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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 04.03.2019 / 04.03.2019
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Welche Merkmale sind vererbbar? Zähle einige Beispiele auf!

- Zungenrollen                                                              - Haaransatz zum Gesicht spitz verlaufend

- Ohrläppchen angewachsen                                       - Haarform glat

- Augenfarbe                                                                - Haarfarbe

- Sommersprossen                                                      - mittlere Fingerglieder behaart

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Beschrifte dieses Bild:

1 Zellkern

2 Zellmembran

3 Zellplasma

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Was ist ein Karyogramm? Erkläre!

Es ist eine grafische Darstellung eines vollständigen Chromosomensatzes, bei der die Chromosomen nach Grösse geordnet und fortlaufend nummeriert sind.

Nach einer 1917 in Paris beschlossenen internationalen Vereinbarung werden die Chromosomenpaare nach Grösse und Gestalt zum Karyogramm geordnet. Die Geschlechtschromosomen werden an den Schluss gestellt und die anderen nach herabfallender Grösse geordnet.

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Was ist die Funktion eines Karyogrammes?

Ein Karyogramm ermöglicht es, die 23 Chromosomenpaare geordnet aufzulisten und  z.B. den Karyotyp zu bestimmen, also die Chromosomenausstattung eines Individuums.

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Wie ist der Aufbau eines Karyogrammes?

- In jedem Zellkern des Menschen sind 46 Chromosomen enthalten.

-  Somit sind es 23 Paare. 23 von der Mutter und 23 von dem Vater.

- bei 22 der  Paare handelt es isch um Körerchromosome = Autosomen

- das 23. Paar ist ein sogenanntes Geschlechtschromsom = Gonosom

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Wie ist die Anordnung eines Karyogramms?

die 23 Chromosomenpaare werden geordnet aufgelistet, damit der Karyotyp bestimmt werden kann. Die einzelnen Chromosomen werden dazu fotografiert und nach Grösse, hell-dunkel Muster (entstanden durch Einfärbung) und Lage des Centromers sortiert.

Durch die Anordnung und Form eines Karyogramms können Veränderungen der Chromosomen ahnhand der verschiedenen Bandenmuster erkannt werden.

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Wo sind die Erbanlagen gespeichert, enthalten?

Der ZELLKERN beinhaltet die Erbanlagen, dort sind sie gespeichert!

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Wo im Zellkern genau sind die Erbanlagen gespeichert?

Im Zellkern erkennt man fädige Strukturen, welche Chromosomen genannt werden. Auf ihnen liegen die Erbanlagen, die Gene!

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Was sind Chromosomen?

Chromosomen bestehen aus zwei parallel liegenden Fäden., die am Zentromer zusammenhängen und als Chromatiden bezeichnet werden. Die zwei Chromatiden unterscheiden sich nicht in ihrer Musterung, sie sind identisch! In einer Körperzelle hat jedes Chromosom ein "Geschwisterchen", welches im Aussehen (Gestalt und Musterung) zwar übereinstimmen, aber nicht genetisch indentisch sind.

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Wie viele Chromosomen sind in einer menschlichen Körperzelle enthalten?

- insgesamt sind es 46 Chromosomen.

- 44 Chromosomen sind sowohl in männlichen als auch in weiblichen Zellen vorhanden

- es sind also 22 Chromosomenpaare

- im verbleibenden Chromosomenpaar (= Geschlechtschromosom) unterscheiden sich die Zellen von Männern und Frauen

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Was ist beim Geschlechtschromosomenpaar bei Männern und Frauen anders?

- die Männer haben ein X und ein Y Chromosom (XY)

- die Frauen haben zwei relativ grosse X-Chromosomenpaare (XX)

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Beschrifte dieses Bild:

1 Chromosom

2 Zentromer

3 Chromatid

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Was ist ein Chromosom?

Ein Chromosom besthet aus DNA, welche um ein Kernprotein (Histon) herumgewickelt ist und sich im Zellkern der menschlichen Zelle befindet. Jedes Chromosom enthält Gene und somit die persönlichen Erbinformationen!

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Woraus bestehen Chromosomen?

Chromosomen bestehen aus zwei indentischen Chromatiden. Ein Chromatid besteht aus aufgewickelter Erbinformation (= DNA Doppelstrang). Zwei identische Schwesterchromatiden werden über einen Verbindungspunkt (=Centromer) zusammengehalten.

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Was ist der Prozess einer Mitose? Erkläre die wichtigsten Schritte!

