Medikamente Alterspsychiatrie
Medikamentennahmen, Wirkstoffe, Indikationen und Nebenwirkungen
Medikamentennahmen, Wirkstoffe, Indikationen und Nebenwirkungen
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Flashcards
Alucol
- Wirkstoff: Magnesii hydroxidum, Aluminii oxidum hydricum
- Anwendung: Magenbrennen, saures Aufstossen
- Nebenwirkung:Aufstossen, Flatulenzen, Hypermagnesiämie
- Höchstmenge:
Clopixol
- Wirkstoff: Zuclopenthixoli dihyrochloridum
- Anwendung: Schizophrenie
- Nebenwirkung: Schläfrigkeit, Extrapyramidale Störungen, Schwindel, Hyper- und Hypokinese
- Höchstmenge: 400 mg / 1-2 Wochen
Campral
- Wirkstoff: Acamprosatum ut Dacamprosatum calcicum
- Anwendung: Zur Aufrechterhaltung der Abstinenz nach erfolgter Entzugsbehandlung
- Nebenwirkung: Übelkeit, Erbrechen, Abnahme der Libido
- Höchstmenge: 3x2 Tbl. tgl
- Kontraindikation: Niereninsuffizienz (Kreatinin > 120 mikromol), Schwangerschaft, Stillzeit
Tirosint
Wirkstoff
levothyroxinum natricum. (= Euthyrox)
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
Weichkapseln zu 13, 25, 50, 75, 88, 100, 112, 125, 137, 150, 175 und 200 µg.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Schilddrüsenhormonsubstitution für Erwachsene und Kinder bei Hypothyreose jeglicher Genese.
Dosierung / Anwendung
Die individuelle Tagesdosis wird durch labordiagnostische und klinische Untersuchungen ermittelt.
Nebenwirkungen
Nervosität, Schlaflosigkeit, Durchfall, Glukosurie, Tremor, Adynamie, Schwitzen, Kopfschmerzen, starker Gewichtsverlust, Tachykardie, Herzrhythmusstörungen und vereinzelte pektanginöse Beschwerden bei latent vorhandener Ischämie
Quelle: compendium.ch
Anafranil
- Wirkstoff: Clomipramini hydrochloridum
- Anwendung: Depression, Phobien, Zwangsstörung
- Nebenwirkung: Hitzewallungen, Somnolenz, Halluzinationen, Tremor, Tinnitus
- Höchstmenge: 250 mg tgl
Amlodipin
- Wirkstoff: Amlodipinum ut Amlodipini besilas
- Anwendung: Hypertonie, Angina pectoris
- Nebenwirkung: Schwindel, Müdigkeit, Palpitationen, Ödeme
- Höchstmenge: 10 mg
Akineton
- Wirkstoff: Biperideni hydrochloridum
- Anwendung: Parkinson-Syndrom
- Nebenwirkung: Überempfindlichkeitsreaktionen auf Medikamente, Unruhe, Schwindel, Zunahme der Herzfrequenz
- Höchstmenge: 3 Tbl. tgl
Co-Amoxi-Mepha
- Wirkstoff: Amoxicillinum anhydricum
- Anwendung: Antibiotikum, bakterielle Infektionen
- Nebenwirkung: Nausea, Emesis, Bauchschmerzen
- Höchstmenge: 3x 1 g tgl
Cipralex
- Wirkstoff: Excitalopramum ut excitaloprami oxalas
- Anwendung: Depression, Phobien
- Nebenwirkung: Hohes Fieber, Manie, Verwirrung, Müdigkeit
- Höchstmenge: 20 mg tgl
Cymbalta
- Wirkstoff: Duloxetin
- Anwendung: Depression, auch bei chron. Schmerzen, erhöht Schmerzfilter
- Nebenwirkung: Verwirrung, Haltetremor, Somnolenz
- Höchstmenge: 120 mg tgl
Atacand
- Wirkstoff: Candesartanum cilexetilum
- Anwendung: Essentielle Hypertonie
- Nebenwirkung: Atemwegsinfektion, Benommenheit, Schwindel, Hypotonie
- Höchstmenge: 32 mg tgl.
Citalopram
- Wirkstoff: Citalopram
- Anwendung: Depression, Panikstörungen
- Nebenwirkung: Somnolenz, Schlaflosigkeit
- Höchstmenge: 40 mg tgl
Acidum folicum
- Wirkstoff: Acidum folicum
- Anwendung: Durch Folsäuremangel hervorgerufene megaloblastische Anämien
- Nebenwirkung:Übelkeit, Schlafstörungen
- Höchstmenge: 15 mg tgl.
