HFAO Teil IV - Handlungsfeld 1

Die Handwerkerfibel - "Berufs- und Arbeitspädagogik"

Die Handwerkerfibel - "Berufs- und Arbeitspädagogik"


Jan Leu
Diese Lernkarten thematisieren rechtliche und organisatorische Aspekte der Berufsausbildung im Handwerk, darunter Aufgaben von Ausbildern, Handwerkskammern und Innungen sowie die Rolle von Lehrlingen und Auszubildenden. Sie beleuchten gesetzliche Grundlagen wie das Berufsbildungsgesetz, Ausbildungsordnungen und Prüfungswesen. Ideal für Ausbilder, Berufsschullehrer und Auszubildende, die ihr Wissen zu Ausbildungsstrukturen, Rechten und Pflichten vertiefen möchten.
Flashcards
60
Students
16
Language
German
Level
University
Created / Updated
27.05.2020 / 30.07.2026

Flashcards

Im Rahmen der Berufsausbildung ist es für sie von grosser Bedeutung, dass die Lehrlinge auch Schlüsselqualifikationen erwerben. Welche Aussage trifft in Bezug auf Schlüsselqualifikationen zu? (Frage 15, S.18)

Sie wollen in ihrem Handwerksbetrieb zum ersten Mal ausbilden. Während der Berufsausbildung besucht ihr Lehrling auch die Berufsschule. Was gilt für die Ausbildungsvergütung? (Frage 16, S.54)

Ein selbständiger Handwerksmeister, der Innungsmitglied ist, hat erstmals zwei Lehrlinge eingestellt. Er weiss, dass eine enge Kooperation mit der Innung auf dem Gebiet der Berufsausbildung notwendig ist. Wer ist bei der Innung auf dem Gebiet der Berufsausbildung sein wichtigster Ansprechpartner? (Frage 17, Seite 79)

Was wird nicht in der Ausbildungsordnung geregelt? (Frage 18, S.63)

Was gehört zu den Aufgaben des Landesausschusses für Berufsbildung? (Frage 19, S.35)

Ein Handwerksmeister wird von der Innung gebeten, im Gesellenprüfungsausschuss mitzuwirken. Nachdem er sich über den Zeitaufwand für diese ehrenamtliche Tätigkeit informiert hat, will er wissen, für wie viele Jahre ihn seine Zusage für diese Mitarbeit bindet, d.h. welche Amtsdauer die Handwerksordnung längstens vorsieht. Welche Aussage trifft zu? Die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses werden (Frage 20, S.82)

Sie bilden zum ersten Mal einen Lehrling in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus. Die wichtigste Vorgabe nach der sie grundsätzlich und inhaltlich verbindlich ausbilden müssen, ist (Frage 21, S.62)

Sie möchten im Gesellenprüfungsausschuss mitarbeiten. Wie setzt sich dieser Ausschuss zusammen? Der Ausschuss setzt sich zusammen aus (Frage 22a, S.81)

Sie möchten im Gesellenprüfungsausschuss mitarbeiten. Wer wählt die Mitglieder, die Arbeitgeber sind? Die Mitglieder, die Arbeitgeber sind, werden gewählt (Frage 22b, S.82)

Sie möchten im Gesellenprüfungsausschuss mitarbeiten. Wie lang ist eine Wahlperiode? Die Wahl erfolgt für längstens (Frage 22c, S.82)

Ein Betrieb stellt zwei jugendliche Auszubildende ein. Er muss für diese eine Regelung zur täglichen Arbeitszeit finden, die nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz zulässig ist. Die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit für jugendliche Auszubildende beträgt nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (Frage 23, S.40)

Sie möchten in einem zulassungspflichtigen Handwerk zwei Lehrlinge ausbilden. Welche Aussage zur fachlichen Eignung trifft zu? (Frage 24, S.70)

Ein Ausbildungsberater diskutiert mit ihnen das Konzept der Einstiegsqualifizierung. Was versteht man darunter? (Frage 25, S.92)

Ihr Lehrling besucht demnächst angeordnete überbetriebliche Unterweisungsmassnahmen. Welche Aussage trifft hierfür zu? (Frage 26, S.53)

Welches Ziel hat die berufliche Umschulung? (Frage 27, S.32)

Welches Ziel hat die Berufsausbildungsvorbereitung? (Frage 28, S.32)

Ihr Auszubildender schliesst demnächst seine Lehre ab. In diesem Zusammenhang möchte er wissen, wie sich der Gesellenprüfungsausschuss zusammensetzt. Welche Aussage trifft auf eine ordnungsgemässe Zusammensetzung zu? (Frage 29, S.81)

Ihr Lehrling ist minderjährig und besucht regelmässig die Berufsschule. Was muss er dabei beachten? (Frage 30, S.40)

Wer hat darüber zu wachen, dass die persönliche und fachliche Eignung zur Einstellung und Ausbildung von Lehrlingen vorliegt? (Frage 31, S.77)

Ein Handwerksbetrieb bildet zwei Lehrlinge aus. Die Ausbildung erfolgt in einem zahlenmässig kleinen Handwerksberuf, für den zum Besuch der Berufsschule überregionale Fachklassen mit Blockunterricht gebildet wurden. Während des Blockunterrichts fallen aufgrund der räumlichen Entfernung Unterkunfts- und Verpflegungskosten an. Wer hat in diesem Fall diese Kosten zu tragen? (Frage 32, S.53)

