Begriffe der Zytologie
Begriffe der Zytologie
Begriffe der Zytologie
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Cartes-fiches
Aktiver Stofftransport
Transport von Stoffen (Elektrolyte, Nährstoffe, etc.) gegen das Konzentrationsgefälle, der aktive Transport der Zell erfordert einen Energieaufwand der Zelle
Anabolismus
Aufbau von Stoffen im Körper im Rahmen des Stoffwechsels
Anion
Ein negativ geladenes chemisches Teilchen
Anorganische Verbindungen
Chemische Verbindungen, welche keinen Kohlenstoff enthalten
ATP
Abkürzung für Adenosintriphosphat, das ATP ist der Universalenergiespeicher und Lieferant aller lebenden Zellen. ATP besteht aus Adenin, Zucker und Phosphat. Gewonnen wird die notwendige Energie zur ATP-Herstellung durch die Verbrennung von Zucker, Eiweissen und Fetten
Autosomen
Körperchenchromosomen
Base
Der Ausdruck Base besitzt verschiedene Bedeutungen
- Lauge, d.h. eine Verbindung, die in wässriger Lösung einen alkalischen pH (d.h. einen pH Wert >7) verursacht
- Bestandteil der DNS und RNS: die 4 Basen der DNS (Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin) sind Bestandteile der Nukleotiden und durch ihre Abfolge ist die genetische Information gespeichert.
Basenpaare
In der DNS verbinden sich durch ihre komplementäre Struktur je 2 Basen, Adenin und Thymin, Guanin und Cytosin und stabilisieren so die räumliche Struktur der DNS-Doppelhelix. Weiter ermöglicht diese räumlich bedingte Basenzuordnung die DNS-Verdoppelung und Herstellung von Genkopien.
Chromosomen
Durch Spiralisierung des langen DNS-Stranges, der Erbinformation, entstehen in der Mitose, mit Hilfe von speziellen Proteinen, intensiv färbbare, scherenförmige Körperchen, Chromosomen genannt.
-cyt
-zelle, beispielsweise Leukocyt, Erythrocyt, etc.
Cytologie oder Zytologie
Lehre von den Zellen
Diffusion
Ausbreiten eines Stoffes bei Vorhandensein eines räumlichen Konzentrationsgefälles bis zum Konzentrationsausgleich im Raum, z.B.: Durchmischung von Gasen, Lösungsvorgänge in Flüssigkeiten
Diploid
Doppelter (d.h. vollständiger) Chromosomensatz, d.h. 2x 23 = 46 Chromosomen, in den meisten Körperzellen ist jedes Chromosom zweifach, je von mütterlicher und väterlicher Seite vorhanden
DNS = DNA
Desoxyribonukleinsäure (engl. DNA), welches aus Nukleotiden, d.h. Bausteinen aus einer Base, Zucker und Phosphat aufgebaut ist, sie stellt den Träger des Erbguts dar.
Elektrolyt
Jeder Stoff (z.B. Salze, Säuren, Basen) der in der Schmelze od. Lösung elektrischer Strom leiten kann
Endozytose
Aufnahme von Molekülen und Partikeln in der Zelle
Exozytose
Ausschleusung von Molekülen und Partikel aus der Zelle
Fette
Lipide, Sammelbegriff der Chemie für alle Fette und fettähnlichen Stoffe
Filtration
Trennmethode; Transport von Flüssigkeiten mit gelösten Teilchen oder Gasen durch einen Filter oder eine Membran, durch die auf Grund der Porengrüsse nicht alle Teilchen passieren können
Gen
DNS-Abschnitt, welcher eine Erbeigenschaft codiert, die Geninformation ist in der Abfolge der Basen gespeichert,
Glykocalix
Zucker-Eiweiss-Struktur auf der Aussenfläche der Zellmembran; dient der Zellerkennung und somit auch der Unterscheidung von körpereigenen und fremden Zellen; vgl. Immunsystem und Antigene
Geschlechtschronosom (auch Gonosom)
Chromosomen, deren Karyotyp das genetische Geschlecht eines Individuums bestimmt
Haploid
nur mit einem einfachen Chromosomensatz, das heisst 23 Chromosomen ausgestatteter Zellkern, haploide Zellen sind die Spermien und Eizellen und entstehen durch die Halbierung des Chromosomensatzes bei der Meiose, der Reduktionsteilung, nach der Vereinigung der Geschlechtszellen liegt wiederum ein diploider Chromosomensatz vor
indirekte Zellteilung
Mitose, die beiden entstehenden Tochterzellen beinhalten den gesamten Chromosomensatz
Interphase
Phase zwischen den Zellteilung
Karyotyp
Alle in einem Individuum vorkommende verschiedene Chromosomen
Katabolismus
Abbau von Stoffen im Körper im Rahmen des Stoffwechsels, bringt Energiegewinn
Kernmembran
Doppelschichtige Zellkernhülle, die als semipermeable und somit selektive Schranke für nur bestimmte Moleküle durchlässig ist
Lipophil
fettliebend
Makrophagen
Phagozyten, d.h. Fresszellen, die eingedrungene Fremdstoffe, besonders Bakterien, abgestorbene Gewerbeteilchen und dergleichen aufnehmen, auflösen und so unschädlich machen
Meiose
Reduktionsteilung; durch die in zwei Teilungsschritten verlaufende Meiose entsteht aus einer diploiden Körperzelle eine haploide Geschlechtszelle
Metabolismus
Stoffwechel; Gesamtheit aller Vorgänge, die die Aufnahme und den Einbau der Nahrungsstoffe in den Organismus sowie den Abbau, die Verbrennung oder Ausscheidung dieser Substanzen betreffen.
Mitose
Indirekte Zellteilung, bei der jede Tochterzelle den vollständigen, somit diploiden Chromosomensatz erhält; die Mitose liegt der Bildung von Körperzellen zugrunde
m-RNS = m-RNA
Boten-Ribonukleinsäure (messenger-RNS); die m-RNS wandert als Kopie eines Genes, also eines DNS-Abschnittes aus dem Zellkern ins Zytoplasma, verbindet sich mit den Ribosomen und dient dort als Matrize für die Herstellung von Proteinen.
Analog der DNS baut sich die mRNS aus 4 Basen auf, als Unterschied zur doppelstrangigen DNS findet sich in der einstrangigen mRNA, die Base Uracil statt dem Thymin und eine abgeänderte Zuckerverbindung
Nukleus = Nucleus
Zellkern
Nukleolus = Nucleolus
Zellkörperchen, im Zellkern liegender Ort der RNS-Synthese
Organische Verbindungen
Verbindungen, welche Kohlenstoff enthalten
Organ
Körperteil, das eine einheitliche Funktion hat und entsprechend gebaut ist
Organellen
Feinstrukturen der Zelle, z.B. der Zellkern, Ribosomen, Golgiapparat
Osmose
Ist der gerichtete Fluss von molekularen Teilchen durch eine semipermeable Membran. Also der Übergang des Lösungsmittels (z.B. Wasser) einer Lösung in eine stärker konzentrierte Lösung durch eine feinporige (=semipermeable) Scheidewand, die für das Lösungsmittel selbst, nicht aber für den gelösten Stoff durchlässig ist.