Metallbau BP Berufsprüfung (Fachgespräch Technik) Werkstofftechnologie/ Verfahrenstechnik

Schweizer Metallbauer Berufsprüfungsfragen (Technik) Erstellt. 29.08.2019 vom Luca Rey (Metallbautechnikerschule SMT Basel)

Schweizer Metallbauer Berufsprüfungsfragen (Technik) Erstellt. 29.08.2019 vom Luca Rey (Metallbautechnikerschule SMT Basel)


L. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Werkstofftechnologie und Verfahrenstechnik im Metallbau, insbesondere für die Berufsprüfung. Sie behandeln Themen wie die Eigenschaften und Verarbeitung von Metallen, insbesondere Stählen und Aluminium, sowie verschiedene Oberflächenbehandlungen wie Anodisieren, Pulverbeschichten und Verzinken. Die Karteikarten erläutern auch die Normen und Vorschriften, etwa die SIA-Richtlinien, und gehen auf spezifische Bauteile wie Türen, Fenster und Geländer ein. Ideal für Fachleute, die sich auf das Fachgespräch Technik vorbereiten, bieten sie detaillierte Informationen zu Materialien, Verarbeitungstechniken und Sicherheitsstandards.
Karten
109
Lernende
120
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.08.2019 / 15.01.2026

Lernkarten

Wie funktioniert Feuerverzinken?

Das Bauteil wird nach dem Entrosten und mehreren Bädern zum Entfetten, Beizen und Spülen in ein Zinkbad von rund 450°C getaucht.

Wie funktioniert das Galvanische Verzinken?

In einer wässrigen Zinksalzlösung (Elektrolyt) wird an den positiven Pol einer Gleichstromquelle eine
Zinkplatte gehängt. Der zu überziehende Gegenstand wird gleichfalls ins Bad gehängt und mit dem
negativen Pol verbunden.
Schichtdicke 1 – 10 μm
Wird vor allem für Schrauben und dünnwandige Werkstücke verwendet.

Wie funktioniert das Pulverbeschichten und Einbrennlackieren?

Bei der Einbrennlackierung wird Nasslack elektrostatisch aufgespritzt und bei ca. 130° C gebrannt. Bei der Pulverbeschichtung wird Farbpulver elektrostatisch aufgesprüht und bei 180 bis 200° C gebrannt.

Wie funktioniert das Anodisieren?

Für das Anodisieren von Aluminium am weitesten verbreitet ist das
Gleichstrom – Schwefelsäure – Verfahren (GS). Dieses arbeitet mit
Gleichstrom und einem Schwefelsäureelektrolyt von 10–20%er
Konzentration. Beim Stromdurchgang wird Sauerstoff aus dem Elektrolyt frei, welcher an der Anode
im Verlauf von ca. 40 Minuten eine farblose Oxidschicht von ca. 20μm Dicke bildet. Anschliessend
werden die Werkstücke in das Nachverdichtungs- oder Sealingbad getaucht, um die offene und
poröse Oxidschicht zu schliessen.
Eigenschaften: glashart, verschleissfest, einfärbbar, elektrisch isolierend

Wie werden anodisierte Materialien eingefärbt?

Das elektrolytische Färben geschieht nach dem Anodisieren mit Wechselstrom in Bädern, denen Metallsalze
(z.B. Kupfersalze für Rotfärbung, Zinnsulfate für Bronzetönungen) zugesetzt werden.