ASU-Begriffe


L. B.
Diese Lernkarten behandeln pädagogische Konzepte und Modelle für Lehrpersonen an Universitäten. Sie vertiefen sich in Themen wie Professionalität, Kooperation, Leadership und Kompetenzen im schulischen Kontext. Lehrkräfte, Schulleitungen und angehende Pädagogen profitieren von diesen Inhalten, um ihre Tätigkeiten zu reflektieren und ihre Handlungsfähigkeit zu verbessern.
Cartes-fiches
81
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Pédagogie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
23.05.2020 / 21.05.2024

Cartes-fiches

psychologisches Konstrukt: «Wissen im Kopf», kognitive strukturen, subjektiv, Ergebnis vom Kernen, Basis für Handeln --> wissen

Wissen 2

Können: «Wissen in der Handlung», Erklärung von Verhalten, prozedurales wissen, entspricht Können bzw. Kompetenz à handeln

Wissen 3

  • Wissenschaftlichkeit kann nicht garantieren, dass eine gute LehrerInnen Bildung erfolgt; Praxis aber ebenso wenig
  • Wissenschaftlichkeit ist auf Praxix angewiesen; aber auch umgekehrt
  • Wissenschaftlichkeit kann Diskrepanzen zur Praxis aufzeigen; Praxix kann dies aber ebenfalls
  • Wissenschaftlichkeit gewisse Denkleistung steht dahinter

Wissenschaftlichkeit

Anteile der Wissenschaft überwiegen deutlich à aditive Ausbildung (klar getrennt)

Theorieprimat

Praxis im Mittelpunkt à wissenschaftlichkeit eher perifär

Praxisprimat

da sind beide Ausbildung finden statt, allerdings sind sie unabhängig von einander, Wärtekomplementarität wird erkannt, Brückenbildung genutzt
Wissenschaftliche und Praxis zueinander Verhalten --> unabhänging

Theorie-Praxis-Dialog

integrative Ausbildung --> lehrnziele auf das Ausbildungsprogramm in beiden Bereichen beziehen

Theorie-Praxis-Bildung

  • Als Hybride Erfahrungs-, Denk- und Handlungsräume für die gemeinsamen Unterrichtsentwicklung
  • Unterschiedliche Wissensbestände, strukturell begünstigt werden
  • Akademische Institutionen der Lehrpersonenbildung
    - deskriptive, analytische, empirische Wissensbestände
    - wissenschaftlichkeit
  • Schulen, Schulleitungen und Lehrpersonen
    - Erfahrungswissen
    - pragmatische Problemlösungen
    - Handlungsdruck
  • Verschiedene Personen zusammenkommen und einen gemeinsamen Denkraum erstellt wird (auf mehreren Ebenen)

Third Spaces

  • Ko-konstruktive, fachdidaktisch stimmige Planung
  • Gemeinsame Konzipierung Rollenklärung
  • Studierende: Elaborieren der Planung
  • Einladung auf nächste Ziele und Inhalte
  • Studierende: Fachlich Vorbereitung
  • Praxis Lehrpersonen mit Studierenden zusammen Vorbereiten, wie es dann im Co-Teaching durchgeführt wird

Co-Planing

  • Kooperative Durchführung, gemeinsame Verantwortung
  • Gemeinsam verantwortete Durchfürung
  • Sichtstruktur: Geteilter Handlungsdruck
  • Tiefenstruktur: Fokus auf Interaktionen mit Lernenden, Prozesse des Lernens und Verstehens

Co-Teaching

  • Lernlandschaften, Lernateliers, Lernbüros, Lernteams ecc.
  • Führung und Organisation, praktische Handlungsfähigkeit
  • Sichtbare (äussere) Merkmale des Unterrichts z.B
    - Sozialformen
    - Methoden und Verfahren
    - Inszenierungsmuster

Oberflächenstruktur/Sichtstruktur

  • LP hat Verantwortung für die Bedeutsamkeit der Inhalte und Qualität der Aufgaben
  • Wichtigkeit tiefgreifender und vollständiger Lernprozesse
  • LP ist verantwortlich für unterstützendes Umfeld (z.B adaptive Lernunterstützung, Klima, Beziehungsqualität)
  • Reflexion, Verständnis der Lernprozesse
  • Annäherung an Tiefenstruktur Basisdimensionen der Unterrichtsqualität
    - kognitive Aktivierung
    - Klassenführung
    - unterstützendes Unterrichtsklima

Tiefenstruktur

Wiederholende Form der Auseinandersetzung mit einem Gegenstand

Iteration

  • «Das Konzept der iterativen Bildung versteht professionalitätsbezogene Bildungsprozesse als mehrdimensionale Verschränkung von Studium, praktischer Tätigkeit und damit verbundenen Lernprozessen sowie wiederkehrende Teilnahme an organisierten Bildungsangeboten»
  • 2 wesentliche Prozesse
    - Theoriebezogenes Lernen in organisierten Bildungsprozessen --> Theorie
    - Erfahrungsbasiertes Lernen im Rahmen der professionellen Tätigkeit --> Praxis

Prinzip der iterativen Bildung

  • Neue Positionierung der Lehrerbildung
  • Weiterbildung und Ausbildung sind stärker verknüpft und näher bei einander

Tertiarisierung

  • Muss nicht einen direkten Bezug um bestehenden Job haben
  • Eigenes Qualifikationsprofil auszubauen
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen in den unterschiedlichsten Bereichen

Weiterbildung

  • Konkrete Weiterqualifizierung ist im Fokus, bezieht sich auf den momentan ausgeübten Job
  • Gezielter Erwerb weiterführender Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Ausübung der im Job gestellten Aufgaben bzw. neuer, bevorstehender Aufgaben
  • Kosten in der Regel durch Arbeitgeber getragen