Clopin eco
- Wirkstoff: Clozapinum
- Anwendung: Psychosen
- Nebenwirkung: Schläfrigkeit, Tachykardie, Schwindel, Speichelfluss
- Höchstmenge: 600 mg tgl
Aldactone
- Wirkstoff: Spironolactonum
- Anwendung: Hypertonie
- Nebenwirkung: Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Herz-Rhythmusstörung
- Höchstmenge: ?
Amlodipin (verschiedene Hersteller)
Wirkstoff (Amlodipin Axapharm)
Amlodipinum ut Amlodipini besilas
Galenische Form / Wirkstoffmenge
1 Tablette Amlodipin Axapharm 5 mg enthält: Amlodipinum 5 mg ut Amlodipini besilas 7.0 mg.
1 Tablette Amlodipin Axapharm 10 mg enthält: Amlodipinum 10 mg ut Amlodipini besilas 14.0 mg.
Indikationen / Anwendung
Arterielle Hypertonie; Anfallsprophylaxe bei stabiler Angina pectoris; Prinzmetal oder vasospastische Angina, die durch eine spastische Vasokonstriktion der Koronargefässe bedingt ist.
Dosierung / Anwendung
Für beide Indikationen – Hypertonie und Angina pectoris – wird üblicherweise die Therapie mit 5 mg Amlodipin 1× täglich begonnen. Je nach der individuellen Ansprechbarkeit des Patienten kann die Dosierung auf 10 mg Amlodipin 1× täglich erhöht werden.
Die Tabletten zu 10 mg weisen eine einseitige Bruchrille auf und können zur Halbierung der Dosis geteilt werden.
Eine Dosisanpassung von Amlodipin ist bei gleichzeitiger Verabreichung von Thiaziddiuretika, Betablockern oder ACE-Inhibitoren nicht notwendig.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Geriatrie
Bei älteren Patienten besteht eine reduzierte Amlodipin-Clearance, welche im Mittel zu einer Zunahme der AUC (Fläche unter Konzentrationszeitkurve) um ungefähr 50% und zu einer Verlängerung der terminalen Eliminationshalbwertszeit führt.
Eine kleinere Anfangsdosis kann daher bei älteren Patienten notwendig sein.
Nebenwirkungen
Sehr häufig: Ödeme (Wasseransammlungen in den Geweben).
Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gesichtsrötung, Herzklopfen.
Besonderes
N.B.: Zur Behandlung des akuten Angina-pectoris-Anfalls (Anfallscoupierung) ist Amlodipin Axapharm wegen des langsamen Wirkungseintritts nicht geeignet!
Quelle: compendium.ch
Atacand plus
- Wirkstoff: Candesartanum celexetilum, Hydrochlorothiazidum
- Anwendung: Essentielle Hypertonie
- Nebenwirkung: Atemwegsinfektionen, Benommenheit, Schwindel, Hypotonie
- Höchstmenge: 32/25 mg tgl
Abilify
Wirkstoff: Aripiprazolum (Antipsychotikum)
Galenische Form, Wirkstoffmenge
Tabletten zu 5 mg, 10 mg, 15 mg und 30 mg Aripiprazol
Schmelztabletten zu 10 mg und 15 mg Aripiprazol
Sirup: 1 ml enthält 1 mg Aripiprazol
Indikationen
- Behandlung der Schizophrenie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren.
- Behandlung mässig starker bis starker manischer Episoden bei Bipolar-I-Störungen und für die Prävention neuer manischer Episoden bei Erwachsenen, welche vorgängig auf die Behandlung der manischen Episoden mit Aripiprazol ansprachen.
Dosierung / Anwendung
Kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Erwachsene
Schizophrenie: Die empfohlene Anfangsdosis: 1 x täglich 10 mg oder 15 mg. Eine Dosiserhöhung sollte nicht vor Erreichen des Steady-State (nach 2 Wochen) vorgenommen werden. Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 1 x täglich 15 mg.
Manische Episoden bei Bipolar-I-Störungen: Die empfohlene Anfangsdosis von Abilify ist 15 mg einmal täglich mit oder ohne Kombination von stimmungsstabilisierenden Substanzen (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»).
Im Allgemeinen sollte initial die begleitende Anwendung eines Tranquilizers (z.B. Benzodiazepin) erfolgen.
Abhängig vom Zustand des Patienten sollte die Erstbehandlung unter stationären klinischen Bedingungen erfolgen. Die maximale Tagesdosis sollte 30 mg nicht überschreiten.
