Umformtechnik3

an der ETH

an der ETH


N. S.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen und Anwendungen von Umformtechniken auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Verfahren wie Gesenkschmieden, Fliesspressen und Walzen, wobei Aspekte wie Spannung, Kraft und Werkstoffverhalten im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Technik, die ein tiefes Verständnis der Umformprozesse und ihrer praktischen Anwendungen erlangen möchten.
Karten
93
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.02.2020 / 05.02.2020

Lernkarten

Verfahrensgrenzen Gesenkschmieden

  • dünne lange Rippen: wegen Reibungskräften an der Gravur
  • dünne Boden: führen zu hohen hydrostatischen Kräften
  • Temperaturbereiche: obere durch soliduslinie, untere durch die abnhemende Fliessspannung
  • Falten bei gratausgang
  • Überlappung von zwischengraten
  • Stichbildung, wenn Hohlräume zusammengedrückt werden
  • Keine vetikalen Wände und nur abgerundete Kanten

Werkzstückwerkstoffe Gesenkschmieden

Baustähle, Warmarbeitsstähle

Stufenfolgen Gesenkschmieden

  • trennen
  • oft zuerst erwärmen
  • pressen (stauchen)
  • gesenkschmieden
  • lochen

sonderverfahren gesenkschmieden

  • halbwarmschmieden
  • gesenkschmieden ohne grat
  •  sinterschmieden

standmenge gesenkschmieden

menge der werstücke die bearbeitet werden können ohne dass dies nachgearbeitet werden muss.

Haupteinflüsse Standmenge: Temperatur, mech. beanspruchung des gesenks, eigenspannung im gesenkblock

standmenge werkstück nimmt mit gravurtiefe, dicke und masse des rohlings ab

 

 

walzen

  • Druckumformen mit einem oder mehreren sich drehenden Werkzeugen (Walzen)
  • Dabei können Zusatzwerkzeuge zum Einsatz kommen (z.B. Stopfen oder Dorne, Stangen, Führungswerkzeuge).
  • Die Krafteinleitung erfolgt entweder durch angetriebene Walzen oder durch vom Walzgut geschleppte Walzen.
  • hohen umformgrad
  • oft walzziehen dann kaltziehen
  • günstig

Walzbegriffe

Walzebene, Walzspalt, gedrückte Länge, Walzöffnung, Anstellen (Einstellen der Walzöffnung=Walzensprung), Stichabnahme (Höhenabnahme des gewalzten Stücks)

Greifbedingung, Durchziehbedingung Walzen: was kann man machen für grössere Höhenunterschiede?

GB:Winkel muss kleiner sie als Reibkoeffizient

DB: Winkel muss kleiner sein als 2*Reibkoeffizient

Was kann man machen:

  • Anspitzen
  • Grössere Walzendurchmesser
  • Reibkoeffizient
  • äussere Kräfte anbringen

 

Stauchgrad Walzen

verhältnis Höhe1/H0

Anwendung Walzen

  • Vielnutwellen
  • Blechen
  • Stangen
  • Rohren
  • Gewindewalzen

Spannung Walzen

  • Druck in x und in y Richtung unter der Walze
  • Bei Fliessscheide Spannnungsmaximum
  • in Y-Richtung Spannung höher
  • Spannungen ausserhalb von gedrückter Länge =0

Fliessscheide Walzen

Unterteilt Nacheilzone und Voreilzone

ist Spannunsmaximum, hängt ab von radium und reibwert

kann mit Haspelzug oder Bremszug verändert werden.

einflussgrössen Walzen

hebelarmbeiwert

gedrückte länge

fliesscheide

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