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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 17.06.2020 / 20.06.2020
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Welche Therapieformen gibt es bei einem Prostatakarzinom? 

  • Kurativer Therapieansatz: Bei lokal begrenzten Tumorleiden OHNE Metastasierung wird eine kurative Therapie gewählt: Nicht Operativ: Bestrahlung der Prostata (NW: akute Beschwerden wie Strahlenzystitis, besteht die Gefahr der Inkontinenz und der fehlenden Gliedsteifigkeit Impotenz. Operativ: offene, radikale Prostatektomie (retropubischer/perinealer Zugangsweg), Laparoskopische radikale Prostatektomie. -> Bei beiden OPVerfahren wird die gesamte Prostata einschliesslich der Samenblasen entfernt. (NW: Unfruchtbarkeit, Gefhar der Inkontinenz und Impotenz) 
  • Palliativer Therapieansatz: bei Bestehenden Metastasen wird ein palliativer Therapieansatz verfolgt.
  • Hormontherapie: Diese beruhz aug der Annahme des hormon (Testosteron) abhängigen Tumorwachstum: Hormonentzugstherapie mit LH-RH-Analoga-> der Serumtestosteronspiegel sinkt ab. Blockade der Hormonrezeptorren (Androgenblockade) mit Antiandrogenen-> Testosteron wirkt nicht am Rezeptororgan. Chirurgische Kastraktion -> Testosteron- produzierendes Hodengewebe wird entfernt. 

           Mit diesen Therapieformen kommt es durch das Absinken des Serumtestosterons bzw. durch die Rezeptorblockade wegen der Hormonsensibilität des Prostatakarzinoms zum Rückgang der Tumormassen (PSA-Wert sinkt). NW aus der Hormontherapie: Antriebsschwäche, Hitzewallungen, Impotenz sowie Osteoporose.

  • Chemotherapie
  • Radiotherapie
  • Palliative TUR-P: Zur Wiederherstelllung der Urinpassage wird eine TUR-P durchgeführt.
  •  
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Entzündliche Veränderung der Prostata: 

  • Meist durch Keimverschleppung über die Harnwege, selten lymphomogen oder hämatogen verursachr. 
  • Wahrscheindlichkeit an einer Prostatitits zu erkranken beträt 15%. 
  • Symptome bei einer akuten Prostatitis: Dammsz, Prostatsz bei Defäktion sowie Dysurie, Schmerzhafte Miktion (Algurie) und Pollakisurie. Pat. befindet sich oftmals mit einem schlechten AZ mit z.T hohen Fieber und Schüttelfrost. Unbehandelt besteht die Gefahr einer Urosepsis. 
  • Chronische Prostatitis: Es besteht kein Fieber. Meist berichten die Pat. über Druckgefühl im Bereich des Dammes, unspezifische Unterbauchbeschwerden sowie Algurie oder Ejakulationsbeschwerdenm die sogar über Jahre bestehen können. 
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Beschreibe die akuten und chronischen Therapieformen der Prostatitis 

Akute Prostatitis; kann entweder konservativ (Bettruhe, Antibiose, Analgetika) oder invasiv (ggf. suprapubischer Blasenpunktion), bei der Prostataabszess ggf. TUR-P zur Abszesseröffnung) behandelt werden.

Chronische Prostatitis: wird ausschliesslich konservativ behandelt: Physiotherapie, Langzeitantibiose, Analgetika. 

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Beschreibe den Pflege- und Behandlungsplan bei Pat. mit einer Prostataerkrankung: 

  • Pflegekraf erstkontakt mit Pat. -> Vertrauen aufbauen 
  • Wohlbefinden des Pat. steigern
  • Wahrung der Intimsphäre 
  • Katheterversorgung (zur Urinableitung)
  • Präoperative Ängste nehmen und beruhigend wirken
  • Wichtig-> das notwendige Wissen sowie die Verhaltensmassregeln für die weitere poststationäre Genesung vermitteln.  
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Nenne die Pflegeschwerpunkte bei Pat. mit einer Prostataerkrankung 

  • Präoperative Betreuung
  • Postoperative Überwachung ( DK- und Wundpflege)
  • Entfernung von Wunddrainagen
  • Hautnahtmaterial und Katheter sowie Abschlussuntersuchung und -gespräch zur Förderung der häusslichen Genesung. 
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Erkläre die Bedeuutung in der präoperativen Phase bei Prostataerkrankungen 

Nach oft unangenehme Körpererfahrungen und Aufklärungsgespräche beim Urologen erhofft der Pat. durch stationäre Behandlung von seinem urologischen Problem befreit zu werden. Gleichzeitig hat er aber auch Angst vor der OP und dessen möglichen Folgen wie Inkontinenz und sexuelle Störungen. 