Ein Handwerksbetrieb, der fünf Lehrlinge ausbildet und nicht Mitglied in der zuständigen Innung ist, erhält von der Innung eine Rechnung über eine Lehrlingsbetreuungsgebühr. Die Innung, die die Rechnung erstellt hat, nimmt für alle Lehrlinge ihres Bezirks die Zwischen- und Gesellenprüfungen ab und führt auch die überbetrieblichen Unterweisungen durch. Kann die Innung im vorliegenden Fall vom Ausbildungsbetrieb die geforderte Gebühr verlangen? (Frage 33, S.25)

Sie sind Ausbilder in einem Handwerksbetrieb und haben gehört, dass es bei der Handwerkskammer einen Berufsbildungsausschuss gibt. Sie wollen wissen, welche Aufgabe dieser Ausschuss hat. Welche Aussage trifft zu? Der Ausschuss hat (Frage 34, S.78)

Ein Handwerksbetrieb will seinen beiden Auszubildenden die tarifliche Ausbildungsvergütung bezahlen, die im Tarifvertrag vereinbart ist. Der Tarifvertrag ist aber nicht allgemeinverbindlich und die Tarifgebundenheit Kraft beiderseitiger Organisationszugehörigkeit ist auch nicht gegeben. Wie kann die gewünschte tarifliche Regelung in diesem Fall zur Anwendung kommen? (Frage 35, S.161)

Ein Betriebsinhaber, der fünf Lehrlinge eingestellt hat, beauftragt den im Betrieb angestellten Ausbilder, die wichtigsten Aufgabenbereiche des Ausbilders zusammenzustellen, um allen Aufgaben des Ausbildungsbetriebes künftig gerecht werden zu können. Welche der nachfolgenden Aussagen treffen auf den Aufgabenbereich "pädagogische Aufgaben des Ausbilders" zu? (Frage 36, S.95)

Welche Aussage zum Jungendschutz trifft zu? (Frage 37, S.39)

Ein Betrieb, der bisher keine Lehrlinge ausgebildet hat, plant für das nächste Jahr, drei Auszubildende einzustellen. Aufgrund der Betriebsgrösse kann der Betriebsinhaber die Ausbildung nicht selbst durchführen. Wie kann er das Problem lösen? (Frage 38, S.94)

In einem Ausbildungsbetrieb hat der Ausbilder Überwachungsaufgaben, deren Durchführung für den Erfolg der Ausbildung wichtig sind. Worauf erstreckt sich hier die zentrale Aufgabe des Ausbilders? (Frage 39, S.96)

Der Inhaber eines Handwerksbetriebes will im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung einen jungen Mann einstellen. Welchen Vertrag schliesst er für diese Einstiegsqualifizierung in der Regel ab? (Frage 40, S.91)

Sie sind selbständiger Handwerksmeister und haben mit einem 28-jährigen Handwerker, der sich zu einer anderen, bisher nicht erlernten Berufstätigkeit umschulen lassen will, einen Umschulungsvertrag abgeschlossen. Wem muss dieser Vertrag vorgelegt werden? (Frage 41, S.38)

Sie sind Inhaber eines Handwerksbetriebes, der aufgrund zunehmender Betriebsgrösse das kaufmännische Personal aufstocken muss. Sie haben im Handwerksbereich erste Erfahrungen mit der betriebseignen Ausbildung zur Deckung des Fachkräftebedarfs gemacht und wollen deshalb in ihrem Betrieb eine/n Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement ausbilden. In welchem Gesetz und in welcher Verordnung sind die näheren Einzelheiten für diese Ausbildung geregelt? (Frage 42, S.31+62)

Ein wichtiger Grundsatz lautet: "Alle Deutschen haben das Recht Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen". Wo ist dies festgelegt? (Frage 43, S.30)

Nach dem Berufsbildungsgesetz umfasst Berufsbildung als Oberbegriff der beruflichen Bildung bestimmte Bereiche. Welcher der nachfolgenden Bereiche gehört nicht dazu? (Frage 44, S.32)

Wer ist für die Gesetzgebung auf dem Gebiet des Schulwesens zuständig? (Frage 45, S.30+59)

Im Bildungswesen wird von "öffentlicher Verantwortung" gesprochen. Welche Aussage ist hierzu richtig? (Frage 46, S.48)

Im Rahmen einer Veranstaltung an einer Berufsschule wurde auch über "innere Differenzierung" gesprochen. Was versteht man darunter? (Frage 47, S.48)

Im Rahmen des Dualen Systems findet Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Schule statt. Bei wem liegt die Zuständigkeit für die schulische Ausbildung? (Frage 48, S.56)

Ihr Auszubildender ist 19 Jahre alt. Wie hoch ist sein gesetzlicher Mindesturlaub? (Frage 49, S.42)

Welchen der folgenden Bereiche regelt das Berufsbildungsgesetz nicht? (Frage 50, S.34)

Wer führt das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe? (Frage 51, S.36)

Die Ausbildungsordnung spielt für die Berufsausbildung eine sehr grosse Rolle. Was ist nicht gesetzlicher Mindestinhalt einer Ausbildungsordnung? (Frage 52, S.63)

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