Lernkarten

Karten 22 Karten
Lernende 65 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 28.08.2019 / 27.09.2022
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
1 Exakte Antworten 21 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten

1/22

Fenster schliessen

Was ist die Frontotemporale Demenz

 

Eine Krankheit bei der der Abbau von Nervenzellen, vor allem im Stirn und Schläfenlappen abgebaut wird. Von hier aus werden u.a. Emotionen und Sozialverhalten kontrolliert.
Fenster schliessen

Welche Funktionen hat der Frontal-und und Temporallappen

 

 

Orbitofrontal:

  • Verhaltens- / Impulskontrolle


Dorsolateral:

  • Planen, strategisches Denken
  • Problemlosung
  • Uberwachung des eigenen Handelns und der Umwelt

Anteriores Cinqulum:

  • Steuerung des Antriebes

Temporallappenfunktion

  • Gedächtnis
  • Wissen
Fenster schliessen

Ursachen von Frontallappendemenz

  • Positive Familienanamnese in rund 30%
  • Autosomal dominanter Erbgang in ca. 10%
  • Mutation des Tau-Gens am Chromosom 17
  • Mutationen an Chromosom 3 oder 9
Fenster schliessen

Diagnostik bei Frontallappendemenz

  • Klinisch
  • Fremdanamnese wichtig
  • Frontal Behavioral Inventory (Ibach, 2005)
  • EEG
Fenster schliessen

Leitsymptome der Frontallappendemenz

Leitsymptome:

  • Veränderung
  • der Persönlichkeit
  • Des Sozialverhaltens
  • Der sprachlichen Fähigkeiten
Fenster schliessen

Unterformen der Morbus Pick (FDT)

  • ›Die frontotemporale Demenz (FTD)
  • ›Die semantische Demenz (Nicht erkennen von Gegenständen, kennen Bedeutung von Worten nicht mehr)
  • ›Die progrediente nicht-flüssige Aphasie
Fenster schliessen

FTD Symptome

Verminderte Selbstkontrolle, Enthemmung :

  • Beim Verhalten : Aggressionen, Wutausbrüche, Unruhe, sexuelle Enthemmung, Vernachlässigung der persönlichen Hygiene, unangemessenen Gefühlsäusserungen, zwanghafte Handlungen
  • Bei der Sprache : Rededrang, unpassende Bemerkungen, Witzelsucht

Selbstbezogenheit :

  • Abnahme des Einfühlungsvermögens, Verflachung der Gefühlsäusserungen, Taktlosigkeit, Uneinsichtigkeit
  • Störung der Planungs-, Organisations- und Urteilsfähigkeit
  • Unkonzentriertheit, Ablenkbarkeit, Ziel- und Antriebslosigkeit, Bedrohtheitsgefühle, Neigung zu riskanten Handlungen und unüberlegten Entscheidungen, Kaufdrang oder Geiz, fehlende Krankheitseinsicht

Im Anfangsstadium kaum Einschränkungen im Denk- und Erinnerungsvermögen

Fenster schliessen

Was ist zu Merken bei FTD

  • Orientierung, Gedächtnisleistung und visokonstruktive Fähigkeiten bleiben lange gut erhalten
  • Durch das veränderte Verhalten wird das soziale Zusammenleben erschwert
Fenster schliessen

Welche Nicht-medikamentösen Therapien gibt es bei FTD?

  • Verlauf kann weder gestoppt noch verlangsamt werden
  • Medikamente zur Behandlung sind wirkungslos oft sogar kontraproduktiv
  • Bei emotionalem Symptomen: Antidepressiva
  • Bei Unruhe, Aggressivität: Neuroleptika
Fenster schliessen

Welche Demenzformen gibt es und welche Anfangssymptome gibt es

Alzheimerkrankheit

  • Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Wortfindungsstörungen

Frontallappen-Demenz (Morbus Pick)

  • Kontrollverlust, Enthemmung, Persönlichkeitsveränderung, Sprachstörung

Lewy-Body

  • Fluktuierende kognitive Störungen, parkinsonähnliche Symptome, Halluzinationen
Fenster schliessen

Wie entsteht die Alzheimerdemenz

  • Synapsen sind betroffen, dadruch Kommunikation zwischen Neuronen gestört. 
  • Infos können nicht mehr verarbeitet werden.
  • Im laufe der Erkrankungsterben ganze Nervenzellen ab -> Abbau geistiger Fähigkeit. 
  • Einmal verlorene Nervenzellen können nicht mehr ersetzt werden.
  • Durch Eiweiss-Ablagerungen (sogenanntePlaques) kommt es zu Störungen des Sprachzentrums, des Denkvermögens und des Gedächtnisses des Erkrankten.

 

Fenster schliessen

Symptome der Alzheimer Demenz

  • Störungen des Kurzzeitgedächtnisses (Vergesslichkeit) und Denkschwierigkeiten
  • Sprachstörungen  (Wortfindungsstörungen als frühes Zeichen) und eingeschränktes Urteilsvermögen
  • Depressionen
  • Örtliche, zeitliche und situative Orientierungslosigkeit
  • Wahrnehmungsstörungen, Wahnvorstellungen und Trugbilder
  • Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen
Fenster schliessen

Nichtmedikamentöse Behandlung von Alzheimer

  • Gedächtnistraining, Alltagstraining
  • Psychotherapie, Paartherapie
  • Beschäftigungstherpaie (Malen, Kochen...)
  • Bewegung, Geselligkeit, Spiele
Fenster schliessen

