Alles echli

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A. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Parodontologie und Zahnmedizin. Sie decken Themen wie Enzyme, Gingivitis, Plaque, Biofilm und Entzündungsreaktionen ab, wobei der Fokus auf der Diagnose, Behandlung und Prävention von Zahnfleischerkrankungen liegt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Zahnmedizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über parodontale Gesundheit vertiefen und ihre Fähigkeiten in der Patientenbetreuung verbessern möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
04.01.2020 / 14.01.2020

Cartes-fiches

1. Phase Alteration

Gewebsschädigung durch bakterielle produkte wie Enzyme und Toxine.

1. Vasokontraktion = Stauung des Blutes und ansammlung der Blutzellen

2. Vasodilatation = Strömumngsverlangsamung & Zellen gelangen an den Rand

3. Permeabilitätsteigerung = Gefässwand geht auf & ermöglicht den Zellen aus den Gefässen auszutreten

Ziel: Strömumngsverlangsamung und steigerung des Blutvolumens

2. Phase Exsudation

  • Austreten von Flüssigkeiten & zellulären bestandteile des Blutes aus den Gefässen in das umliegende Gewebe.
  • Es gibt Humorale und Zelluläre Exsudation
Ziel: Durch Phagozytose die Ursache der Entzündung zu elliminieren

3. Phase Proliferation

  • 3-6 Tage nach Verletzung/Reiz der Noxe bildet sich ein Granulationsgewebe und neue Kapillare
  • Fibroblasten stellen neues Kollagen her und phagozytierte Zellen treten in Wunde ein
  • Proliferation kommt oft bei chronischen entzündungsprozessen vor.
Ziel: 
  1. Mehr Blut und Abwehrzellen zum Ort der Noxe zuführen
  2. Gefässsprossung im subepithelialem BG
  3. Vermehrung von BG-Zellen zur Matrixbildun

4. Phase Reparation und Regeneration

  • Die Heilung beginnt bereits mit der Proliferation
  • Heilung besteht im ersetzen von totem, geschädigtem Gewebe zu neuem, gesundem Gewebe.
  • Bei den Heilungsergebnissen sprechen wir von Reparation und Regeneration.
Regeneration = Restitutio ad Integrum1. Identische Wiederherstellung des zerstörten Gewebe2. Funktion bleibt voll erhalten3. Bei niedrig entwickeltem Gewebe, z.B BG, Epithel Regeneration bei Gingivitis1. Granulationsgewebe wird Wasser und Gefässärmer2. Schrumpfung und straffung des Gewebes3. Granulationsgewebe bildet sich anschliessend in ein übergangs oder Narbengewebe4. In weiterem Schritt wird das übergangsgewebe remodelliert und in Originalgewebe umgebaut5. Form und Funktion sind wieder gleich6. Stippelung ist wieder sichtbar Reparation 1. Ersatz durch minderwertiges Gewebe = Defektheilung2. Bei hochentwickeltem Gewebe wie Nerven, Muskeln Oder bei grossen Gewebsverlust Reparation bei Paro1. Verloren gegangenes BG und Knochen, können nicht mehr aufgebaut werden2. Epithel überzieht die Wunde 3. Schrumpfung und straffung des Gewebes4. Lange Z'Hälse schtbar = Zeichen der Heilung und Gesundheit

Entstehung der plaqueinduzierten Gingivitis

1. Plaquebakterien im Biofilm setzen Enzyme & Toxine frei 

2. Darauf reagier der Körper mit einer Entzündungsreaktion al schutz des Körpers 

3. Bakterien des Biofilms setzen Enzyme frei, sie sind entweder Stoffwechselprodukte oder werden frei beim zugrundegehen des Bakteriums. Enzyme durchdringen das SE und später das BG indem sie die interzellulärsubstanz auflöst. Proteolytische Enzyme aus der Plaque verursachen einen direkten Abbau der Gewebe.

Bakterielle Enzyme = Proteasen, Kollagenasen, Hyaluronidasen, Chondroitinsulfatasen

4. Verschiedene Orale MO/Bakterien setzen Toxine/Zytotoxine frei. Zytotoxine beeinträchtigen die aktivität der Zellen und beschleunigen den Zelltod = Gewebslyse. Zytotoxine werden unterteilt in Endo und Exotoxine.

