist, dass die Wertkette des Unternehmens berücksichtigt wird.
Falsch
24. Portfoliomodelle basieren auf der Existenz von Erfahrungskurveneffekten.
Wahr
25. Negative Preiseffekte können durch Schrumpfung des Marktes entstehen.
Wahr
26. Mit der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung gelingt die Ermittlung von kurzfristigen Preisuntergrenzen.
Wahr
27. Mit der Prozesskostenrechnung gelingt es Deckungsbeiträge zu optimieren.
Falsch
28. Der cost plus Ansatz basiert auf der Umlegung der fixen kosten auf die Absatzmenge.
Wahr
29. Target Costing basiert auf der Umlegung der fixen kosten auf die Absatzmenge.
Falsch
30. Der preispolitische Ausgleich nutzt Substitutionsbeziehungen zwischen den Produkten aus.
Falsch