  • Bieten Sie daher die möglichkeit zum Gespräch oder zum Rückzug 
  • Stellen Sie sich Individuell auf jeden Pat. ein
  • Der Pat. muss für die OP alle Notwendigen Informationen erhalten sowi über die weiteren notwendigen präoperativen Massnahmen (z.B DK oder Intimrasur) aufgeklärt werden. 
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Erkläre die Bedeuutung der Postoperativen Phase bei Prostataerkrankungen 

  • Stationäre Überwachung bei chirurgisch grösseren Eingriffe: Gefahr der Hb-wirksame Nachblutung, TUR-Syndrom nach TUR-P als auch bei kardial-respiratorisch eingeschränkten Pat. 
  • Bei TUR-Syndrom= Intensivstation
  • Nachblutung oder Koagelbildung nach einer TUR-P oder offene Adenomresektion: DUrch die offene oder transurethrale Entfernung des gutartigen Prostataadenoms entsteht eine innere Wundhöhle. Um eine möglichst frühzeitige und effektive Blutstillung zu erzielen, wird diese Wundhöhle durch Aufblocken des Blockungsballon des Spülkatheters komprimiert. Da er trotz dieser Komprimierung Nachbluten kann, erfolgt gleichzeitig eine kontinuierliche Spülung über den Spülkatheter den Weg nach extrakorporal. Bilden sich bei verstärkter Blutung oder nicht ausreichender Spülgeschwindigkeit Koagel, kann daraus eine Harnblasentamponade resultieren. Die zunehmende Blasenfüllung aus Blutkoageln und Spülung mit Überdrehnung der Blase ist meist sehr schmerzhaft für den Pat. 
  • Spül- & Urinableitungssystem
  • Nierenfunktion überprüfen
  • Entfernung von Wunddrainagen und Katheter 
  • Training der Bauchbodenmuskulatur
  • Nach TUR-P Retrograde Ejakulation 
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Definiere Hysterektomie: 

Die operative Entfernung der Gebärmutter (Totalextripation des Uterus). Man unterscheidet zwischen den abdominalen, vaginalen und der laparaskopischen Vorgehensweisen. 

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Nenne die unterschiede der Abdominalen, Vaginalen und Laparaskopisch gestützte vaginale Hysterektomie. 

Abdominale Hysterektomie:  Uterus und Zervix (mit & ohne Entnahme der Eierstöcke und Eileiter) durch einen Bauchschnitt entfernt. Bevorzugt wird dieses Verfahren z.B bei sehr grossen Myomen sowie beim Zervix-& Korpuskarzinom. Bei Endometriumkarzinomen wird die erweiterte abdominale Hysterektomie nach Wertheim-Meigs durchgeführt. Dabei werden neben dem Uterus parametranses Gewebe, das obere Scheidendrittel, das paravaginale Bindegewebe sowie Lymphknoten entfernt. Bei fortgeschrittenem Tumorbefall kann eine Resektion von Blase- & Darumteilen notwendig werden und ggf. eine Stomaanlage nach sich ziehen. 

Vaginale Hysterektomie: Die Entfernung des Uterus erfolgt über einen Schnitt tief in der Scheide. Diese OP-Methode wird überwiegend zur Behandlung von Zervix- & Korpuskarzinom im Frühstadium sowie bei einem Uterusprolaps &/oder einem DDescensus genitalis durchgeführt. Bei Frauen z.B mit Kontinenzproblemen kann die vaginale Hysterektomie (VH) durch eine vordere &/oder hintere Kolporrhaphie (Raffung der verderen bzw. hinteren Scheidewand) entfernt werden. 

Laparaskpisch gestützte vaginale Hysterektomie: Uterus & Zervix werden über die Vagina entfernt. Gleichzeitig wird ein Laparoskop über zwei kleine Schnitte in das Abdomen eingeführt, mit dessen Hilfe der Oberbauch eingesehen und z.B der Kalteapparat des Uterus sowie die verbleibenden Eierstöcke abgelöst werden. 

