IT-Recht

Nordakademie Graduate School

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M. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das IT-Recht auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Urheberrechtsgesetz (UrhG), E-Commerce-Regelungen und Domainrecht. Besonders relevant sind die Aufgaben und Pflichten von Datenschutzbeauftragten, die Vermeidung und Folgen von Datenpannen sowie die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Urheberrechten und Marken. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich mit den rechtlichen Aspekten der digitalen Welt auseinandersetzen müssen, um Compliance und rechtssicheres Handeln zu gewährleisten.
Cartes-fiches
43
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Droit
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.06.2020 / 11.06.2020

Cartes-fiches

Domainrecht: Problemstellung und Adressvergabe

  • Domain besteht aus TLD und Second Level Domain
  • Domain ist Adressierung
  • Erreichbarkeit nur über eindeutige Domains --> knapp (first come, first serve)
  • Adresshändler reservieren wertvolle Domains um sie zu verkaufen
  • International zuständig: ICANN (Internet Cooperation for Assigned Names and Numerbs)
  • National Zuständig: DENIC

Domainrecht: Registrierung freier Domains

  • Registrierung meist durch Zwischenhändler (Provider), selten bei DENIC
  • Domaininhaber ist zuständig, Rechte Dritter nicht zu verletzten

Domainrecht: Dispute Eintrag

  • Dritter macht Rechte an registrierter Domain geltend
  • Dauer: 1 Jahr
  • Domain wird eingefroren (kann nicht verkauft werden)

Domainrecht: Rechtsnatur der Domain

  • Wirtschaftsgut
  • Eigentumsscutz gem. Art. 14 GG
  • Kennzeichnungs- und Identifikationsfunktion
  • Pfändbar

Domainrecht: Kennzeichenrechtliche Konflikte

  • Markenrechtsverletzung
  • Namensrechtverletzung
  • Wettbewerbsrechtsverletzung

Domainrecht: Namensrecht

§12 BGB

  • betrifft auch Künstlernamen
  • erlischt mit Tod

Domainrecht: Gleichnamigkeit

first come first serve

Domainrecht: Anspruchsgrundlagen

Markenrecht: §§ 14, 15 MarkenG

Namensrecht: § 12 BGB

Wettbewerbsrecht: §§ 3 und 5 UWG

Damaingrabbing: § 4 Nr. 4 UWG und §§ 826, 1004 BGB

Domainrecht: Rechtsfolgen

Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche --> Freigabe der Domain

selten: Löschen

nie: Übertragung

Domainrecht: Tipps

  • keine Marken / Unternehmen
  • keine Promis
  • keine Titel von Zeitung, SOftware, Filmen
  • keine Städte / KFZ-Kennzeichen
  • keine staatl. Einrichtungen
  • keine Tippfehler-Domains
  • Registrierung ungefährlicher Domains:
    • eigener Name (ggf. mit akad. Grad)
    • Name des eigenen UN/Verein/Organisation (mit/ohne Rechtsformzusatz)
    • Gattungsbegriffe
    • Phantasienamen (die nicht als Marke geschützt sind)

E-Commerce: Anspruchsgrundlage

§433 BGB

E-Commerce: Online-Auktion

  • Kaufvertrag §433 BGB -> keine echte Auktion
  • Verbindliches Angebot durch Freischalten der Angebotsseite
  • Verbindliche Annahme: Abgabe des Höchstgebots

E-Commerce: Beseitigung des Vertrages

Anfechtung: § 119 BGB ff.

Verstoß gegen Gesetzt oder die guten Sitten: §§ 138, 242 BGB

E-Commerce: Begriffe zum Fernabsatzrecht

§§ 13, 14, 312 BGB

 

E-Commerce: Indizien für Gewerbetreibenden

  • Gewinnerzielungsabsicht
  • gleiche Warenkategorien
  • Verkaufshäufigkeit
  • Ankauf zum Weiterverkauf

E-Commerce: Widerrufsrecht

§§ 312g, 355, 356 BGB

E-Commerce: Prüfungsschema

  1. Fernabsatzvertrag § 312c BGB
    1. Vertrag § 433 BGB
    2. Vertragsverhandlung und -abschluss ausschließlich über Fernkommunikationsmittel § 312c Abs. 1
    3. Verkäufer ist Unternehmer § 14 BGB
    4. Käufer ist Verbraucher § 13 BGB
    5. für den Fernabsatz organisiertes Vertriebs- / DL-System § 312 Abs. 1
  2. Kein Ausschluss des Widerrufsrechts § 312 g Abs. 2 BGB
  3. Ausübung des Widerrufsrechts
  4. Widerrufsfrist eingehalten