Exotoxine = Stoffwechselprodukte 

Endotoxine = Besandteile von Gram- Bakterien, LPS aus der Zellwand

5. Zur Abwehr der Bakterien und deren Enzyme & Toxine wird vom Wirtsorganismus eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Der Entzündungsprozess hat das Ziel den Organismus wieder herzustellen

Von Gingivitis zu Parodontitis

1. Veränderung im Biofilm durch zunahme von pathogenen Bakterien und deren intervall ins Gewebe

2. Nun schreitet die Entzündung und der Biofilm in die tiefe

3. Nun entsteht ein subgingivaler Biofilm und der entsteht aus adhärent & swimming plaque (swimmers plaque ist pathogener und enthält gram- MO)

4. Für die Ausprägung der Paro sind v.a die Markerkeime verantwortlich

5. Nun beginnen die 4 indirekten Mechanismen, die zum Attachementverlust führen (Nichtbakterielle sondern körpereigene Zellen die Abbauen

Markerekeime ? 

  1. Porphyromonas gingivalis
  2. Tannerella forsynthensis
  3. Actinobacillus actinomycetemcomitans
  4. Prevotella intermedia
  5. Treponema denticol

Charakteristische Einfluss des Biofilms auf die Entstehung der plaqueinduzierten Gingivitis?

1. Primäre Ursachenkomplex ist der akkumulierte adhärente supragingivaler Biofilm

2. Anfangs Gram+ aerobe/fak. AnaerobeStäbchen und Kokken, später wird es sauerstoffärmer und es etablieren sich vermehrt Gram-/fak.Anaerobe Bakterien wie Filamente, Spirillen und Spirochäten

3. Bleibt Biofilm bestehen findet Zellkommunikation statt und es wird EPS/IPS gebildet. Subgingival gibt es adhärenten und swimmers Plaque.

4. Bakterien verstoffwechseln Enzyme und setzen Toxine frei. Der Organismus reagiert mit einer Entzündungsreaktion auf die freigesetzten Enzyme & Toxine

Definition Gingivitis?

  1. Ein reversibler Entzündungsprozess in der marginalen und interdentalen Gingiva
  2. Kein Attachementverlust
  3. Kann in unterschiedlicher Intensität und Schweregrad auf
  4. Durch mangelnde MH und Plaque verursach

Definition Parodontitis

  1. Eine entzündliche Erkrankung des Parodonts
  2. Zerstört das Zahnbett in der tiefe = Attachementverlust
  3. Führt zu irreversiblen Verankerungsverlust und ohne Therapie zu Zahnausfal

Bakterien verursachen Paro und Gingivitis indem sie ? 

  1. Vor & während ulzerationen des Taschenepithels in das parodontale weichgewebe eindringen
  2. Substanzen abgeben die die periphere Abwehr eindämmen 
  3. Substanzen wie Endotoxine abgeben, die direkte wirkung auf Knochen und BG ausübe

Das Ausmass einer Gingivitis ist Abhängig von ?

  1. Virulenz des Erregers
  2. Intensität und Einwirkungsdauer der Noxe
  3. Resistenz und Disposition des Organismu

Initiale Gingivitis ? 

  1. 2-4 Tage nach Biofilm Akkumulation
  2. Klinisch keine Entzündungszeichen sichtbar
  3. Akute Entzündungsreaktion der Gefässe im subepithelialem Gewebe
  4. Permeabilität der Gefässe gesteigert
  5. Blutvolumen gesteigerT
  6. Vermehrung der Neutrophilen Granulozyten in das S

Frühe Gingivitis ? 

  1. 10-14 Tage nach biofilm akkumulation
  2. Klinisch keine Entzündungszeichen sichtbar
  3. Wenn Noxe nicht entfernt wird laufen parallel Exsudation und Proliferation
  4. Plaque breitet sich subgingival aus 
  5. Gefässe verändern sich 
  6. PMN Migration 
  7. Akkumulation von Lymphoiden Zellen
  8. Immunglobuline und Komplementsystem vorhanden
  9. BG und Fasern werden aufgelöst
  10. Beginnende laterale Proliferation des SE

Etablierte Gingivitis ?