Zur Rezidivprophylaxe der manischen Episoden bei Patienten, welche bereits Aripiprazol erhalten haben, soll die Therapie mit der gleichen Dosis weitergeführt werden.
Aripiprazol ist nicht für die Behandlung von mit Demenz einhergehenden Psychosen und/oder Verhaltensstörungen zugelassen und wird daher nicht zur Anwendung bei dieser speziellen Patientengruppe empfohlen.
Quelle: compendium.ch, 06.04.20
Euthyrox
Wirkstoff: Levothyrxinum natricum (= Tirosint)
Galenische Form / Wirkstoffmenge
Teilbare Tabletten zu 25, 50, 75, 100, 125, 150, 175 und 200 µg Levothyroxinum Natricum.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Schilddrüsenhormonsubstitution für Erwachsene und Kinder bei Hypothyreose jeglicher Genese
Dosierung/Anwendung
Die gesamte Tagesdosis wird morgens nüchtern, mindestens ½ Stunde vor dem Frühstück, unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Die individuelle Tagesdosis sollte durch labordiagnostische und klinische Untersuchungen ermittelt werden.
Nebenwirkungen
Allergische Reaktionen wie Gesichts- oder Halsschwellung (Angioödem), Gewichtsabnahme, psychische Störungen mit Verlust des Realitätsbezuges, Zittern, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Krampfanfälle, übermässig rascher Herzschlag (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen, Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris), Durchfall, vermehrtes Schwitzen
Besonderes
Auch Sojaprodukte können die Resorption von Levothyroxin reduzieren.
Für die individuelle Behandlung stehen Tabletten mit abgestuftem Gehalt von 25 bis 200 µg Levothyroxin-Natrium zur Verfügung, so dass meist nur eine Tablette täglich eingenommen werden muss. Falls nötig können die mit einer Bruchrille versehenen Tabletten geteilt werden.
Quelle: compendium.ch
Angina MCC
- Wirkstoff: Cetylpyridinii chloridum, lidocaini hydrochloridum, Levementholum
- Anwendung: Entzündung, Infektion in Mund-Rachenhöhle, Heiserkeit
- Nebenwirkung: Lokale Reizerscheinungen, nicht geeignet für Diabetiker
- Höchstmenge: 6 Tbl. tgl
Antabus
- Wirkstoff: Disulfiramum
- Anwendung: chronischer Alkoholismus, periodisch wiederkehrender Alkoholismus
- Nebenwirkung: Müdigkeit, Diarrhoe, Mundgeruch, Exazerbation depressiver Schwankungen, Schlaflosigkeit
- Höchstmenge: 2 Tbl tgl während 3 Tagen, danach 1/2tgl
Temesta
Wirkstoff Lorazepam (Benzodiazepin) / Anxiolytikum
Galenische Form / Wirkstoffmenge
Temesta, Tabletten: 1.0 mg und 2.5 mg.
Temesta Expidet, Schmelztabletten: 1.0 mg und 2.5 mg.
Temesta, Injektionslösung (1 ml): 4 mg.
Indikation
Zusatzbehandlung von Angstzuständen bei Depressionen und Schizophrenien.
Dosierung / Anwendung
In der Psychiatrie: 3 bis 7.5 mg Lorazepam pro Tag, verteilt auf 3 bis 4 Einzelgaben.
Suchtgefahr, nicht länger als 3 Monate
Schleichend absetzen
Temesta, Tabletten sind nicht zur Dosierung der halben Dosis durch Teilen geeignet. Sie dürfen nur zum Zweck der erleichterten Einnahme geteilt werden, und sind nachher gesamthaft einzunehmen.
Temesta Expidet, Schmelztabletten weisen nur eine Zierrille auf und können nicht geteilt werden.
Anmerkung: Man sollte stets daran denken, dass es bei einer i.v. Injektion zu einem Atemstillstand kommen kann und ebenso bei einer starken Sedierung zu einer partiellen Verlegung der Atemwege. Geräte zur Reanimation sollen verfügbar sein.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Für ältere oder geschwächte Patienten wird eine Reduzierung der Anfangsdosis um etwa 50% empfohlen. Die Dosierung kann je nach Ansprechen und Verträglichkeit angepasst werden.
Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion benötigen eine regelmässige medizinische Beobachtung.
Nebenwirkungen
Mattigkeit, Erschöpfung, Schläfrigkeit während des Tages, Schwindel, Muskelschwäche oder Gang– und Bewegungsstörungen.
