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R. B.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über psychologische Theorien und Modelle zu nachhaltigem Verhalten, Werbewirkung und Stressbewältigung auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die Theorie des geplanten Verhaltens, verschiedene Heuristiken, die drei Säulen der Nachhaltigkeit und die Bedeutung von Erholung für die Gesundheit. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Forscher, die sich mit nachhaltigem Verhalten, Werbewirkung und Stressmanagement auseinandersetzen, da sie theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen verknüpfen.
Karten
176
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Religion/Ethik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.06.2020 / 12.07.2020

Lernkarten

Job Characteristics Model?

Prozesstheorie

Diagnoseinstrument: Job Diagnostic Survey (Anforderungsvielfalt, Bedeutsamkeit, Autonomie, AZ, intrinsische Arbeitsmotivation, Bedeutsamkeit)

Motivationspotential (MPS)= (Vielfalt+Ganzheitlichkeit+Bedeutung)/3 x Autonomie x Rückmeldung

Erwartungs-Mal-Wert Theorien?

Prozesstheorie

3 Komponenten (im Gegensatz zu Allg. II?): Erwartung, Instrumentalität, Valenz

Anwendung: Erwartung der Mitarbeitr*innen stärken, dass sie durch ihre eigene Anstrengung gute Leistungen erbringen können, die sie hoch bewerten

Erwartung: Aufgaben klar machrn, klare Ziele kommunizieren, Feedbacksysteme, Training/ Coaching/ Personalentwicklung

Instrumentalität: klare Bezüge zw Handlungserfolg und pos. bewerteten Handlungsfolgen -> transparente, gerechte Systeme, Verlässlichkeit und Fairness

Valenz: angemessene Inzentivierungen, eig Anreize auswählbar machen

Zielsetzungstheorie?

Prozesstheorie

Hypothesen zum Einfluss von Zielqualitäten auf Leistung

1. schwierige, herausfordernde Ziele führen zu besserer Leistung als mittlere oder leicht zu erreichende Ziele

2. Herausfrodernde und präzise, spezifische Ziele führen zu besserer Leistung als allgemeine, vage Ziele

schwierige und spezifische Ziele-> (Mediatoren: Aufmerksamkeit, Anstrengung, Dauer, Strategie)(Moderatoren: Zielbindung, Rückmeldung, Selbstwirksamkeit, situative Grenzen, Komplexität, Fähigkeiten) -> Leistung

High Performance Cycle?

gehört zur Zielsetzungstheorie dazu

  • Anforderungen in Form von herausfordernden hohen Zielen bei bedeutsamen persönlichkeitsfördernden Aufgaben oder Aufgabenfolgen führen zu hoher Leistung.
  • Die Leistung moderiert durch: Fähigkeiten, Zielbidnung, Rückmeldung, Selbstwirksamkeit, Erwartung, Aufgabenschwierigkeit
  • Auf die Leistung wirken außerdem: Handlungsrichtung, -ausdauer, -intensität, aufgabenspezifische Strategien
  • Auf die Leistung folgt direkte Belohnung (internal, external)
  • Die Belohnung erzeugt Zufriedenheit.
  • Die Zufriedenheit wird aber auch von indirekten Belohnungen sowie von den Folgen beeinflusst.
  • Die Zufriedenheit hat solche Folgen wie organisationale Verbundenheit und Bereitschaft zur Akzeptanz zukünftiger Herausforderungen (es entsteht aber nicht automatisch eine hohe Leistung im nächsten Durchlauf!)

Theorie der Selbstregulation?

Prozesstheorie der Arbeitsmotivation

Selbstbeobachtung -> Selbstbewertung -> Selbstbezogene Reaktionen

 

Selfdetermination/ Selbstbestimmungs-Theorie?