MERKE! Die vaginalen OP-Verfahren sidn im Vergleich zu einem abdominellen Eingriff weniger schmerzhaft und hinterlassen keine bzw. bei der laparaskopisch gestützten vaginalen Hysterektomie nur geringe sichtbaren Narben. Vorteil: raschere Genesung der Pat.  

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Nenne die Komplikationen der Hysterektomie 

Folgende intra- &postoperativen Komplikationen können nach Hysterektomie auftreten: 

  • Intraoperative Verletzung von Harnblase, Harnleiter, Harnröhre und Darm 
  • Nachblutung
  • Infektionen
  • Blasenentleerungsstörungen und Harninkontinenz

Nach einer erweiterten abdominalen Hysterektomie nach Wertheim-Meigs kann es aufgrund der Resektion von Lymphknoten zu Lymphödemen der Beine kommen. Mögliche Spätfolgen einer Hysterektomie können Störungen der sexuellen Erlebnisfähigkeit (Aufgrund von Nervenverletzungen sein). 

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Wann erfolgt eine Hysterektomie? 

  • Erfolgt aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen
  • Eine Hysterektomie wird oft aufgrund gutartigen Erkrankung durchgeführt. Besteht ein Karzinomverdacht, sind di betroffenen Frauen in besonderer Weise belastet und benötigen Aufmerksamkeit und Begleitung. 
  • Die Pflegerische Versorgung richtet sich prä- und postoperaive Vorbereitung sowie auf die Gesundheitsberatung. 
  • Radikale Hysterektomie, Totale Hysterektomie, Parterielle Hysterektomie 
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Was muss man machen beim Eintritt einer betroffenen Pat. mit Hysterektomie? 

  • Blutentnahme/Urin
  • Testblut
  • Eintrittsuntersuchung (Vitalzeichenkontrolle, Gewicht, Grösse, Dauermedikation)
  • Untersuchungen gemäss ärztlichen Verordnungen
  • Ernährung (nüchtern etc)
  • Thromboembolieprophylaxe (nach ärtzlicher Verordnung)
  • Sozialdienst anmelden für Basisberatung 
  • Darmvorbereitung: Kost am Vortag der OP; ab 14:00Uhr nichts mehr essen, aber viel klare Flüssigkeit trinken. Am Nachmittag 1L Moviprep innert 1h trinken. Danach 1 L klare Flüssigkeit nachtrinken.
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Nenne die Pflegeschwerpunkte  bei einer Hysterektomie: 

  • Bei Pflegeanamnese Belastung mittels Belastungsthermometer erfragen und über das Angebot vo Psychoonkologie und Seelsorge informieren. 
  • Präoperative Patientenedukation: Mikroschulung "Verhalten ei gyn. Bauchoperationen" uf Abgabe von Informationsblatt 
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Präoperativ Hysterektomie 

  • Dokumentation für OP bereitstellen, KP, Vitalzeichen, OP Gebiet (Rasieren?), Psychische Belastung
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Postoperativ Hysterektomie 

  • Abführen mit Paragar oder bei Blähungen Flatulex.
  • Blasenkatheter
  • Miktionskontrolle 
  • Ernährung ab 4h postoperativ: klare Flüssigkeit
  • Wundversorgung
  • Atemtherapie
  • Infusionen
  • Magensonde
  • Mobilisation : OP Tag Bettrand, postop Tag: Lehnstuhl
  • SZ Therapie
  • Wunddrainagen
  • Austrittsvorbereitung 
  • Vitalzeichenkontrolle 

MERKE! Da das WUndgebiet nicht direkt einsehbar ist, sind mögliche Komplikationen schwerer erkennbar. SZ, Spannungszustände des Abdomens und Kreislaufveränderungen können z.B auf eine innere Nachblutung oder Organperforation hinweisen. 

Spezielle Genitalhygiene. 

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Definiere Urologie: Urologie ist ein medizinischchirurgisches Fachgebiet, dass sich mit Erkrankungen der Nieren, des Harnleiters, der Harnblase und der Harnröhre beider Geschlechter beschäftigt. Sie ist auch zuständig für die Männlichen Organen wie zb Prostata. Häufigste Erkrankungen: Prostatakrebs und Harnwegsinfektionen. 


