ZHAW BsC Pflege 3. Semester


M. V.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Symptommanagement bei Krebserkrankungen, insbesondere bei physischen und psychosozialen Symptomen. Sie behandeln die Wirkungen von Zytostatika und Immuntherapien sowie die damit verbundenen Symptome wie Angst, Anämie, Leukopenie und Neutropenie. Die Karteikarten umfassen nicht-pharmakologische und medikamentöse Interventionen, einschließlich Antiemetika und andere Medikamente, sowie pflegerische Maßnahmen. Sie richten sich an Pflegekräfte und medizinisches Personal, die Patienten mit Krebs unterstützen und deren Lebensqualität verbessern möchten.
Cartes-fiches
65
Utilisateurs
0
Langue
Allemand
Catégorie
Soins
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
26.10.2019 / 26.10.2019

Cartes-fiches

Patientenedukation (Information, Beratung, Instruktion)

Patientenoutcomes

 

•Wurden Ziele der der Behandlung definiert?

•Welches ist das angemessene Assessmentinstrument?

•Was soll gemessen werden?

•Bei der nächsten Konsultation nachfragen

•Evtl. Tagebuch führen

•Follow up(Telefonanrufe etc.)

Fazit CINV

 

Nausea ist oft ein unangenehmeres Symptom als Emesis

•Nausea/Würgen sind schwierig zu erfassen; meistens nur Emesis

•CINE kann die Lebensqualität und ATL’sder Patienten stark beeinflussen

•CINE Guidelines präventiv einsetzten

 

•Risikofaktoren der Patienten kennen und vom ersten Zyklus an, adäquates Antiemetika-Regime anwenden.

•Adhärenz respektive Non-Adhärenz beachten!

•Gezielte Patientenedukation

•Ältere Patienten & Komorbidität & Polypharmacie

Was ist Hoffnung 

 

•«Hope ist considered an effective  coping strategy for patients with cancer, providing adaptive power to help them get through the difficult situation and achieve desiredgoals.» 

•Hoffnung kann dem Coping vorangehen, eine Coping-Strategie oder ein Outcome von Coping sein

Spheres and Dimensions of Hope

positive Faktoren auf die Hoffnung 

• Gesundheit

•Lebensqualität / Wohlbefinden

•glücklich sein

•Selbstwertgefühl / Positives Gefühl

•Resilienz / Coping

•Wissen haben zu Diagnose, Zufriedenheit zur Informationsgabe

•sozialer Support

Negative Einflussfaktoren auf die Hoffnung 

 

•Depression

•negative Gefühlslage

•sich ausgeliefert fühlen

•Gefühl, Schicksal nicht beeinflussen zu können

•Angst

•Langeweile im Spital

Implikationen für die Pflege über die Hoffnung 

  • Assessment: Herth Hope Index ; Hope Intervention Program
  • sensibel sein für Hoffnung des Patienten 
    • offenes Ohr haben, aktiv zuhören
    • vorhandene Hoffnung unterstützen, nicht negieren
    • Wünsche des Patienten respektieren und wenn möglich erfüllen
    • Patient Zugang zu seinen (Hoffnungs-) Ressourcen verschaffen
  • Humor einen Platz einräumen, Patient darin unterstützen realistische Ziele zu finden 
  • Jeder Patient erlebt Hoffnung auf eine individuelle Art und geht individuell damit um 

Definition Angst 

 

•«ein unbestimmtes Gefühl der Bedrohung oder dunkler Vorahnung. Sie ist eine Reaktion auf äussere oder innere Stimuli und kann verhaltensbezogene, emotionale, kognitive und physische Symptome haben.»

•«unbestimmtes Gefühl des Unbehagens oder der Bedrohung, da von einer autonomen Reaktion begleitet wird…» 

Angst nach Peplau 

 

•milde / geringfügige Angst 

•mässige/ gemässigteAngst 

•ausgeprägte Angst 

•panische Angst / Panik

 

«Cancer-relatedanxiety»

  • vor / bei der Diagnose
  • vor / während den diversen Therapien 
  • während des Krankheitsverlaufes (lebensbedrohliche Krankheit)
  • Survivorship
  • Todesangst

Inzidenz der Angst:

 

•grosser Range: 2% -48% der Patienten,abhängig von der Definition der Angst (

•44% Patienten geben eine unspezifische Form von Angst an, 23%geben eine spezifische Form von Angst an 

Angst -Risikofaktoren 

  • physische, medizinische, krankheitsbezogene Faktoren
    • ungewisse Prognose
    • Ansprechbarkeit von Therapien-……
  • psychische Faktoren
    • Emotionen, Kognition, Stressanfälligkeit, Coping, Unsicherheit
  • soziale Faktoren
    • Lebensstil und Lebensform (Familie, Finanzen, Arbeit, Beziehungen)

Merkmale der Angst 

  • Tachykardie
  • Schwitzen
  • Trockner Mund
  • Kurzatmigkeit
  • Unruhe
  • Gastrointestinale Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Weinen
  • Rückzug
  • Wutausbrüche
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsverlust
  • etc.

Allgemeine Assessment der Angst  und Befragung

 

•psychische Symptome

•physische Symptome

•kognitive Veränderungen

•Verhaltens Veränderungen

•Risikofaktoren

übersicht der Interventionen der Angst 

Medikamentöse Interventionen bei Angst 

 

•Benzodiazepine (Xanax®Tbl., Valium®Tbl., Lexotanil®Tbl.)

•Nicht-Benzodiazepine-Anxiolytikum

•Antidepressiva (Anafranil®Tbl., Tofranil®Tbl.)

•Antikonvulsivaund Lithium 

•Neuroleptika (Haldol®Tbl./Trpf., Zyrexa®Tbl.)

•Phytotherapeutikum(Ginseng, Johanniskraut, Lavendel)

Nicht –pharmakologische Interventionen bei der Angst 

 

•Massage, Fussreflexzonenmassage

•Bewegung (Sport, Yoga)

•Progressive Muskel Entspannung, Imagination

•Reiki

•Atemtherapie

•Musiktherapie

Étudier