Stichwortverzeichnis

Patrick Holderegger
Lernen

Patrick Holderegger
Diese Lernkarten decken universitäre Themen der Biologie ab und konzentrieren sich auf Stichworte von G bis Q. Sie behandeln Themen wie Abwasser, Wasser, Energie, Messungen und verschiedene chemische Verbindungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich auf Berufsprüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der biologischen und chemischen Prozesse benötigen.
Karten
234
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
14.01.2020 / 03.07.2025

Lernkarten

Galvanische Elemente

Rohrleitungssysteme aus hochlegierten Stählen und Armaturen aus Guss und unlegiertem Stahl.Sind diese Materialien elektrisch leitend verbunden und über einen Elektrolyten (Abwasser, Schlamm) in Kontakt, liegt ein galvanisches Element vor, wobei der unedle Teil (Anode) aufgelöst wird.

Gas

Eine Substanz ist dann ein Gas, wenn sich deren Teilchen in grossem Abstand voneinander frei bewegen und den verfügbaren Raum gleichmässig ausfüllen.? Klärgas

Gasgesetz

p [bar] * V [l] = n [Anzahl Mole] * R * T [K]R = 0.0821 bar*l/(Mol*K) (Gaskonstante)

Gasleitungen

Tech. Anforderungen gemäss Gasleitsätze SVGW.Werkstoffe: Mapress Edelstahlpress-System, Stahl, Rotguss, Messing, Kunststoff (nicht in-house, Brand)Gaszähler: durch Werk; zugänglich, trocken, frostsicher

Gasmessung

Klärgasmessung

Gasometer

Klärgasspeicherung

Gasspeicher

Klärgasspeicherung

Gasturbine

Klärgasverwertung: Eine Gasturbine ist eine Verbrennungskraftmaschine, bestehend aus der eigentlichen Turbine, einem vorgeschalteten Verdichter und einer dazwischen liegenden Brennkammer. Der Gesamtwirkungsgrad ist schlechter als beim BHKW.Störungen: Siloxane

Gaswäscher

Verfahren (physikalische Absorption) zur Abluftbehandlung

Gebäudeentwässerung

SN 592 000: Liegenschaftsentw., dann SIA 190Material: undurchsichtig, wasser-/gasdicht, einfach Montage - PE, PE mit Schallschutz, GussPumpanlage: Abwasserart, Anfall, Förderhöhe, Kosten

Gebläse

Luftverdichter für DruckbelüftungsanlagenInsellösung: Pro Becken/Zelle ein GebläseGebläsering: Pro Becken/Zelle mehrere GebläseARA-Modelle: Drehkolbenkompressoren, Schraubenverdichter, Turbokompressoren

Gefahrensymbole

Gefahren- (H-Sätze) und Sicherheitshinweise (P-Sätze)

gelöste Stoffe

Mit Wasser vermischen/auflösen (Milch, Salz)

Genauigkeit

Beschreibt wie nahe der Ist-Wert beim Soll-Wert liegt.Beispiel: Ringversuch

GEP

Genereller Entwässerungsplan (ehem. GKP); Planungs-instrument für Siedlungsentwässerung: Nachhaltiger Gewässerschutz und Verhältnismässigkeit der Massnahmen (Entwässerungskonzept).

Gereinigtes Abwasser

Abwasser im Ablauf der ARA

Gesetzliche Grundlagen

Gewässerschutzgesetz, Luftreinhalteverordnung, Chemikaliengesetz, Unfallversicherungsgesetz

Gewässerschutzbereiche

AU, AO, ZU (S1, S2, S3), ZO, ÜB

Gewässerschutzgesetz

Zweck, Sorgfaltspflicht, Verursacherprinzip, Begriffe

Gewicht

die Kraft [N], mit der ein Körper von der Erde angezogen wird.

Gewichtsprozent

Anwendung bei gelösten Feststoffeng gelöstem Stoff / 100 g Lösung

Gift

Stoff, der in gewisser Menge und Konzentration eine schädliche Wirkung auf einen Organismus hat.

