Anatomie: Unibe HS18-FS19

Diverse Strukturen (unvollständig)

Diverse Strukturen (unvollständig)


N. T.
Diese Lernkarten decken anatomische Strukturen und Funktionen des Hüft- und Sprunggelenks auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Knochen wie den Femur, Talus und Calcaneus, sowie auf Bänder, Muskeln und Gelenke, insbesondere die Bänderschraube im Hüftgelenk und die Stabilisierung des Sprunggelenks. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie detaillierte Informationen über anatomische Verbindungen und Bewegungen bieten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.05.2019 / 08.06.2019

Cartes-fiches

Fossa trochanterica

Vertiefung neben Trochanter Major des Femurs, v.a. Von ventral sichtbar

Linea intertrochanterica

Raue Flähe zwischen Trochanter major und Trochanter Minor auf der ventralen Seite des Femurs

Tuberositas glutea

Raue Stelle untehalb Trochanter Majer auf der dorsalen Seite des Femurs. Anatzsetelle von M. Gluteus maximus.

Crista intertrochanterica

Erhebung zwischen Trochanter major und Trochanter minor auf der dorsalen Seite des Femurs.

Linea Aspera und Anteile

Linea Aspera besteht aus 2 longitudinal verlaufenden raue Linien auf der dorsalen Seite des Femurs. Man unterschiedet das Labium mediale und das Labium laterale.

Ansatz von: M. Adductor longus, M. Adductor brevis, M. Adductor magnus, M. Pectineus,

Ursprung von: M. Vastus medialis, M. Vastus lateralis, Caput breve des M. Bisceps femoris (an Labium laterale)

Facies Poplitea

Vertiefung distal auf dorsalen Seite des Femurs oberhalb der Kondylen.

Facies patellaris

Ventral liegende, der Patella zuegwandte Fläche im distalen Bereich des Femurs. Am Art. Femoro-patellaris beteiligt.

Corpus adiposum infrapatellare

HOFFA-Fettkörper, der auf ventralen Seite unterhalb der Patella sitzt und vom Lig. Patellae überspannt wird. Er dient der Polsterung des Knies.

Benenne die Seitenbänder des Art. Genus

Lig. Collaterale fibulare ist das laterale Seitenband

Lig. Collaterale tibiale ist das mediale Seitenband (mit medialemMeniskus verwachsen)

Bursa suprapatellaris

Schleimbeutel im Kniegelenk, zwischen distalem Femurende und Patella  M. Quadriceps femoris liegend.

Benenne die nummerierte Strukturen (nur die markierten)

  1. Lig. Cruciatum anterius = vorderes Kreuzband
  2. Condylus lateralis des Femurs
  3. Sehne des M. Popliteus
  4. Meniscus lateralis 
  5. Lig. Collaterale fibulare = laterales Seitenband
  6. Condylus laterals der Tibia
  7. -
  8. Caput fibulae
  9. M. Popliteus
  10. -
  11. Lig. Cruciatum posterius = hinteres Kreuzband
  12. Lig. Popliteum obliquum
  13. Sehne des M. Semimembranosus
  14. Lig. Collaterale tibiale = mediales Seitenband (mit meialem Meniskus verwachsen)
  15. Lig. Menisco-femorale posterius
  16. Condylus medialis de Femurs
  17. Sehne des M. Adductor magnu

Knochenverbindungen

Wie bezeichnet man auf Latein echte und unechte Gelenke und was sind sie? Benenne mögliche Subtypen.

Synarthrosen=unechte Gelenke mit Materialkontinuität

Syndesmose (bandhafte/BG Verbindung zwischen 2 Knochenstücken)

Synchondrose/Symphyse (knorpelige Verbindung)

Synostose (ossäre Verbindung)

 

Diarthrosen = echte Gelenke mit MaterialDYSkontinuität

Gelenkkopf-Gelenksspalt-Gelenkspfanne

Kopf und Pfanne mit hyalinem Gelenksknorpel, Spalt umgeben von Gelenkskapsel mit Synovialflüssigkeit.

 

Man unterscheidet im irreguläre/inkongruente Gelenke mit Discus/Mensicus) order reguläre/kongruente Gelenke.

