Block 8 Rehabilitation

Rahabilitation, KHK, Myokardifarkt, CVI,

Rahabilitation, KHK, Myokardifarkt, CVI,


M. B.
Diese Lernkarten thematisieren Rehabilitation nach neurologischen und kardialen Erkrankungen sowie die Blutgerinnung und Thrombozytenfunktion. Zentrale Inhalte umfassen Schlaganfallbehandlung, Aphasieformen, Reha-Phasen, Medikamentenwirkungen wie ASS oder Plavix sowie pflegerische Maßnahmen bei Dysphagie und GCS-Bewertung. Ideal für Pflegekräfte und Medizinstudierende, die ihr Wissen zu Notfallversorgung, Therapiestrategien und Komplikationsmanagement vertiefen möchten.
Karten
57
Lernende
21
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pflege
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
20.02.2020 / 27.08.2026

Lernkarten

Phasen der Kardio-Reha

1. Frühmobi im Spital

2. Amb./Stat. Reha nach Austritt

3. Langzeitreha

Schlaganfall 

70% ischämisch

30% Blutung

Neurologische Ausfälle aufgrund einer zu geringen Durchblutung des Gehirns oder Hirnblutung

Diagnostik Schlaganfall

GCS, NIHSS, CT, MRT

therapie schlaganfall

- lokale interarterielle Lyse: Durch Arterie in Leiste zu Gehirn (6h zeit)

- systemische Lyse i.v. (4.5h zeit)

Bei Blutung: 

Bohrloch oder Schädelplatte öffnen 

Komplikationen nach Schlaganfall

- Hemiparese/Hemiplegie

- Neglect

- Apraxie (unfähigkeit, richtige bewegungen durchzuführen)

- sensibilitätsstörungen

- Dysphagie 

- Aphasie

- Sehstörung

TIA

Symptome gehen nach spätestens 24h zurück

Logopädie

Abklärung, Therapie, Beratung mit:

- Aphasie

- Dysarthrie 

- Dysphonie

- Dysphagie

- Sprechapraxie (störung der Sprechplanung)

- Faszialisparesen (Halbseitenlähmung Gesicht)

Broca Aphasie

motorische Aphasie

Schädigung Broca Zentrum (Stirnlappen)

Probleme:

- sprechen angestrengt, stockend, sprechpausen

- suchen und verwechseln wörter

amnestische aphasie

schädigung scheitel- und schläfenlappen

Probleme:

- wortfindungsstörungen, verwenden platzhalter 

- schreiben auch mit wortfindungsstörungen

wernicke aphasie

sensorische Aphasie 

Schädigung Wernicke Zentrum im Schläfenlappen

- Probleme:

- Logorrhö, Inhaltlich durcheinander 

- wort und lautverwechslungen

- verstehen nur teilweise den inhalt

- falscher satzbau

- lesen und schreiben stark beeinträchtigt

globale Aphasie

schwerste aphasische störung

Probleme:

- Verbale Kommunikation stark beeinträchtigt, mühe ganze sätze zu bimden

- lesen und schreiben stark beeinträchtigt

- sinnlose silben 'dadada' 'ach je' 

Diagnostik Aphasie

Erste woche kaum tests , da sich das krankheitsbild teilweise stark verändert.

danach AAT (achner aphasie test)

Dysphagie the big five

1. schlaganfall (50%)

2. parkinson

3. SHT

4. MS

5. Demenz

Wo im Gehirn ist der bewusste uns unbewusste teil des Schluckens

bewusst: Grosshirn

unbewusst: Hirnstamm

Anzeichen Dysphagie

- Pneumonien

- Tempi-Anstieg

- Gewichtsverlust, Dehydration, Kachexie

- verweigerung der Nahrung

- Karchelndes Atemgeräusch/Stimme

- Husten bei Schlucken und Lagewechsel

- Speichelfluss

- Nasale Penetration (getränke kommen aus Nase)