  1. 14-21 Tage nach Biofilm Akkumulation
  2. Granulationsgewebe und Entzündungsradius dehnen sich aus.
  3. Durch Sondierung kann Reizblutung ausgelöst werden (BOP +)
  4. Klinisch ist eine Entzündung sichtbar
  5. Laterale Proliferation des SE
  6. Sulkus wird zur gingivalen Tasche
  7. Akute Entzündungsreaktion mit allen Entzündungszellen
  8. Viele Plasmazellen
  9. BG-und Kollagenverlust
  10. Starke Exsudation aus dem Sulku

Indirekter Attachementverlust Unspezifische Abwehr?

  1. Durch CHemotaxis werden v.a neutrophile, polymorphkernige Granulozyten angezogen
  2. An vorderster Front kämpfen und zerfallen Granulozyten beim versuch bakterielle Keime und Schadstoffe zu vernichten.
  3. Bei der Phagozytose werden Fremdpartikel durch lysosomale Enzyme unwirksam gemacht und abtransportiert.
  4. Diese Enzyme können die eigene zellmembran angreifen, nachdem sie aus dem zellkörper ausgetreten sind. Durch diesen Vorgang kann die Zelle selbst zerstört werden = Attachementverlust
Folge= Verstärkte Chemotaxis & Ankurbelung der Entzündun

Indirekter Attachementverlust Botenstoffe oder Gewebshormone?

  • Indirekter Mechanismus besteht darin, dass Bakterien des Parodonts zahlreiche entzündungsförderne & gewebsabbauende Zytokine freisetzen.
  • Alle Abwehrzellen können Botenstoffe ausschütten.
Zytokine=1. Zytokine sind lösliche Proteine und werden voll vielen Zellen freigesetzt2. Sie regulieren die aktivität der eigenen und anderer Zellen3. Sie können die Zellfunktion stimulierend oder unterdrückend wirken. Zytokine:
  • aktivieren Fibroblasten zu Prostaglandinbildung
 Zytokine und Prostaglandine=1. Sind Botenstoffe die Informationen zwischen Zellen vermitteln und auch im Gesunden den Auf- & Abbau regulieren.

Zytokine und Prostaglandine

  • Aktivieren Osteoklasten
  • Hemmen Knochenbildung
  • Wirken zusätzlich Chemotaktisch
Wenn die Noxe nicht entfernt wird sind Botenstoffe dfür die aktivierung der Osteoklasten und für das stoppen der Osteoblasten zuständig.

Indirekter Attachementverlust Spezifische Abwehr

  1. Im BG befinden sich aus dem Blut stammende Immunglobuline die von den Plasmazellen hergestellt werden
  2. Diese Immunglobuline können sich mit dem passenden Rezeptor an das Antigen binden und so entsteht ein Antigen-Antikörper-Komplex.
  3. Antigen-Antikörper-Komplex aktiviert das Komplementsystem
  4. Durch Aktivierung des Komplementsystems kommt es zu extremen gingivalen Veränderungen.
Komplementsystem fordert = Chemotaxis, Opsonierung, Gewebslyse Folge: 
  • Ankurbelung der Entzündung
  • Gewebsabba

Antibakterielle Wirkung (Wirkungsmechanismen Fluor)

  1. Fluorkonzentration ab 10ppm können in der Plaque Antibakteriell Wirken indem sie die Stoffwechselfunktion der Plaque-Bakterie behindern.
  2. Genügend Fluorkonzentration hemmen Enzyme in der Zellwand und im Bakterium
  3. So wird der Zuckertransport ins Bakterium und die Säureproduktion im Bakterium gehemmt.
" Fluoridionen stören durch die bindung mit dem Kalzium das Bindungsmechanismus vom Bakterium - Pellikel und Pellikel - Zahnoberfläche = Plaque entstehung leicht gehemmt

Entstehung der CaF2 Deckschicht

  1. Fluorhaltige MH Mittel verursachen eine leichte lösung von Kalziumionen
  2. Fluorionen binden sich sofort mit den Kalziumionen = CaF2 Deckschicht
  3. Im Speichel hat es ebenfalls Kalziumionen die sich mit den Fluoridionen binden und so zu einem Niederschlag auf der Zahnoberfläche führen.
  4. Zum schluss schützt das Pellikel aus Speichelproteinenoch die CaF2 Deckschicht

