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S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Sie konzentrieren sich auf die Funktionsweise von Organen wie der Lunge, Leber, Niere und dem Zwerchfell, sowie auf die Bedeutung von Vitaminen, Nahrung und Bewegung. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und Physiologie vertiefen möchten.
Karten
130
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
13.08.2019 / 01.04.2020

Flashcards

Primäre Geschlechtsmerkmale

Unmittelbar zur Fortpflanzung notwendige Geschlechtsorgane

  • Mann: Penis, Hoden, Nebenhoden und Samenwege
  • Frau: Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Scheide

Sekundäre Geschlechtsmerkmale

Entwickeln sich während der Pubertät

  • unterschiedlicher Körperbau, -behaarung
  • Frau: Brüste
  • Mann: tiefe Stimme

innere Geschlechtsorgane

  • produzieren Keimzellen (Eizellen und Spermien)
  • stellen Geschlechtshormone her
  • bilden Sekrete
  • Frau: Schwangerschafts- und Gebärorgane

äussere Geschlechtsorgane

  • dienen dem Geschlechtsverkehr

Äussere Geschlechtsorgane (Mann)

 

  • Penis mit Harn- und Samenwegen
  • Hodensack (Skrotum)

Innere Geschlechtsorgane (Mann)

  • Hoden
  • Nebenhoden
  • Samenleiter im Samenstrang
  • Geschlechtsdrüsen:
  •       Prostata
  •       Samenbläschen 
  •       Cowper-Drüsen

Mann:

  • Harnleiter
  • Harnblase
  • Bläschendrüse
  • Samenleiter
  • Prostata
  • Rektum
  • Schwellkörper
  • Harnröhre
  • Nebenhoden
  • Hoden
  • Eichel
  • Hodensack

Hoden und Hodensack

ca. 4,5cm lange Hoden liegen im Hodensack umgeben von zweiblättriger Hodenhülle

Aufbau des Hodens

  • besteht aus ca. 250 Hodenläppchen miit
    • Hodenkanälchen
      • münden in Hodennetz
      • enthalten Keimepithel mit
        • Keimzellen
        • Sertoli-Stützzellen
  • Leydig- Zwischenzellen
    • liegen zwischen Hodenkanälchen

Funktion des Hodens

  • Bildung der Spermien
    • (Keimepithelin Hodenkanälchen)
  • Produktion Von Testosteron
    • (Leydig-Zwischenzellen)
  • Sertoli-Stützzellen
    • Ernährung der Spermien
    • Phagozytose abnormer Spermien

Hoden und Hodensack

  • Samenstrang
  • Samenleiter
  • Blutgeäasse
  • Nebenhoden
  • Nebenhodengang
  • Hodenkanälchen
  • Hoden

Männliche Sexualhormone

Regelkreis:

  • Pubertät bei Mann:
    • Gn-RH stimuliert Ausschüttung von LH/FSH
  • LH:
    • Bildung von Testosteron in Leydig-Zellen
  • FSH
    • fördert Spermienreifung in Sertoli-Zellen

Sperma

  • Spermien (70-600 Mio/Ejakulat)
    • Kopf mit Akrosom
    • Schwanz: Hals, Mittel-, Haupt- und Endstück
  • Sekrete aus
    • Nebenhoden
    • Samenblasen
    • Prostata und Cowper-Drüsen
  • Enzyme zur Aktivierung der Spermien
  • Fruktose als Energiequelle für Spermien

Spermienbildung = Spermatogenese

  • unreife Vorstufen-> befruchtungsfähige Spermien
    • dauert ca. 80 Tage
    • erfolgt in Hodenkanälchen
    • durch Meiose Halbierung des Crhomosomensatzes!

Sperma

  • Akrosom
  • Kern
  • Hals
  • Mitochondrien
  • Geissel (Flagellum)
  • Endstück

Ableitende Samenwege

Nebenhoden und Sameneiter, Speicherfunktion und Asführungsgänge für Samen

Nebenhoden =Epididymis

  • Gangsystem an Rückseite des Hodens
  • nimmt Hodenkanälchen auf
  • Speicherung des Samens
  • Sekret hemmt Bewegung der Spermien

Samenleiter = Ductus deferens

  • zieht in Samenstrang
    • verläuft entlang Harnblase
    • mündet in Harnröhre
  • Wand mit glatter Muskulatur

Geschlechtsdrüsen

Samenbläschen

  • liegen an Harnblasenhinterwand
  • fruktosereiches Sekret
    • >50% der Samenflüssigkeit

Geschlechtsdrüsen

Prostata

  • liegt an Blasenunterfläche
  • umschliesst Harn(samen)röhre
  • Sekret:
    • ca.25% der Samenflüssigkeit
    • viele Enzyme

Geschlechtsdrüsen

Cowper-Drüsen

  • liegen im Beckenbodenbereich
  • geben schleimiges Sekret ab

Geschlechtsorgane der Frau

Äussere Geschlechtsorgane:

  • grosse nd kleine Schamlippen 
  • Klitoris
  • Scheidenvorhof

Geschlechtsorgane der Frau

Innere Geschlechtsorgane:

  • Eierstöcke (Ovarien)
  • Eileiter (Tuben)
  • Gebärmutter (Uterus)
  • Scheide (Vagina)

