Glossar


S. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie der Mollusca, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie behandeln wichtige Strukturen wie die Mundhöhle, Schale und Adduktoren, sowie spezifische Proteine wie Haemoglobin und Haemocyanin, die für den Sauerstofftransport essenziell sind. Die Karteikarten beleuchten auch die verschiedenen Zahnstrukturen und deren Bindungen, die bei verschiedenen Mollusca-Gruppen vorkommen. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit der Anatomie und Physiologie von Weichtieren vertraut machen möchten.
Flashcards
33
Students
0
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
11.01.2020 / 11.01.2020

Flashcards

Adduktor

Bivalvia: Schliessmuskel

Ästhet

Polyplacophora: Lichtsinnesorgane im Tegmentum (je nach Anzahl Nervenzellen in Mikro- und Makroaesthet differenziert)

anomalodesmatisch

Bivalvia: ohne oder nur mit schwach ausgebildeten Zähnen, mit Chondrophor, einem vor- stehenden Träger des inneren Ligaments (Schließknorpel oder Resilium)

ansiomyar

Bivalvia: ein grosser, ein kleiner Adduktor vorhanden

Apertur

Gastropoda: Gehäuseöffnung

Apex (apical)

Gastropoda: Gehäusespitze

Apophyse

generell: Fortsatz; dient oft als Anheftungspunkt für Muskeln etc.; Scaphopoda; cephalade Fortsätze an den Schalenplatten

Aragonit

Kristallform von Kalziumkarbonat: orthorhombische Einzelkristalle, nadelförmig, im Ver- bund pseudohexagonal

Articulamentum

Polyplacophora: Schalenplatte, untere Schicht

Atrium

Solenogastres: cephales Atrium, i.e. gemeinsamer Raum für Mund und Fussfurche; Gastro- poda: Genitalatrium, i.e. gemeinsamer Ausführgang des zwittrigen Geschlechtsapparates

Gesamtheit der rund um die Mundhöhle gelegenen Strukturen

Buccalkomplex

Gesamtheit der rund um die Mundhöhle gelegenen Strukturen

Byssus

Bivalvia: phenolisch gegerbtes Protein; Fäden dienen zur Anheftung der Tiere an Hartsub- strate

Captaculae

Scaphopoda: Fangtentakel im Mundbereich

Cerata

Gastropoda, Opisthobranchia: Anhangsorgane des Körpers

Chitin

Polysaccharid; bei Mollusken selten, z.B. als Radulamembran der Polyplacophora

Chonchin

Komplexes Protein; bildet den Grundstoff für das Periostrakum sowie die organische Ma-

trix beim Schalenaufbau

Chromatophoren

Cephalopoda: komplexe Organe zur Steuerung des schnellen Farbwechsels

Conchifera

Molluskengruppe mit dreischichtigem Schalenaufbau (Periostrakum, Prismenschicht, Perl- muttschicht)

Ctenidie

Kammkieme; ursprünglicher Typus der einfachen Kieme

Cuticula

Caudofoveata, Solenogastres, Polyplacophora: den Körper bzw. das Perinotum bedeckende Schicht aus Mucopolysaccariden; wird von Mantelepidermis sezerniert, dient dem Schutz des Tieres und als Verankerungsschicht für Spicula

desmodont

Bivalvia: bandzähnig, mit Chondrophor, einem vorstehenden Träger des inneren Ligaments (z. B. bei Mya)

dimyar

Bivalvia: 2 Adduktoren vorhanden

docogloss

Gastropoda: Radula, wenige starre Zähne, Weidegänger

dysodont

Bivalvia: schlecht bezahnt, ohne Zähne – nur kleine Erhebungen (z. B. bei Ostrea)

endogastrisch

Einrollung der Schale nach hinten

exogastrisch

Einrollung der Schale nach vorne

Glochidium

Bivalvia: vorherrschender parasitisch lebender Larventyp der Süsswassermuscheln

Haemocyanin

Mollusca: sauerstofftransportierendes Metalloprotein; O2-Bindung durch 2 Kupferatome

Haemoglobin

Mollusca: sauerstofftransportierendes Metalloprotein; O2-Bindung durch Eisenatom. Kommt nur bei der im Süsswasser lebenden Gastropodenfamilie Planorbidae sowie bei der marinen Bivalvenfamilie Arcidae vor

Hectocotylus

Cephalopoda, Coleoidea: Begattungsarm; jeweils der dritte rechte oder linke Tentakel

hemidapedont

Bivalvia: schwach ausgebildete Hauptzähne, nur selten Nebenzähne

heterodont

Bivalvia: „verschiedenzähnig“, wenige große Zähne und max. vier Nebenzähne (z. B. bei Cerastoderma, Venusmuschel)

holobranchiat

Polyplacophora: Kiemen im gesamten Bereich der Pallialrinne

Study