Säureangriff bei einer CaF2 Deckschicht

  1. Bei einem Säureangriff werden zuerst die Kalziumionen gebunden. Dies führ zu einer verzögerung des Demin.prozess und das Säuremilleu bleibt etwas länger in einem unbedenklichen bereich.
  2. Wenn der kritische PH Wert unter 4.6 erreicht wird, spaltet sich die CaF2 Deckschicht.
  3. Es sind vermehrt Fluoridionen in der Umgebung und die enstehende Demineralisation wird sofort Remineralisiert.
  4. Um eine erneute CaF2 Deckschicht zu erhalten muss nun erneut durch Fluorhaltige MH Mittel zugeführt werden

Fluoridhydroxylapatit

  1. Ionenaustausch zwischen Zahnharsubstanz und Umgebung
  2. Übersättigung im Speichel von Fluoridionen durch Fluorhaltige MH Mittel 
  3. Durch Ionenaustausch lagern sich die Fluorionen in die apatitstruktur ein = Fluoridhydroxylapatit
  4. PH Wert sinkt auf 4,6 und der Demineralisationsprozess verzögert sich.
  5. Bei Säureangriff wird der kritische PH Wert schnell erreicht und die Wirkung des Fluoridhydroxylapatit geht schnell verloren."

 Die Fluoridionen in der Umgebung des Schmelzes sind für die förderung der Remineralisation sowohl auch für die hemmung der Demineralisation wirksam"

Kriterien einer Hnadzahnbürste?

  1. Weiche Borsten aus Kunststoff (Nylon)
  2. Abgerundete Borsten
  3. Kurzer Kopf
  4. Grösserer Griff mit Antirutschgriff
  5. Ergonomisch geformt
  6. Kofspitze soll kurz und rund zulaufe

Munhygieneprogramm

  1. Aktuelle Situation aufklären
  2. Ernährung abklären
  3. Zahnbürste
  4. Zahnpaste 
  5. Fluorid
  6. IDR
  7. MH Sitzung
  8. Recall Frequen

Aufgaben iener Zahnpasta

  1. Verbesserte entfernung von Belägen, Nahrungsreste und Verfärbungen
  2. Fluoridierung und verbundene Kariesprophylaxe
  3. Frischer Geschmack
  4. Spezifische Zusatzwirkun

Inhaltsstoffe der Zahnpasta ?

  1. Abrasivstoffe/Reinigungspartikel
  2. Schäumer/Tenside
  3. Fluorid
  4. Feuchthaltemittel
  5. Bindemittel
  6. Konservierungsmittel
  7. Aroma
  8. Süssungsmittel
  9. Farbstoff
  10. Wasser

Zusätzlich spezielle Wirkstoffe einer ZP

  1. Wirkstoffe zur Desensibilisierung: Arginin mit Kalziumkarbonat, ZnF für abdeckung der Dentintubuli, AmF + ZnF gegen Empfindlichkeit
  2. Antibakterielle Wirkstoffe: AmF+ZnF, Zinksalze gegen Mundgeruch
  3. Antierosive Wirkstoffe: Chitosan, aber auch Fluoride da eine gute CaF2 
  4. Wirkstoffe gegen Z'Stein: 
  5. Wirkstoff zur Neutralisation: Bikarbonat
  6. Aufhellende Substanzen: optische Filter Blue Covari

Warum empfehlen wir eine Zahnpasta ? 

  1. Enthalten Abrasivstoffe durch diese werden Biofilm, Nahrungsreste aber auch Verfärbungen gut entfernt.
  2. Kariesprophylaxe durch enthaltene Fluorid
  3. Erfrischende, verschiedene Geschmacksstoffe
  4. Oberfläche zum Glänzen bringen
  5. Verschiedene Zusatz-Wirkstoffe = Antibakteriell, Desens, Erosionsprotektive, gegen Mundgeruch, aufhellen
    

Reinigungskraft einer Zahnpasta ist abhängig von ..?

  1. Welcher Abrasivstoff (Grösse, Härte, Form, Kante etc)
  2. PH Wert der Zahnpasta
  3. Zahnputzmethode, Druck und Zeit!
  4. Zahnbürste,Borsten
  5. Zugänglichkeit der Zahnoberfläche
  6. Pastenmischun

Welche Aspekte berücksichtige ich bei der Wahl einer Zahnpaste?