Quelle: compendium.ch, 01.04.20
Brufen
- Wirkstoff: Ibruprofen
- Anwendung: Kopfschmerzen, Entzündliche Rheumaformen
- Nebenwirkung: Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Schlaflosigkeit
- Höchstmenge: 1800 mg tgl
Atorvastatin
- Wirkstoff: Atorvastatimun ut Atorvastatinum calcicum
- Anwendung: Cholesterinsenker
- Nebenwirkung: Nasopharyngitis, Hyperglykämie, Allergische Reaktion
- Höchstmenge: 80 mg tgl
Aspirin cardio
- Wirkstoff: Acidum acetylsalicylicum
- Anwendung: Thromboseprävention
- Nebenwirkung: Verlängerte Blutungszeit, Mikroblutungen
- Höchstmenge: 300 mg tgl
Dafalgan
- Wirkstoff: Paracetamolum
- Anwendung: Leichte bis mässige Schmerzen
- Nebenwirkung: Diarrhoe, Erbrechen, Anstieg der Leberenzyme
- Höchstmenge: 4g/Tg
Depanike
- Wirkstoff: Valproinsäure
- Anwendung: Epilepsie, manische Episoden mit bipolaren Störungen
- Nebenwirkung: Somnolenz, Verwirrung, Haltetremor
- Höchstmenge: 50 mg/kg Kgw
Deroxat
- Wirkstoff: Paroxtetium
- Anwendung: Endogene und nicht endogene Depressionen
- Nebenwirkung: Erhöhte Cholesterinwerte, Somnolenz, Schlaflosigkeit, Tremor, Schwindel
- Höchstmenge: 50mg/Tag
Entumin
- Wirkstoff: Clotiapinum
- Anwendung: Schizophrenien, affektive Psychosen
- Nebenwirkung: Störung der Sehschärfe, BD-Schwankungen, Obstipation
- Höchstmenge: 360mg/tgl
Fluimucil
- Wirkstoff: Acetylcysteinum
- Anwendung: Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim, Mukoviszidose (Adjuvans)
- Nebenwirkung: Hypotonie, Dyspnoe, Nausea
- Höchstmenge: 600mg/tgl
Fentanyl
- Wirkstoff: Fentanylum (Opioid-Analgetikum)
- Anwendung: Starke Schmerzen, prolongierte Schmerzen, wenn nicht-opioide Schmerzmittel oder schwache Opioide nicht ausreichen. Verabreichung als transdermales Pflaster
- Nebenwirkung: Überempfindlichkeit, Anorexie, Depression, Somnolenz, Schwindel
- Höchstmenge: Dosierung abhängig von Verabreichungsform, Körpergewicht, wird stufenweise angepasst.
Fluctine
- Wirkstoff: Fluoxetinum hydrochloridum
- Anwendung: Depression, Bulimie
- Nebenwirkung: Schlaflosigkeit, verminderter Appetit, Kopfschmerzen
- Höchstmenge: 80 mg /tgl
Haldol
- Wirkstoff: Haloperidol
- Anwendung: Schizophrenie, schizoaffektive Störung, Akuttherapie des Deliriums nach Versagen nicht-pharmakologischer Therapien, Erregungszustände
- Nebenwirkung: Agitation, Schlaflosigkeit, Depressionen, Hyperkynesie
- Höchstmenge: 20 mg tgl
Imodium
- Wirkstoff: Loperamidi hydrochloridum
- Anwendung: Diarrhoe
- Nebenwirkung: Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Schwindel
- Höchstmenge: 16mg
Imovane
- Wirkstoff: Zopiclonum
- Anwendung: Schlafstörungen
- Nebenwirkung: Geschmacksstörung, Mundtrockenheit
- Höchstmenge: 7.5mg tgl
Irfen
- Wirkstoff: Ibuprofen
- Anwendung: Rheumaformen, Kopfschmerzen
- Nebenwirkung: Exantheme, Diarrhoe, Übelkeit
- Höchstmenge: 2400 mg tgl
Inderal
- Wirkstoff: Propranololi hydrochloridum
- Anwendung: Hypertonie, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen
- Nebenwirkung: Alpträume, Bradykardie, Müdigkeit, Schlafstörung
- Höchstmenge: 640mg tgl
Invega
- Wirkstoff: Paliperidon
- Anwendung: Schizophrenie
- Nebenwirkung: Gewichtszunahme, Manie, Fieber, Tussis
- Höchstmenge: 12 mg tgl