1. Interphase = Die Chromatiden entwirren sich und werden verdoppelt. Es entstehen Chromosomenpaare mit zwei identischen Chromatiden.

2. Prophase = Chromosomen verkürzen sich und werden sichtbar. Kernmembran und Kernkörperchen lösen sich auf. Speindelapparat bilden sich.

3. Metaphase = Chromosomen werden von Spindelapparat in der Äquatorialebene geordnet.

4. Anaphase = Chromosomen trennen sich in Chromatide. Chromatide werden von Spindelapparat zu entgegengesetzten Polen gezogen.

5. Telophase = Spindelapparat löst sich auf. Kernmembran und Kernkörperchen bilden sich. Es entstehen zwei genetische Zellen mit doppeltam Chromosomensatz.

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Was ist eine Mitose?

Eine Mitose ist eine Zellteilung von Körperzellen!

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Wie lange dauert eine Mitose?

30 Minuten - zu 4 Stunden.

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Was ist eine Meiose?

Eine Meiose ist die Zellteilung der Geschlechtszellen.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung vereinigen sich zwei geschlechtsverschiedene Keimzellen zu einer neuen Zelle = Zygote. Die Keimzellen enthalten nur einen halben Chromosomensatz. Dafür sorgt die Meiose. In einem ersten Schritt wird der jeweils doppelte Chromosomensatz der weiblichen wie auch der männlichen Zelle auf einen einfachen Satz reduziert. Nachher vrläuft der Vorgang vergleichbar mit der Mitose. Am Ende der Meiose entstehen 4 Keimzellen mit einfachem Chromosomensatz.

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Erkläre die wichtigsten Schritte einer Meiose:

Prophase 1 = Chromosomen werden sichtbar. Chromosomenpaare liegen nebeneindander. Crossing-Over ist möglich. Kernmembran und Kernköperchen lösen sich auf. Spindelapparat bilden sich.

Prophase 2 = Chromosomen verkärzen sich und werden sichtbar. Kernmembran und Kernkörperschen lösen sich auf. Spindelapparat bildet sich.

Metaphase 1 = Chromosomenpaare werden von Spindelapparat in der Äquatorialebene geordnet.

Matephase 2 = Chromosomen werden von Spindelapparat in der Äquatorialebene geordnet.

Anaphase 1 = Chromosomenpaare werden getrennt. Chromosomen werden von Spindelapparat zu entgegengesetzten Polen gezogen.

Anaphase 2 = Chromosomen trennen sich in Chromatide. Chromatide werden von Spidelapparat zu entgegengestzten Polen gezogen.

Teleophase 1 = Spindelapparat löst sich auf. Kernkörperchen bilden sich. Es entstehen zwei Zellen mit halbem Chromosomensatz.

Teleophase 2 = Spindelapparat löst sich auf. Kernmembran und Kernkörperchen bilden sich. Es entstehen vier Zellen mit halbem Chromosomensatz.

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Erkläre den Unterschied von einer Mitose und einer Meiose! Kurz!

Mitose = Zellteilung von Körperzellen

Meiose = Zellteilung von Geschlechtszellen

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Erkläre den Unterschied der Mitose und Meiose anhand von:

a)  Ort

b) Chromosomensatz der Mutterzellen

c) Chromosomensatz der Tochterzellen 

d) Anordnung und Trennung von Chromosomen in der Zellmitte

e)Endergebnis des Vorganges

f) Bedeutung

g) Crossing-Over

h) Dauer

a) Ort:   Mi= Zellkern aller Körperzellen      Mei= Eizellen, Spermien

b) Chromosomensatz der Mutterzellen:   Mi= 46 doppelter Chr.-S.      Mei= 46 doppelter Chr.-S.

c) Chromosomensatz der Tochterzellen: Mi= 46 doppelter Chr.-S.      Mei= 23 einfacher Chr.-S.

d) Anordnung und Trennung von Chromosomen in der Zellmitte:

         Mi= Anordnung in Chromosomen. Trennung in Chromatiden

         Mei= Anordnung in Chromosomenpaare. Trennung in Chromosomen

e) Endergebnis des Vorganges: Mi= 2 identische Tochterzellen mit dippeltam Chromosomen-Satz

                                                    Mei= 4 genetisch unterschiedliche Zellen mit einfachen Chromosomen-Sätzen

f) Bedeutung: Mi=Wachstum, Regeneration     Mei= Geschlechtliche Fortpflanzung

g) Crossing-Over Mi= Nein     Mei= Ja

h) Dauer: Mi= 0.5 - 3 Std.       Mei= mehrere Wochen

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Erkläre die Entstehungsgeschichte der Genetik ganz kurz:

- unsere Vorfahren sahen noch keine Zusammenhänge

- Erleuchtung kam erst, als die ersten Haustiere hielt, welche sich paarten = praktische Genetik

- zur gleichen Zeit Pflanzen vermehren: nur beste Samen säen!