  1. Welche ZP benutzt der Patient und warum ? 
  2. Welche Zahnbürste benutzt der Patient ?
  3. Zahnputzmethode ?
  4. Dentale Situation beurteilen: Karies, Erosionen etc
  5. Parodontale Situation beurteilen: Gingivitis, Paro et
  6. Verfärbungspotential?

Von was ist die Effektivität der Antibakteriellen Wirkung abhängig?

  1. Wirksamkeit des Wirkstoffs auf den Biofilm
  2. Dosierung des Wirkstoffs
  3. Orale Verweildauer = Substantivität
  4. Interaktionen mit anderen Substanzen 
  5. Spüllösungen sind oft effektiver als Zahnpaste

Hardchemopräventive Mittel, Indikationen und Nebenwirkungen

  1. Sehr effizient, wirksame antibakterielle Wirkstoffe
  2. kurzfristigen Einsatz
  3. Sehr gut bakterizid und bakteriostatisch
Indikation :1. Zum Vorspülen vor Beh. für Keimreduktion2. starken, akuten Entzündung oder Infekt3. Nach parodontalen oder chirurgischen Eingriffen4. Immunsupression5. starke Einschränkung der Plaqueentfernung6. Speichelverminderung7. Prothesenstomatitis Nebenwirkungen:1. Starke Verfärbungen2. Geschmackstörungen3. Irritationen oder störung der Ökologie Beispiele: 0.1-0.2% CHX oder Jo  

Softchemopräventive Mittel, Indikationen und Nebenwirkungen?

  1. Wirkstoffe wirken weniger gut oder effiziente Wirkstoffe werden weniger dosiert.
  2. Langfristiger Einsatz möglich
  3. Vorallem bakteriostatisch und nur gering bakterizid
Indikation:1. Entzündung2. Kariesaktivität oder risiko3. Speichelverminderung4. Immunsuppression Nebenwirkungen = keine oder gering Beispiele: AmF und ZnF Kombination, Ätherische Öle, pflanzliche Wirkstoffkombination, Triclosan mit Hilfstoff, 0.01-0.06% CHX

Ernährungsbedingte Krankheiten

  1. Herz-Kreislauferkrankungen
  2. Karies
  3. Stoffwechsekerkrankung (Diabetes, Adipositas)
  4. manche Krebserkrankunge

Faktoren einer Ernährungsbedingter Krankheit

  1. Zuckerart
  2. Zuckermenge
  3. Konsistenz
  4. Zusammensetzung
  5. Schützende Bestandteile
  6. Häufigkeit
  7. Konsumart
  8. Zeitpunkt,Reihenfolge
  9. Verweildauer, Orale Clearence
  10. Verhalten danac

Verweildauer des Zuckers ist abhängig von 

  1. Schlupfwinkel = iatrogene Reize, Zahnstellung
  2. Sehr klebrige, weiche, zuckerhaltige Nahrung
  3. Konsumart z.B sehr langes lutschen, kauen etc.
  4. Speichel, Mundflüssigkeit

Kariesrisikofaktoren

  1. Biofilm
  2. Ernährung
  3. Dentale Situation zum Alter
  4. Fluoridprogramm
  5. Pflegehindernisse (Anatomisch/iatrogene)
  6. Speichelverminderung
  7. Läsionen
  8. Bakteriologi

Was sind die risikofaktoren bei reduzierter Speichelfunktion?

  1. Remineralisationsfähigkeit reduziert = Demin. Überwiegt
  2. Orale Clearence reduziert = Zucker länger vor Ort, Abtransport von Nahrungsreste reduziert
  3. Antibakterielle Wirkung reduziert = Vermehrt Plaque, kann zu Candida kommen 
  4. Austrocknung der Schleimhäute = Zunahme von Schleimhautveränderungen
  5. Gründe ? (Pathologisch oder physiologisch)

Iatrogene Pflegehindernisse

  1. Prothesenklammer
  2. Bei Spangen (Brackets)
  3. Über- & Unterschüsse
  4. Alte Füllungen
  5. Krone

Anatomische Pflegehindernisse

  1. Zahnstellung -> Engstände
  2. Elongationen, Kippungen
  3. Fissuren
  4. Furkationen
  5. Würgrei

Étudier