Hormonsystem

Hormonsystem

Hormonsystem


P. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Hormonsystem, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln die Rolle des Hypothalamus, die Funktion von Hormonrezeptoren und die Wirkung verschiedener Hormone auf Zellen und Zielzellen. Zudem werden Transportproteine, der Abbau von Hormonen und die Einteilung der Hormone nach Bildungsort, chemischem Aufbau und Wirkprinzip erklärt. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von diesen Karten, um ihr Verständnis der endokrinen Regulation und der komplexen Wechselwirkungen im Hormonsystem zu vertiefen.
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2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.03.2019 / 12.01.2021

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Funktion/Aufgaben des Hormonsystems

- Wirkung auf die chemische Zusammensetzung des inneren Milieus

- Regulation des Organstoffwechsels und Energiebalance

- Unterstützung des Körpers bei Belastungssituationen (Infektionen, Verltzungen, emotionaler Stress, Durst, hunger, Blutungen und Temperaturextremen)

- Förderung von Wachstum und Entwicklung

- Steuerung der Reproduktionsvorgänge (Eizell-7Spermienbildung, Befruchtung, Versorgung des Kindes im Mutterleib, Geburt sowie Ernährung eines Neugeborenen)

Endokrinologie

Teilgiet der inneren Medizin, das sich mit den Strukturen und Funktionen der Hormone sowie der Diagnose und Behandlung von Störungen des Hormonsystems beschäftigt.

Einteilung der Hormone

Einteilung nach:

- Bildungsort

- chemischem Aufbau

- Wirkprinzip

Realising-Hormone (RH)

- Werden im Hypothalamus gebildet

- Sind "freisetzende" Hormone

- Stimulieren die Ausschüttung weiterer Hormone im Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse, vorderer Teil der Hypophyse)

Inhibiting-Hormone (IH)

- Im Hypothalamus gebildet

- Hemmen die Sekretion der Hypophysevorderlappenhormone

Glanduläre Hormone

Glanduläre Hormone (Drüsenhormone)

- Werden von Endokrine Drüsen gebildet

- Die meisten der gebildeten Hormone sind glanduläre

- Werden in den interstitiellen Raum agbegeben, diffundieren dort in das Kapillargeflecht und werden so via Blutstrom im ganzen Körper verteilt

Gewebshormone

Gewebshormone

- Werden von spezialisierten Zellen in anderen Körpergeweben gebildet

Wirkung Hormone

Parakrine Wirkung

- Gewebs- und glanduläre Hormone erreichen die Zielzellen via Diffusion und beeinflussen die Zellen in ihrer direkten Nachbarschaft

 

Autokrine Wirkung

- Hormone wirken auf die hormonproduzierende Zelle selbst

Vergleich Nerven-/Hormonsystem

- Nicht alle Hormone haben nur Endokrine Wirkungen (Oxycitin und Adiuretin)

- Nervenzellen können auch Hormone produzieren (Neurohormone, Adiuretin)

Wirkprinzip und Hormonrezeptoren

- Zielzellen muss spezifische Hormonrezeptor en besitzen -> Stoffwechselvorgänge > gewünschte Hormonwirkung

- Zellen besitzen z.T. verschiedene Gewebe Rezeptoren für das gleiche Hormon

- Hormon kann je nach gewebespezifischen Antwort der Zelle unterschiedliche Wirkung haben

- Jede Zelle ist Zielzelle für unterschiedliche Hormone und besitzt daher verschiedene Hormonrezeptoren

Orte der Hormonproduktion

hydrophil / Hydrophilie

wasserlöslich / Wasserlöslichkeit

Hormonrezeptoren in der Zellmembrane

- Aminosäureabkömmlinge und Peptidhormone können wegen ihrer guten Hydrophilie, aber schlechten Lipohilie nicht durch die lipophile Zellmembran hindurchtreten.

- Sie binden sich daher an einen Zellmembranrezeptor -> Rezeptor wird aktiviert

Intrazelluläre Hormonrezeptoren

Alle Steroidhormone und die Schilddrüsenhormone können die Plasmamembrane durchdringen und direkt an die intrazelluläre Hormonrezeptoren andoken. (Rezeptoren der Schilddrüse)

Transportprotein für Hormone

- lipophile und Hydrophilie Hormone müssen im Blut an Albumin (Proteine) oder spez. Transportproteine gebunden werden.

- wirksam ist nur das freie, nicht Protein gebundene Hormon

Abbau Hormone

- Leber ist das zentrale Organ für den Hormonabbau

- Durch Aufspaltung werden Hormone unwirksam gemacht

- Abbauprodukt werden über Leber oder Urin ausgeschieden

- Durch Konzentrationsbestimmung von Hormonabbau Produkten im Urin kann indirekt der Hotmonspiegel im Blut abgeschätzt werden

Hypothalamus

Hypothalamus

- liegt im unteren Abschnitt des Zwischenhirns

- wichtigstes Hirngebiet für Regelung des inneren Milieus

- Verbindungsstelle zwischen Nerven- und Hormonsystem: über Hypothalamus beeinflusst u.a. Stress unseren Hormonhaushalt

Hypophyse

Hypophyse

Besteht aus:

- Hypophysenvorderlappen (HVL, Adenohypophyse), 75% des Gesamtgewichts, ist aus drüsigem Gewebe gebildet

- Hypophysenhinterlappen, (HHL, Neurohypophyse), 25% des Gesamtgeweichts, ist aus einem Geflecht von Axonen aufgebaut (Zellkörper der Axone liegt im Hypothalamus, somit Hypothalamus und HHL verbunden)

Glandotrop

auf Drüsen wirkend

Wirkung/Hormone des Hypothalamus

Étudier