Prüfung Pilates Trainer (work in progress)

Prüfungsvorbereitung Anatomie, Übungen

Prüfungsvorbereitung Anatomie, Übungen


G. P.
Diese Lernkarten vermitteln fundiertes Wissen über Pilates, seinen Ursprung, zentrale Prinzipien wie Zentrierung und axiale Ausrichtung sowie anatomische Grundlagen der Muskulatur. Sie erklären Übungen, Varianten und die Lage einzelner Muskeln mit Fokus auf das Powerhouse und Schlüsselbegriffe wie Schulter- und Beckengürtelorganisation. Ideal für Traineranwärter, die präzise Techniken und anatomische Zusammenhänge verstehen möchten.
Karten
57
Lernende
17
Sprache
Deutsch
Kategorie
Sport
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.10.2019 / 16.06.2026

Lernkarten

M. quadriceps femoris (Vierköpfiger Schenkelstrecker) - welche Anteile hat dieser Muskel?

M. rector femoris (gerader Schenkelmuskel)

M. vastus lateralis (äußerer Schenkelmuskel)

M. medialis (innerer Schenkelmuskel)

M. vastus intermedius (mittlerer Schenkelmuskel)

M. quadriceps femoris (Vierköpfiger Schenkelstrecker)

1. Aufgabe:

2. Lage:

3. Ursprung:

4. Ansatz:

5. Pilates-Übung (oder Variante):

1. Aufgabe:
- Streckung des Knies
- Stabilisierung des Knieglenks nach vorne beim Gehen
- Beugung in der Hüfte (rectus femoris)
 

2. Lage:
Oberschenkelvorderseite

3. Ursprung:
- rectus femoris: Darmbeinstachel und oberer Rand der Hüftgelenkspfanne
- vastus medialis: Innenseite des Oberschenkels
- vastus intermedius: Vorderseite des Oberschenkels
- vastus lateralis: Außenseite des Oberschenkels

4. Ansatz:
mittels Kniescheibensehne am Schienbein

5. Pilates-Übung (oder Variante):
Single / Double Leg Stretch
Can Can

M. ischiocrurale (Muskeln der Oberschenkelrückseite)

1. Aufgabe:

2. Lage:

3. Ursprung:

4. Ansatz:

5. Pilates-Übung (oder Variante):

1. Aufgabe:

- Beugung und Stabilisation der Knie
- Streckung der Hüfte
- Außenrotation des Unterschenkels (biceps femoris)
- Innenrotation des Unterschenkels (äußerer & innerer Anteil)

2. Lage:

Oberschenkelrückseite

3. Ursprung:

Sitzbeinhöcker

4. Ansatz:

Unterschenkel

5. Pilates-Übung (oder Variante):

Single / Double Leg Kick

M. ischiocrurale - welche 3 Muskeln gehören dazu?

M. biceps femoris (mittlerer Anteil, zweiköpfiger Oberschenkelmuskel)

M. semitendinosus (äußerer Anteil, Halbsehnenmuskel)

M. semimembranosus (innerer Anteil, Plattsehnenmuskel)

M. sartorius (Schneidermuskel)

1. Aufgabe:

2. Lage:

3. Ursprung:

4. Ansatz:

5. Pilates-Übung (oder Variante):

1. Aufgabe:

- Beugung des Hüftgelenks
- Abduktion und Außenrotation des Oberschenkels
- Beugung des Knies, Innenrotation des gebeugten Knies
- Schneidersitz bei Ausführung aller dieser Bewegungen

2. Lage:

verläuft spiralig über der Vorderseite des Oberschenkels bis zur Innenseites des Quadrizeps

3. Ursprung:

vorderer, oberer Darmbeinstachel

4. Ansatz:

innerer Schienbeinkopf

5. Pilates-Übung (oder Variante):

Shell

M. gastrocnemius (Zwillingswadenmuskel)

1. Aufgabe:

2. Lage:

3. Ursprung:

4. Ansatz:

5. Pilates-Übung (oder Variante):

1. Aufgabe:

beteiligt an
- Beugung des Knies
- Streckung des Fußes im oberen Sprunkgelenk

2. Lage:

Rückseite des Unterschenkels

3. Ursprung:

Innere und äußere Oberschenkelrolle (mit je einem Kopf)

4. Ansatz:

beide Köpfe über die Achillessehne vereinigt am Fersenbein

5. Pilates-Übung (oder Variante):

Fuß point
Ballenstand
Ferse Heben beim Bridging

M. soleus (Schollenmuskel)

1. Aufgabe:

2. Lage:

3. Ursprung:

4. Ansatz:

5. Pilates-Übung (oder Variante):

1. Aufgabe:

- beteiligt an Streckung des Fußes im oberen Sprunkgelenk
- fixiert beide Sprunggelenke

2. Lage:

Rückseite des Unterschenkels

3. Ursprung:

Wadenbeinköpfchen und am oberen Drittel des Waden- und Schienbeins

4. Ansatz:

über die Achillessehne am Fersenbein

5. Pilates-Übung (oder Variante):

Fuß point
Ballenstand
Ferse Heben beim Bridging

Wie lauten die (sechs bzw. acht) Grundprinzipien des Pilates Training?

  1. Konzentration
  2. Zentrierung
  3. Atmung
  4. Lockerheit und Weichheit
  5. Kontrolle und Präzision
  6. Bewegungsfluss
     
  7. Imagination
  8. Integration

Wie lauten die drei Schlüsselbegriffe im Pilates Training?

  1. Schultergürtelorganisation
  2. Beckengürtelorganisation
  3. Axiale Ausrichtung

Was ist im Pilates mit "Zentrierung" gemeint?

Das sog. "Powerhouse" - die Körpermitte zwischen Becken und Brustkorb

(Vergleich mit "Stamm". Beine und Füße sind Wurzeln, die Arme die Äste)

 

Aus welchen 4 Bestandteilen setzt sich das Powerhouse zusammen?

  1. Beckenboden
  2. M. transversus abdominis
  3. M. obliquus internus und externus
  4. Zwerchfell

Was bewirkt die Aktivierung des Powerhouses?

Ansteuerung der lokalen Stabilisatoren, d.h.

- tiefliegende Anteile der M. multifidiis

- tiefliegende Anteile des M. psoas an der LWS

==> Kraftgürtel / Korsett um die Taille

Was versteht man beim Pilates-Training unter "Integration"?

  • Fähigkeit, unseren Körper als Einheit zu sehen
  • bei jeder Übung sind alle Muskeln von Finger- bis Zehenspitze beteiligt

"Der Geist ist der Trainer, die Muskeln das Team"

Welche vier Teile gehören zum Schultergürtel?

  1. Brustbein
  2. Schlüsselbeine
  3. Schultergelenke
  4. Schülterblätter

Worum geht es bei der Beckengürtelorganisation?

Ermitteln eines neutralen Beckens und Wirbelsäule (= Einhaltung der natürlichen Lendenlordose)

Was erreicht man bei der Axialen Ausrichtung?

Den Abstand zwischen Steißbein und Scheitelpunkt verlängern, dadurch Weite und Länge in den Gelenken zu gewinnen. Dei Muskeln entspannen sich dadurch, Bewegungsspielraum vergrößert sich.

Welche 5 Muskeln sind bei einer tiefen Atmung mit beteiligt?

  1. M. quadratus lumborum (Viereckige Lendenmuskel)
  2. M. transversus abdominis
  3. M. iliopsoas
  4. M. levator ani (innere Schicht Beckenboden)
  5. M. coccygeos (gehört zum M. levator ani)

    (P1, S. 27)

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