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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 17.06.2020 / 20.06.2020
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Erstelle eine Pflegediagnose beim Mann. 

PD: Sexuelle Funktionsstörungen. Aufgrund von: Prostatektomie- Fehlinformationeb über die Sexualfunktion. Beeinflusst durch: Wahrgenommene sexuelle Einschränkung. Der Patient ist motiviert an schulungen Teil zu nehmen. 


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Ermittle Pflegeschwerpunkte von Pat. auf urologischen und gynäkologischen Stationen. 

Die Pflegekraft hat i.d.R den Erstkontakt zum Pat. Der Pat. sucht meist das Vertrauensverhältnis. Hierdurch wird die Pflegekraft eine wichtige Schlüsselfunktion bezüglich des Wohlbefindens des Pat. zuteilt. Insbesondere bei der stationären, perioperativen und ambulanten Pflege von Pat. mit Erkrankungen im Genitalbereich ist es zur Wahrung des Intimsbereichs des Pat. von entscheidender Bedeutung, diskret, einfühlsam, besonnen sowie kompetent vorzugehen.       - Katheterversorgung.                                                   Präpperativ: Ängste nehmen, beruhigend wirken. Weitere Pflegeschwerpunkte: Postoperative Überwachung, Katheter-, und Wundpflege, Entfernung von Wunddrainagen, Hautnahtmaterial, Abschlussuntersuchung. 


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Erkläre die Anatomie der Prostata 

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Die Prostata (Vorstehdrüse) ist etwa 20Gramm, liegt zwischen der Harnblase und dem Beckenboden. Hinter ihr befindet sich der Mastdarm, vor ihr der Unterrand des Schambeins, mit dem sie fest verbunden ist. Sie gehört zu den inneren Geschlechtsorgane vom Mann. 

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Erkläre den Aufbau der Prostata 

Die Prostata umhüllt den Beginn der Harnröhre und ihr Aufbau besteht aus zahlreichen Drüsen, gefässreichem Bindegewebe und Muskelfasern, eingehült in eine feste, bindegewebige Kapsel. Die Drüsen werden nach ihrer Lage in Aussen/innendrüsen eingeteilt, ihre Ausführungsgänge münden einzeln in die Harnröhre neben dem Samenhügel. Der Samenleitet und der Ausführungsgang der Samenblase bilden zusammen das Spritzkanälchen, das die Prostata durchzieht und auf dem Samenhügel in die Harnröhre mündet. Das Blut und Lymphgefässe der Prostata stehen in einer enger Verbindung zu denen der Harnblase und des Mastdarms. Die Nervenversorgung der Prostata erfolgt durch Fasern des unwillkürlichen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus). 

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In welchen 5 Zonen unterteilt sich die Prostata?

  • Vordere Zone: Dünn, kaum Drüsen, fast nur Bindegewebe und Muskulatur 
  • Umgebung der Harnröhre: Nur wenig Gewebe, vor allem Muskulatur 
  • Übergangszone (Transitionalzone): Kleiner Bereich, besonders vor und seitlich des Anfangszeils der Harnröhre, Er vergrössert sich im Laufe des Lebens, evtl. bis zur gutartigen Prostatavergrösserung, wobei die anderen Bereiche zusammengedrängt werden
  • Zentrale Zone: Bereiche um die beiden Spritzkanälchen (fast 1/4) 
  • Periphere Zone: Grösster Teil der Prostata (75% unten seitlich sowie bis fast oben) Hier ensteht Prostatakrebs am häufigsten. 
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Was produziert die Prostata? 

  • Sie produziert ein alkanisches Sekret (pH 7,8), welches einen Anteil von ca. 30% der Samenmenge beim Samenerguss ausmacht. 
  • Es aktiviert die Beweglichkeit der Spermien & schützt die Spermien vor dem sauren Milieum der Vagina. 
  • Die Prostata sezeniert das Prostata-spezifische Antigen (PSA), ein Eiweiss, dass sich im Blut bestimmen lässt und als sog. Tumor-marker fungiert. 
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Wie findet man die Prostata? 

  • Rektum untersuchung 
  • Tastuntrrsuchung (Vergrösserung der Prostata) 
  • PSA-Wert wird im Serum festgestellt (norm 4ng/ml), bei Krankheiten meist erhöht
  • Bildgebende Verfahren: Sonografie der Prostata 
  • Biopsie 
  • Bakteriologie (bei Prostatitis).
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Welche Funktion hat die Prostata? 

  • Ist an der Spermabildung, Ejakulation & dem Hormonstoffwechsel beteiligt.
  • Hauptaufgabe: Sekretbildung.  Beginnt mit der Pubertät, wenn die Prostata unter dem Einfluss von männlichen Sexualhormonen, den sog. Androgenen, zu einem funktionstüchtigen Organ heranwächst. Wichtigste Sexualhormon -> Testosteron, das in den Hoden produziert wird und durch die Prostata in seine biologisch aktivste Form, das Dihydrotestosteron (DHT), umgewandelt wird. 
  • Unterstützt aufgrund ihrer Lage den Blasenhalsnund damit den Verschluss der Harnblase: Bei der Miktioj verschliesst die Muskulatur von Blase und Prostata die Spritzkanälchen und die Ausführungsgänge der Prostatadrüsen, damit kein Urin eindringen kann.