Biochemie


F. VM.
Diese Lernkarten decken den Stoffwechsel des Gastrointestinaltrakts auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf zentrale Themen wie die Rolle von Coenzym A, Vitamin, Cholesterin und Fettsäuren im Stoffwechsel, sowie die Funktionen der Leber und des Blutes. Die Karteikarten behandeln auch Enzyme wie Reductase und HMG-CoA-Reductase, die für die Synthese und den Abbau von Fettsäuren und Proteinen entscheidend sind. Zudem werden die Auswirkungen von Adrenalin und Rezeptoren auf den Stoffwechsel sowie die Bedeutung von Zellen und Geweben in diesen Prozessen erläutert. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die ein tiefes Verständnis der biochemischen Prozesse im Gastrointestinaltrakt erlangen möchten.
Karten
409
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
10.10.2020 / 10.10.2020

Lernkarten

Wo findet die Ketonkörper-Synthese statt?

Mitochondrien der Leber und NICHT Zytosol (Cholesterin)

Wichtige Entscheidungsschritte, die das Ausmass der Ketogenese bestimmen

1) Freisetzung von Fettsäuren durch Lipolyse im Fettgewebe (Hormon-sensitive Lipase)

2) Veresterung (zu Triglyceriden) oder B-Oxidation(Carnitin-Palmiotyl-Transferase I kontrolliert Eintritt in die Mitochondrien)

3) Energiegewinnung im Citratzyklus oder Ketonkörper-Synthese (Einfluss von ATP-Spiegel, NADH/NAD+ Verhältnis)

Hemmung der B-Oxidation

auf Stufe CPT-+ via Malonyl-CoA

Regualtion der Synthese auf Stufe der Acetyl-CoA-Caboxylase (Acetyl-CoA -> Malonyl-CoA)

Welche Fettsäuren sind glucogen?

ungeradzahlige Fettsäuren

Archaidonsäure

kann aus essentieller Linolsäure gebildet werden, deckt Bedarf kaum -> essentiell

Archaidonsäure: wichtiger "second messenger" aus Phopholipiden: Ausgangssubstnaz für Prostglandine, Thromboxane, Leukotriene

Cyclooxygenase

wird von Aspirin, Ibupofen, anderen NSAIDs gehemmt 

Umwandlung Archaidonsäure -> PGG2

Phospholipase A2

katalisiert Umwandlung zur Archaidonsäure

wird von GLucocorticoiden gehemmt

Regulationsmechanismen der Homöostase

- Rückkopplung via zentrale Schaltstelle

- Hormonelle und neuronale Kontrollmechanismen

normale Blutglukosekonzentration

4.5-5.5 mM (80-100 mg/dL)

kohlenhydratreiche Mahlzeit: 6.5-7.2 mM (115-130mg/dL)

Hungerzustand: 3.3-3.9 mM (60-70 mg/dL)

Ba wann ist es eine Hypoglykämie

<45-50 mg/dL (Männer)

<35-40 mg/dL (Frauen)

ab wann hat man eine berminderte Glukosetoleranz und ab wann Diabetes mellitus?

verminderte Glukostoleranz 100-125 mg/dL

Diabetes mellitus >126 mg/dL

Wodurch wird Glukosekonzentration reguliert?

primär durch Insulin und Glukagon -> Leber

aber auch Katecholamine (Adrenalin/Noradrenalin), Glucocorticoide (Cortisol) und Wachstumshormone (bei Kindern)

LCAT

Lecithin- Cholesterin Acyl-Transferase

- bindet Choelsterin an HDL

ACAT

Acetyl-CoA-Acetyltrnasferasen

macht Cholesterin -> Choelsterinester

HMG-CoA- Reduktase

wichtigster regulierter Schritt in Cholesterin Biosynthese

Ansatz für Statine

HMG-COA -> Mevalonat

Mevalonat

Endprodukt der HMG-COA-Reductase im Aufbau von Cholesterin

negative Rückkopplung auf HMG-CoA-Reductase

Triparanol

Erstes Cholesterinsenkendes Medikament 

wirkt an delta24 Reductase: letzter Schritt in  Cholesterinsynthese (Desmosterol -> Cholesterol)

Energiebilanz Chlesterinsynthese

18 Acetyl-CoA (-> 6 Mevalonat), 18 ATP (3 pro Mevalonat)

7-alpha-Hydroxylase und durch was wird sie gehemmt?