Definition Urologie:
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Definition Urogynäkologie 

Die Urogynäkologie befasst sich mit Krankheitsbildern des weiblichen Genitaltrakts und deren Behandlung. Typische Symtpome: Senkung der Genitalorgane, Harninkontinenz, Blasenschmerzen und Blaseninfektion.

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Für was dienen die Männlichen Geschlechtsorganen? 

Sie dienen der sexuellen Fortpflanzung. Die Hoden produzieren das männliche Geschlechtshormon „Testosteron“ und sind Produktions- und Reifungsort für die Spermien. Der Penis dient als Sexualorgan sowie auch als Träger des äussersten Harnröhrenabschnittes. Die Leisten führen wichtige Gefässe und Nerven, welche die Hoden versorgen, sowie den Samenleiter.

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Für was sind die weiblichen Geschlechtsorgane? 

Sie dienen der Fortpflanzung und der sexuellen Aktivität. Ihre Einteilung erfolgt je nach Lage in innere und äussere Geschlechtsorgane.

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Nenne verschiedene Erkrankungen beim Mann in der Urologie. 

Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion), Vorhautverengung (Phimose), Hodenkrebs (Hodenkarzinom), Hodenverdrehung( Hodentorsion), Leistenbruch (Leistenhernie), Nebenhodenentzündung (Epididymitis) und Hodenentzündung ( Orchitis), Unfruchtbarkeit (Infertillität beim Mann). 

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Geschlechtsorganspezifische Erkrankungen bei Frauen 

Krebs der Eierstöcke (Ovarialkarzinom), Krebs des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom), Krebs des Gebärmutterkörpers ( Korpuskarzinom), Blutungsstörungen und Unterbauchschmerzen, Genitalprolaps, Senkung, Endometriose 

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Ermittle die Bedeutung, Folgen und Umgang von geschlechtsorganspezifischen Erkrankungen beim Mann, deren Umgang und Auswirkungen auf die emotionale Situation und den Gesamtorganismus. 

Nach unangenehmen Körpererfahrungen und Aufklärungsgesprächen beim Urologen erhofft sich der Pat. von seinen urologischen Problemen befreit zu werden. Er hat aber auch Angst vor der OP und dessen Folgen wie zb. Inkontinenz und sexuelle Störungen. Darum sollte dem Pat. die möglichkeit zum Gespräch geboten werden, aber auch zum persöhnlichen Rückzug. Nach radikaler Prostatektomie und Katheter Entfernung steht die Kontinenz für den Pat. im Vordergrund. In den ersten Tagen und Wochen ist oftmals eine Verwendung von Inkontinenzmaterial notwendig. Postoperativ Beckenbodentraining zur Erlangung der Kontinenz ist entscheidend. Mögliche Risiken: Nachblutung, Inkontinenz, Impotenz, Retrograde Ejakulation. 


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Ermittle die Bedeutung, Folgen und Umgang von geschlechtsorganspezifischen Erkrankungen bei der Frau, deren Umgang und Auswirkungen auf die emotionale Situation und den Gesamtorganismus. 

Die Bedeutung bei Frauen ist individuell. Es hängt von Ihrer Definition von Weiblichkeit ab. Fühlt sich eine Frau vor einer geplanten Gebärmutterentfernung in ihrem Wohlbefinden sehr beeinträchtigt (z.B aufgrund starker Blutungsstörungen), sieht sie der Uterusentfernung häufig positiv entgegen. Frauen ohne Kinderwunsch oder die schon Kinder haben fühlen sich oft entlastet, da die Verhütungsfrage mit der OP gelöst ist. Andere Frauen empfinden die Entfernung als Verlust ihrer Weiblichkriz und können Traurreaktionen bzw. Depressive Zustände entwickeln. Folgende Komplikationen können auftretten: Intraoperative Verletzung von Harnblase, Harnleiter, Harnröhre und Darm. Nachblutung, Infektionrn sowie Blasenentleerungsstörung und Harininkontinenz. Spätfolgen: Störung der sexuellen Erlebnisfähigkeit (aufgrund von Nervenverletzungen) sein. Werden auch die Eierstöcke entfernt, wird damit die Bildung der Geschlechtshormone abrupt aufgehoben. Darum können Frauen die noch nicht im Klimakterium sind über folgende Symptome klagen: Schweissausbrüche, Hitzewallungen, Psyische Erregungszustände, plötzliche Stimmungswechsel, Schlafstörungen. 

