Zelllehre


M. B.
Ce fichier d'apprentissage explore les bases de la cytologie, couvrant des sujets comme la structure cellulaire, les processus de division cellulaire tels que la mitose et la méiose, ainsi que les mécanismes de l'évolution et de l'hérédité. Il aborde également des concepts clés comme les mutations, la transcription et la traduction, ainsi que les fonctions des organites cellulaires. Ce fichier d'apprentissage est particulièrement utile pour les étudiants en médecine ou en biologie qui cherchent à comprendre les fondements de la biologie cellulaire et ses applications pratiques.
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Langue
Français
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
17.08.2019 / 15.09.2023

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Endoplasmatisches Retikulum (ER)

durchzieht als Holraumsystem labyrinthartig die ganze Zelle 

  • raues ER (rER) 
    • ist mit Ribosomen besetzt und hat daher eine gekörnte Oberfläche. Die von den Ribosomen für den Export gebildeten Proteinen werden im rER aufgefangen, gespeichert und aus der Zelle herausgschleust.
  • glattes ER (gER)
    • frei von Ribosomen und kommt nur in wenigen Zellarten vor
    • speichert fettlösliche Substanzen (Steroidhormone und Kalziumionen)

Golgi-Apparat und Lysosomen definieren

gibt an den Rändern kleiner Bläschen ab -> Golgi-Versikel

die in der rER gebildeten Eiweisse werden sortiert, angehäufet und verpackt und aus der Zelle ausgeschüttet

in Drüsenzellen ist die Anzahl der Golgi-Strukturen serh hoch -> Sekrete werden weitergeleite und so ausgeschüttet.

Spezialisierte Golgi-Vesikel zur intrazellulären Verdauung nennt man Lysosomen

Lysosomen: nehmen zellfremdes Material (Viren, Bakterien, überalterte Zellstrukturen und Abfallstoffe) auf und lösen dies enzymatisch auf

Zentriolen definieren

liegen i.d.R. in Zellkernnähe

Während Zellteilung (Mitose) wandern sie getrennt zu den Zellpolen und bilden Spindelfasern aus, die als Leitstrukturen für die gleichmässigen Teilung der Erbinformation dienen.

Zellbewegungsarten beschreiben

Amöboide Bewegungen: Zystoplasmafortsätze, die irgendwo haften bleiben und den Zellleib nachziehen. Immunzellen um an Infektionsort zu gelangen

Flimmerbewegungen: Kinozilien (Flimmerhärchen), welche sich rhytmisch in einer Richtung bewegen.

Muskelbewegung: die kontraktilen (sich zusammenziehende) Proteine: Aktin und Myosin -> Zusammenspiel bewirkt Bewegung

Bewegung mittels Geisseln: Geissel dreht sich spiralförmig um sich selbst und schiebt Samenzelle vor sich hin 

zwischen aktivem und passivem Stofftransport unterscheiden

  • Passiver Stofftransport = Wenn Stoffe ohne Energieverbrauch durch die Zellmembran gelangen.
    • Z.B. Durch Diffusion, Osmose und Filtration.
  • Aktiver Stofftransport = Wenn für Transport durch Zellmembran Energie aufgewendet wird.
    • Meist gegen ein Konzentrationsgefälle
    • Kleinere Stoffe durch Pumpen- oder Tunnelproteine durch Zellmembran geschleust
    • Grössere Partikel durch einstülpen (Endo- Exozytose)

Diffusion erklären

Diffusion = Molekulare Bewegung von gelösten Teilchen in Richtung niedriger Konzentration. (Konzentrationsausgleich)

Beispiele: Atmung oder Stofftransport (Salze, Gase etc.) im interstitionellen Raum, Versorgung des Oberflächen Epithels

Osmose erklären

Die Osmose= Diffusion des Lösungsmittel durch eine selektiv permeable (durchlässige) Scheidewand in eine stärker konzentrierte Lösung.

Eine Seite Süsswasser, andere Seite Salzwasser. Scheidewand lässt nur Wasser, aber kein Salz durch. Das Süsswasser wird auf die salzige Seite gezogen zum Konzentrationsausgleich, obwohl ein Druck entsteht. (Osmotischer Druck)

  • Wasseraustausch zwischen Blut und dem Gewebe entlang der Kapillaren, Wasserentzug aus dem Stuhl im Darm

Filtration erklären

Abpressen einer Flüssigkeit durch eine Membran oder einen Filter. Aufgrund der Filterporengrösse können nicht alle gelösten Teilech der Flüssigkeit passieren.

