Stoffwechsel und Ernährung - Magen, Darm, Leber und Pankreas
Stoffwechsel und Ernährung - Magen, Darm, Leber und Pankreas
Stoffwechsel und Ernährung - Magen, Darm, Leber und Pankreas
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Cartes-fiches
Energiebedarf des Menschen
- Energie mittels Nahrungsmittel zu sich nehmen
- Katabolismus / Anabolismus
- Hauptnährstoffe: Fett, Eiweisse, Kohlenhydrate
- Beim Abbau der Nährstoffe wird Wärmeenergie freigesetzt (Aufrechterhaltung der Körpertemperatur)
- Energiegehalt: Joule (J) oder Kalorie (cal)
- 1 Kilokalorie = Aufwärmen eines Liter Wasers von 14 auf 15 °C
- Energieumsatz: Watt (W)
Energiebedarf / -umsatz
Faustregel:
Mann ca. 2500 - 4000 kcal (leichte Arbeit bis Schwerstarbeit)
Frau ca. 2100 - 4000 kcal (leichte Arbeit bis Schwerstarbeit)
Wie heisst die Erkrankung im Fachausdruck, bei welcher die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert?
Welche Folgen entstehen daraus?
Diabetes mellitus, Typ I und II
Diabetes liegt vor, wenn Nüchternblutzuckerwert über 7 mmol/l liegt
Typ I (5-10 %)
- Ursachen: Autoimunkrankheit - Zerstörung der Beta Zellen des Pankreas - durch Viruserkrankheit begünstigt
- Folgen: Absoluter Insulinmangel
- Therapie: Insulin (subcutan), angepasste Ernährung (kein EinfachZucker) und Bewegung
Typ II (90 %)
Ursachen: Übergewicht und Bewegungsmangel - Überproduktion von Insulin und somit Insulinresistenz an den Insulinrezeptoren - bis Überproduktion Erschöpfung erwirkt und somit zur Verminderung oder sogar Versagen der Insulinprodutkion
Folgen: Verminderte Insulinwirkung an Leber, Muskeln und Fettzellen - Verminderung/Versagen der Insulinproduktion
Therapie: Diät, Bewegung, orale Antidiabetika (Anregung der Pankreas zur Insulinproduktion) bis hin zur Insulininjektion (subcutan)
Umrechnung mg/dl und mmol/l
mg/dl x 0.05555 = mmol/l
mmol/l x 18.0182 = mg/dl
hyperglykämisches Koma (coma diabeticum)
Was bedeutet exokrin und endokrin?
exokrin: Abgabe von Sekret durch Drüsen oder Drüsenzellen an äussere (Haut) oder innere Oberflächen (Darmlumen, Urogenitaltrakt) abgeben - nicht in die Blutbahn
- Schweissdrüsen
- Speicheldrüsen
- Samenblase
- Prostata
endokrin: Abgabe von Sekret durch Drüsen oder Drüsenzellen in die Blutbahn
gemischte Form: z.B. Pankreas - gibt die Sekrete sowohl ins Darmlumen, wie auch in die Blutbahn ab
Welche Stoffe produziert das Pankreas und wo/wie gibt es diese ab?
endokrine Stoffe: Langerhans-Zellen
A-Zellen: Glucagon (Eiweissormon, Gegenspieler von Insulin, fördert den Glykogenabbau sowie Glukoseneubildung (Glukoneogenese) aus Laktat und erhöht den Blutglukosespieler)
B-Zellen (Hauptmasse der Inselzellen): Insulin (Peptidhormon, Senkung des Blutzuckerspiegels, Schlüssel im Schlüssel-Schloss-Prinzip)
D-Zellen: Somatostatin (Verdauungshormon, Peptidhormon)
exokrine Stoffe
- Bicarbonat (ca. 1.5 l/d Pankreassaft), HCO-3
- Tripsinogen
- Chymotripsinogen
- Charboxypeptidase
- Alpha-Amylase (Kohlenhydratspaltung)
- Lypase (Fettspaltung)
Welcher Stoff wird in den B-Zellen der Langerhans-Inselzellen produziert?
Insulin
Welche Aufgabe hat das Hormon Glukagon?
Eiweisshormonm, katabol (abbauend)
Fördert den Glykogenabbau (in der Leber) -> Glykogenolyse
mit Aminosäuren (enthalten Stickstoff) Glukoseneubildung (Glukoneogenese) aus Laktat
Wie heisst das in den D-Zellen des Pankreas produzierte Hormon?
Somatostatin
- Hemmt die Magensäuresekretion
- hemmt die exokrine Sekretion von Pankreasenzyme
- hemmt die Peristaltik (Wellenförmige Kontraktion von glatten Muskelzellen) des Magens und der oberen Darmabschnitte
Nenne den Normalwert der Glucosekonzentration im Blutplasma.
2.4 - 7.0 mmol/l
< 2.4 = Hypoglykämie
> 7.0 (nüchtern) = Hyperglykämie
Ab welcher Glucosekonzentration wird Zucker im Urin nachweisbar?
> 10 mmol/l
Glukosurie = Glukose im Urin
Was bedeutet Nieren-Schwellenwert?
maximale Kapazität der Niere für die Rückresorption bestimmer Substanzen (z.B. Glukose)
Nenne drei Monosaccharide
Einfachzucker - Monosaccharide - Grundeinheit der Kohlenhydrate (Bausteine aller Kohlenhadrat)
Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fructose), Schleimzucker (Galaktose - Bestandteil des Milchzuckers) z.B. Obst, Honig, Weissmehl
Zweifachzucker - Disachharide
Mehrfachzucker - Oligosaccaride
Vielfachzucker . Polysachharide