Kinderheilkunde
KInderheilkunde MGL450
KInderheilkunde MGL450
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A. J.
A. J.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Aspekte der Kinderheilkunde, darunter angeborene Herzfehler, Hüftgelenksluxationen und Entwicklungsstörungen. Sie behandeln Themen wie Shunts, Neugeborenenikterus und kongenitale Fehlbildungen, wobei auch Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten erläutert werden. Die Karteikarten richten sich an Medizinstudenten und Fachpersonal, die ihr Wissen über pädiatrische Erkrankungen und deren Management vertiefen möchten.
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Flashcards
Frühgeburt
- Tragzeit unter 37 Wochen
Neugeborenes
- bis und mit 28. Lebenstag
Säugling
- bis Ende 1. Lebensjahr
Kleinkind
- 1-5 Jahre
Schulkiind
- 6-13 Jahre
Jugendlicher
- 14-18 Jahre
Hydrocephalus
-Wasserkopf-
- Def: Erweiterung der Liquorräume
- Ät:
- Störung der Liquorzirkuation => erhöhter Hirndruck: Verminderung der Liquorresorption, behinderter Abfluss, vermehrte Liquorproduktion
- primäre Hirnatrophie
- Sy: ballonartiger (vergrösserter) Schädel, Fontanelle gewölbt, unruhiges Kind, vertikale Blickparese, motorische und geistige Beeinträchtigung, Hirndrucksteigerung
- Kompl: geistige Behinderung
- Tx: Ventrikuloperitonealer Shunt
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
-Hasenscharte, Wolfsrachen-
- Def: Ein- oder doppelseitige Hemmungsfehlbildung infolge ausbleibender oder gestörter Verschmelzung der Gesichtsfortsätze im 1.-2. Embryonalmonat
- Epi: 1.500 Neugeborene, Knaben häufiger
- Ät: genetisch; Sauerstoffmangel, Rauchen, Alkohol, Vitaminmangel oder Überdosierung der Vit.A und E während der SS
- Sy: Essen und Tinken erschwert (Flüssigkeitsübertritt in Nase), Entzündungen im Bereich Mittelohr => Schwerhörigkeit, näselnde Stimme und Störungen der Artikulation, Zahnfehlstellungen
- Tx: Einlage einer Gaumenplatte, OP
- Prophylaxe: Folsäure (wichtig für Zellteilung) vor und während SS, Vermeidung der Riskofaktoren
Kongenitale Hüftgelenksluxation
und -dysplasie
- Def: Fehlentwicklung (Abflachung) des Pfannendachs im Hüftgelenk
- Epi: 2-4% der Neugeborenen
- Ät: Mütterliche Hormone (Lockerung des Beckenrings für Geburt) wirken sich auf den Feten aus (Lockerung der Hüftgelenkskapsel), Fehllage im Ueterus, Frühgeburtlichkeit
- Sy: Bei Untersuchung desn Neugeboreen INstabiliät, äusserlich: Verkürzung des bteroffenen Beines und Faltenassymmetrie
- Kompl: Hüftgeleksfehlbildungen
- Klinik: Ultraschall, Röntgenkontrolle
- Tx: breites Wickeln, Physiotherapie
Kongenitale Herzvitien
-angeborene Herzfehler-
- Ca. 8 auf 1.000 Geburten, einer der häufigsten Fehlbildungen
- Vitien mit einem Shunt zwischen venösem und arteriellem Blut = Septumdefekte
- Vitien ohne Shunt = Klappenvitien
- Ät: Chromosomenaberrationen; Medikamente, Alkohol, Rötln währed SS
- Sy bei leichten Herzfehlern:
- rasche Ermüdbarkeit
- vermehrtes Schwitzen
- Trinkschwierigkeiten
- Gedeihstörungen
- Infektgefahr (Pneumonie)
- Tod
Icterus neonatorum
-Neugeborenenikterus-
- Def: physiologisch bis zum 10. Tag
- aufgrund: hoher Erythrozytenzerfall, Unreife der Leber indirektes in direktes Bilirubin zu verwandeln
- Gefahr: Kerrnikterus => Hirnschädigung drch indirektes Bilirubin
- path. Ät: Blutgruppen- und Rhesusunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind, Muttermilchikterus, ...
Phimose
- Verengung der Vorhaut, die sich nicht mehr zurückziehen lässt
- bis zum 3. Lj. physiologisch
- Problem: Wasserlassen
- Kompl: Infetrionen, Harnverhalt
- Tx: operative Entfernung
Plötzlicher unerwareter Kindstod
-SIDS-
Sudden Infant Death Syndrome
- Def: plötzlicher, unerwarteter Tod eines gesunden Kindes unter 1 Jahr durch Herz- und Atemstillstand unklarer Ursache während des Schlafes
- Risikofaktoren:
- Frühgeburten
- nicht gestillte Säuglinge
- Buben
- Rauchen
- warmes Schlafzimmer
- Bauchlage
- weiche Matratze, eigenes Zimmer
- präklinische Massnahmen:
- Notarzt aufbieten
- Reanimation solange bis keine sicheren Todeszeichen vorliegen
- Eltern beruhigen, etc.
Hodenhochstand
-Kryptorchismus, Malescendus testis-
- Def:
Shunt
- Ein Shunt ist eine natürlich vorkommende oder künstlich angelegte Verbindung zwischen zwei normalerweise getrennten Hohlorganen (z.B. Blutgefäßen) bzw. Körperhöhlen. Der Shunt ermöglicht den Übertritt von Körperflüssigkeiten zwischen den an ihm beteiligten Kompartimenten.