Giftaufnahme

Mund - Magen/Darm; Nase - Schleimhäute/Lunge; Haut

Giftkennzeichnung

Verwender muss Gefahr erkennen können

Giftwirkung

Wirkung allgemein abhängig von Stoff, Form, Konzentration, Aufnahme, (Gesundheits-)Zustand (Alter, Geschlecht), Zeit, anderen Stoffen (Magen)Lokale Wirkung (Schädigung am Wirkungsort z.B. Auge)Systemische Wirkung (Speicherung im Fett, Organe)

GKP

Genereller Kanalisationsplan (Kanäle in Baugebiet, Dimension, Entwässerungsart, Einzugsgebiet, Hydraulik, Kostenschätzung); heute GEP

Gleichstrom

fliesst in gleichbleibender Richtung

Gleitlager

Lager

Glührückstand

Anorganische Stoffe wie Kieselsäure, Aluminium, Kalzium, Metalle, Karbonat, Phosphor, Sand, etc. Gemessen nach Veraschung bei 550°C der Schlammtrockensubstanz.Rest = GlühverlustGR [%] = (mTot.-mTiegel [g]) / (mFilter+Rückstand-mFilter [g]) * 100

Glühverlust

Organische Stoffe wie Kohlenhydrate (Zucker, Stärke, Zellulose), Fette (Seife, Fettsäuren), Eiweisse (aus Fleisch und Gemüse); alles auch in Mikroorganismen (ÜSS). Nach Veraschung bei 550°C der Schlamm-trockensubstanz verglüht und es kann nur noch der mineralische Glührückstand gemessen werden.Glühverlust [%] = 100 - Glührückstand

Gravimetrie

Bestimmung des Gewichts durch Wägung (Waage). Je grösser Einmass desto genauer das Ergebnis (GUS).

Gummimembranbelüfter

Druckbelüftung; Kunststoffteller+MembranSauerstoffertrag: 2.5 - 3.5 kg O2/kWh (Standardbed.)+: freie Beckengeometrie, Umwälzung, Ein-/ Ausschalten (wichtig bei A/I-Verfahren)

GUS

Gesamte ungelöste Stoffe [mg/l]; umfasst alleSchwimm-, Schwebe- und Absetzstoffe (Eisenhydro-xid-Flocken, Algen, Pilze, Protozoen, Bakterien).Bei Rohwasser oder vorgeklärtem Wasser zuerst mir 8µm-Filter dann mit 45µm-Filter und zusammenrechnen.GUS [mg/l] =(mFilter+Rückstand-mFilter [mg]) *1'000 / (Einmass [ml] / 1000)

hared

Einzugsgebiet in ha multipliziert mit Abflussbeiwert

Hauptschluss

Trockenwetterzufluss wird dauernd durch das Becken geleitet.

Heizkessel

Die einfachste Möglichkeit Wärme zu produzieren(Öl, Gas, Holz). Klärgasverwertung; unempfindlich gegenüber VerschmutzungenKlärgas: Methan 60-70%, Brennwert 6.3 kWh/m3Erdgas: Methan >96%, Brennwert 10 kWh/m3

Heizwert

Wärmeenergie [MJ/kg], die bei vollständigerVerbrennung eines Brennstoffes frei wird.Beispiel: Klärgas mit 60-70% Methan hat einen Heizwertvon 6.3 kWh/m3 bzw. 23 MJ/m3Heizwert Klärschlamm, getrocknet: 8-14 MJ/kg

Heterotrophie; heterotroph

Aufbau von Körperbestandteilen aus bereits vorhandenen organischen Verbindungen (Kohlenwasserstoffe, Zucker).Beispiel: Bakterien in Belebt- und Faulschlamm, Pilzesiehe auch: Autotrophie

Homogenisierung

Einheitliche Mischung zweier nicht ineinander löslicher Phasen. Schlammkonditionierung

Hybridbiologie

Biologische Reinigung: Kombianlagen zwischen Belebtschlamm- und Wirbelbettverfahren, eingesetzt, um die Umsatzleistung bestehender Belebungen durch mehr Biomasse zu erhöhen.C-Abbau/Denitrifikation: Belebtschlamm (tiefes Schlammalter = tiefer TS von 1.5-2 g/l;Nitrifikation: Trägerstarre Einbauten: verstopfungsanfällig, da spezielleSpülvorrichtungen fehlenflexible Einbauten: auch hier dicke Biofilme, die wegen fehlender Spülung nur bedingt leistungsfähiger sindschwimmende Einbauten: LINPOR-Verfahren (Schaumstoffwürfel), analog WirbelbettverfahrenVorteile: Steigerung Reinigungsleistung, kompakte Bauweise, weniger BlähschlammNachteile: Trägerrückhalt, höherer Energieverbrauch (Träger in Schwebe halten), höhere O2-Konzentrationen, Entfernung Schwimmschlamm schwierigBeispiele: ARA Flums, ARA Bazenheid, ARA Chur

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