 

Amphiarthrose: straffe Gelenke, Bewegung minimal (Bsp. ISG)

Hemiarthrose: Halbgelenke, sekundäre Spaltbildung

Was ist das Periost und wie ist es grob aufgebaut?

Periost ist die Knochenhaut, welche jeden Knochen umgibt und versorgt. Seine Schichten sind:

  1. Stratum fibrosum (aussen: Kollagenfasern)
  2. Stratum germinativum (innen: Neueone , Blutgefässe und Stammzellen)

Gelenkskapsel

was sind die Schichten und welche Funktion haben diese?

Welche Strukturen haben den gleichen Aufbau?

 

 

Stratum firbosum (äussere Faserschicht: Aufnahme mechanischer Beanspruchung)

 

Stratum synoviale (Gelenkinnenhaut: Produktion und Resorption der Synovialflüssigkeit)

 

Schleimbeutel (Bursae synoviale) und Sehnenscheiden (Vaginae tendineum) besitzen die gleichen Schichten.

Irreguläre Gelenke werden durch Passtücke kongruent. Inwiefern unterscheidet sich ein Diskus articularis von einem Meniskus?

Discus articularis: vollständige Unterteilung des Gelenks

 

Meniskus: unvollständige Teilung in 2 Gelenksspalten mit meist getrennten Bewegungen. Bsp. Menisken des Art. genus

Die Bänderschraube im Hüftgelenk erlaubt einen amuskulären Stand. Wann ist gespannt/locker und welche Bänder sind daran beteiligt?

Im Stand sind die Bänder gespannt und fixieren das Hüftgelenk, in Beugung sind sie locker.

Die Bänder reichen bis zum collum femoris und verhindern so eine Femurkopf-Luxation.

 

Beteiligt ist:

  • Lig. iliofemorale
  • Lug. pubofemorale
  • Lig. ischiofemorale

Tuber ischiadicum

Zu welchem Knochen gehört es und welche Muskeln setzen dort an?

Das Tuber ischiadicum ist eine Ausbeulung mit rauer Oberfläche am unteren-dorsalen Teil des Os ischi (Sitzbein).

 

Schaut man von dorsal darauf, setzen die 3 Muskeln von links nach rechts an:

  • M. semitendinosus
  • M. biceps femoris, Caput longum
  • M. semimembranosus

Lateral davon entspringt der M. quadratus femoris und M. gemellis inferior, mehr ventral der M. adductor magnus.

 

Hüfte

Welche Muskeln sind als Innenroller für die Innenrotation der Hfte zuständig?

Es gibt keine reinen Innenroller, daran beteiligt sind aber:

  • M. Iliopsoas beim Standbein (Teochanter Minor des Femurs als Punctum fixum)
  • Ventrale Anteile der kleinen Glluteen (M. Gluteus medius und minimus)
  • M. Tensor fascia latae

 

Hüfte: Achtungsstellung

Im amuskulären Stand ist das Becken nach hinten gekippt und wird nach vorne geschoben, sodass die Bänderschraube gespannt ist. In der Achtungsstellung wird das Rumpfgewicht von Muskeln getragen - welche?

  • M. Rectus femoris (kippt das Bekcen nach vorne, sodass Bänderschraube gelockert wird)
  • M. Gluteus maximus (hält Oberkörper gegen Schwerkraft)
  • M. Erector spinae (verstärkt Lendenlordose

Basis ossis sacr

Diese Struktur ist die kraniale Fläche des Kreuzbein, welche in Verbindung mit L5 steht.

Os sacrum

Processus articulares superiores

Ein Vorsprung am kranialen Ende des Os Sacrum, jeweils rechts und links neben der Basis ossis sacri vorkommend. Dient als Verbindungsstük des Intervertebralgelenks zw. L5-S1.