Erster Schritten Gallensäuresynthese

Cholesterin -> 7-alpha-Hydroxycholesterol

wird gehemmt durch Gallensäure und Vitamin C Defizienz

primäre Gallensäuren

Deoxycholsäure und Lithocholsäure

aus was entstehen die primären Gallensäuren

Cholyl-CoA und Chenodeoxycholy-CoA

Was benötigt Gallensäurensynthese?

O2, NADPH und 2 CoA-SH

sekundäre Gallensäure

aus Glycocholsäure und Taurocholsäure -> Deoxycholsäure

aus Glycochenodoxycholsöure und Taurochenodoxycholsäure -> Lithocholsäure

Cholestyramin

Ionenaustausch-Polymer -> absorbiert Gallensäure -> vehindert wiederaufnahme in enterohepatischen Kreislauf

Regulation von Cholesterin

- LDL-R: hohe Choelsterinspiegel in Zelle hemmt Synthese (und recyclingI von LDLR (B100R)

- In der Leber: beta-HMG-Reductase wird durch Mecalonat und Cholesterin gehemmt

indirekte Reguklation: Cholesterin hemmt Genexpression von SREBP

SREBP

SREBP = sterol regulatory element binding protein (Transkriptionsfaktor)

-> HMG-COA-Reductase, LDLR

 

wenn Cholesterin tief -> Trnasfer von SREBP2 aus ER in Zellkern auf SRE (Sterol response element)

Inaktivierung der HMG-CoA-Reductase

und Aktivierung

Inaktivierung: Reductase Kinase

Aktivierung: Protein Phosphatase

Wie wirkt Insulin auf Cholesterinsynthese

steigert Cholesterinsynthese in dem es Protein Phosphatase aktiviert und somit die HMG-CoA-Redutase aktiviert und Reductase Kinase inaktivert (diese würde HNG-CoA-Reductase nämlich inaktivieren)

Oxysterol und Wirkung

Hemmt die Genexpression von HMG-CoA-Reductase

Primäre familiäre Hypercholesterinämie Typ II

LDL-Rezeptor mangel -> Chelsterin verbleibt im Blut -> erhöhte Cholesterinwerte 

gleichzeitig keine negative Rückkopplung, da Cholesterin in Zelle niedrig -> weitere Cholesterinsynthese

Risiko und Idealwerte HDL und LDL

Männer: 
RIsiko HDL: <4o mg/dl, Frauen <50 mg/dl

Ideal HDL: >60 mg/dl, Frauen >60

Risiko LDL: 160 >160 mg/dl, idal: <100 mg/dl

Statine

HMG-CoA-Reductase Inhibitoren

Nebenwirkung: hemmen Isoprensynthese (Ubiquinon, Vitamin K, Farnesyl-Anker)

entzündungshemmend

Ezetimib

blockiert NPC1L1 Cholesterinrezeptoren im Darm und Leber 

Choelsterynamin

Ionenaustausch-Matrix, bindet Gallensöurem verhindert Wiederaufnahme und fördert Ausscheidung

PCSK9-Inhibitoren

Monoklonale Antiköpre .> verhindert Interaktion von PCSK9 mit LDLR -> erhöhten LDLR in der Zellmembran

Wo befindet sich LPL besonders häufig

Oberflächen der Endothelzellen in Kapillaren -> besonders viel: Herz; uskel, Fettgewebe, Brustdrüse

Wirkung von Insulin auf LPL im Fettgewebe

Inuslin steigert Expression von LPL, umgekehrt bei Fasten: LPL im Fettgewebe sinkt

FATP oder FAT/CD36

Fettsäure-Transport-Protein (FATP) und Fettsäure Trnaslokase (FAT/CD36) -> Freie Fettsäuren gelangen so in die Zelle oder durch passive Diffusion

an was geunden werden Fettsäuren in der Zelle transportiert

fatty acid binding protein (FABP)

Ausgangssubstnaz von Trygylceridsynthese

Glycerin-3 Phophat via Glycerinkinas (Leber, Niere) oder aus Glykolyse (Fettgewebe, Muskelgewebe etc)

Study