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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 26.05.2020 / 28.05.2020
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Definition Hormone

Signal- und Botenstoffe welche wie das Nerven- und Immunsystem die Kommunikation zwischen Zellen und Organen ermöglichen 

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Funktion von Hormonen

  • Wirken auf die chemische Zusammensetzung des Inneren Milleus
  • Regulieren des Organstoffwechsel und die Energiebalance
  • Helfen dem Körper mit Belastungen z.b Verletzungen, Infektionen, Verletzungen
  • Fördern Wachstum und Entwicklung
  • Steuern Reproduktionsvorgängen, Befruchtung, Spermienbildund, Muttermichbildung
  • Beeinflussen Temperament und Verhalten
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Einteilung der Hormone

  • Nach dem Bildungsort
  • Nach dem chemischen Aufbau
  • Nach dem Wirkungsprinzip
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Bildungsort der Hormone

Zahlreiche Hormone werden von speziellen endokrinen Drüsen gebildet und dementsprechend als Drüsenhormone oder als glanduläre Hormone bezeichnet. Im Gegensatz zu den exokrinen Drüsen die ihre Sekrete an die Oberfläche von Haut und Schleimhäute absondern, geben endokrine Drüsen ihre Produkte in den sie umgebenden interstitiellen Raum ab.

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Chemischer Aufbau der Hormone

  • Aminosäureabkömmlinge, Peptid- und Proteohormone:Sie leiten sich von einer Aminosäure bzw. Aminosäurekette ab und sind daher überwiegend Wasserlöslich. Die Schilddrüsenhormone sind als Aufnahme fettlöslich.
  • Steroidhormone:

Als Abkömmlinge des Cholesterins sind sie fettlöslich

  • Arachidonsäureabkömmlinge:

Einige Gewebshormone (z.B Prostaglandine) leiten sich von der Arachidonsäure ab, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure. Sie sind ebenfalls Fettlöslich.

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Wirkprinzip und Hormonrezeptoren

Damit die Zielzelle ein Hormonsignal empfangen kann, muss sie spezifische Hormonrezeptoren besitzen, an die sich das Hormon anlagern kann. Wenn das Hormon an oder in der Zelle gebunden worden ist, werden komplizierte Stoffwechselvorgänge ausgelöst, die zu der gewünschten Hormonwirkung führen. Für ein bestimmtes Hormon existiert dabei an Zellen verschiedener Gewebe oder Organe oft mehrere Rezeptortypen, sodass ganze unterschiedliche Hormonwirkungen die Folge sind. Dies gilt in gleicher Weise für die im Nebennierenmark gebildeten Neurotransmitter, die als nervale Botenstoffe den Hormonen sehr nahe stehen Adrenalin z.B bewirkt an vielen Gefässen über a-Rezeptoren einer Gefässverengung und b-Rezeptoren eine Gefässerweiterung.

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Intrazelluläre Hormonrezeptoren

Steroidhormone und Schilddrüsenhormone können als lipophile Hormone die Zellmembran durchdringen und an interzelluläre Hormonrezeptoren befinden. Die Rezeptoren für Schilddrüsenhormone befinden sich z.B im Zellkern, die Steroidhormonrezeptoren im Zytoplasma. Auch im Zytoplasma gebildete Hormon-Rezeptor-Komplexe gelangt jedoch letztlich in den Zellkern. Die Hormone wirken dort direkt auf die DANN und beeinflussen die Proteinbiosynthese und damit die Zellfunktion.

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Transportproteine für Hormone

Alle fettlösliche und die Schilddrüsenhormone müssen im Blut an Albumin oder spezielle Transportproteine gebunden werden, damit sie im Blut zu den Zielzellen gelangen können.