Hiatus sacralis

Kaudale Öffnung des canalis Sacralis (= Fortsetzung des Foramen vertebralis) am Os Sacrum

Foramina sacralia anterioraa

Öffnungen für Nervenaustritte aus Canalis sacralis auf der Beckenseite (Facies pelvica)vom Os sacrum

Foramina sacralia posteriora

Öffnungen für Nervenaustritte aus Canalis sacralis auf Aussenseite des Os sacrums (= Facies dorsalis)

Facies auriculari

Gelenksfläche am Os ilium für das ISG (Art. Sacroiliaca)

Linea arcuata

Teil der Linea terminalis (trennt kleines und grosses Becken). Reicht vom Os sacrum bis zum Pecten ossis pubis.

Steigbügel im Fuss

Wo kommt dieser Steigbügel vor, was ist seine Aufgabe und aus welchen Strukturen besteht er?

Der Steigügel ist ein Teil des proximalen Quergewölbes. Da dieses pro Fuss nur 1/2 mal vorkommt ist der mediale Teil höher als der laterale Teil innerhalb eines Fusses. Diese Wölbung entsteht durch:

  • M. tibialis anterior
  • M. fibularis/peroneus longus

Facies lunata

Halbmondförmige, Knorpelüberzogene und glatte Fläche im Acetabulum (= Hüftgelenkspfanne)

Was sind die Conjugata vera und Conjugata diagonalis und wo liegt der Unterschied?

Dies sind Sagitaldurchmesser im Becken und stellen wichtige Masse für die Geburt dar.

  • Conjugata vera: wahrer Durchmesser von Promontorium zum inneren Rand der Symphysis pubica (11cm)
  • Conjugata diagonalis: Durchmesser von Promontorium zum unteren Rand der Symphysis pubuia (12.5cm

Linea pectinea

Raue Linie, medial auf dorsaler Seite des Femurs zwischen Trochanter minor und Labium mediale der inea aspera.

Condylus medialis und lateralis der Tibia

Mediale/Laterale Fläche des Tibiaplateaus am proximalen Ende der Tibiawo Menisken draufliegen.

Area intercondylaris anterior/posterior

Flächen zwischen den Kondylen am proximalen Tibiaende, getrennt in einen vorderen/hinteren Teil durch Eminentia intercondylaris.

Ansatzstelle der Kreuzbänder und des medialen Meniskus

Tuberositas tibiae

Raue Fläche ventral am proximalen Schaft der Tibiae unterhalb des Tibiaplateausals Ansatzstelle des Lig. Patellae

Facies articullaris tibialis

Laterale Gelenksfläche am proximalen Tibiaschaft für die Amphiarthrose zw. Tibia und Fibula (Caput fibulae

Incisura fibularis

Einschnitt am distalen Ende des Tibiaschafts für die distale Verbindung von Tibia und Fibula via Syndesmose

Facies articularis inferior, Tibia

distal gelegende Gelenksfläche an der Tibia für den Talus (beteiligt am OSG

Malleolus medialiss

Der Innenknöchel am distalen Ende der Tibia mit Gelenksfläche (= Facies articulris inferior)für Talus auf Innenseite.

Malleolus lateralis

Der Aussenknöchel am distalen Fibulaschaft. Liegt tiefer als Malleolus medialis der Tibia und hat eGelenksfläche für Talus. Er bildet mit Facies articularis inferior des Malleolus medialis die Malleolengabel für den Talus.

Schlussrotation

Was ist die Schlussrotaion, wie wird sie ausgelöst und welcher Muskel dient als Gegenspieler?

Die Schlussrotation ist die Aussenrotation des Unterschenkels um 5° durch die Verwindung der Kreuzbänder in Extension und die Kondylenform.

  • M. Popliteu

Fuss

Benenne die 4 Quergewölbe, wo sie lang gehen und dir beteimigten ossären Strukturen.

  • Medialer Längsbogen: Ferse - Grosszehballen (Phalanx I-III, Osss cuneiforma, Os naviculare, Talus)
  • Lateraler Längsbogen: Ferse - Kleinzehballen (Phalanx IV & V, Od cuboideum, Calcaneus)
  • Distaler Querbogen: Grosszehballen-Kleinzehballen (Phalanx I - V)
  • Proximaler Querbogen: Tarsus (Ossa Cuneiforma & Os cuboideum) - pro Fuss ein Halbbbogen.

Étudier