Lernkarten

Karten 21 Karten
Lernende 0 Lernende
Sprache Français
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 01.06.2019 / 25.07.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 21 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Was ist eine betriebswirtscahftliche Prüfung gem. IAASB?

Ist ein Auftrag, als dessen Resultat der Berufsangehörige eine Schlussfolgerung aus dem Ergebnis einer anhand von bestimmten Kriterien vorgenommenen Beurteilung oder messung eines Sachverhalts abgibt. 

 - drei Parteien-Beziehung

- Sachverhalt, der verschiedene Formen annehmen kann (Vermögenslage, etc.)

- Richtgrössen wie der Sahverhalt gemessen werden kann

 

Fenster schliessen

Der VR entscheidet, eine ordentliche Revision im auftragsverhältnis durchführen zu lassen. Die RS stellt jedoch OR 725 Abs. 1 / 2 fest und der VR bleibt untätigt. Hat RS Pflicht GV einzuberufen / Richter einzuberufen?

Eine Pflicht oder ein Recht zur Einberufung der Generalversammlung oder zur Überschuldungsanzeige
an das Gericht besteht bei der rein auftragsrechtlichen Prüfung
mangels Organstellung des Abschlussprüfers nicht. S. 20 HWP 2

Fenster schliessen

Bis spätestens Wann muss Aktionär ein opting Up verlangen und wie hoch muss sein Anteil sein?

mndestens 10d vor GV -> GV verschiebt sich dann einfach

mind. 10% AK / PS 

Fenster schliessen

Was versteht man unter opting donw?

Opting Out bei der eingeschränkten Revison, dananch opting down zu einer freiwilligen Prüfung (Lairenrevision)

Fenster schliessen

Opting Systemen bei Vereinen?

Vereine müssen
ihre Jahresrechnung nur dann ordentlich prüfen lassen, wenn bestimmte Schwellenwerte
überschritten werden; werden diese nicht überschritten, trifft sie keine Revisionspflicht.
Vereinsmitglieder, die einer persönlichen Haftung oder einer Nachschusspflicht
unterliegen, haben jedoch das Recht, eine eingeschränkte Revision zu verlangen (Art. 69b
Abs. 2 ZGB); es kommt somit zu einem Opting-in. Zu den Besonderheiten der Revision im
Verein wird auf I.2.7.6 verwiesen.

Fenster schliessen

Unterschied bei der Revison Kommanditaktiengesellschaft?

In der Kommanditaktiengesellschaft kommt der Revisionsstelle eine umfassendere
Funktion zu als in den anderen Rechtsformen
. Sie ist hier nicht blosses Revisionsorgan,
sondern Aufsichtsstelle mit entsprechend erweiterten Aufgaben.
Einerseits bilden die unbeschränkt haftenden Mitglieder der Kommanditaktiengesellschaft
von Gesetzes wegen (d. h. ohne Wahl) die Verwaltung der Gesellschaft (vgl. Art. 765
Abs. 1 OR). Andererseits wird ihnen mit der Aufsichtsstelle ein starkes gesellschaftsinternes
Kontrollorgan gegenübergestellt, das für die Corporate Governance von zentraler
Bedeutung ist.
Die Aufsichtsstelle ist dieser Konzeption entsprechend nicht nur mit der Rechnungsprüfung
betraut, sondern sie hat zudem eine dauernde Überwachung der Geschäftsführung
vorzunehmen (Art. 768 Abs. 1 OR)
. Die Statuten können sogar noch weiter gehen und der
Aufsichtsstelle zusätzliche Obliegenheiten zuweisen.
Mit Blick auf die innergesellschaftliche Überwachungsfunktion der Aufsichtsstelle haben
die Mitglieder der Verwaltung bei der Wahl der Aufsichtsstelle ungeachtet ihrer Beteiligung
am Gesellschaftskapital kein Stimmrecht (Art. 768 Abs. 2 OR).
Die Kommanditaktiengesellschaft ist im Gesetz nur sehr knapp geregelt. Im Übrigen
wird umfassend auf das Aktienrecht verwiesen (Art. 764 Abs. 2 OR). Diese Verweisung
umfasst unter anderem auch die Vorschriften zur Revisionsstelle, soweit in den Art. 768
und 769 OR nichts Besonderes vorgesehen wird (zu den gesetzlichen Verweisungen auf
das Aktienrecht vgl. I.2.7.1)

Fenster schliessen

Was sind die Grundsätze einer Abschlussprüfung?

PS 200

Grundsätze der Abschlussprüfung

(Unabhängigkeit, Ziel der Prüfung, für wen?, Verhaltensregeln für Berufsangehörige

 

Grundsätze der Abschlussprüfung/PS 200

Unabhängigkeit, Grundsätze Abschlussprüfer, Gesetzliche Pflichten Revisor/Revisionsunternehmen und Vorschriften Revision.

 

Fenster schliessen

Kann eine Stiftung ein Opting Out machen?

Aus dieser Verweisung ergibt sich unter anderem, dass bei der Überschreitung der Schwellenwerte
von Art. 727 Abs. 1 Ziff. 2 OR eine ordentliche Revision durchgeführt werden
muss, während eine eingeschränkte Revision genügt, wenn diese Schwellenwerte nicht
überschritten werden. Sofern eine Stiftung nur zu einer eingeschränkten Revision verpflichtet
ist, kann die Aufsichtsbehörde aber nach Art. 83b Abs. 4 ZGB dennoch eine ordentliche
Revision verlangen, wenn dies für die zuverlässige Beurteilung der Vermögens-
und Ertragslage notwendig ist. Die Möglichkeit zu einem Opting-out durch die
Stiftungsorgane besteht demgegenüber nicht, da nach der Sonderregelung von Art. 83b
Abs. 2 ZGB für die Befreiung einer Stiftung von der Revisionspflicht stets ein Entscheid
der Aufsichtsbehörde erforderlich ist.