Asthma + COPD
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Lernkarten
COPD: weitere Therapieoptionen (6)
1. ROFLUMILAST :spezifischer PDE4-Hemmer
Indikation: schwere COPD mit häufigen Exazerbationen trotz Behandlung mit langwirksamen LABA/LAMA
IA: Metabolisierung über 3A4 und 1A2 zu aktiven Metaboliten -> IA mit Induktoren und Inhibitoren dieser Enzyme!
2. AZITHROMYCIN (Zithromax): reduziert Exazerbationsrisiko
3. Mukolytika: N-ACETYLCYSTEIN (Fluimucil)
4. Grippe-Impfung: emfohlen bei allen COPD-Patienten
5. Pneumokokken-Impfung PCV13 und PPSV23: bei allen Patienten >65J. empfohlen oder bei jüngeren polymorbiden
6. Statine: senken evtl die Exazerbationszahl und Mortalitätsrate
Kein Platz in der Therapie der COPD haben:
Haben ein negatives Nutzen-Risiko-Profil:
- LTRA (Montelukast (Singulair))
- Mastzellstabilisatoren (Allergien)
- Antitussiva (<> Mukolytika aber schon N-ac!)
- Langzeitbehandlung mit oralen Glukokortikoiden
COPD: Exazerbationen
• Kurze Perioden (mind. 48h) mit vermehrtem Husten, Dyspnoe und Auswurf (der purulent werden kann)
• Häufigste Ursache (60-80%): virale oder bakterielle Infektion (H. influenzae; S. pneumoniae, M.catarrhalis, Viren)
• Patienten können mehr oder weniger zu Exazerbationen neigen.
• Mit zunehmendem Schweregrad der COPD können Exazerbationen häufiger werden.
• Massnahmen sind abhängig vom Schweregrad der Exazerbation
COPD: Behandlung von akuten Exazerbationen
Einteilung und Behandlung
- leicht bis mittelschwer
- schwer
Alle 3 Leitsymptome Verschlechtern sich oder 1-2 Leitsymptome verschlechtert sich + 1 RF für schwere Exazerbationen
=> schwere Exazerbation
falls nicht gegeben => leichte Exazerbation
in beiden Fällen:
Steigerung SABA (und ev.SAMA) und ICS systemisch; Nachkontrolle innert 48h
Bei schwerwiegender Exazerbation wird direkt ein Antibiotikum (Co-Amoxi, Makrolide, Tetrazykline) verabreicht. Bei einer leichten bis moderaten Exazerbation wird dieses erst beim Follow-up gegeben. Evt. Sauerstoff (Zielsättigung 88-92%).