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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 29.05.2020 / 29.05.2020
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Pflicht zur Buchführung

Einnahmen und Ausgaben Buchhaltung ohne sachliche Abgrenzung: Kleinunternehmen (Einzelunternehmen/Personengesellschaften < 500 TCHF Umsatz, Vereine / Stiftungen ohne HR Eintrag, Stiftungen befreit von Revision) Einnahmen und Ausgaben Buchhaltung mit sach

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Grundsätze der ordnungsmässigen Buchführung (GoB)

1.Vollständige, wahrheitsgetreue Erfassung der Geschäftsvorfälle und Sachverhalte

2.Belegnachweis für einzelne Buchungsvorgänge

3.Klarheit

4.Zweckmässigkeit mit Blick auf Art und Grösse des Unternehmens

Nachprüfbarkeit

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Grundlagen der Rechnungslegung

  • Annahme der Fortführung
  • Prinzip der zeitlichen und sachlichen Abgrenzung
    • Realisationsprinzip: Alle Aufwendungen die zur Erzielung von Erträgen dienen zeitglich mit Erträgen erfasst
    • Imparitätsprinzip: Gewinne dürfen nur erfasst werden wenn sie bereits realisiert sind; Verluste auch dann wenn sie noch nicht realisiert sind

 

- Realisationsprinzip und Imparitätsprinzip sind Ausflüsse des Vorsichtsprinzips

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Grundsätze ordnungsmässiger Rechnungslegung (GoR)

  1. Klarheit und Verständlichkeit
  2. Vollständigkeit
  3. Verlässlichkeit
  4. Wesentlichkeit
  5. Vorsicht
  6. Gleiche Massstäbe bei der Darstellung
  7. Unzulässigkeit der Verrechnung
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Rückwirkende Änderungen („Restatements“)

nach anerkannten Standards:

verpflichtend rückwirkend anzuwenden, Vorjahreszahlen anpassen und erläutern

 

Anpassungen bei genehmigter Jahresrechnung ohne Einfluss auf EK:

  • Keinen Einfluss auf Ergebnis
  • Mit entsprechenden Erläuterungen im Anhang zulässig

 

Anpassungen bei genehmigter Jahresrechnung mit Einfluss auf EK:

  • Veränderung des Vorjahresergebnisses
  • Nicht zulässig
  • Anpassung über Erfolgsrechnung des aktuellen Jahres mit Erläuterungen
  • In schwerwiegenden Fällen: Zurückziehen der Jahresrechnung des Vorjahres durch VR                                                                              
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Aufbewahrung der Geschäftsbücher

Aufzubewahrende Unterlagen:

Buchungsbelege, Geschäftsbücher (Hauptbücher, Journal, Lohnbuchhaltung, Forderung / Verbindlichkeiten, Warenbestände, …) und Geschäftsbericht während 10 Jahren

 

Zulässige Informationsträger:

  • Unveränderbare Informationsträger (Papier, …)
  • Veränderbare Informationsträger
    • Integrität der gespeicherten Daten sicherstellen (Bsp. Digitale Signatur)
    • Information unverfälschbar nachweisbar (Bsp. Durch Zeitstempel)
    • Vorschriften über Einsatz der betreffenden Technik eingehalten
    • Hilfsinformationen aufbewahrt (Protokolle und Logfiles)

 

Erforderliches Personal, Hilfsmittel (Programm) müssen ebenfalls verfügbar sein

 

MWST:

Belege welche Immobilien betreffen mindestens 20 Jahre aufbewahren. bzw. inkl Verährung von 5 Jahren & laufendes Geschäftsjahr Total 26 Jahre (20+5+1)

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Internes Kontrollsystem

Bestandteile

  • Kontrollumfeld
  • Risikobeurteilungsprozess des Unternehmens
  • Rechnungslegungsrelevante Informationssysteme und Kommunikation
  • Kontrollaktivität
  • Überwachung der Kontrolle
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Aktiven

Müssen bilanziert werden wenn:

  • Aufgrund vergangener ereignisse über sie verfügt werden kann
  • Ein Mittelzufluss wahrscheinlich ist
  • Wert zuverlässig geschätzt werden kann

 

 

Umlaufvermögen

  • Flüssige Mittel
  • Alle anderen aktiven die innert eines Jahres als flüssigen Mittel realisiert werden können