- Das Gesetz der Vererbung wurde in einem Kloster entdeckt: Gregor Mendel (1822 - 1884) ein Augustinermönch (Östereich)

- Mendel züchtete in dern Gärten des Kloters Erbsen. er war nicht Gärtner sondern Wissenschaftler!

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Erkläre ganz kurz:

1. Uniformitätsregel 

2. Spaltungsregel

Uniformitätsregel = 1. mendelsche Regel: zwei Individuen einer Art werden gekreuzt. zwei reine Rassen einer Art werden gekreuzt, so zeigen die direkten Nachkommen das gleiche Aussehen.

Spaltungsregel = 2. mendelsche Regel: kreuzt man Mischlinge (Tochtergeneration) untereinander, so spaltet sich die Enkelgeneration in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Dabei trete auch die Merkmale der Elterngeneration wieder auf.

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Nenne Beispiele für die Uniformitätsregel:

= 1. mendelsche Regel: kreuzt man 2 Individuen einer Art, die in einem Merkmal unterschiedlich sind, aber jeweils reinerbig sind, so sind die Nachkommen in der 1. Tochtergeneration in diesem Merkmal alle gleich

Beispiel: Rote rr Blume mit Weisser ww Blume = alles rw rose Blumen

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Nenne Beispiele für die Spaltungsregel:

Kreuzt man die Mischlinge = 1. Tochtergeneration F1 untereinander, so treten in der F2 Generation die Merkmale beider Eltern wieder auf. im Verhältnis 3:1

Beispiel:

- rr = rote Blume mit ww = weisse Blume = 1. Generation

- es entstehen alles rw rosa Blumen = 1. Tochtergeneration F1

- Tochtergenerationen kreuzen es entstehen wieder rr, ww, rw = Tochtergeneration F2

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welche Unterschiede kennst du bei Phänotyp und Genotyp?

Phänotyp = äusseres Erscheidnungsbild eines Lebewesens, auch bezüglich einzelner Merkmale

Genotyp = Genausstattung eines Lebewesens / ist nicht immer an den Merkmalen erkennbar

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Was ist ein intermediärer Erbgang? Erkläre!

intermediär = dazwischenliegend

bei einer intermediärer Vererbung kommt es zu einer geischten Merkmalsausprägung von mindestens zwei unterschiedlichen Allen.

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Nenne die Unterschiede zwischen dem intermediären Erbgang und dem dominant-rezessiven Erbgang!

intermediärer Erbgang: MIschform beider Allele Bsp: rote und weisse Blume = rosa Blume

dominant-rezessiver Erbgang: Form der Vererbung, bei der eines der beiden Allele dominiert = 1 Merkmal wird vererbt (blau und braune Augen, Kind hat braune Augen, das dominante Allel braun gibt die Farbe, das rezessive Allel blau bleibt in der Erbinformation erhalten

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Erkläre den Begriff Mutation:

Als Mutation bezeichnet man jede Veränderung im genetischen Erbgut, die auf die Tochterzelle vererbt wird. Durch die Mutation entstehen im Genpool neue Allele. Genmutaionen entstehen meis zufällig!

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Nenne Besipiele für mögliche Mutationen:

1. GENMUTATION = einzelne Gene sind verändert (eine Base der DNS wird ausgetauscht, zusätzlich eingeführt oder gelöscht) Sichelzellanämie: -Blutkrankheit und Albinismus: Haut und Haar weiss

2. CHROMOSOMENMUTATION = die Struktur eines Chromosoms ist verändert (Stückverluste, Verdoppelung an Chromosomenteilen oder Transaktion auf ander Chromosomen) Bsp: Katzenschrei-Syndrom: geistige und körperliche Entwicklung bleibt zurück = Verkürzung von Chromosom 5

3. GENOMMUTATION = die Anzahl der Chromosomen ist verändert (ev. flsche Verteilung der Chromosomen bei der Zellteilung) Bsp.: Trisomie 21 (3x Chromosom 21)