Rhesus-System


E. L.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Immunhämatologie mit Fokus auf das Rhesus-Blutgruppensystem, Antigenvarianten wie Weak-D und Partial-D sowie deren klinische Relevanz bei Schwangerschaft und Transfusionen. Sie erklären genetische Ursachen, Phänomene wie den CIS- oder Trans-Effekt und die Bedeutung der korrekten Typisierung für die Vermeidung von Immunisierungen. Ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die immunhämatologische Zusammenhänge in der Praxis verstehen und anwenden müssen.
Karten
19
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.05.2019 / 01.10.2026

Lernkarten

Allgemeines

•Zweitwichtigstes Blutgruppensystem

•Bedeutendste Blutgruppe basierend auf Protein-Antigenen

•Phänotypisch und molekular das komplizierteste System

 

Welches sind die wichtigsten Antigene beim Rhesus-System?

 

D, C, c, E, e

->Insgesamt >50 Rhesus Antigene

Wesshaöb ist es wichtig, das Rhesus-Sytsem zu beachten?

•Antigen „D“ ausgesprochen immunogen

-->Immunisierungsrate bis 80%

-->Hauptursache für Morbus haemolyticusneonatorum

Fisher-Race:

•Vorschlag, dass Antigene durch drei Paare von Genen bestimmt werden, die eng miteinander verbunden sind.

•Jeder Gen-Komplex trägt D oder dessen Abwesenheit (d), C oder c, E oder e.

•Jedes Gen (ausser d) bewirkt die Produktion eines Antigens.

Wiener:

Mind. die drei wichtigsten kennen!

vorallem in der USA verbreitet

 

übung Fisher-Race / Wiener

.

Was ist 

Weak-D?

Partial-D?

Weak-D:
-quantitativ
-verminderte Antigenanzahl
-normale Epitope

Partial-D:
-qualitativ
-mutierte Epitope

Weak-D:

Ursachen? 2

 

•genetisch

•Positionseffekte

CIS-Effekt?

Wie kommt es zustande?
was ist das Problem?

CIS -> auf dem selben Chromosom

Phänomen:
Wenn D auf der gleichen Seite wie E oder C, werden E und C geschwächt

Trans- oder Ceppellin-Effekt:

wie kommt es zu Stande?

was ist das Problem?

wa ist das spezielle?

Trans -> Gegenüber

Verminderte Expression des D-Antigens, aufgrund des Vorhandenseins des Gens für das C-Antigen auf dem gegenüberliegenden Chromosom

•In einigen Fällen kann das D-Antigen so stark vermindert sein, dass es wie ein weakD (Du) erscheint.

Partial-D:

Ursachen? 2

•RHD/CE-Hybridallele

•Austausch einzelner oder mehrerer Aminosäuren

•Träger der meisten Weak-D-Typen können kein Anti-D bilden und sollten deshalb mit Rhesus-______ Blut transfundiert werden.

positivem

•Träger der meisten Partial-D- und einiger Weak-D-Typen sind für eine Anti-D Immunisierung______. Daher ist es klinisch vorteilhaft, sie so zu typisieren, dass Rhesus-positive Transfusionen vermieden werden.

anfällig

Schwangerschahft:

Schwangere Frauen mit Wiak-D oder Partial-D, welche nur Serologisch abgeklärt wurden gelten als?

RhD Negativ

Schwangerschahft:

Schwangere mit weakD-Typ 1, 2 oder 3 (molekulargenetische Bestimmung) gelten als ?

RhD Positiv -> keine Prophylaxe

Scwhangerschaft:

Schwangere Frauen mit anderen weakD-Typen oder mit partial D-Typen gelten als ?

RhD negativ und erhalten eine Rhesusprophylaxe.

f-Antigen:

-wie entsteht es?

wenn c und e in cis = f-Antigen

G-Antigen:

wann kommt es vor?

G-Antigen istauf Erythrozyten, wenn D+, C+ oder D+ und C+ vorhanden sind.

ØNur be iErythrozyten mit D-, C- fehlt das G-Antigen.

Antigen Cw

-Frequenz?

-auftreten?

-Immunogenität?

-wo muss es zwinged vorhanden sein?

 

•Frequenz von 2 %

•tritt von wenigen Ausnahmen abgesehen nur bei C-positiven Haplotypenauf

•ist relativ immunogen, Anti-Cwwird oft zusätzlich zu anderen Rhesusantikörpern beobachtet

•muss im Antikörpersuchtest vorhanden sein

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