  • Filtration im Glomerulus (Primärharnbildung) der Niere, Abpressen des Blutplasmas in den Blutkapillaren

Endozytose und Phagozytose erklären

Endozytose = Zellmembran stülpt sich um einen grösseres Teilchen und schnürt ein Versikel ( Membranbläschen) mit dem darin enthaltenen Teilchen nach innen ab. (Versorgung der Zelle)

Phagozytose= (Zellfressen durch Fresszellen) wenn grössere Teilchen (Bakterien, Staub) aufgenommen werden, verschmelzen diese Vesikel mit den Lysosomen , wodurch diese intrazellular Verdaut werden.

Exozytose erklären

intrazelluläre Vesikel verschmelzen mit der Zellmembran und geben so ihre Inhalte an die Umgebung ab.

  • bestimmte Drüsen und Nervensynapsen

Bedeutung des Wassers im menschlichen Körper

  • Wasseranteil im Körper ca. 65% (Säugling mehr als alte)
  • Wasser in und um Zellen (intrazellulär ca. 45% (ca. 30 Liter) und extrazellulär ca. 21% (ca. 15 Liter) des Körpergewichts)
  • Extrazellulär besteht aus Interzellulärem Flüssigkeitsraum (ca. 12 Liter) und Blutpsamavolumen (ca. 3. Liter)
  • Stoffaustausch zwischen Blut und Zellen läuft über die interstitielle Flüssigkeit (Zwischenzellflüssigkeit)
  • Wasseranteil Fett ca.  20%, Muskeln ca. 70%
  • Je mehr Fett, desto weniger Wassseranteil hat ein Mensch
  • ca. 2.5 Liter Wasser verbrauch

Die drei Bereiche nennen, zwischen denen ein Stoffaustausch betrieben werden kann

  • Blut
  • Interstitium (Interzellulärer Flüssigkeitsraum)
  • Zelle

Nennen Sie die häufigsten Elektrolyte intra- und extrazellulär.

intrazellulär: Kalium (+positiv geladen Kationen), Phosphat (- negativ gealden Anionen)
extrazellulär: Natrium (+), Chlorid (-)

vereinfacht die Entstehung des Membranpotentials über eine Zellmembran erklären und seine Bedeutung für den Körper nennen

Unter Ruhepotential versteht man den negativ geladenen Zustand einer unerregten Nervenzelle - ergibt elektrisches Potential

Natrium (Na+) diffundiert ständig durch Leckströme ins Zellinnere. (Depolarisation - Aktionspotential) Auf Dauer würde es so zu einem Ladungs- und Spannungsausgleich zwischen Intra- und Extrazellulärraum kommen. Für das Ruhemembranpotential (-80mV) wäre dies gleichbedeutend mit dem Ende.

Repolarisierung: Unter ATP Verbrauch werden drei positiv geladene Natrium Ionen aus dem Zellinnenraum herausbefördert und im Gegenzug zwei positiv geladene Kalium Ionen in die Zelle gebracht. Zellinnenraum wird negativer. Verhindert von Ladungs- und Spannungsausgleich durch Na+ Leckströme.

Bedeutung: physiologische Grundlagen vieler Zellfunktionen z.B. Funktion des gesamten Nervensystem = Reize in Sinnensoganen werden so in elektrische Signale umgesetzt / Kontraktion von Muskeln

 

das Ziel der Mitose beschreiben und Bedeutung verstehen

indirekte Zellteilung genannt

Das Ziel der Mitose ist die Bildung von genetisch identischen Tochterzellen zur Zellerneuerung oder zum Wachstum.

Vorkommen und bedeutung der Meiose nennen

Meiose kommt nur in den Keimdrüsen vor (Eierstöcke und Hoden)

Reduktion der diploiden Chromosomensatz (46) zu haploiden (23)

Dadurch werden die Geschlechtszellen (Ei und Sperma) gebildet.

Notwendig, damit bei verschmelzung von Ei und Samenzelle nicht zu verdoppelung der Erbinfomation kommt.

Die Meiose vollzieht sich in zwei Reifeteilungen ab.

