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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 26.03.2020 / 18.03.2021
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Wie kam es zur Revolution in Belgien?

Im Wiener Kongress 1815 wurden Belgien und Holland zu einem Staat vereinigt unter der Macht des Königs Wilhelm l. Ein Protest gegen seine neuen Massnahmen, die er für staatliche Kontrolle einsetzte, kam auf und 1828 stellten die Katholiken und die Liberalen einen gemeinsamen Forderungskatalog auf, diesen Zusammenhalt = Unionismus. 1830 brach die Revolution aus, bei der der König direkt seine Truppen zu Schutz einsetzte, jedoch kurz darauf vertrieben wurde. Belgien trennte sich von Niederlanden und die Regierung ernannte 1839 die volle Unabhängigkeit und ein neues politisches System wurde festgelegt, das bis heute noch zum grössten Teils bestehen blieb.

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Die Demokratisierung Grossbritanniens gab es eine Landflucht in die Städte. Dadurch lebten bald mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Welche Probleme könnte dies dafür sorgen, wenn die Vertreter für das Unterhaus und das Regierungskabinett gewählt werden? Nach den Wahlsiegen liberaler Parteien in den Unterhauswahlen 1830 und 31 wurde das Wahlrecht auf alle Bürger mit etwas Besitz erweitert. Was führte Grossbritannien für ein Gesetz ein, um die Sklaverei abzuschaffen? Was mussten die Fabrikarbeiter tun, um eine Art Arbeitsschutz zu erhalten?

1. Weil die Wahlkreiseinteilung veraltete, gab es vom fast entvölkertem Land zu viele Vertreter und von den überbevölkerten Städten zu wenige. So herrschten zunächst die Konservativen(Tory-Partei), die jede Reform blockierten und konnten sich durch die Wirren der Französischen Revolution rechtfertigten. Zudem durften die Arbeiter als besitzlose nicht wählen.

2. Den "Slavery Abolition Act", mit dem Grossbritannien 1833 die Haltung von Slaven auf dem Festland und in seinen Kolonien verbat (mit wenigen Ausnahmen). (Grossbritannien entschädigte die Sklavenbesitzer mit 20 Millionen Pfund, der Hälfte ihrer jährlichen Staatsausgaben!) Diesen "Act" konnte Grossbritannien durch ein internationales Abkommen zur Bekämpfung des Sklavenhandels, mit Hilfe seiner Seemacht, auf der ganzen Welt ausführen.

3. Die Arbeiterführer schlossen 1830 sich zur Chartistenbewegung zusammen, um eine «People’s Charter», eine Volksverfassung zu erhalten. Erst jetzt schwenkte das Unterhaus ein. Die Lage wurde besser mit der Einführung von geregelten Arbeitszeiten und bewachten Arbeitsbedingungen, sowie der Verbilligung von Getreide.

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Für was stand die Burschenschaft? (Auch Studentenschaft genannt.)

Der Begriff beschreibt eine Gruppe oder Vereinigung von Studenten, die sich gegen die Konservative aussprachen. Sie forderten eine deutsche Einheit mit demokratischer Verfassung, sowie Pressefreiheit und Freiheit für die einzelnen Menschen. Im 19. Jahrhundert war die Burschenschaft ein Ort der Revolutionen, wobei sie die Farben Schwarz, Rot und Gold als ihr Symbol trugen.

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Was passierte im Sonderbundskrieg?

Der Sonderbundskrieg war ein Bürgerkrieg in der Schweiz, im November 1847. Seitdem gab es keine militärische Auseinandersetzung in der Schweiz. Das Resultat des Krieges war die schweizer Bundesverfassung.

Anlass des Kriegs: Die Kantone Luzern, Schwyz, Uri, Zug, Ob- und Nidwalden, Freiburg und Wallis, welche alle konservativ katholisch waren, gründeten den Sonderbund.

Sein Ziel war die Abwehr der Freischarenzüge gegen konservativ regierte Kantone.

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Was geschah zwischen 1815 und 1848 in Alaska und welchen Einfluss hatte die Monroe-Doktrin auf den Staa?

Monroe betonte das Prinzip der Nichteinmischung der Vereinigten Staaten in europäische Konflikte und wollte das alle Kolonialbestrebungen in Richtung Westen aufhören. Ein Grund dafür war, Russlands Gebietsansprüche auf Alaska. Nun lies Russland also seine Pläne fallen, von seinen Stützpunkten in  Alaska aus längs der pazifischen Küste Nordamerikas vorzurücken, nach denen nur noch russische Schiffe den Nordpazifik  zu Handelszwecke befahren durften. Die Russisch-Amerikanische Gesellschaft, die für die Besiedlung und den Handel mit Produkten verliehen worden war, drang weiterhin nach Südosten vor und erreichte Handelsposten Siedlungen in Teilen des heutigen Alaskas. Russische Pelzjäger kamen nach Alaska und es entstand die Kolonie Russisch-Amerika doch Alaska war für Russland zu schwierig zu verwalten un des war zu kompliziert hinzukommen. Im Jahr 1867 erwarben die Vereinigten Staaten Alaska als Kolonialgebiet von Russland. 

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"Repos de la France", Lithografie von Honoré Daumier 

Daumier aktzeptierte die Monarchie von Louis-Phillipe nicht. Da er schon im Gefängnis saß wegen einer Karikatur des Königs, malte er ihn im Jahre 1834 nicht mehr erkennbar. Was die Betrachter aus dieser Zeichnung schlossen, war die Verkörperung Frankreichs, aus dem Gallischen Hahn und aus den Kanonen unter dem Thron.                                      (Daumier prangertet die Ruhe Frankreichs an). Er wird als gefräßigen Gargantua auf dem Toilettenthron dargestellt, der sich nicht um seinen Notablen Titel und Orden kümmert. 

Die siegreichen Revolutionäre beriefen Louis-Phillipe aus der bourbonischen Nebenlinie der Orléans auf den Thron. Das ganze Wahlgesetz wurde umgeändert, sodass das ganze Besitzbürgertum wahlberechtigt war. --> die französische Monarchie beruht nicht mehr auf dem Prinzip monarchischer Legitimität, sondern auf revolutionärem Ursprung. Ihre Existenz konnte sie dem revolutionär und liberal gesinnten Bürgertum verdanken. (Sie wurden das Bürgerkönigtum genannt)

Er provozierte jedoch eine deutliche Revolution im Jahre 1848, da er den Absolutismus im Auge hatte.

 

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Wer war Turnvater Jahn?

Turnvater Jahn, der eigentlich Johann Friedrich Ludwig Cristoph Jahn hiess, war ein deutscher Pädagoge und ein nationalistischer Publizist und Politiker. Er brachte eine deutsche Turnbewegung zu Stande, um die Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung vorzubereiten. Sie war mit der frühen Nationalbewegung verknüpft. Er dachte, dass das Turnen den Patriotismus fördern würde, und führte Turngeräte wie das Reck oder den Barren in die Gesellschaft ein. Später, 1848, wurde er auch Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.