Medikamentöse Therapie Alzheimer 

Antidementiva = Abbau Denkvermögen und Erinnerung hinauszögern

Antidepressiva = Bei Depressionen, Angst und Unruhe

Neuroleptika = Aggresionen Schlafstörungen und Wahnvrostellungen lindern 

Fenster schliessen

Allgemeines zu Lewy-Body

  • Einschlüsse/Eiweissablagerungen in den Nervenzellen
  • Lewy-Body-Körperchen treten bei Parkinson und LBD auf
  • behindern den Austausch von Botenstoffen zwischen den Nervenzellen und führen schliesslich zu deren Verlust
  • Tritt kortikal (Hirnrinde) und subcortikal (unter der Hirnrinde) auf
  • Die Überempfindlichkeit gegenüber Neuroleptika und L-Dopa ist als Hinweis auf die Erkrankung zu werten
  • Keine Neuroleptika bei Lewy-Body!
Fenster schliessen

Leitsymptome Lewy-Body Demenz

Bewegungsstörungen (parkinsonähnliche Symptome - Kardinalsymptome)

  • Bewegungsarmut, Verlangsamung der Bewegungen Brady- Akinese 
  • Muskelsteifheit (Rigor)
  • Temor (Zittern)
  • Posturale Instabilität (Sturzgefahr)

Fluktuationen der Kognition und der Aufmerksamkeit

  • Die betroffene Person kann hellwach und aktiv oder sogar unternehmungslustig sein – und zeigt sich wenig später teilnahmslos, verwirrt und unansprechbar
  • Dauer und Intensität dieser Schwankungen können sehr unterschiedlich sein und sind nicht von der Schwere der Krankheit abhängig.

Weitere Symptome:

  • Verhaltensstörungen im Schlaf
  • Neuroleptika-Überempfindlichkeit
  • Neurovegetative Störungen
  • Psychische Symptome
Fenster schliessen

Was ist Parkinson

  • neurodegenerative Erkrankung duch veränderungen der Basalgangien ausgelöst.
  • fortschreitender Untergang von Nervenzellen im zentralen Nervensystem, besonders im Gehirn
  • Mangel an  Dopamin in der Substantia nigra (Schwarzer Kern, im Mittelhirn gelegen), Nervenzellen stereben ab/ werden nicht ausrieichend erregt. 
  • Dopaminmangel führt zu diversen Störungen der Motorik
Fenster schliessen

Welche Arten von Parkinson gibt es?

Idiopathisches Parkinson-Syndrom (Morbus Parkinson)

  • häufigste Form (ca. 75%), Gutes Ansprechen auf Dopamin Medikamente, hohes Erwachsenenalter

Genetische Formen des Parkinson-Syndroms

  • Erkrankungsbeginn häufig im jüngeren Erwachsenenalter (<40 Lebensjahr)
  • Häufig zusätzliche neurologische Symptome

Parkinson-Syndrome im Rahmen anderer neurodegenerativer Erkrankungen (atypische ParkinsonSyndrome)

  • rasche Krankheitsprogression
  • meist geringeres Ansprechen der Symptome auf eine dopaminerge Medikation
Fenster schliessen

Diagnostik bei Parkinson

sorgfältige Untersuchung

  • Kardinalsymptome 
  • Brady-/Akinese
  • Temor
  • Rigor
  • Posturale Instabilität
  • Psychische Störungen 

L-Dopa Test

  • eine fehlende Verbesserung spricht nahezu immer gegen das Vorliegen eine Parkinson Krankheit

 

 

früh unspezifischen Symptome von Parkinson

  • Beschwerden im Nacken- oder Lendenwirbelbereich
  • diffuse Rückenbeschwerden
  • depressive Verstimmung
  • Ermüdungserscheinungen
  • Verminderung des Geruchssinns
  • Schlafstörungen
Fenster schliessen

Unterschied Primäre-und Sekundäre Demenzformen

 

Primäre Demenzformen sind solche, bei denen der Krankheitsprozess direkt im Gehirn beginnt. Sie sind nach heutigem Kenntnisstand irreversibel.

  • Alzheimer – Krankheit 50% 
  • Lewy-Körperchen-Demenz
  • Frontotemporale Demenz

Sekundäre Demenzformen sind gemeint, bei denen die Demenz Folge einer anderen Grunderkrankung ist. Z.B. Stoffwechselerkrankung, Vergiftungserscheinung, Depression, Mangelzustände, Hirntumore oder Medikamentenmissbrauch.

Diese Grunderkrankungen sind zum Teil behandelbar und manchmal ist eine Rückbildung der Demenzsymptome möglich.

  • Parkinson 
Fenster schliessen

Risikofaktoren Parkinson

  • Vererbungen
  • mehrmalige Kopf und hirnverletzungen 
  • Schlaganfälle 
  • Psychopharmaka wie Neuroleptika 
  • Rausch und Suchtmittel 
Fenster schliessen

Verlauf Parkinson 

Frühsymptome:

  • Zittern der Hand
  • Muskelkrämpfe 
  • Verpannungen Hals-/Nackenbereich 
  • Schlafstörungen

Weiterer Verlauf:

  • Zellschund ins Substancia Nigra steigt, Symptome verstärken sich 
  • Maskengesicht 
  • Tappelschritte 

Honetmoonphase: 

  • erste 2-5 Jahre Wirkung von Medis 
  • Symptome werden weniger 
  • später lässt die wirkung der Medis. wider nach Symprome werden wieder stärker 

 

Parkisnon ist nicht Heilbar, jedoch sind die Symptome und die Beschwerden Behandelbar.