Es entstehen also aus einer Zelle 4 Tochterzellen (w: 1 Eizelle und 3 Polkörperchen / m: 4 Spermien) mit haploiden Chromosoemn

die Organsysteme des Körpers und in groben Zügen ihre Funktion aufzählen 

  • Haut und Hautanhangsbegilde (Haar, Nägel, Schweiss- und Duftdrüsen)
  • Bewegungs- und Stützapparat (Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln)
  • Nervensystem (Gehirn, Rückenmark, Nerven, Sinnensorgane)
  • Hormonsystem (Drüsen und Gewebe, die Hormone oder hormonähnliche Stoffe produzieren)
  • Immunsystem
  • Atmungsystem
  • Herz-Kreislauf-System
  • Vedauungssystem
  • Harntrakt
  • Fortpflanzungssystem
  • Verdauungssystem

Aufgaben der Organsystem siehe Tabelle

den Begriff der Zelldifferenzierung erklären

Die Zellen unseres Körpers haben in der embryonalen Entwicklungsphase eine Spezialisierung auf bestimmte Aufgaben durchgemacht (Aus Urzelle sind viele spezialisierte Zellen entstanden).

Gemeinsamkeiten im Bauplan aller Zellen aufzählen

  • Zellmembran (Plasmalemm)
  • Zytoplasma (Zellflüssigkeit) mit den Zellorganellen
  • Nucleus (Zellkern)

Glykocalyx und Antigene erklären

Auf der Aussenfläche sitzt die Glykocalyx (Zucker-Eiweiss-Strukturen)  Sie dienen unter anderem als s,g, Antigene zur Zellerkennung und erlauben die Unterscheidung von körpereignen und körperfremden Zellen.

die drei Mendelschen Vererbungsregeln nennen und erklären

  1. Uniformitätsregel: Kreuzt man zwei reinerbige (homozygote) Eltern, dies sich in einem Merkmal voneinander unterscheiden, so erhält man in der ersten Tochtergeneration Nachkommen, die bezüglich dieses Merkmals untereinander gleich sind
  2. Aufspalungsregel: Kreuzt man zwei gleichartige heterozygote (mischerbige) Individuen, spaltet sich die Nachkommengeneration im Verhältnis 1:2:1
  3. Unabhängigkeitsregel: Sind verschiedene Gen an der Ausbildung eines Merkmals beteiligt und liegen diese Gene auf verschiedenen Chromosomen, werden diese Merkmale bei der Meiose zufällig neu verteilt udn es ergeben sich fast beliebig viele Kombinationen

Transport durch Pumpen erläutern

In der Zellmembran befinden sich Pumpen, die unter ATP-Vebrauch, Moleküle gegen ein Konzentrationsgefälle aktiv druch dei Zellmembran transportieren.

Damit können Zellen in ihrem Inneren Stoffe wie Glukose konzentrieren oder durch Elektrolytverschiebungen unterschiedliche Salzkonzentrationen innerhalb und ausserhalb der Zelle erreichen.

Ruhepotenzial definieren

die elektrische Spannung über der Zellmembran um -80 mV (negatives Potenzial) im Ruhezustand, welche auf die Ladungsungleichgewicht der Ionen zwischne Extra- und Intrazellulärraum zurückzuführen ist

Aktionspotenzial sowie De- und Repolarisation erklären

Bei einer Zellerregung kommt es zur Erhöhung der Membrandurchlässigkeit für bestimmte Ionen und so zur Wanderung geladener Teilchen = Stromfluss durch Depolarisation wird als Aktionspotenzial bezeichnet

In der Repolarisation normalisisert sich die Membrandurchlässigkeit wieder und mit Hilfe der Natrium-/Kalium-Pumpe wieder die Ursprüngliche Na+/K+-Konzentration wieder hergestellt. -> Membranpotential wieder Ruhepotenzial

 

Refraktärzeit erklären

Der Depolarisations- und Repolarisationsvorgang ist während einer gewissen Zeit nicht wiederholbar -> kein neues Aktionspotenzial auslösbar = Refraktärzeit 

Schütz die Zelle vor Dauererregung

Ablauf der Proteinsynthese erklären

  • 1. Schritt: eine Kopie der genetischen Information im Zellkern muss hergestellt werden. Dabei wird die Information eines Gens auf eine mRNA übertragen. 
  • Die mRNA (Kopie der DNA-Sequenz) wird aus dem Zellkern ins Zytoplasma geschleust und an den Ribosomen abgelesen und dabe in eine Aminosäurekette (Protein) übersetzt

Transkription und Translation erklären

Transkription: Umschreibung eines Gens von DNA in RNA

Translation: Die mRNA-Basensequenz wird von Ribosomen abgelesen und in eine Aminosäurekette (Protein) übersetzt.

