Versicherungswirtschaft

Fachausweis - obligatorisches Modul

Fachausweis - obligatorisches Modul


J. B.
Diese Vokabelkartei zur Versicherungswirtschaft vermittelt Fachwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, das sich auf Prozesse, Strukturen und Management in der Branche konzentriert. Sie deckt Themen wie Personaladministration, Schadenmanagement und Vergütungssysteme ab und enthält Begriffe wie CMMI-Levels, Naturalersatz oder Wertschöpfungskette. Mit diesen Karten lassen sich Abläufe und Zusammenhänge gezielt trainieren, um etwaige Wissenslücken zu schließen. Die Plattform unterstützt auch das Rückwärtslernen von der Zielsprache zur Ausgangssprache. Ideal für Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder Fachkräfte, die ihr Wissen systematisch vertiefen möchten.
Cartes-fiches
162
Utilisateurs
74
Langue
Allemand
Catégorie
Autres
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
24.07.2020 / 17.08.2026

Cartes-fiches

Aufbauorganisation im Schadenbereich - früher:

· Standortwahl nach regionaler Verteilung der anfallenden Schadenfälle
· Aufteilung nach Hauptbranchen
· Vertretung in allen Sprachregionen
· Autonome Fallbearbeitung in den Regionen
· Spezialisten im Hauptsitz

Aufbauorganisation im Schadenbereich - heute:

· Aufteilung nach Komplexität und potentiellen Kosten (z.B Einfachschaden, Komplexschaden)
· Gestaltung der Organisation mit spezifischer Ausrichtung auf die Schadenkategorien
· Häufig Einheiten, die spartenübergreifend für die Bearbeitung von Einfach- und Zahlschäden zuständig
sind (effizienzorientiert, Telefon, Mail)
· Bearbeitung von komplexeren Fällen durch Spartenspezialisten
· Somit ist ein zielgerichteter Einsatz der verfügbaren Ressourcen möglich.
· Herausforderung dabei ist die Ausbildung und die Personalentwicklung

Ablauforganisation im Schadenbereich:

Voraussetzungen für eine industrialisierte Schadenregulierung:
· Standardisierte Produkte, einfache Produkte
· Informationstechnologische Unterstützung
· Eindeutige Definition von Arbeitsprozessen
· Elektronische, standortunabhängige Bearbeitung, allen zugänglich
Daneben gelten die generellen Prinzipien wie bei der Industrialisierung weiterer Geschäftsprozesse.
So ist es möglich, mit Regelwerken die Sachbearbeiter zu unterstützen und die Effektivität bei gleichzeitig
steigender Effizienz sicherzustellen.

Performance-Management im Schadenbereich:

Darunter versteht man die Steuerung der Leistung/Performance aller schadenbezogener Tätigkeiten.
Dies erfolgt mittels Kennzahlen sowie qualitativen Informationen, welche Aussagen zu:
· Effektivität
· Effizienz
· Kundenorientierung machen.

Kennzahlen im Schadenbereich

Prozess der Personaladministration:

· Lenkung und Unterstützung der Personalauswahl
· Ausfertigen der Arbeitsverträge
· Führen der Personaldossiers
· Durchführung der Gehaltsermittlung- und Auszahlung
· Ermittlung und Auszahlung der Provisionen
· Erstellen der Abrechnungen mit den Sozialversicherern
· Kontrolle der Arbeits-und Abwesenheitszeiten
· Ausfertigen der Arbeitszeugnisse
· Verteilen der Personalinformation
· Erstellen von Statistiken im Bereich des Personalmanagements

Teilprozesse des Personalmanagements

Prozess der Personaladministration - Wichtigste administrative Prozesse:

· Lenkung und Unterstützung der Personalauswahl
· Ausfertigen der Arbeitsverträge
· Führen der Personaldossiers
· Durchführung der Gehaltsermittlung- und Auszahlung
· Erstellen der Abrechnungen mit den Sozialversicherungen
· Verteilen der Personalinformation
· Ausfertigen der Arbeitszeugnisse

Vergütungssysteme:

· Provisionen: Provisionen dienen der Entschädigung für abgeschlossene Geschäfte, aber auch für die
Bestandespflege oder besonders für die Honorierung von Mehrpolicenkunden. Dabei tragen die
Mitarbeiter auch einen Teil des Geschäftsrisikos.
· Bonus: In der Regel ein kurzfristig, jährlich neu zu bestimmender variabler Erfolgsanteil. Auch hierbei
wird das Geschäftsrisiko berücksichtigt.
· Anerkennungsprämie: Damit werden ausserordentliche Leistungen honoriert – in der Regel auf
besonderen Antrag ausgerichtet.

Capability Maturity Model Integration (CMMI)

  • Level 0 (ungenügend): Die fachlichen Ziele werden nicht erreicht.
  • Level 1 (ad hoc): Die Ziele werden erreicht, es gibt aber keine verbindlichen Standards oder Best Practices und damit Reibungsverluste und Doppelspurigkeiten.
  • Level 2 (wiederholbar): Prozesse werden in der Organisation ähnlich gehandhabt. Es existieren jedoch keine verbindlichen Vorgaben oder Kontrollprozesse.
  • Level 3 (definiert): Prozessstandards und Regeln sind definiert und dokumentiert. Abweichungen werden jedoch nicht systematisch erhoben und korrigiert.
  • Level 4 (gemanagt): Es wird eine statistische Prozesskontrolle durchgeführt. Abweichungen werden erkannt und die Prozesse so laufend verbessert.
  • Level 5 (optimiert):« Best Practice »-Standards wurden unternehmensweit internalisiert.

Étudier