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Erstelle eine Pflegediagnose beim Mann. 

PD: Sexuelle Funktionsstörungen. Aufgrund von: Prostatektomie- Fehlinformationeb über die Sexualfunktion. Beeinflusst durch: Wahrgenommene sexuelle Einschränkung. Der Patient ist motiviert an schulungen Teil zu nehmen. 


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Ermittle Pflegeschwerpunkte von Pat. auf urologischen und gynäkologischen Stationen. 

Die Pflegekraft hat i.d.R den Erstkontakt zum Pat. Der Pat. sucht meist das Vertrauensverhältnis. Hierdurch wird die Pflegekraft eine wichtige Schlüsselfunktion bezüglich des Wohlbefindens des Pat. zuteilt. Insbesondere bei der stationären, perioperativen und ambulanten Pflege von Pat. mit Erkrankungen im Genitalbereich ist es zur Wahrung des Intimsbereichs des Pat. von entscheidender Bedeutung, diskret, einfühlsam, besonnen sowie kompetent vorzugehen.       - Katheterversorgung.                                                   Präpperativ: Ängste nehmen, beruhigend wirken. Weitere Pflegeschwerpunkte: Postoperative Überwachung, Katheter-, und Wundpflege, Entfernung von Wunddrainagen, Hautnahtmaterial, Abschlussuntersuchung. 


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Erkläre die Anatomie der Prostata 

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Die Prostata (Vorstehdrüse) ist etwa 20Gramm, liegt zwischen der Harnblase und dem Beckenboden. Hinter ihr befindet sich der Mastdarm, vor ihr der Unterrand des Schambeins, mit dem sie fest verbunden ist. Sie gehört zu den inneren Geschlechtsorgane vom Mann. 

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Erkläre den Aufbau der Prostata 

Die Prostata umhüllt den Beginn der Harnröhre und ihr Aufbau besteht aus zahlreichen Drüsen, gefässreichem Bindegewebe und Muskelfasern, eingehült in eine feste, bindegewebige Kapsel. Die Drüsen werden nach ihrer Lage in Aussen/innendrüsen eingeteilt, ihre Ausführungsgänge münden einzeln in die Harnröhre neben dem Samenhügel. Der Samenleitet und der Ausführungsgang der Samenblase bilden zusammen das Spritzkanälchen, das die Prostata durchzieht und auf dem Samenhügel in die Harnröhre mündet. Das Blut und Lymphgefässe der Prostata stehen in einer enger Verbindung zu denen der Harnblase und des Mastdarms. Die Nervenversorgung der Prostata erfolgt durch Fasern des unwillkürlichen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus). 

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In welchen 5 Zonen unterteilt sich die Prostata?

  • Vordere Zone: Dünn, kaum Drüsen, fast nur Bindegewebe und Muskulatur 
  • Umgebung der Harnröhre: Nur wenig Gewebe, vor allem Muskulatur 
  • Übergangszone (Transitionalzone): Kleiner Bereich, besonders vor und seitlich des Anfangszeils der Harnröhre, Er vergrössert sich im Laufe des Lebens, evtl. bis zur gutartigen Prostatavergrösserung, wobei die anderen Bereiche zusammengedrängt werden
  • Zentrale Zone: Bereiche um die beiden Spritzkanälchen (fast 1/4) 
  • Periphere Zone: Grösster Teil der Prostata (75% unten seitlich sowie bis fast oben) Hier ensteht Prostatakrebs am häufigsten. 
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Was produziert die Prostata? 

  • Sie produziert ein alkanisches Sekret (pH 7,8), welches einen Anteil von ca. 30% der Samenmenge beim Samenerguss ausmacht. 
  • Es aktiviert die Beweglichkeit der Spermien & schützt die Spermien vor dem sauren Milieum der Vagina. 
  • Die Prostata sezeniert das Prostata-spezifische Antigen (PSA), ein Eiweiss, dass sich im Blut bestimmen lässt und als sog. Tumor-marker fungiert. 
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Wie findet man die Prostata? 

  • Rektum untersuchung 
  • Tastuntrrsuchung (Vergrösserung der Prostata) 
  • PSA-Wert wird im Serum festgestellt (norm 4ng/ml), bei Krankheiten meist erhöht
  • Bildgebende Verfahren: Sonografie der Prostata 
  • Biopsie 
  • Bakteriologie (bei Prostatitis).