Inhaltstheorie der Arbeitsmotivation

 die Motivation für ein bestimmtes Verhalten hängt immer davon ab, inwieweit die drei psychologischen Grundbedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit und Autonomie befriedigt wurden

entscheidend ist, wie äußerer Anreiz empfunden wird, perceived locus of control

Motiviert Geld? Effekte von monetären Anreizen

- variiert mit Alter (intrinsische Motivation mit Alter wichtiger)

- motiviert eher bei einfachen Aufgaben

- motiviert eher zu quantitativer Leistung

Gehalt va wann relevant?

bei Einstellung, beeinflusst Attraktivität von unternehmen, nicht unbedingt tägliche Motivation

Equity Theorie (Adams)

Prozesstheorie der Arbeitsmotivation

VERHÄLTNIS: Balance Theorie: Input- Outout verglichen Selbst vs Andere

eig Einsatz/ eig Ertrag= Einsatz Vglperson/ Ertrag Vglperson  ---> Gerecht

wahrgenommene Gerechtigkeiten (3)

- Verteilungsgerechtigkeit (distributive)

- Verfahrensgerechtigkeit (prozedurale)

- interaktionale Gerechtigkeit (interpersonale)

-> pos Auswirkung auf Leistung, OCB, Commitment, weniger kontraproduktives Verhalten

Prinzipien der Verfahrensgerechtigkeit nach Leventhal, 1980

(2. der wahrgenommenen Gerechtigkeiten)

Konsistenz

Unvoreingenommenheit

Genauigkeit

Korrekturmöglichkeit

Repräsentivität

Ethische Rechtfertigung

Übersicht Theorien zur Arbeitszufriedenheit

Inhaltstheorien:

- Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie

 Prozesstheorien:

- Kognitive Urteilstheorien

- dispositionelle Ansaätze, empirische Ansätze

- dispositionelle Ansätze, Core-Self Evaluation

- Affective Events Theory

Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie

Inhaltstheorie AZ

- Kontent-Faktoren (Motivatoren)-> Variablen, die Potential haben zufrieden zu machen

+ Leistung vollbringen, Anerkennung finden, Verantwortung übernhemen, interessante Aufgaben

- Kontext-Faktoren (Hygienefaktoren)-> Variablen, die Potential haben unzufrieden zu machen

- Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten, Gehalt, konkrete Arbeitsbedingungen

Kognitive Urteilstheorien? (Bruggemann)

Prozesstheorien der AZ

AZ ist Ergebnis eines kognitive Vergleichsprozesses, Soll-Ist

Core-Self Evaluations?

Prozesstheorie der AZ

- self esteem

- self-efficiacy

- locus of control

- Neurotizism

-> diese Core self evaluations wirken auf perceptions of work characteristics, AZ, Lebenszufriedenheit

Affective events theory (Weiss& Cropanzano,1996)

Prozesstheorie der AZ

Summe der affektiven (emotionalen) Erlebnisse auf der Arbeit, die uns zufrieden oder unzufrieden machen

UMFANGREICH EMPIRISCH GESTÜTZT

Happy productive worker hypothesis

Az als Antezedenz beruflicher Leistung: AZ-> Leistung

r=.30

höherer Zsmhang bie komplexeren Aufgaben

Erklärungsmodelle (vgl Seminar )

je zufriedener, desto (OCB, kontraproduktives Verhalten, Commitment, Kündigung, Abwesenheit, Unfälle, Stresserleben, allgemeine LZ, Gesundheit)

- mehr OCB

- weniger kontraproduktives Verhalten

- mehr Commitment

- weniger Kündigung

- weniger Fehlzeiten, Abwesenheit

- weniger Unfälle

- weniger Stresserleben

- mehr allgemeine LZ

- mehr Gesundheit

Rahmenmodell AZ von Judge et al., 2001

(vgl Seminar)

Messung der Az mit

Fragebögen

JDI

ABB

Arbeitssicherheit rechtliche Rahmenbedingungen

§3 Grundpflichten des Arbeitsgebers: verpflichtet zu Schutz und Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten

§5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen: Gefährdungsbeurteilung (physikalische, chemische, biologische, psychische)

§12 Unterweisung imDialog: Arbeitgeber muss Beschäftigte zum Umgang mit Sicherheit am Arbeitsplatz unterweisen

§15-17 Pflichten und Rechte der Beschäftigten: Beschäftigte sind mitwirkungspflichtig

Gefahrstoffverordnung, persönliche Schutzausrüstungs-Benutzungsverordnung, Lärm- Vibration- Arbeitsschutzverordnung, Meldepflicht Unfälle

Einflussfaktoren Unfälle

- Technik

- Organisation

- Person

,,Unfallpersönlichkeit"?