Ovarien= Eierstöcke

  • am seitlichen Rand des kleinen Beckens aufgehänt
  • bindegewebiges Grundgerüst mit
    • Follikel:
      • enthalten Eizellen und deren Vorstufen
  • Funktion:
    • Bildung von Östrogen und Progesteron
    • Bereitstellung von befruchtungsfähigen Eizellen

Tubae Uterinae (Tuben) = Eileiter

 

  • 10-15cm lang
  • Eileitertrichter:
    • zur Bauchhöle offen
    • nimmt Ei nach Eisprung auf
    • Flimmerepithel und Muskulatur
  • Funktion:
    • Aufnahme der Eizelle nach Eisprung
    • Ort Befruchtung
    • Transport der Eizelle

Eizellbildung= Oogenese

Primärfollikel

  • verharren in beginnender 1. meiotischen Teilung
  • ab Geburt pro Ovar ca. 400000 vorhanden
  • aus einigen Primärfollikeln entwickeln sich jeden Monat: Sekundärfollikel

Eizellbildung= Oogenese

Sekundärfollikel

 

    • produzieren Östrogen
    • kann sich entwickeln zu: Tertiärfollikel

    Eizellbildung= Oogenese

    Tertiärfollikel

    • bis zu1cm gross
    • geht zugrunde oder wird zu :Graaf-Follikel =Sprungreif

    Eizellbildung= Oogenese

    Graaf-Follikel = sprungreif

    • Eisprung
    • Oozyte spring aus Graaf-Follikel
    • wandert durch Eileiter
    • entleerter Graaf-Follikel wird zu = Gelbkörber (Corpus Iuteum)

    Eizellbildung= Oogenese

    Gelbkörper 

    • bildet Progesteron

    Gebärmutter = Uterus, ca.7cm lang,liegt über der Harnblase

    Aufbau:

    • Zervix=Gebärmutterhals
      • bildet zähen Schleim
        • Schutz vor Keimen aus der Scheide

    Gebärmutter = Uterus, ca.7cm lang,liegt über der Harnblase

    Wandaufbau:

    • Peritoneum
    • Myometrium
      • dicke Schicht aus glatter Muskulatur
    • Endometrium:
      • Gebärmutterschleimhaut
        • Oberfläche baut sich jeden Monat auf
          • ausbleibende Einnistung:
            • wird abgestoosen= Menstruation

    Weibliche Sexualhormone

    Wirkung von Östrogen

    • Pubertät:
      • Ausbildung der Geschlechtsmerkmale
    • Aufbau der Gemärmutterschleimhaut
      • Einreifung
    • anaboler Effekt (schwächer als Testosteron!)
    • Knochen:Einbau von Calcium

     

    • Schwangerschaft
      • Anpassung des mütterlichen Organismus
      • Entwicklung des Kindes
      • Vorbereitung der Brust

    Weibliche Sexualhormone

    Wirkung von Progesteron

    • Vorbereitung des Endometriums auf Einnistung
    • Erhöhung der Körpertemperatur (ca. 0.5°)
    • Zervixschleim wird zäher

     

    • Schwangerschaft:
      • unterstützt Einnistung
      • Wachstum des Embryos
      • stellt Gebärmutter ruhig
      • Vorbereitung der Brust

    Weibliche Sexualhormone

    Regelkreis

    • Pubertät bei der Frau:
      • Gn-RH stimuliert Ausschüttung von LH/FSH

     

    • FSH:
      • Follikelreifung
      • Östrogenbildung in Ovarien
    • LH:
      • Ausschüttung in Zyklusmitte
        • bewirkt Eisprung
        • Umwandlung des Graaf-Follikels in Gelbkörper

    Weibliche Sexualhormone

    Regelkreis

    • Pubertät bei der Frau:
      • Gn-RH stimuliert Ausschüttung von LH/FSH

     

    • FSH:
      • Follikelreifung
      • Östrogenbildung in Ovarien

     

    • LH:
      • Ausschüttung in Zyklusmitte:
        • bewirkt Eisprung
        • Umwandlung des Graaf-Follikels in Gelbkörper

    Menstruationszyklus

    Dauert 2 5-30 Tage

    Menarche: 1. Menstruation

    Menopause: Aufhören d. Menstruation

    Klimakterium: Wechseljahre

    Phase: Menstruation - Proliferationsphase - Sekretionsphase - Ischämiephase

    Harnsystem

    Aufgaben

    • Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten
    • Entgiftungsfunktion
    • Regulation der elektrolytkonzentrationen
    • Wasserhaushalt und osmotischer Druck
    • Regulation des Blutdruckes
    • Säure-Basen-Gleichgewicht
    • Hormonbildung
      • Renin und Erythropoetin
      • Vitamin-D-Hormon

    Harnsystem

    Harnbildung und Harnkonzentration

    • Niere
    • Nierenbecken
    • Harnleiter

    Harnableitung und Harnausscheidung

    • Harnblase
    • Harnröhre

    Die Nieren = paarig, links und recht der Wirbelsäule unter dem Zwerchfell liegen retroperitoneal (ausserhalb des Bauchraumes)

    Nierenkapsel:

    Nierenkapsel:

    • bindegewebiger Sack, umgeben von Fettkapsel
      • verankert Niere an hiterer Bauchwand
      • Schwutz vor Stossverletzungen

    Study