ZHAW BsC Pflege 3. Semester


M. V.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Symptommanagement bei Krebserkrankungen, insbesondere bei physischen und psychosozialen Symptomen. Sie behandeln die Wirkungen von Zytostatika und Immuntherapien sowie die damit verbundenen Symptome wie Angst, Anämie, Leukopenie und Neutropenie. Die Karteikarten umfassen nicht-pharmakologische und medikamentöse Interventionen, einschließlich Antiemetika und andere Medikamente, sowie pflegerische Maßnahmen. Sie richten sich an Pflegekräfte und medizinisches Personal, die Patienten mit Krebs unterstützen und deren Lebensqualität verbessern möchten.
Flashcards
65
Students
0
Language
German
Category
Care
Level
Other
Created / Updated
26.10.2019 / 26.10.2019

Flashcards

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf die Keimdrüsen

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf die Niere und Harnblase 

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf das Herz 

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf die Lunge 

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf die Leber 

toxische Wirkung der klassischen Zytostatika auf die Muskeln und Knochen

Allgemeine toxische Wirkungen der klassicshen Zytostatika 

toxische Wirkung monoklonalerAntikörper & Immuntherapien 

akute Infusionsreaktion 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf das Knochenmark 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf das Immunsystem 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf  den GTI 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf  das ZNS 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf  das periphere Nervensystem 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf  die Haarwurzel 

toxische Wirkung monoklonale Antikörper & Immuntherapien auf Cutis & Tunica mucosa 

Symptome / Signsallgemeiner Überblick psychische Auswirkungen

 

•Angst

•Depression

•Kognitive Dysfunktion

•Hoffnung

•Ungewissheit & Unsicherheit

•Verlust 

•Trauer / spiritueller Distress

5 Schritte der SupportiveCare

Knochenmarksuppression / -depression

  • Granulozyten
    • eosiniphiel
    • basophil 
    • neutrophil 
  • Erythrozyten 
  • Thrombozyten 

Assessment der Knochenmarkdepression 

 

•Risikofaktoren Blutungen & Infektionen

•Clinical Assessment

•Labordiagnostik

Symptome der Leukopenie - Neutropenie 

  • Schweissausbrüche
  • Fieber 
  • Infektionen 
  • Schwäche 

Neutropenischer Patient –Risikofaktoren Infektion

  • Tumoererkankungen 
  • Radiotherapie 
  • Chemotherapie 
  • Malnutrition 
  • Haut- / Schleimhautverletzung 
  • invasice Verfahren
  • Antibitotika
  • Alter 
  • Steroide 
  • Blutprodukte 
  • i.v Lösungen 
  • Verweilkatheter 
  • Mengelnde Hygiene im KRankenhaus 
  • Neutropenie 

pflegerische Interventionen der Leukopenie - Neutropenie 

  • allgemeine Infektionsprophylaxen
    • ...
    • ..
  • •Hautpflege bei Venenpunktionen / Verweilkatheter
    • ..
    • ..
  • Mundpflege
  • Intimpflege

Wachstumsfaktoren bei Leukopenie - Neutropenie 

  • Zum Beispiel G-CSF: Granocyt®, Neupogen®, Neulasta
  •  

Leukopenie–Neutropenie Patientenedukation

 

•Information

•Beratung

•Schulung

Thrombozytopenie Symptome

  • Nasen und Mundschleimhaut blutungen 
  • Haut 
    • ... 
  • GTI 
    • ---- 
  • Urogentialsystem 
    • ...
  • ZNS
    • ...

Thrombozytopenie pflegerische Interventionen

  • Information Risiko und Anleitung, um das Risiko zu minimieren
  • Hautverhältnisse beobachten & Dokumentieren
  • Vermeiden von mechanischen Verletzungen
  • auf blutungsfördernde Massnahmen verzichten (z. B. Massagen)
  • Vermeiden von:
    • Zahnstocher od. Zahnseide
    • Nassrasur
    • mechanischen Verletzung Zäpfchen, Einläufe, rektale Temp.
  • Vorsicht Nagelpflege evtl. Podologin
  • Luft befeuchten
  • Nasensalbe, Nasenschnäuzen

Knochenmarksdepression Symptome der Anämie

  • Leistungsabfall 
  • Atemnor 
  • Schwindel 
  • Tachykardie, Herzklofpen 
  • Steigerung der Herzfrequenz
  • Konzentrationsstörungen
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen 
  • Blässe 

Interventionen bei Anämie

 

• Bluttransfusionen

• Erythropoetin

    - führt bei ca. 50% der Betroffenen zu einer Normalisierung der Blutbildung

• Eisenpräparate 

• Ernährung 

 

Pflegerische Interventionen bei Anämie

• überwachenvon Transfusionen

• Vitalzeichen-Kontrolle

• Beobachtungvon ... Erfassen & Dokumentationvon Symptomen, Anzeichenund Risiken

• Animation zurtäglichenAktivität

 

5 Typen von CINV 

  • Chemotherapy indizierte Nause and Vometing 
  1. Akute 
  2. verzögerte 
  3. antizipatorische 
  4. Durchbruch 
  5. refraktäre 

Akute CINV 

Symptomatik innerhalb der ersten 24 Stundennach Applikation der Chemotherapie

 

Verzögerte (delayed) Nausea und/oder Emesis

 

Symptomatik beginnt nach 24Std. bis hin zu 5 Tage; Spitze zwischen 48-72 Std.

 

Antizipatorische (anticipatory) Nausea und/oder Emesis

 

  • konditionierte,bereits vor Chemotherapie auftretende Symptomatik
  • durch, z. B. Erfahrung mit früher CINV oder ausgelöst durch Geruch, Geschmack, Gedanken, Angst etc.

Durchbruch (breakthrough) Emesis

 

  • trotz Antiemetika-Therapie tritt Emesis auf:
  • Therapie -Notfallmedikation

 

 

Refraktäre (refractory) Emesis

 

  • nicht beeinflussbare Emesis trotz Prophylaxe und Notfallmedikation
  • (nach Ausschluss antizipatorischer CINV)

 

InzidenzCINV/CINE

 

•70-80% der Patienten mit Chemotherapienleiden unter CINE trotz antiemetischen Medikamente 

•90% der Patienten mit hoch-ematogenenChemotherapienhaben Episoden von CINE; 30% erbrechen unter adäquater Antiemese

•42-52% Patienten haben Erfahrung mit Nausea

•> 50% leiden unter akuter oder verzögerter CINE 

•10-44% haben Erfahrung mit antizipatorischerEmesis

Physiologie Emesis

  • Brechzentrum
  • ChemorezeptorenTrigger Zone (CTZ)
  • Gastrointestinal Trakt
  • Neurotransmitter
    • Serotonin (5HT3)
    • Substanz P (NK-1)
    • Dopamin

Einflussfaktoren auf das CINV 

  • Chemotherapie 
    • Substanz - Dosis 
  • Patient 
    • Risikofaktoren 
  • Antiemetische Therapie 
    • Guidelines 

Nichtmedikamentöse Interventionen im Spitalsetting 

 

•gut gelüfteter Räume

•ruhig entspannte Umgebung

•Essen!

•Akupressur

•Ablenkung

 

Nichtmedikamentöse Interventionen zu Hause 

 

•ruhige entspannte Umgebung

•frische Luft

•neutrale Lebensmittel

•Akupressur, Akupunktur

•Progressive Muskel Relaxation

•Ginger

•Hypnose, Imagination

•Yoga

 

Study