- Ansammlung speisereste in Backentaschen

Pflegemassnahmen Dysphagie

- Mundpflege 

- Anmeldung Schluckberatung (GUSS)

- Begleitung beim Essen

- Anpassung Kostformen

- Eindicken der Getränke

Ziele der Ergotherapie

Erreichen, verbessern oder erhalten grösstmöglicher Selbstständigkeit in ATL's

Bobath Ziele

1. Normale Bewegungsabläufe wiedererlernen

2. Körperwahrnehmung des Pat. fördern

3. Der erhöhte/reduzierte Muskeltonus normalisieren

Neuro-Reha Phasen

Phase A: Akutbehandlung (weitere Schäden des Gehirns vermeiden)

Phase B: Frührehabilitation

Phase C: Weiterführende Reha (in Reha Klinik) Selbstständigkeit im Alltag erreichen, Funktionen wiederherstellen

Phase D: Medizinische Reha. Erreichung Alltagskompetenz und selbstständige Lebensführung

Phase E: Nachgehende Reha. Soziale Teilnahme, Förderung stabilisierung und kompensation der einschränkungen, (kann ein leben lang andauern)

Phase F: Aktivierende Reha (vermeidung Komplikationen, erhalten bisheriger Erfolge)

Coping 2 Arten

- Problemorientierte Coping-Strategien: Lösung des Problems

- Emotionsorientierte Coping-Strategien: Reduktion der negativen Gefühle im Umgang mit der Situation

Coping 3 Formen

- Handlungsbezogen:

Ablenkendes Anpacken, sozialer Rückzug, Entspannung, Kompensation

- Kognitionsbezogen:

Ablenken, Herunterspielen/übertreiben, Gedankenkreisen, Akzeptieren, Humor, Ironie, Religion, Problemanalyse 

- Emotionsbezogen:

Selbstbedauern, isolieren, unterdrücken, optimismus, ausleben, wut, hoffnung aufgeben, schuld zuweisen

empowerment ziel

Ressourcen freisetzen, mit deren Hilfe sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume selbstbestimmt gestalten können

Empowerment 'phase' 1-4

1. Betroffenheit, Mobilisierung

2. Engagement, Förderung

3. Integration, Routine

4. Überzeugung, brennende Geduld

Bioethische Prinzipien

- Autonomie

- Gutes Tun

- Nich Schaden

- Gerechtigkeit

Medis bei KHK und wirkung

antithrombotische therapie: ASS, Plavix, etc

Antianginöse Medis (gegen angina pectoris):

- Betablocker (senken Sauerstoffverbrauch des Herzens)

- Nitroglyzerin (Vasodilatation)

- Calciumantagonisten (Vasodilatation)

 

 

An welchem Lumen vom ZVK wird die BE gemacht?

Distaler Lumen

Welche Komplikation kann bei der BE, etc. beim ZVK auftreten?

Luftembolie

GCS 

Glasgow coma scale

1. augen öffnen

2. beste motorische antwort

3. beste verbale antwort

Alle 15min bis zu 24h.

Ab 8 Punken Notfall! 

Beste motorische Antwort: Extension = Notfall! weist auf Hirnstammabklemmung hin

Fachwörter grosse und kleine Pupillen

kleine Pupillen: Miosis

grosse Pupillen: Mydriasis

Einflussfaktoren Pupillenkontrolle

- Medis

- Augensalbe/Augentropfen

- Erkrankungen am Auge

- Alkohol

- Drogen

- Koffein

Lagerung Bei SHT 

30 grad OK hochlagerung, nicht über 45 grad, damit liquor ungehindert fliessen kann

Stufen SHT und ab welchem GCS

1: Commotio cerebri (Gehirnerschütterung), GCS 13-15

2: Contusio cerebri (Gehirnprellung), GCS 9-12

3: Compressio cerebri (Gehirnquetschung) GCS 3-8

Schluckphasen

1. Vorbereitungsphase

2. Orale Transportphase

3. Pharyngiale Phase

4. Ösophagalphase

Lernen