Virale Infekte

Virale Infekte Eder

Virale Infekte Eder


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über virale Infekte, insbesondere das Epstein-Barr-Virus (EBV) und die damit verbundene Mononukleose. Sie decken die Pathophysiologie, Epidemiologie, Symptome und Komplikationen sowie die Immunantwort auf EBV ab. Die Karteikarten sind für Medizinstudenten und Ärzte nützlich, die ihr Verständnis über virale Infektionen vertiefen und ihre diagnostischen Fähigkeiten verbessern möchten.
Karten
10
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.01.2020 / 15.01.2020

Lernkarten

Symptome einer Mononukleose

Immer abhängig von der eigenen Immunantwort

  1. Fieber
  2. Lymphknotenschwellung (Lokal oder an mehreren Orten)
  3. Halschmerzen
  4. Abgeschlagenheit
  5. Exantheme (Masern, Röterln, Typhus

Im Labor:

  1. reaktove Lymphozyten
  2. Lymphozytose
  3. TCH und RBC normal

Was ist Mononukleose

  1. Peifferisches Drüsenfieber
  2. Erreger Epstei-Barr-Virus (EBV)
  3. Doppelstäniger DNA-Virus
  4. Familie Herpesvirus
  5. Codiert für ca. 100 Proteine
  6. Je nach Aufbau des Virus hängt auch die Klinik davon ab

Epidemiologie EBV

  • Speichel und respirations Sekrete
  • Personen zwischen 15-40
  • Jugendliche und Erwachsene ca bei 30-50% bricht der Virus nicht aus sind aber träger
  • Kleinkinder -> subklinisch ohne Symptome

Eckdaten Mitteleuropa:

  • Kinder 70-80%
  • Erwachsene 80-90%
  • Nach 4-6 Wochen massive Virämie ( Viren im Blut nachweisbar, hoch anstecken, symptome müssen noch nicht da sein)

Pathophysiologie EBV

  • Eintrittspforte:Mundrachenraum
  • primäre Zielzellen sind Endothelzellen des Nasopharynx
  • über Speichel werden sehr viele Viren ausgeschieden
  • Nachkommen- Viren befallen B-Lymphozyten (Hauptwirtszelle)
  • Bindung des Hüllenglykoproteins gp350 des Virus an CD 21 (class of differation)
  • Aktiveriung und Proliferation der infizierten B-Zellen
  • Aktiverung der T-Zelle -> Eliminieren die befallenen B-Zellen

Pathophysiologie EBV 2

  • Zugang lymphozytenreichen Organen (Tonsillen, Milz, Lymphknoten
  • Expansion der infizierten B-Zellen und der Ausbreitung im ganzen
  • durch lytische Zellen freigesetzte Viren befallen neue B-Lymphozyten
  • akute Infektion

Pathophysiologie EBV Verbundene Krankheiten

  • Burkitt-Lymphom (Afrika)
  • Nasopharyns-Karzinom (Südost Asien, Südchina, sehr aggresiv)
  • Chron. aktiv EBV-Infektion
  • Ev. auch noch andere Lymphome

Immunantowrt EBV

Immunantwort löst die Symptome aus

  • Proliferation von heterophilen AK (mononukleose Schnelltest) sind aber allgemeine AK
  • spez. AK Nachweis = Diagnose gesichert
  • Zellulär vermittelt:
  • Atypische, stark reaktive zytotoxische T-Lymphozyten
  • Führen zur Begrenzung der Proliferation infizierter B-Zellen
  • Virus pesistiert lebenslang im Wirt

EBV Klinik

  • Inkubationszeit: 5-7W
  • Druch Immunantwort geprägt
  • je älter de^sto ausgeprägter die Symptome
  • Kinder unter 4j oft unbemerkter Verlauf

Komplikationen EBV

  1. 10% der Pat. haben diese und es kann bis zu 3mt dauern bis man wieder arbeiten kann
  2. Hämolytische Anämie, THCpenie (aufgrund von Auto AK)
  3. EBV-Hepatitis
  4. Myocarditis
  5. Nephritis
  6. Menigitis
  7. Meningoenzenphalitis
  8. Milzruptur (<0.5%)
  9. Metamorphosis höchst selten (Wahnvorstellungen
  10. MS 30% erhöht wenn ,an EBV hat

Mononucleose Test

Paul-Bunnell-Test = Schnelltest

  • Heterophile AK (Unspezifische IgM)
  • 80-90% der Pat tretet dies auf
  • Qualitativer Test
  • Ktr mit Streifen und muss immer positiv sein
  • Nicht EBV spezifisch kann auch auf andere zutreffen und je nacht test können auch Kreuzreaktionen netstehen daher immer Pakungsbeilage lesen!

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