 

verschiedene Phasen des Zellzyklus beschreiben

  • 1. Interphase (Zwischenphase)
    • G1-Phase (engl. gap = Lücke): Zellwachstum, RNA- und Proteinsynthese (3 – 12h)
    • S-Phase: DNA-Replikation, Zentriol-Teilung, Synthese der Histone; Verdopplung des diploiden zu einem tetraploiden Chromosomensatz (8 – 12h)
    • G2-Phase: Qualitätssicherung (Replikationsgenauigkeit, Fehlpaarungsreparatur), Vorbereitung Mitose (1,5 – 3h)
  • 2. Zellteilung (M-Phase)
    • Mitose (zwei identische Tochterzellen)
    • Meiose (Reduktionsteilung für Geschlechtszellen)

Nervenzellen und Muskelzellen sind nicht teilungsfähig und treten nach der M-Phase für immer in die G0 (Ruhephase) ein.

die Bedeutung der Meiose nennen

  • Zellteilung in den Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcken)
  • Reduktion des diploiden auf den haploiden Chromososmensatz
  • Reduktionsteilung bzw. Reifeteilung
  • durch diese Reduktion werden die Geschlechtszellen gebildet
  • notwendig damit es bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle nicht zu einer Verdopplung der Erbinformation kommt

Mutation und ihre Bedeutung erklären

  • Mutationen = bleibende Veränderungen des Erbgutes
    • Kann Körper und Keimzellen betreffen
    • Ursachen: Chemikalien, Strahlen, Medikamente
  • die meisten Mutationen werden durch körpereigene Reparaturmechanismen erkannt und entfernt oder repariert
  • somatische (körperliche) Mutationen = finden in Körperzellen statt -> keine Weitervererbung à Neoplasien, Tumor, Alterungsprozesse
  • Keimzellmutationen = Wirken sich auf die Frucht/Neugeborenes aus à meist Krankheit; seltenerweise Intelligenzssteigernd

Evolution grob erklären

Das Genom wird ständig durch Mutationen oder Fehler bei der Meiose verändert, was Vorteile oder meist zu Nachteilen führt.

automatische Selektion der besseren Individuen im täglichen Überlebenskampf, denn sie haben dank der positiven Mutation eine grösser Überlebenschance als die Schwächeren

genetische Veränderungen und natürliche Selektion hat zum heutigen Menschen und den bestehenden Tier- und Pflanzenarten geführt = Evolution

Klonen erörtern

  • Klonen = Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen oder aber von ganzen Zellen
  • Klonierung = Künstliche Isolierung und identische Vervielfältigung einzelner Gene
  • Klonierung umschriebener DNS-Abschnitte für die massenhafte Produktion von Humaninsulin notwendig (früher Schweineinsulin gewesen)
  • Klonen = ungeschlechtliche erbgleiche Vermehrung
  • (ethisch bedenklich)

Keimblätter und deren Abkömmlinge aufzählen

  • Ektoderm- äusseres Keimblatt, es entstehen die Organe die Kontakt zur Aussenwelt aufrechterhalten
    • ZNS
    • Periperes Nervensystem
    • Sensorisches Epithel von Ohren, Nase und Augen
    • Epidermis mit den Haaranlagen
    • Hypophyse
    • Milchdrüsen
    • Schweissdrüsen
    • Zahnschmelz
  • Mesoderm- mittleres Keimblatt
    • Stütz- und Bewegungsapparat
    • Blut- und Lymphgefässsystem
    • Urogenitalsystem
  • Entoderm- inneres Keimblatt
    • epitheliale Auskleidung von:
      • Gastrointestinaltrakt, Respirationstrakt, Harnblase, Paukenhöhle (Mittelohr), Tuba auditiva (eustach`sche Röhre)
    • das Parenchym von:
      • Tonsillen, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Thymus, Leber, Pankreas

Abstammung der Gewebe aus den Keimblättern gelten nicht für den Kopfbereich, hier stammt ein gross Teil des Bindegewebes aus dem Neuralektoderm

Étudier