Lernkarten

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Lernende 5 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 18.07.2019 / 16.08.2019
Lizenzierung Keine Angabe     (FernUniversität Hagen - beruht jedoch auf Pflichtliteratur)
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2 Exakte Antworten 14 Text Antworten 98 Multiple Choice Antworten
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Walper: Wie werden das Säuglingsalter, die erweiterte Neugeborenenphase, das Säuglingsalter im engeren Sinne und das Kleinkindalter voneinander abgegrenzt?

Säuglingsalter im engeren Sinne: Das erste Lebensjahr (stillen, nicht laufen)

Erweiterte Neugeborenenphase: die ersten drei Monate: spätfötales Muster angeborener Reflexe

○ Säuglingsalter im weiteren Sinne: 4.-12. Lebensmonat: Entwicklung kognitiver, sozialer und emotionaler Kompetenzen

Kleinkindalter: zweites und drittes Lebensjahr

Das deutsche Kleinkindalter entspricht dem englischen "Infancy" bzw. "Toddler"

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Walper: Welche vier übergeordneten Typen von elterlichen Betreuungsleistungen können in der frühen Entwicklungsphase unterschieden werden?

körperlich-gesundheitliche Fürsorge (nurturant caregiving)

Soziale Angregung (social caregiving)

Anleitung (didactic caregiving)

Gestaltung der physischen Umwelt (material caregiving)

Psychisch-gesundheitliche Fürsorge (psychological caregiving)

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Walper: In welche vier Etappen kann die Entwicklung der sozial-emotionalen Bindung unterteilt werden?

Bis zum zweiten Lebensmonat: keine spezifische Person, Signale ohne Personenbezug

Ab ca. dem dritten Lebensmonat: Kind richtet sich bevorzugt an eine oder wenige spezifische Personen.

Ab dem siebten oder achten Monat: Beziehung hat sich intensiviert, Person wird vermisst (Person- und Objektpermanenz), aktives in die Nähe bringen

● Ab ca. drei Jahren: Phase der zielkorrigierten Partnerschaft; Kind orientiert sich in seiner Kommunikation auch an situativen Gegebenheiten.

Ab dem zwölften Monat: Beziehung hat sich intensiviert, Person wird vermisst (Person- und Objektpermanenz), aktives in die Nähe bringen

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Walper: Welche zentralen Entwicklungsaufgaben existieren im Kleinkindalter?

 

Autonomie, Unabhängigkeit, Fähigkeit zur Selbsterkennung, Emotions-/Impulskontrolle

Empathie/Moral/Verhaltensstandards, Hineinwachsen in die Gemeinschaft

Geschlechtsrollenidentität und -identifikation

Perspektivübernahme, basale Metarepräsentationen (theory of mind)

Bindungssicherheit

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Welche Risiko- und Schutzfaktoren haben einen Einfluss auf die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern?

Risikofaktoren: Frühgeburt, niedriger sozioökonomischer Status, geringe Bildung, Armut

Risikofaktoren: phyische Erkrankung eines Elternteils, ungünstiges Gesundheitsverhalten

Schutzfaktoren: individuell (z.B. Temperament), innerhalb der Familien (z.B. Verlässlichkeit), Bildungsinstitutionen (z.B. wertschätzendes Klima in der Kita)

Schutzfaktoren: hoher sozioökonomischer Status, hohe Bildung, Reichtum

Schutzfaktoren innerhalb der Gesellschaft: positives Kinderbild

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Walper: Welche drei Arten von Präventionsprogrammen können unterschieden werden?

Universelle Prävention richtet sich an alle Eltern (und deren Kinder)

Selektive Prävention richtete sich an Risikogruppen

Indizierte Prävention richtet sich an Eltern und Kinder mit merklichen Probleme

Selektive Prävention richtete sich an gesellschaftliche Randgruppen

Universelle Prävention eignet sich für alle Arten von Risiken

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Bildungsberichterstattung: Welche Auswirkungen hatte das Elterngeld auf die Erwerbstätigkeit der Mutter?

Erwerbstätigkeit der Mütter im ersten Lebensjahr halbierte sich (von 18 auf 9 Prozent)

Erwerbstätigkeit der Mütter im ersten Lebensjahr ging leicht zurück (von 18 auf 15 Prozent)

91% aller Elterngeldmonate werden von Müttern in Anspruch genommen

Der Anteil der Elterngeldmonate teilte sich gleichmäßiger zwischen Vätern und Müttern auf

Die Erwerbstätigkeit der MÜtter im ersten Lebensjahr erhöhte sich leicht (von 18 auf 20 Prozent)

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Welche bildungsförderlichen Aktivitäten werden in Familien 3-jähriger Kinder praktiziert und welche Unterschiede zeigen sich hier in Bezug auf Bildungsstand und Migrationshintergrund?

Vorlesen (machen Familien mit Migrationshintergrund weniger)

Gedichte/ Reime/ Lieder

Malen/Zeichnen/Basteln (machen FmM weniger)

Beschäftigung mit Zahlen

Beschäftigung mit der Natur (machen FmM häufiger)