Zsmhang zwischen Unfällen und BigFive, zB - C, -A, +O

Zsmhang zwischen Unfällen und neg. Affektivität, externaler Kontrollüberzeugung, hoher Impulisivität

Generic-Error-Modeling System GEMS

Modell zur Personen-Variable bei Unfällen

- Fehler Fertigkeiten

- Fehler Regeln

- Fehler Wissen

- Absicht

Wie viel % geben an, sich augrund ihres Berufs gestresst zu fühlen?

häufigste Ursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten im Beruf

- Muskel- Skeletterkrankungen

- Verletzungen

- Atemnwegserkrankungen

- psych. Erkrankungen 

Burnout nach ICD-11?

im ICD10 noch undeifniert nur unter ,,Lebensbewältigungsproblemen"

ICD-11: Burnout Syndrom

- emotionale Erschöpfung

- Depersonalisation: eine zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job, feindseliger Umgang

- ein verringertes berufliches Leistungsvermögen, niedrige Motivation

psychische Belastung vs psychische Beanspruchung

Belastung: Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse die von außen auf den Menschen zukommen und auf ihn einwirken (Arbeitsumgebung)-> Stressoren

Beanspruchung: unmittelbare Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum (Individuum)

Analogon Mechanik: blech ist Beanspruchung und Gewicht ist Stress/Belastung

 

Beanspruchungsfolgen

fördernd: Aufwärmung, Aktivierung

beeinträchtigend: psychische Ermüdung, Monotnie, herabgesetzte Wachsamkeit, psychische Sättigung

 

Belastungs- Beanspruchungsmodell (Kritik, Punkte)

keine Wertung nach DIN EN ISO 10075-1 im Sinne von positiv und negativ (von Belastung und Beanspruchung)

-> neuer Begriff: Fehlbelastung, fehlbeanspruchung

Definition Stress

Stress ist ein subjektiv unangenehmer Spannungszustand, der aus der Befürchtung resultiert, dass

- eine stark aversive

- zeitlich nahe/ oder bereits eingetretene

- subjektiv lang andauernde Situation

- wahrscheinlich nicht vollstänfig kontrollierbar ist

- deren Vermeidung aber subjektiv wichtig erscheint

Rahmenkonzept von Belastungsfaktoren in organisationen nach Mc Grath

Stressoren auf der Arbeit - Bereiche

Leyman Inventory of Psychological Terrorization LIPT

Mobbing: Angriffe 

- auf die Möglichkeit sich mitzuteilen

- auf die sozialen Beziehungen

- auf das soziale Ansehen

- auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation

- auf die Gesundheit

(Feindseligkeit, Zielgerichtetheit, Dauerhaftigkeit)

Analyseverfahren zu Stress? Diagnostik

ISTA (universell)

VERA/ RHIA (industriell-gewerblich, Büro)

Folgen von Stress (Ebenen)

- physiologische Reaktionen

- psychische Reaktionen emotional+ kognititv

- Reaktion auf Verhaltensebene

 

Diagnostik Burnout/ psych Folgen von Stress

Maslach Burnout Inventory

General Health Questionnaire GHQ

Lazarus Stressmodell

Anforderungs- Kontroll- Modell (Karasek& Theorell, 1990) der Ressourcen

- Kontrollmöglichkeiten + - RESSOURCE

- Anforderungen + - STRESSOREN

 

Effort- Reward Imbalance Model (Siegrist, 1996), Ressourcen der Umwelt

Subjektive Bewertung von Gratifikationen

Gratifikationskrisen entstehen, wenn bei einer Tätigkeit eingesetzte Anstrengungen und erbrachte Leistungen nicht den erwarteten Belohnungen entsprechen-> wenn nicht ausgewogenes Verhältnis Aufwand: Belohnung

Lernen