Fortbildung

  • Zentrales Modell in Schul- und Unterrichtsforschung
  • Systematische Unterscheidung von Einflussfaktoren im Kontext von Fortbildungen

Angebot-Nutzungs-Modell

  • Reaction --> Zufriedenheit, Akzeptanz, wie die Leute reagieren und wie es akzeptiert wird
  • Learning --> Weiterentwicklung von Wissen, Überzeugung, Motivation
  • Behaviour --> Verhalten, gibt es Veränderungen des konkreten Verhandelns
  • Result --> die Ergebnisse, was als Wirksamkeit der Lehrerbildung bezeichnet wird

Vier-Ebenen Modell nach Krikpatrick (1979)

  • Weiterbildung und Fortbildung auseinandersetzen
  • Kommt ein Inpuls, dann Einführung, Umsetzung à Orchestrierung

«Stille-Post-Phänomen»

Verhältnis von Schule und Sozialer Arbeit

Kooperative Professionalität

Unterordnung der ausserschulischen Akteure

Subordinationsmodelle

Für diesen Begriff existiert keine eindeutige Definition. Er kann, abhängig vom jeweiligen Kontext, mehrere Bedeutungen annehmen. Im ursprünglichen Sinne meint dieser Begriff das Umwandeln von analogen Informationen in digitale Formate. Eine weitere Bedeutung ist die digitale Revolution, auch als digitaler Wandel oder digitale Transformation bezeichnet. Der diegitale Wandel beschreibt die durch diesen Begriff ausgelösten Veränderungsprozesse der Gesellschaft inkl. Wirtschaft

Digitalisierung

Prozess, in dem heranwachsende über ihr ganzes Leben, eine gewisse Distanz einnehmen

Medienbildung

Synonym von Medienkompetez

Digitale Kompetenz

  • Ursprünglich als electrolic Learning
  • Lernen mit digitalen Medien

e-Learning

  • I-Teaching
  • Die SchülerInnen lernen, Daten als symbolische Darstellung von Information zu verstehen und gewinnen Einblick in die Prinzipien und Methoden Verwaltung, Auswertung und Sicherheit von Daten

Informatische Bildung

  • Kompetenz Bündel
  • Metaebene --> verständnis und Kritische Ebene im Bezug auf Medien

Media Literacy

  • Besteht aus Mediendidaktik, Medienerziehung und Schulentwicklung im Medienzusammenhang

Modell Medienkompetenz

  • Zusammenhang von Technologischem Wissen, pädagogischen Wissen und kontent Wissen
  • Nimmt unterrichtliches Handeln in den Vordergrund

TPACK-Modell

  • Alle Lehrenden aller Bildungsstufen, haben einen Rahmen wie digitale Entwicklung erstellt werden kann.
  • Besteht aus Berufliche Kompetenz des Lehrnenden (Berufliches Engagement), pädagogische Kompetenz des Lehrnenden (Digitale Ressourcen, lernkontrolle, Lehren und lernen, Lernerorientierung) und Kompetenz der Lernenden (förderung der digitalen kompetenz der Lernenden)

DigCompEdu

  • Etymologisch: verschiedener Abstammung, Art, Gattung
  • Antonym: Homogenität
  • Synonyme: Verschiedenheit, Vielfalt oder Unterschieden/Differenz
  • Grundsätzlich im Schulkontext: Verschiedenheit von Kindern

Heterogenität

  • Formative Funktion, Summative Funktion, Prognostische Funktion und Evaluative Funktion

Diagnostische Kompetenz

Bezeichnet demnach die Fähigkeit einer Lehrperson, die Planung und Durchführung des Unterrichts so auf die individuellen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen auszurichten und während des Unterrichts laufend anzupassen, dass für möglichst viele SchülerInnen bestmögliche Bedingungen für das Erreichen der Lernziele geschaffen werden.

  • Zusammenhang zwischen E-Learning und adaptives Lehrnen

Adaptive Lehrkompetenz

Mehr professionalität dienen wie z.B: mittels Portfolioarbeit, Lerntagebüchern, «Forschendem Lernen», reflexiver Fallarbeit

(selbst-)Reflexion

  • Zentrale Führung à pädagogisch zentrierte Führung
  • Ziel: Verbesserung des Unterrichts
  • Subjektorientiert bzw. Lernorientiert

Instructional-leadership-Model

  • Denzentrale Führung
  • Ziel: Reorganisation der Schule à heteronomie der Schule (selbstverantwortung der Lehrpersonen)
  • Strukturorientiert

Distributed-Leadership-Model

--> hybrid zwischen den anderen 2

  • Zentralistische Führungsvorstellung
  • Ziel: Reorganisation der Schule
  • Subjektorentiert à lehrnerfolg
  • Fokus auf Management- sowie Führungskompetenzen (privat Wirtschaftlich)

Transformational-Leadership-Model

Neue Theorie der Führung

  • Reaktion auf die Limitation der Instruction-leadership (auf die veraltete Struktur)
  • Verschiedenen Leadership werden zusammengefasst und fliessen in eines

Leadership for Learning

  • Handlungsfokuns auf fachliche und pädagogische Inhalte anstelle administrativer Gegenstände
  • Motivation der Lehrpersonen und Schaffung eines positiven Arbeits- und Lernklimas in der Schule
  • Delegation von Aufgaben und Einbezug der Lehrpersonen in die schulische Verantwortung
  • Umsetzung von Personalentwicklungsmassnahmen

Effektive Schulleitung

Étudier