E-Commerce: Impressum

§ 5 TMG

E-Commerce: Datenschutzerklärung

Art 13 DSGVO

Immaterialgüterrecht: Urheberrecht

  • schützt künstlerische / wissenschaftlich-technische Leistungen, die gewisse Originalität und Kreativität repräsentieren
  • Schutz unabhängig von Registrierung / Copyright
  • nicht übertragbar, nur Nutzungsrechte
  • ab Schöpfung bis 70 Jahre nach Tod des Urhebers

Immaterialgüterrecht: Schutzfähige Werke

  • Literatur, Wissenschaft, Kunst (§ 1 UrhG)
    (bei Literatur: nicht nur Text, auch Bestandteile, zB. Figuren)
  • Katalog geschützer Werke in § 2 UrhG
  • Software (§§ 69 a ff. UrhG)

UrhG schützt nur Form des Werkes, nicht die Idee zum Werk

Immaterialgüterrecht: Gestaltungshöhen

  • schöne Kunst geschützt
  • angewandte Kunst: erhöhtes Maß an Gestaltungshöhe

Immaterialgüterrecht: Leistungsschutzrecht

  • Schutz des Lichtbildners (§ 72 UrhG)
  • Schutz der ausübenden Künstler (§§ 73-84 UrhG)
  • Schutz der Tonträgerhersteller (§§ 85,86 UrhG)
  • Schutz de Filmhersteller (§§ 88-94 UrhG)

Schutzrechte bestehen 50 Jahre ab Leistung

Immaterialgüterrecht: Arbeitsverhältnis

  • Arbeitnehmer wird als Urheber qualifiziert, wenn er der Schöpfer des Werkes ist
  • Arbeitgeber kann ausschließliche oder einfache Nutzungsrechte vertraglich ausbedingen
  • Softwarebereich: § 69 b UrhG

Immaterialgüterrecht: Lichtb.. (@Dieke: nicht Lichtblick)

Lichtbildwerk:

  • künstlerischer Anspruch
  • hat Urheber
  • 70 Jahre nach Tod des Urhebers

Lichtbild

  • Schnappschuss
  • Lichtbildner
  • 50 Jahre nach Erscheinen

--> alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt, Urheber und Lichtbildner stehen ausschließliche Verwertungsrechte zu (§ 15 UrhG)

Immaterialgüterrecht: Recht am eigenen Bild

§ 22 KUG

Datenschutzrecht:Gegenstand, Ziel und Anwendungsbereich

Art. 1 & 2 DSGVO

Datenschutzrecht:Grundsätze

Art. 5 DSGVO

Datenschutzrecht:Zweckbindung (Grundsatz)

  • Information über Zweck (Art. 13 c)
  • Zweck muss konkret formuliert sein
  • Zweck muss vorab feststehen
  • Zweck dürfen nur so lang gespeichert werden, wie für den Zweck benötigt

Datenschutzrecht:Grundregel

Jede Verarbeitung ist grundsätzlich erstmal verboten, sofern man keine Erlaubnis hat. Erlaubnis kann einzeln oder in bspw. einer Betriebsvereinbarung erfolgen.

Datenschutzrecht: Ordnungsgemäße Auftragsverarbeitung

Erfordert:

  • ordnungsgemäße Auswahl des Auftragsverarbeiters
  • Auftragsverarbeitungsvertrag

Datenschutzrecht: Rechte und Pflichten

Art. 13 bis 20 DSGVO

Datenschutzrecht: Widerspruch

Art 21 & 22 DSGVO

Datenschutzrecht: Datenpanne

Art 4 Nr. 12 DSGVO

Datenschutzrecht: Risikostufen bei Datenpannen

  1. geringes Risoko 
  2. Risoko (Meldung an Aufsichtsbehörde)
  3. hohes Risiko (Meldung an Aufsichtsbehörde und betroffene Person)
     

Datenschutzrecht: Rechtsfolgen einer Datenpanne

  • aufsichtsbehördliche Maßnahmen (Bußgeld, Verwahnung)
  • Schadensersatz
  • Schmerzensgeld
  • Abmahnung

...Imageverlust

Datenschutzrecht: Vermeiden von Datenpannen

  • Prozess für Umgang mit Datenpannen definieren (Datenschutzrichtlinien)
  • Schulung und Sensibilierung der MA
  • geeignete technische Maßnahmen

Datenschutzrecht: Sanktiobeb

DSGVO: Art 83 Abs. 4 & 5

BDSG: §§ 41-44

Datenschutzrecht: Verfahrensverzeichnis

Art. 30 DSGVO

Datenschutzrecht: Datenschutzbeauftragter

Instrument der

  • Selbstkontrolle
  • Qualitätssicherung
  • Complience
  • Vertrauensbildung

Étudier